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Re: Der "War das ein Klartraum?" - Thread
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Ungelesener BeitragVerfasst: 11. März 2016, 13:09 
 Oneironaut
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Hallo unkompliziert :)
Für mich hört es sich nach einem normalen Traum an. Normal natürlich nicht auf die Handlug bezogen sondern auf den Zustand :D
Dein Argument dagegen ist, wenn ich richtig verstehe, dass du üblicherweise in deinen Träumen nicht denkst, sondern der Traum eher wie ein Film abläuft, nur halt mit dir drin?
Falls ich dich richtig verstanden habe: Ich habe eher selten solche Träume, aber ich hatte auch schon welche. Ich vermute, dass man mit einer Skala als Modell der Erklärung ziemlich nahe kommt. Tief unten in der Skala ist ein Traum, in dem du überhaupt nicht mitbestimmen kannst, etwas höher handelst du instinktiv, noch höher in der Skala denkst du logisch, handelst wie im Wachzustand...

... und wenn du noch bewusster bist, bist du weniger aufs Traumgesehen fokussiert und damit in der Lage mehr zu beobachten. Bemerken was du fühlst, dass du denkst und eventuell auch, dass du träumst.

Diese Skala ist natürlich ungenau, die Grenzen verfliessen und auch der Klartraum, den ich hier einfach zuoberst plaziert habe, liesse sich noch weiter unterteilen. Aber für das, worauf ich hinaus will, reicht es so. Nämlich, dass dieser Traum zwar auch einfach ein Traum war, aber einer, der etwas höher in dieser Skala ist.

Wenn ich es hinkriege, am Wochenende am Morgen ohne Wecker aufzuwachen, und dann trotzdem nochmal einschlafe, habe ich oft einen Klartraum, oder zumindest einen Traum, in dem ich mitdenke und selber handle. Ich würde die 'höhere Qualität' des Traumes also darauf schieben.

Mit der Schlafparalyse als Begründung lagst du aber nicht weit daneben...als ich erst ca die hälfte deines Posts gelesen hatte, hätte ich auch darauf getippt.

Aber wenn es nur din traum war, wieso konntest du dich dann nicht bewegen? Ich nehme an, weil du von der Schlafparalyse wusstest, wurde sie einfach so mal in den traum eingebaut. Es gibt auch Traumberichte von Leuten, die im Traum nicht gdhen konnten, aber umschauen schon, und weitere Kuriositäten. Letztendlich liegt es an deiner Erwartungshaltug, deinen Assoziationen, Ängsten und Wünschen und vermutlich noch vielem weiterem.

Lg Brot :)

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Re: Der "War das ein Klartraum?" - Thread
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Ungelesener BeitragVerfasst: 11. März 2016, 13:27 
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Hallo unkompliziert,

ich hatte auch mal ein ähnliches Erlebnis. Ich lag im Bett und WILDete (eine Technik für Klarträume). Ich wartete also auf den Klartraum und als ich merkte er geht los, konnte ich mich nicht bewegen, bzw. nur sehr schlecht. Es fühlte sich an als würde mich eine Kraft fest halten. Meinen Kopf konnte ich nur sehr schwer bewegen, den Rest des Körpers garnicht! Ich dachte auch an eine SP (Schlafparalyse), aber hier im Forum wurde mir gesagt, dass es wohl keine war. Im nachhinein auch logisch, da man sich in einer SP nicht bewegen kann.
Ich fand es ein wenig unheimlich, aber auch das ging schnell vorbei, als ich einfach ruhig wurde, meinen Kopf nicht mehr bewegte und die Sizuation "einfach" hin nahm.
Heute denke ich auch, dass ich es geträumt habe, es also werder SP noch ein LT (luzider Traum) war.
Ich hatte keine Erwartungshaltung. Wie auch, dachte ich ja nicht, ich würde jetzt von einer SP träumen.
Vllt. aber weiß mein UB (Unterbewusstsein) wie ich mich verhalten würde und hat es mich so träumen lassen...

Ich denke auch das es sich bei dir um einen Traum gehandelt hat, den du einfach etwas mehr und realer mit bekommen hast. An der "Decke des luziden" hast denke ich schon gekratzt!
Wenn dich LT noch interessieren, mach weiter! Lass dich davon nicht abschrecken. Es kann dir nichts passieren im Traum! ;-)


Lieben Gruß,

Diana

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Re: Der "War das ein Klartraum?" - Thread
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Ungelesener BeitragVerfasst: 12. März 2016, 17:49 
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Danke euch beiden für die ausführlichen und äußerst aufschlussreichen Antworten! (:

Bin jetzt auf jeden Fall beruhigt und denke, das jetzt auch einigermaßen erfasst zu haben.Vielen lieben Dank!



