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Problematisches Träumen
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Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Juli 2016, 23:55 
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Hallo an alle Träumer da draussen

Ich bin neu hier und habe mich primär angemeldet um mir anzusehen wie sich bei anderen das luzide Träumen verhält. Dabei bin ich auf diesen Tread gestossen: viewtopic.php?f=9&t=4219. Er wurde nicht abgehakt, aber mir wurde so klar, dass ich nicht die Einzige bin, die Klarträume nicht immer sucht.

Ich hatte meinen ersten Klartraum, an den ich mich erinnern kann, mit etwa sieben Jahren. Ich habe den ganzen Traum mit meinem langersehnten Barbypferd gespielt. Habe diese Nacht für mich unwahrscheinlich lange geschlafen (bis ca. 12:00Uhr) und war zu tode betrübt, als ich das Pferd nicht vorgefunden habe, wo ich meinte es verstaut zu haben.
Ich habe zu dieser Zeit auch stark schlafgewandelt. Ich habe beispielsweise meinen Vater angerufen, ihm etwas von Männern in unserem Haus erzählt (mein Bruder hat das beobachtet) und mich dann wieder schlafen gelegt. Am nächsten Morgen wusste ich nichts davon.

Heute bin ich 19 Jahre alt.
Ich schlafwandle immer noch, rede im Schlaf und träume Luzid.
Ich träume immer in den selben "Welten", treffe oft Menschen die ich kenne, oft aber auch Menschen die mir nicht bekannt sind.
Ich kann mich Morgens so klar erinnern, dass ich ganze Häuser beschreiben könnte. Ich wüsste in welchem Haus wo ein Tisch mit einem Blumenstrauss mit welchen Blumen steht. Ich "ergänze" in jedem Traum die Welten, suche dann in diesem mir von früher bekannten Tisch etwas oä. scheine also das ganze so zu speichern, dass es im nächsten Traum klar abrufbar ist.
Meine Phasen in denen ich in einem Traum klar da bin, sind mehrheitlich eher kurz. Ich mache rückgängig was ich gerade getan habe oder verändere meine Umgebung, da sie mir zu wenig authentisch erscheint.
Ich Träume, dass ich in eine Bar komme und dort jemanden treffe. Irgendwie verzettle ich mich und das gefällt mir nicht. Also komm ich halt nochmal neu in die Bar. Der Traum schlägt mir aber dann oft ein Schnippchen und lässt mich mit der nächsten Aktion in eine noch dümmer Situation geraten.
Ich kann mich fast jeden morgen an meine Träume erinnern und bin selten erholt von der Nacht.
Letzthin habe ich scheinbar meinem Freund erzählt, ich schlafe nicht gerne bei ihm zuhause. Wie er erzählt, habe ich ihm auch mehrmals versichert, dass ich wach sei. Ich habe ihm einen gehörigen Schrecken eingejagt, und war nachher nicht aufweckbar.
Das möchte ich meinem Partner eigentlich nicht zumuten.
Ich möchte oft aufwachen, kann es aber nicht.
Ich bin auch schon in meinem Bett gelegen, geistig wach, konnte mich aber nicht bewegen. Gleichzeitig befanden sich aber in meinem Zimmer Menschen und die Wände waren vollgeschrieben.
Ich muss zugeben, ich habe ein Faible für Horrorfilme, daher verwundert es mich nicht, wenn ich ab und an in düsteren Szenen "erwache".
Ich verschiebe möbel in meinem Zimmer oder beziehe mein Bett neu (nicht, dass ich das im Schlaf tatsächlich schön schaffen würde, aber ich versuch es).

Ich denke ohne diese Träume, würde sich mein Leben ganz schön leer anfühlen, daher will ich sie auch nicht ganz loswerden.
Ich lese einfach oft, dass viele am erlernen von Klarträumen scheitern und frage mich ob mein Schlafverhalten so "normal" ist, aber was ist schon "normal"?
Mein Problem ist, dass ich Morgens oft das Gefühl habe, in der Nacht aktiver gewesen zu sein, als am Tag.
Ich frage mich oft, woran es liegt, dass ich in der Nacht so aktiv bin.
Ich habe schon viel versucht, da es seit langer Zeit ein Problem darstellt.
Schlafrhythmus ändern, mehr Sport, weniger Sport, Alkohol und kein Alkohol, umstellen der Ernährung, Schlafrituale, mit Musik einschlafen, Traumtagebuch etc.
Das ganze ist manchmal intensiver, manchmal weniger intensiv. Ich hatte aber seit ich mich bewusst damit auseinandersetze mehr als zwei traumlose Nächte nacheinander.