unkompliziert hat für diesen Beitrag vom folgenden User ein Dankeschön erhalten: Brot
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Re: Der "War das ein Klartraum?" - Thread
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Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Juli 2016, 11:02 
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Hallo ich hab mich mit meinem freund mit diesem Thema auseinander gesetzt und ich war wider eingeschlafen und ich sah meinen Hund Lebend er ist tot und da wusste ich das muss ein Traum sein dabei kahm ein Gefühl hoch was ich nicht beschreiben kann als ich Dan wusste das ich träume hab ich mir gedacht was mach ich jetzt bin Dan die wände hoch gelaufen und das war auch ein komisches Gefühl darauf hin hab ich mir ein Spiegel vorgestellt hab mich darin geshen und wollte mich verändern hab mit dem fingern geschnipst und Dan hatte ich ein anderes kleid an und mit der Erkenntnis hab ich Dan lichter angemacht wie eine hexe und Dan bin ich die Treppe runter und da waren Tanne bäume die lichter warrn aus und ich hab die angemacht mit nen Finger schnipsen die Umgebung war einfach da ist das normal die konnte ich nicht steuern ich bin einfach drauf los durch eine tür nach draussen Dan wurde ich wach aber ich bin immer noch glücklich das Gefühl dadrin war voller Freude jezt bin ich immer noch gut gelaunt sagt ihr mir war das einer


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Re: Der "War das ein Klartraum?" - Thread
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Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Juli 2016, 14:57 
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Hi Schwarzenacht :)
Ja, das war ein Klartraum - gratuliere :))

Zitat:
die [Umgebung] konnte ich nicht steuern

Konntest du nicht oder hast du es nicht versucht? Es ist normal, dass die Umgebung selber irgendwie entsteht, wenn du nicht bewusst versuchst, sie zu verändern, aber es sollte trotzdem möglich sein, sie zu beeinflussen wenn man will.

Ich finde es beeindruckend, dass du durch die Überlegung klar wurdest, dass der Hund doch eigentlich tot ist - ich selber wurde bisher selten durch logisches denken klar, eher durch Realitychecks oder einfach Zufall ^^

Viel Erfolg noch weiterhin & Lg
Brot :)

Oh und übrigens, ab und zu einen Punkt zu setzen könnte nützlich sein :P

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Re: Der "War das ein Klartraum?" - Thread
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Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Juli 2016, 10:56 
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Hey ich war glaube ich so froh das das überhaupt geklappt hat das ich mir über meine Umgebung keine Gedanken gemacht habe.aber cool zu wissen das man sich das so bauen kann wie man möchte.was passiert den eig wenn man sich im Klartraum bewegt weil Dan und beim bewusstsein habe ich irgendwie ein komisches Gefühl bekomm.


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Re: Der "War das ein Klartraum?" - Thread
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Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Juli 2016, 11:00 
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Ps eine frage noch wen da Personen auftauchen wie gehe ich mit denen um und warum sind sie da und das Gefühl was entseht ist das wegen der Paralyse? ;)


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Re: Der "War das ein Klartraum?" - Thread
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Ungelesener BeitragVerfasst: 31. Juli 2016, 10:46 
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Hey:)
Ich bin Anfängerin im luziden Träumen wie auch in diesem Forum:D
Ich hatte letzte Nacht einen Traum, in dem ich RCs gemacht habe.Sie waren positiv und mir hat es iwi Spaß gemacht durch die Nase zu atmen obwohl ich sie zuhalte :lol:
Ich hatte auch 7 Finger und sie waren komisch eingedellt.
Ich konnte den Traum aber nicht kontrollieren oder konnte mich auch nicht wirklich daran erinnern dass ich wusste dass ich träumte.(Ok der Satzbau war komisch :) )
Ich würde gerne von euch wissen ob es wirklich ein Klartraum war oder ob ich mich einfach zu viel damit beschäftigt habe und deswegen von den RCs geträumt habe.
Würde mich freuen über eine hilfreiche Antwort:)
LG Rotkehlchen007

PS. Wenn ich hier was falsch gemacht habe mit dem Antworten oder Thema oder so, dann freu ich mich auch über einen aufbauenden Kommentar :rolleyes:


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Re: Der "War das ein Klartraum?" - Thread
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Ungelesener BeitragVerfasst: 31. Juli 2016, 12:12 
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Willkommen hier :)

Zitat:
Ich konnte den Traum aber nicht kontrollieren oder konnte mich auch nicht wirklich daran erinnern dass ich wusste dass ich träumte.

In Bezug auf Träume ist ein komischer Satzbau manchmal das sinnvollste. Meine Traumtagebucheinträge (wenn ich es gerade führe :ashamed: ) beinhalten auch gerne mal formulierungen wie "ich wurde auf die Türe zugerannt" o.ä. :lol:

Hast du denn versucht, den Traum zu kontrollieren oder war es einfach so, dass du nach dem RC-machen einfach wieder vergessen hast, dass du träumst? Einen Klartraum könnte man in zwei Stufen einteilen: 1. Klar werden und 2. Klar bleiben :)) Das erste hast du - so macht es auf mich jedenfalls den Eindruck - geschafft :thumbsu: Das zweite ist übungssache und hängt u.a. davon ab, wie bewusst du daran denkst, dass du träumst. Es ist nicht unüblich, dass man zwar nicht wirklich vergisst, dass man träumt, aber dass es zu einer relativ unwichtigen Hintergrundinformation wird, sodass man sich dann wieder von der Handlung, die der Traum anbietet mitreissen lässt - sozusagen das Bewusstsein wieder verliert. Es kann auch vorkommen, dass man in so einem Zustand ist, ohne vorher klar geworden zu sein. Das würde ich als Präluzid einstufen.
Ehrlich gesagt ist diese Einstufung aber imho nicht besonders relevant... wenn es sich für dich anfühlt wie wenn es ein Klartraum war - also du gemacht hast, was du sinnvoll findest oder zumindest dir bewusst warst, dass du träumst und du halbwegs klar denken konntest - dann war es ein Klartraum. Sonst halt nicht.

Lg Brot :)

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Brot hat für diesen Beitrag vom folgenden User ein Dankeschön erhalten: Rotkehlchen007
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Re: Der "War das ein Klartraum?" - Thread
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Ungelesener BeitragVerfasst: 31. Juli 2016, 18:40 
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Ok, vielen Dank Brot! :)
Auch wenn ich mir immer noch nicht 100% sicher bin was es jetzt war, war es mur zumindest schon mal eine kleine Einführung ins Forum.
Danke nochmal!
LG Rotkehlchen007


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Re: Der "War das ein Klartraum?" - Thread
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Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Oktober 2016, 10:29 
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Ich habe letzte Nacht etwas geträumt und bin mir auch nicht sicher, ob es sich dabei um einen Klartraum handelt. Ich wusste im Traum, dass ich träume und konnte ihn teilweise auch kontrollieren. Es war jetzt kein spektakulärer Traum, eher alltägliche Dinge. ich war mit Freunden in einem Restaurant was essen und ich merkte dann im Traum, dass ich gleich aufwache und der Traum vorbei sein wird. Ich bin auch kurz aufgewacht, aber wollte wieder einschlafen und weiter träumen. Das hat auch gut geklappt. Dann kam endlich der Burger (im Traum) an und fast hätte ich nicht reinbeißen können, aber ich konnte es steuern, dass es doch noch passiert. :D Was war das jetzt?


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Re: Der "War das ein Klartraum?" - Thread
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Ungelesener BeitragVerfasst: 7. Dezember 2016, 15:38 
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Hier ist es momentan scheinbar still geworden, ich versuche trotzdem einmal, das zu beschreiben was ich erlebt habe, vielleicht kann mir jmd helfen. (Ich weiß nicht so genau ob das hier überhaupt rein passt, denn es geht eher um Fragen und Situationen, die mich im Generellen beschäftigen, auf die ich aber nie wirklich eine Antwort finde.)

Vor ca. zwei Jahren begann ich mit dem Klarträumen. Erst wusste ich nicht viel darüber, fand aber ziemlich schnell eine Art "System" in den Träumen und schaffte es so immer wieder "bewusst" zu träumen (Mehr oder weniger, denn ich wusste zu dem Zeitpunkt noch nicht wie man das nennt). Ungefähr zur gleichen Zeit wurde ich sehr depressiv (als es mir schon sehr viel besser ging hat man leichte Depressionen festgestellt) und ich freute mich aufs Schlafen, weil ich dort tun und lassen konnte was ich wollte. Ich träumte fast jeden Tag so, dass ich wusste, dass ich träume. Außerdem war es mir möglich an verschiedene Orte zu gelangen, wenn ich bestimmte Wege ablief (kann man sich evtl. wie bei einer Karte vorstellen die langsam immer größer wird und sich weiter ausbaut). So entwickelte sich eine riesige und zusammenhängende Traumwelt. Fliegen und teleportieren konnte ich allerdings nie, jedoch wechselte manchmal einfach so der Ort, auch wenn mein Traum grad mitten in einer Handlung war.
Dann nach ca. einem Jahr war eine lange Zeit Pause und ich erinnerte mich an kaum einen Traum, auch nicht kurz nach dem aufwachen. Außerdem kam ich nicht mehr in meine Traumwelt hinein. Jetzt, vor ca. einem halben, wenn nicht sogar viertel Jahr fing das Klarträumen langsam wieder an, jedoch landete ich wiederholt an Orten die ich nicht kannte. Nach einer Zeit gelangte ich jedoch innerhalb dieser sagen wir mal fünf verschiedenen Orte an den jeweils anderen und irgendwann war ich plötzlich wieder in der Stadt aus meiner alten Traumwelt. Für mich würde das jetzt heißen, dass sich die Karte vergrößert hat. Gibt es hier Leute mit ähnlichen Erfahrungen über eigene "Traumwelten"? Ich träume sehr selten über Orte an denen ich auch in der Realität bin. Ehrlich gesagt sind das dann sogar eher Albträume und es macht mir Angst, wenn ich im Traum an Orten lande, die genauso aussehen wie in der realen Welt.
Zusätzlich benutze ich keine, der in diesem Forum aufgelisteten, Methoden und Techniken, um in einen Klartraum zu gelangen (zumindest gehe ich seither davon aus, dass es sich um Klarträume handelt). Ich habe beispielsweise durch stumpfes ausprobieren festgestellt, dass es wahrscheinlicher ist, dass ich klar träume, wenn ich in meinem vorher kalten bis frischem Zimmer die Heizung vor dem Einschlafen auf die höchste Stufe stelle bzw. auf sehr warm. Die Heizung braucht ein wenig bis sie warm wird, aber dann ist es richtig warm. (Ich schlafe allerdings lieber in einem mittelwarmen Zimmer, würde jetzt aber zum Beispiel nicht aufwachen, weil es zu warm ist oder so). Andersherum klappt es gar nicht, denn wenn die Temperatur von warm auf kalt geht, wache ich sogar mehrmals in der Nacht auf. Ich habe oft das Gefühl, dass ich, sobald das Licht aus ist, damit beginne Bilder und Szenen vor meinem vermeintlich inneren Auge vorbeilaufen zu lassen, bis ich irgendwann merke, dass meine Augen noch offen sind. Kann man das mit Tagträumen vergleichen? Tagträumen passiert mir tagsüber vergleichsweise oft, ich kann mich auch schlecht auf bestimmte Dinge konzentrieren, wenn mich etwas beschäftigt. Was mir persönlich auch sehr beim Einschlafen hilft, ist es, sich eben genau solche Szenen und Bilder vorzustellen, aber es hilft mir nicht zwangsweise beim Klarträumen.
Und eine weitere Frage bezüglich der Inhalte des Traums: Mal abgesehen von den Orten, ist es mir zum Beispiel möglich Personen, die meiner Meinung nach nicht in den "logischen" Zusammenhang passen, verschwinden zu lassen, manchmal tauchen sie woanders wieder auf aber das kann ich nicht beeinflussen. Fliegen und teleportieren klappt grundsätzlich nicht, wenn ich es zu verbissen probiere, werde ich sogar aus dem Traum geschmissen und wache entweder auf oder erinnere mich ab da an gar nichts mehr. Gibt es auch hier ähnliche Erfahrungen, wenn ja was kann man dagegen tun? (Ich habe vom Hände reiben gelesen, klappt das wirklich? Ich mache nämlich oft die Erfahrungen, dass ich sehr gut bestimmen kann, wohin ich gehen will und was andere Leute machen sollen, aber was meine eigene Person angeht, klappt das meiste eher weniger und ich spüre eine Art innere Blockade. Ich müsste mich dann echt sehr stark darauf konzentrieren und auch das hat dann manchmal zur Folge, dass ich aus dem Traum aufwache). Außerdem wache ich auch schnell auf, wenn ich mich auf gar nichts konzentriere. Wenn ich klar träume, habe ich immer das Gefühl, es würde einfach so ohne große Anstrengung passieren, obwohl ich weiß dass ich träume und zb. bestimmen kann an welchen Ort ich laufen/fahren möchte. Und noch was: Wenn Personen in meinem Traum vorkommen haben die meisten von ihnen gar kein Gesicht (es ist aber nicht so, dass es mich großartig stört, wenn ich sie anschaue o.ä.) oder stehen immer im Schatten, aber man hat bei vielen das Gefühl man würde sie kennen oder man ist sich sicher, dass es die eigene Mutter oder ein Freund aus der Schule ist. Hat das was mit Erinnerungen oder dem Unterbewusstsein zu tun? Zudem träume ich, neben der Variante in der Ich-Perspektive zu träumen, auch oft in der Aufsicht auf mich selbst oder eine andere Person, von der ich glaube, dass ich selbst es bin und erst beim aufwachen realisiere, dass diese Person ganz anders aussah als ich. Ist das normal?