Freuds Theorie ist mir bekannt und ich kann damit sicherlich zu einem gewissen Grad das ganze erklären, finde aber das ganze dennoch ungewöhnlich. Ich bin vom Typ her eher unruhig und immer auf Draht, habe auch mühe damit abzuschalten, das haben aber andere auch. Ich kenne aber niemanden der ein so intensives "Nachtleben" ( Im wahrsten Sinne des Wortes ;) ) führt wie ich.

Was denkt ihr dazu? Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Kann ich das ganze irgendwie im Rahmen halten, so dass ich immerhin Teilweise erholsam schlafe?

Liebe Grüsse
Polly


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Re: Problematisches Träumen
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Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Juli 2016, 16:25 
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Hey Polly :) Herzlich willkommen hier im forum!

Wie du ja schon im von dir verlinkten Thread erkennen kannst, sind wir manchmal nicht in der Lage, direkt zu verstehen worum es jetz genau geht. Ich fürchte, mein Post wird etwas unstrukturiert werden.

Zitat:
Ich bin auch schon in meinem Bett gelegen, geistig wach, konnte mich aber nicht bewegen. Gleichzeitig befanden sich aber in meinem Zimmer Menschen und die Wände waren vollgeschrieben.

Das würde ich als Schlafparalyse mit Hypnopompen Halluzinationen einstufen. Normalerweise ist ein schlafender Mensch ja während der REM-Phase (und ich nehme an auch während Träumen in der nonREM phase) paralysiert, sodass er die geträumten Bewegungen nicht ausführt. Über Schlafwandeln weiss ich nicht gerade viel, aber kann es sein, dass du, wenn du Schlafwandelst, Bewegungen aus dem Traum ausführst oder ist das etwas anderes?

Zitat:
Freuds Theorie ist mir bekannt und ich kann damit sicherlich zu einem gewissen Grad das ganze erklären, finde aber das ganze dennoch ungewöhnlich
Was besagt denn die Theorie, auf die du hier verweist? Ich kenne Freud als jemand, der zwar wichtig für die Forschung war, weil er einer der ersten war, die überhaupt Traumforschung u.ä. betrieben, aber die meisten seiner Theorien sind recht weit hergeholt und viele auch widerlegt. Z.B.


Zitat:
Ich denke ohne diese Träume, würde sich mein Leben ganz schön leer anfühlen, daher will ich sie auch nicht ganz loswerden.
Ich lese einfach oft, dass viele am erlernen von Klarträumen scheitern und frage mich ob mein Schlafverhalten so "normal" ist, aber was ist schon "normal"?
Mein Problem ist, dass ich Morgens oft das Gefühl habe, in der Nacht aktiver gewesen zu sein, als am Tag.

Was ist hier der Zusammenhang? Denkst du, die Träume machen deinen Schlaf weniger erholsam?
Und was meinst du mit normal? Wenn du ab und zu Schlafwandelst musst du die Frage doch wohl kaum noch stellen :P
Wenn es dich beruhigt: Es gibt auch absolut normale, gesunde usw. Leute, die jede Nacht von Natur aus nur Klarträume haben.

Zitat:
Ich habe schon viel versucht, da es seit langer Zeit ein Problem darstellt.
Schlafrhythmus ändern, mehr Sport, weniger Sport, Alkohol und kein Alkohol, umstellen der Ernährung, Schlafrituale, mit Musik einschlafen, Traumtagebuch etc.

Alkohol könnte tatsächlich helfen: Viel Alkohol -> die REM-Phasen werden (zu einem Grossteil) unterdrückt bis der Alkohol abgebaut ist. Das Ding dabei ist einfach, dass du dafür umso mehr Träumst, sobald der Alkohol abgebaut ist - deshalb sagen auch manche, ein bis zwei Bier vor dem Schlafen helfen der Traumerinnerung: Wenn man kurz vor dem aufwachen träumt, erinnert man sich eher dran. (Es ist aber auch ohne Alkohol so, dass man anfangs der Nacht weniger träumt als am Ende)
Rauchen macht die träume afaik auch weniger lebendig, aber beides finde ich nicht empfehlenswert ;)


Zitat:
Ich bin vom Typ her eher unruhig und immer auf Draht, habe auch mühe damit abzuschalten, das haben aber andere auch.
Angenommen es liegt daran, dann versuchs doch mal mit Autogenem Training oder Meditation vor dem Schlafengehen :)

Zitat:
Hat jemand ähnliche Erfahrungen?
Soweit ich weiss Schlafwandle ich nicht, habe bisher auch keine Schlafparalyse erlebt, aber das mit dem Traum rückspulen und anders vorgehen kenne ich - aber bei mir kommt das selten vor, und wenn, dann von selbst (ohne mein Einwirken). Manchmal auch umgekehrt: Ich erreiche endlich irgendwas, wie z.B. aus einem Umzäunten Gelände ausbrechen, da spult der Traum einfach zurück und dieses mal erwischen mich die Wächter :ugly:

Zitat:
Ich kann mich fast jeden morgen an meine Träume erinnern und bin selten erholt von der Nacht.

Denkst du, es gibt einen Zusammenhang zwischen den Träumen und der Erholsamkeit des Schlafes? Oder weisst du das sogar? Ich habe (solange es sich nicht um Albträume handelt) da bisher keinen Zusammenhang gesehen, abgesehen von einem glücklicheren Start in den Tag, wenn ich einen KT (Klartraum) erzielt hatte :D

Wenn du nicht erholt bist - schläfst du denn genug? Gehst du immer ungefähr zur selben Zeit ins Bett, damit der Körper den Rythmus anpassen kann? Hilft vielleicht einfach ein sanfterer oder Panikmacherischer Wecker?

Zitat:
Was denkt ihr dazu?

Dass es zeit wurde, dass wieder ein(e) Pol(l)y im Forum ist :D Polyphem war nämlich seit 2012 nicht mehr on :ugly: :D

Lg Brot :)

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Re: Problematisches Träumen
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Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Juli 2016, 13:21 
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Hey Polly,

erstmals willkommen :)
Ich muss zugeben ich war auch eine Zeit lange nicht aktiv im Forum wegen meines Studiums, aber habe mich dennoch ab und an mit Klarträumen beschäftigt.

Zu deinem "Schlafwandel-Problem":
Ich kenne das und weiß dass es auch nicht ganz ungefährlich ist. Alleine die Vorstellung dass man einfach herumlaufen kann ohne es zu "wissen" ist schon sehr gruselig.

Ich hatte das Problem als Kind für eine sehr lange Zeit & erst vor einem Jahr für eine geraume Zeit.

Schlafwandeln hat natürlich seine Ursachen. Da bringt es sich relativ wenig auf die herkömmlichen Dinge (wie Sport treiben, kein Koffein etc.) zurückzugreifen.

Die meiste Ursache ist natürlich der psychische Stress. Bei mir war es mein Vollzeit Job kombiniert mit einem 3 jährigen Studium Abends nach der Arbeit. Ich hatte Zähneknirschen, redet sehr viel im Schlaf und wandelte auch teils in der Wohnung herum.

Daher rate ich dir erstmals der Ursache nachzugehen, weshalb du so unter Stress stehst, dass dein Körper das nur so verarbeiten kann.

Im Kindesalter ist schlafwandeln teilweise "normal" bzw. in Ordnung. Aber je älter du wirst desto mehr hängt das mit deinem emotionalen Stress zusammen. Sei es die Arbeit, Beziehung oder vllt auch Verdrängtes.

Wenn mein Freund nicht gewesen wäre, wüsste ich ja gar nicht dass ich so unruhig im Schlaf gewesen war und sogar gewandelt bin. Erst da kam die Überlegung, dass es einfach nur vom Stress kommt. Allein die Auseinandersetzung damit und dir auch einfach mal Ruhe zu gönnen - macht schon sehr viel aus, glaube mir :)

Ich hoffe ich konnte es verständlich rüberbringen hmm ..

Irgendwas belastet dich enorm - und wenn dir nichts dazu einfällt wieso das so ist, musst du einfach tiefer bohren.