Sorry, dass das so viel ist, ich möchte es nur einmal los werden und evtl. Menschen finden, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und mich natürlich vergewissern, ob das überhaupt Klarträume sind/waren. :))

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Mach ich weiter wie bisher, denn ihr haltet mich niemals auf.
Ich bin ein Träumer und für alle Träumer ist dieser Sound.
Ganz egal, wie schlimm es ist, ich heb die Faust - gnkk


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Re: Der "War das ein Klartraum?" - Thread
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Ungelesener BeitragVerfasst: 9. Dezember 2016, 22:40 
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Hey Traumtänzer :)
Ich versuche mal zu antworten - sag mir, falls ich eine Frage übersehen habe, ich bin momentan etwas müde

Zitat:
Gibt es hier Leute mit ähnlichen Erfahrungen über eigene "Traumwelten"? Ich träume sehr selten über Orte an denen ich auch in der Realität bin.

Meine Träume spielen nicht alle am selben Ort / in einer zusammengehörenden Welt, aber eher selten in der realen Welt.

Zitat:
Zusätzlich benutze ich keine, der in diesem Forum aufgelisteten, Methoden und Techniken, um in einen Klartraum zu gelangen (zumindest gehe ich seither davon aus, dass es sich um Klarträume handelt). Ich habe beispielsweise durch stumpfes ausprobieren festgestellt, dass es wahrscheinlicher ist, dass ich klar träume, wenn ich in meinem vorher kalten bis frischem Zimmer die Heizung vor dem Einschlafen auf die höchste Stufe stelle bzw. auf sehr warm. Die Heizung braucht ein wenig bis sie warm wird, aber dann ist es richtig warm. (Ich schlafe allerdings lieber in einem mittelwarmen Zimmer, würde jetzt aber zum Beispiel nicht aufwachen, weil es zu warm ist oder so). Andersherum klappt es gar nicht, denn wenn die Temperatur von warm auf kalt geht, wache ich sogar mehrmals in der Nacht auf.

Du scheinst ausführlich herumprobiert zu haben. :thumbsu: Vielleicht sollte ich auch mal mit der Heizung rumspielen. Das einzige, wass ich bzgl. Temperatur weiss ist, dass es wahrscheinlicher ist, einen Albtraum zu haben, wenn es (zu) warm im Raum ist, und dass die empfohlene Raumtemparatur zum schlafen ca 18°C mit warmer Decke ist. Worauf sich diese empfohlene Temperatur bezog weiss ich allerdings nicht mehr :rolleyes: vielleicht auf die Schlafqualität.
Es gibt manche Leute, die ohne jegliche Techniken klarträumen - teilweise auch regelmässig oder sogar immer. Woran das genau liegt, ist afaik nicht bekannt, aber als ich eine solche "natürliche Klarträumerin" darauf ansprach, meinte sie, dass sie auch Tagsüber sehr bewusst wahrnehme... vielleicht gibt es da einen Zusammenhang? Wie siehts bei dir aus? :)

Zitat:
Ich habe oft das Gefühl, dass ich, sobald das Licht aus ist, damit beginne Bilder und Szenen vor meinem vermeintlich inneren Auge vorbeilaufen zu lassen, bis ich irgendwann merke, dass meine Augen noch offen sind. Kann man das mit Tagträumen vergleichen?

Wie ist diese Frage gemeint? :)
Dieses Phänomen nennt man übrigens Hypnagoge Bilder, wenn sie etwas stärker auftreten. Wenn ich entspannt dasitze und kurz die Augen schliesse, geht es nicht lange bis Bilder auftauchen. Im dunkeln funktioniert das ähnlich wie mit geschlossenen Augen - keine ablenkende reize, also siehst du diese Bilder. Wie und Wieso die entstehen weiss ich leider nicht, aber man kann sie gut für die Technik "VILD" benutzen: Das ist basically einfach dass man sich eine Szene vorstellt beim Einschlafen und versucht, bewusst zu bleiben. Allgemein fällt es einem leichter, sich etwas vorzustellen, wenn man entspannt ist.

Zitat:
Tagträumen passiert mir tagsüber vergleichsweise oft, ich kann mich auch schlecht auf bestimmte Dinge konzentrieren, wenn mich etwas beschäftigt. Was mir persönlich auch sehr beim Einschlafen hilft, ist es, sich eben genau solche Szenen und Bilder vorzustellen, aber es hilft mir nicht zwangsweise beim Klarträumen.

Ich tagträume selten und habe nur konzentrationsprobleme, wenn ich allgemein erschöpft bin, selten wegen ablenkenden Ideen... Wenn ich tagträume, dann habe ich mich in den meisten Fällen bewusst dazu entschieden....was das Tagträumen angeht bin ich also relativ Novize ...
Beim Einschlafen hilft mir das trotzdem auch manchmal - aber oft lenkt es mich auch vom einschlafen ab. Ich konzentriere mich lieber auf meine körperteile und entspanne sie eines nach dem anderen bewusst (ähnlich dem Autogenen Training). Dabei verliere ich mich und schlafe ein 8-) (Im bewusst einschlafen bin ich leider nicht gut )

Zitat:
Fliegen und teleportieren klappt grundsätzlich nicht, wenn ich es zu verbissen probiere, werde ich sogar aus dem Traum geschmissen und wache entweder auf oder erinnere mich ab da an gar nichts mehr. Gibt es auch hier ähnliche Erfahrungen, wenn ja was kann man dagegen tun? (Ich habe vom Hände reiben gelesen, klappt das wirklich?

Das Händereiben bewirkt, dass du dich auf die Sensation der Wärme konzentrierst und der Traum somit etwas stabiler wird, weil deine Wahrnehmung ihn auch gleichzeitig erstellt. Ausserdem spielt die Erwartungshaltung mit, dass es wirkt, wodurch du etwas ruhiger bist, falls du sonst Angst hättest, dass du aufwachen könntest - je mehr du dich aufregst, desto eher wachst du auf.
Was das "ab da an erinnere ich mich an gar nichts mehr" angeht, habe ich keine Erfahrung, sorry.
Wie versuchst du denn zu fliegen? Nur indem du es willst? Vielleicht klappt es besser wenn du es so wie ich machst (mit der Überlegung, dass viele Wege nach Rom führen und wenn du bei deiner Art das Vorurteil hast, dass es nicht klappen wird, dann wird es wohl auch nicht klappen) : Ich flog anfangs indem ich mit ausgestreckten Armen rannte, dann hüpfte und so mit dem Anlauf abhob. Mittlerweile kriege ich auch senkrechtstarts hin und kann beschleunigen wenn ich möchte, aber damit habe ich manchmal immer noch etwas mühe - ich denke einfach, weil ich es mir noch nicht gewohnt bin. So wie ein Flugzeug (mit den seitlich ausgestreckten Armen) fliege ich sogar ab und zu in normalen Trübträumen, manchmal auch ohne im Geringsten zu kapieren, dass ich gerade träume ^^

Zitat:
Ich mache nämlich oft die Erfahrungen, dass ich sehr gut bestimmen kann, wohin ich gehen will und was andere Leute machen sollen, aber was meine eigene Person angeht, klappt das meiste eher weniger und ich spüre eine Art innere Blockade. Ich müsste mich dann echt sehr stark darauf konzentrieren und auch das hat dann manchmal zur Folge, dass ich aus dem Traum aufwache). Außerdem wache ich auch schnell auf, wenn ich mich auf gar nichts konzentriere.