Hier könnte die sogar der Klartraum helfen, indem du deine Traumfiguren einfach danach fragst :)

Halt uns am laufenden,

LG Patricia :D

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Re: Problematisches Träumen
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Ungelesener BeitragVerfasst: 30. Dezember 2016, 11:08 
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Hallo ihr zwei :)

Vorab möchte ich mich für mein langes nicht Antworten entschuldigen.
Ich war alle Monate hier und habe aber unter meinem Beitrag nichts gefunden... Heute als ich meine Mails aufräumen wollte hab ich dann den Link gefunden :rolleyes: Irgendwie hab ich da was falsch gesucht..

Hallo Brot, vielen Dank!

Zitat:
Über Schlafwandeln weiss ich nicht gerade viel, aber kann es sein, dass du, wenn du Schlafwandelst, Bewegungen aus dem Traum ausführst oder ist das etwas anderes?


Ja das ist tatsächlich so. Ich war erst vorgestern bei einer Freundin über Nacht und bin dann aufgestanden, da ich im Traum weg wollte. Ich habe realisiert dass ich aus dem Bett aufstehe, es war aber hell und nicht dunkel (im Traum). Richtig wach wurde ich erst als ich im Zimmer stand (mitten in der Nacht, also im dunkeln)..

Zitat:
Was besagt denn die Theorie, auf die du hier verweist? Ich kenne Freud als jemand, der zwar wichtig für die Forschung war, weil er einer der ersten war, die überhaupt Traumforschung u.ä. betrieben, aber die meisten seiner Theorien sind recht weit hergeholt und viele auch widerlegt. Z.B.


Ja das stimmt natürlich. Freud ist sehr kontrovers diskutiert.
Ich erwähnte das in Bezug auf die Aussage, dass Unterbewusstes/durch den Tag erlebtes im Traum "verarbeitet" wird. Ich kann bei vielen meiner Träume bei genauerem Nachdenken parallelen zu Momenten erkennen.

Zitat:
Was ist hier der Zusammenhang? Denkst du, die Träume machen deinen Schlaf weniger erholsam?
Und was meinst du mit normal? Wenn du ab und zu Schlafwandelst musst du die Frage doch wohl kaum noch stellen :P
Wenn es dich beruhigt: Es gibt auch absolut normale, gesunde usw. Leute, die jede Nacht von Natur aus nur Klarträume haben.


Ich habe einfach das Gefühl, dass umso aktiver ich träume umso müder bin ich am nächsten Tag. Zusätzlich zu dem bin ich eher ein etwas verkopfter Mensch. Ich mache mir dann viele Gedanken darüber, was ich geträumt habe und wieso etc. Manchmal bin ich gar wütend auf Personen, die mich im Traum schlecht behandelt haben. Die sind in der "Realität" völlig unschuldig und haben nichts getan, aber ich hab dennoch zu wenig Distanz, um ihnen am Tag nach dem schlechten Traum unvoreingenommen zu begegnen. Das ist im Endeffekt hirnrissig, aber die "Verletzung" im Traum hat sich sehr real angefühlt und dann trage ich sie den Tag über mit mir rum.
Ich habe gemeint Klarträumen sei etwas, dass man in fast allen Fällen erlernen muss?

Zitat:
Alkohol könnte tatsächlich helfen: Viel Alkohol -> die REM-Phasen werden (zu einem Grossteil) unterdrückt bis der Alkohol abgebaut ist. Das Ding dabei ist einfach, dass du dafür umso mehr Träumst, sobald der Alkohol abgebaut ist - deshalb sagen auch manche, ein bis zwei Bier vor dem Schlafen helfen der Traumerinnerung: Wenn man kurz vor dem aufwachen träumt, erinnert man sich eher dran. (Es ist aber auch ohne Alkohol so, dass man anfangs der Nacht weniger träumt als am Ende)
Rauchen macht die träume afaik auch weniger lebendig, aber beides finde ich nicht empfehlenswert ;)


Vielen Dank für diese Infos! Ich finde auch beides nicht empfehlenswert. Wenn ich aber eine Phase haben sollte in der ich miserabel Träume (hab ich teilweise, viele Albträume, die dann halt nicht Luzid sind), könnte ich mir ja etwas Alkohol einflössen. :))

Zitat:
Angenommen es liegt daran, dann versuchs doch mal mit Autogenem Training oder Meditation vor dem Schlafengehen :)


Das werde ich auf jeden Fall versuchen. Ich habe vor etwa einem Monat angefangen mit Meditation, aber jeweils am Morgen und nicht am Abend. Das könnte ich problemlos verschieben.