Wann wachst du denn auf? Es ist möglich, dass dann einfach die REM-Phase zu Ende ist und du sowieso fast oder kurz ganz aufwachen würdest.

Zitat:
Wenn ich klar träume, habe ich immer das Gefühl, es würde einfach so ohne große Anstrengung passieren, obwohl ich weiß dass ich träume und zb. bestimmen kann an welchen Ort ich laufen/fahren möchte.

Das ist toll :) Was Zeugs wie Fliegen angeht hilft es dir vielleicht, das mal in einem Tagtraum zu üben oder den Traum wie einen Tagtraum zu betrachten und dir einfach mal vorstellen wie du fliegst. Immerhin hast du die Hürde nicht, überhaupt erst mal einen Klartraum zu erreichen :thumbsu:

Zitat:
Und noch was: Wenn Personen in meinem Traum vorkommen haben die meisten von ihnen gar kein Gesicht (es ist aber nicht so, dass es mich großartig stört, wenn ich sie anschaue o.ä.) oder stehen immer im Schatten, aber man hat bei vielen das Gefühl man würde sie kennen oder man ist sich sicher, dass es die eigene Mutter oder ein Freund aus der Schule ist. Hat das was mit Erinnerungen oder dem Unterbewusstsein zu tun?

Soweit ich weiss, funktioniert die Erinnerung im Schlaf ähnlich wie im Wachleben, nur manchmal etwas gedämpft, weil man auf den Traum fokussiert ist. Ich kann mich im Klartraum daran erinnern, was für ein Tag gerade ist, dass ich im Bett liege, wie ich heisse... aber wenn ich mich frage, was ich am Tag vorher gemacht habe, wird es evt schon schwieriger. Mit gesichtern hatte ich aber nie probleme. Solange es dich nicht stört, machts ja nichts. woran es liegt kann ich nicht sagen, aber ich glaube nicht daran, dass das Unterbewusstsein dir etwas mittelien möchte oder sowas.

Zitat:
Zudem träume ich, neben der Variante in der Ich-Perspektive zu träumen, auch oft in der Aufsicht auf mich selbst oder eine andere Person, von der ich glaube, dass ich selbst es bin und erst beim aufwachen realisiere, dass diese Person ganz anders aussah als ich. Ist das normal?

Was heisst schon normal. Mir passiert das nicht oft, aber momentan habe ich auch schlechte Traumerinnerung. "nicht oft" - also passiert es mir schon manchmal. Üblicherweise sehe ich dann halbwegs wie ich selber aus, aber ich würde mir wegen der third-person Perspektive keine sorgen machen solange es dich nicht stört.
Fun Fact: Afaik wechselt auch im Wachleben die Perspektive manchmal in die dritte Person, wenn einen etwas sehr schlimmes passiert, sodass man das Gefühl hat, wie ein unbeteiligter zuzusehen. Ich habe dafür allerdings gerade keine Quelle zur Hand, kann gut sein, dass das ein Mythos ist.

Zitat:
und mich natürlich vergewissern, ob das überhaupt Klarträume sind/waren.

Ich denke, das sind Klarträume. Zusammengefasst kannst du davon ausgehen, dass es ein Klartraum ist, wenn du
a) Weisst dass du träumst. und zwar nicht nur als "Hintergrundinfo" sondern du bist dir dessen bewusst
b) kapierst, dass du demnach tun kannst was du willst und diese Welt nicht echt ist (konsequenz von a)
c) Es fühlt sich einfach anders an. Ich würde den Unterschied Trübtraum <->Klartraum damit vergleichen, wie man sich voll in ein Buch vertieft vs wie man bewusst auf die Geräusche in der Umgebung achtet.

Lg Brot :)

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Re: Der "War das ein Klartraum?" - Thread
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Ungelesener BeitragVerfasst: 13. Dezember 2016, 15:03 
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Hey,
Danke erstmal für deine ausfühliche Antwort, du hast mir echt sehr geholfen :)

Zitat:
Es gibt manche Leute, die ohne jegliche Techniken klarträumen - teilweise auch regelmässig oder sogar immer. Woran das genau liegt, ist afaik nicht bekannt, aber als ich eine solche "natürliche Klarträumerin" darauf ansprach, meinte sie, dass sie auch Tagsüber sehr bewusst wahrnehme... vielleicht gibt es da einen Zusammenhang? Wie siehts bei dir aus? :)


Ich nehme vieles auch tagsüber sehr bewusst war, also teilweise auch Dinge auf die andere Menschen gar nicht achten. Wenn das jetzt so gemeint war :D Generell bin ich auch ein sehr feinfühliger Mensch und analysiere durch Beobachten das Verhalten Anderer. Ich weiß aber nicht, ob mir das beim Klarträumen hilft, denn ich habe das Gefühl, dass ich Dinge, die mir Nahe gehen und mich beschäftigen in Trüb- und Tagträumen eher "auslebe" und verarbeite, als in Klarträumen. Die sind tatsächlich auf meine Traumwelt "beschränkt". Generell hat ja auch nicht jeder feinfühlige Mensch häufiger Klarträume hmm


Zitat:
Wie ist diese Frage gemeint? :)
Dieses Phänomen nennt man übrigens Hypnagoge Bilder, wenn sie etwas stärker auftreten. Wenn ich entspannt dasitze und kurz die Augen schliesse, geht es nicht lange bis Bilder auftauchen. Im dunkeln funktioniert das ähnlich wie mit geschlossenen Augen - keine ablenkende reize, also siehst du diese Bilder. Wie und Wieso die entstehen weiss ich leider nicht, aber man kann sie gut für die Technik "VILD" benutzen: Das ist basically einfach dass man sich eine Szene vorstellt beim Einschlafen und versucht, bewusst zu bleiben. Allgemein fällt es einem leichter, sich etwas vorzustellen, wenn man entspannt ist.


Also bei mir ist es so, dass ich mir vor dem Einschlafen oft Bilder und Szenen vorstelle, die irgendwie mit meinem Alltag und Dingen/Personen, die mich beschäftigen, zusammenhängen. Dadurch drifte ich dann in den Schlaf ab, jedoch ohne einen Übergang zu bemerken. Oft halte ich dann auch Monologe oder führe Selbstgespräche. Das erinnert mich persönlich sehr an meine Erfahrungen mit Tagträumen, da ich ebenfalls oft vom "normalen Denken" in einen Tagtraum abdrifte, ohne, dass ich es bewusst wahrnehme. Ich weiß schon, dass ich Tagträume, aber wenn ich wieder die Fassung erlange und erst so richtig realisiere, dass ich wieder vor mich hin geträumt habe, kann ich mich nicht mehr daran erinnern, was ich wirklich laut gesagt und ausgesprochen habe und was nicht. Ist leider nicht sehr kompatibel mit meiner Arbeit (ich arbeite im Büro und mir ist dort sehr oft langweilig), aber es hat mich bis jetzt niemand darauf angesprochen, deswegen hoffe ich, dass ich einfach ruhig geträumt habe (aber ich weiß es halt auch nie wirklich :lol: ). Für mich hängt das mit Konzentrationsproblemen zusammen, denn wenn ich mich konzentrieren könnte, würde mir das vermutlich nicht passieren :D Um auf das Thema zurückzukommen: Beim Einschlafen passiert mir das oben beschriebene vergleichsweise oft (jedoch ist mir da auch relativ egal, weil mir niemand zuhört^^), ich finde es ähnelt sich mit Tagträumen, da meine Augen auch oft noch offen sind.
Ich würde es mir jetzt aber auch mithilfe der "weniger-Reize-Erklärung" erklären :)
Die Technik werde ich auf jeden Fall mal versuchen, vielleicht hilft mir das auch bei meinen Konzentrationsproblemen. :)


Zitat:
Das Händereiben bewirkt, dass du dich auf die Sensation der Wärme konzentrierst und der Traum somit etwas stabiler wird, weil deine Wahrnehmung ihn auch gleichzeitig erstellt. Ausserdem spielt die Erwartungshaltung mit, dass es wirkt, wodurch du etwas ruhiger bist, falls du sonst Angst hättest, dass du aufwachen könntest - je mehr du dich aufregst, desto eher wachst du auf.


Und was mache ich, wenn ich diese Art von Blockade spüre? Also, wenn ich zb. etwas machen möchte (In diesem Fall jetzt Händereiben) und ich das Gefühl habe ich könnte meine Hände nicht bewegen? Hängt das dann wiederrum mit der Schlafparalyse zusammen oder ist das Einbildung?

Zitat:
Wie versuchst du denn zu fliegen? Nur indem du es willst? Vielleicht klappt es besser wenn du es so wie ich machst (mit der Überlegung, dass viele Wege nach Rom führen und wenn du bei deiner Art das Vorurteil hast, dass es nicht klappen wird, dann wird es wohl auch nicht klappen) : Ich flog anfangs indem ich mit ausgestreckten Armen rannte, dann hüpfte und so mit dem Anlauf abhob.


Meistens denke ich in meinen Träumen tatsächlich sehr logisch nach, obwohl der Traum an sich natürlich äußerst surreal und unlogisch wirkt/ist. Ich würde vermutlich niemals die Variante wählen aufs Dach zu klettern und runter zuspringen, denn jedes Kind weiß doch, dass das gefährlich ist und man sich alle Knochen bricht :D :rolleyes: So ist es dann zum Beispiel auch, wenn ich verfolgt werde. Dann drehe ich mich lieber zu dem Monster um und sage ihm was Sache ist, als das ich blind über den Abgrund springe, denn kein normaler Mensch kann 10m weiter springen und schon gar nicht fliegen^^
Evtl. sollte ich also im Traum meine Erwartungen dezent herrunterschrauben. Ich kann mich daran erinnern, dass ich erst einmal in einem Traum geflogen bin. In diesem Zusammenhang hielt ich diese Entscheidung allerdings für logisch und machbar, da ich einen Vogel verfolgen musste, der sein Nest auf einem Felsvorsprung gebaut hat und man nicht mal mit Kletterausrüstung sicher hochgekommen wäre.


Zitat:
Wann wachst du denn auf? Es ist möglich, dass dann einfach die REM-Phase zu Ende ist und du sowieso fast oder kurz ganz aufwachen würdest.