Zitat:
Manchmal auch umgekehrt: Ich erreiche endlich irgendwas, wie z.B. aus einem Umzäunten Gelände ausbrechen, da spult der Traum einfach zurück und dieses mal erwischen mich die Wächter :ugly:


Solche Momente kenne ich. Da lässt nicht mal der Traum zu, dass man sich der eigenen Ausbruchsgenialität erfreut. :lol:

Zitat:
Wenn du nicht erholt bist - schläfst du denn genug? Gehst du immer ungefähr zur selben Zeit ins Bett, damit der Körper den Rythmus anpassen kann? Hilft vielleicht einfach ein sanfterer oder Panikmacherischer Wecker?


Ich brauche um die 7/8 Stunden Schlaf. Wenn ich länger schlafe, bin ich am nächsten Tag richtig zerstört. 7/8 Stunden schlafe ich aber jede Nacht. Unter der Woche hab ich einen festen Rhythmus, gehe immer zur gleichen Zeit ins Bett und stehe zur gleichen Zeit auf. Bei den Weckern hab ich schon diverses gehabt, mittlerweile erwache ich aber bereits 2-3 min bevor er klingelt von alleine.

Zitat:
Dass es zeit wurde, dass wieder ein(e) Pol(l)y im Forum ist :D Polyphem war nämlich seit 2012 nicht mehr on :ugly: :D


Ich hoffe ich verstehe das Forum jetzt auch und finde Kommentare ab jetzt ohne Probleme :rolleyes: :lol:

Vielen Dank für deine Ausführliche Antwort!
LG
Polly


Hallo Patricia

Vielen Dank! Dann kann ich mich ja über deine Antwort erst recht freuen! Schön bist/warst du wieder aktiv!

Dass das ganze auf psychischen Stress zurückgeführt werden kann, kann ich mir sehr gut vorstellen. Ich treibe mittlerweile regelmässig Sport und habe keine Veränderung bemerkt, was meine "Wandel-Gewohnheiten" angeht.
Ich werde mich nach Schulabschluss in einem Zwischenjahr voraussichtlich in "Therapie" begeben, da noch einiges verarbeitet werden sollte. Das ganze will ich noch nicht jetzt anpacken, da ich die Kapazität neben dem letzten Schuljahr nicht habe. Bis dahin muss ich mich wohl noch etwas mit ungewissem herumwandeln abfinden, respektive gönn ich mir vielleicht einfach mal etwas mehr Ruhe, so wie von dir vorgeschlagen!

hmm Dann werde ich im nächsten Klartraum Detektiv spielen :D

Vielen Dank, das ganze war sehr verständlich!

LG Polly


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Re: Problematisches Träumen
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Ungelesener BeitragVerfasst: 30. Dezember 2016, 14:05 
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Hey Polly :)
Ich habe leider nur kurz Zeit und den ganzen Thread nicht mehr im Kopf, aber ich picke mir kurz das einzige Fragezeichen raus, das ich gefunden habe :D
Zitat:
Ich habe gemeint Klarträumen sei etwas, dass man in fast allen Fällen erlernen muss?


Viele Leute müssen es lernen, ich inklusive. Aber je bekannter das Thema wird, desto mehr stellt sich heraus, dass es auch einige Leute gibt, die von Natur aus Klarträume haben. Manche immer, manche manchmal. Es hat einfach jeder das Gefühl, dass vermutlich alle so träumen wie man selbst, deshalb ist wohl das Thema überhaupt erst langsam am bekannter werden.

Lg Brot :)

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Re: Problematisches Träumen
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Ungelesener BeitragVerfasst: 1. Januar 2017, 16:14 
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Hallo Brot

Erstmal ein gutes neues Jahr! :)

Kein Thema, ich habe ja fast 6 Monate gebraucht um zu verstehen wie ich eure Antworten finde :ashamed:
Ach so, macht ja völlig Sinn. Es wird halt grundsätzlich von sich selber auf andere geschlossen, klar fragt man dann gar nicht gross, ob der andere anders träumt. Mir ist auch erst spät aufgefallen, dass nicht jeder so viele Erinnerungen an eigene Träume hat und so klar träumt wie ich.
Vielen Dank auf jeden Fall für den Denkanstoss und die Antwort. :)

Lieber Gruss
Polly



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