Wenn ich aufwache, dann meistens hellwach und der Meinung, dass ich jetzt aufstehen könnte, weil ich ausgeschlafen habe. Bei einem Blick auf die Uhr stelle ich dann oft fest, dass es erst halb zwei, also quasi mitten in der Nacht, ist. Oft wache ich auch zweimal in der Nacht auf. Das erste Mal so, dass ich mich nicht ans wach sein erinnern kann, aber beim zweiten Mal feststelle, dass meine Nachttischlampe an ist, die ich beim schlafen gehen immer ausmache. Die Schlussfolgerung ist dann ja, dass ich irgendwann davor wach gewesen sein muss und vermutlich wieder so, dass ich dachte ich könne aufstehen, mich aber wieder schlafen gelegt habe. Die ungefähre Uhrzeit ist meistens zwischen zwei und halb vier, selten fünf Uhr. Ich gehe zwischen 22 Uhr und 23 Uhr schlafen und mein Wecker klingelt um 5:45 Uhr.
Btw: Manchmal fällt es mir dann auch wieder schwer Traum von Realität zu unterscheiden, da ich das Gefühl habe, ich hätte geträumt die Lampe anzumachen, es ja aber scheinbar wirklich getan habe. Wenn dann morgens der Wecker klingelt kann ich mich auch häufig nicht mehr daran erinnern, ob ich die beiden Male, die ich aufgewacht bin, wirklich wach war oder wieder nur geträumt habe, dass ich wach wurde, die Lampe angemacht hab, wieder eingeschlafen bin, wieder wach wurde und die Lampe wieder ausgemacht habe :D Ich gehe mittlerweile einfach immer davon aus, dass ich zweimal wach war, aber im Endeffekt erinnere ich mich sehr oft nur an das zweite Mal und bin dann am Morgen zu verwirrt um beides zu realisieren :D

Also Danke nochmal, für deine Antworten! :) Ich hoffe ich konnte noch ein bisschen genauer darauf eingehen.

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Re: Der "War das ein Klartraum?" - Thread
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Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Dezember 2016, 10:56 
 Oneironaut
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Zitat:
Und was mache ich, wenn ich diese Art von Blockade spüre? Also, wenn ich zb. etwas machen möchte (In diesem Fall jetzt Händereiben) und ich das Gefühl habe ich könnte meine Hände nicht bewegen? Hängt das dann wiederrum mit der Schlafparalyse zusammen oder ist das Einbildung?


Entweder bist du da noch im Einschlafprozess, und versuchst den echten Körper zu bewegen, was halt nicht geht wegen der SP, oder, was ich wahrscheinlicher finde, ist es einfach sonst irgendeine mentale Blockade. Ich selber habe in KTs immer die volle Kontrolle über meinen Körper aber es gab schon einige Leute hier, die z.B. berichteten, dass das Licht einfach nie geht in ihren KTs oder dass sie sich nicht bewegen können, egal was sie versuchen. Normalerweise schlage ich dann vor, das Problem entweder zu umgehen (Der Lichtschalter geht nicht? Na klar, es ist eine Lampe die man mit Klatschen aktiviert. Ich kann nicht gehen? Das liegt an der Schwerkraft hier, also teleportiere ich mich einfach woanders hin und gut ist. - Also bewusst dem Problem einen simpel zu umgehenden Grund zuweisen, und den dann umgehen) oder 'einfach' kapieren, dass das Problem gar nicht wirklich da ist, sondern nur in deinem Kopf und du es mit etwas so simplem wie einem Gedanken oder einem Blinzeln wegmachen kannst.

Zitat:
Wenn ich aufwache, dann meistens hellwach und der Meinung, dass ich jetzt aufstehen könnte, weil ich ausgeschlafen habe. Bei einem Blick auf die Uhr stelle ich dann oft fest, dass es erst halb zwei, also quasi mitten in der Nacht, ist. Oft wache ich auch zweimal in der Nacht auf.

Das ist der normale Schlafrythmus. Nach der Einschlafphase kommt man mal in den Tiefschlaf, dann wieder in leichteren Schlaf bis in die REM-Phase, wo die meisten Träume stattfinden. Dann beginnt der Zyklus wieder von vorne.
Bild
Dabei ist es so, dass man manchmal im leichtesten Schlaf auch mal aufwacht. Oft so kurz, dass man sich nicht mehr daran erinnern kann - deine Erklärung ist also durchaus plausibel.

Hier siehst du dasselbe Modell wie oben, nur mit realistischen Messwerten. Ein Zyklus dauert je nach Mensch und anderen Umständen verschieden lang, aber ungefähr 90 Minuten. Immer am Ende davon ist man nahe dem Erwachen, oder wacht sogar auf. Es ist üblich, dass man sich relativ ausgeschlafen fühlt, wenn man dann aufwacht, weil man nicht aus dem Tiefschlaf gerissen wurde, sondern aus dem leichtest möglichem Schlaf kam (das ist auch die Idee hinter Schlafphasenweckern).

Zitat:
Btw: Manchmal fällt es mir dann auch wieder schwer Traum von Realität zu unterscheiden, da ich das Gefühl habe, ich hätte geträumt die Lampe anzumachen, es ja aber scheinbar wirklich getan habe.

Das ist auch nicht ungewöhnlich, wenn man nur kurz wach war. Aber wenn du die Lampe anlässt oder wenn du einen RC machen würdest, kannst/könntest du ja sicher sein ^^

Lg Brot :)

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