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Vorstellung: TI und LSE-Skala zur Traumbeurteilung v1.0
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Ungelesener BeitragVerfasst: 23. Januar 2011, 02:26 
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Hey Forencommunity.

Ich eröffne mal diesen Thread um euch die erste Version des TIs und LSEs vorzustellen. Wir haben in diesem Thread den Versuch gestartet eine allgemeingültige Skala für die Traumqualität zu erstellen. Die Motivation dahinter war in erster Linie eine Möglichkeit zu bieten, die Qualität seiner Träume (und anderer Schlafzustände) leicht zu beurteilen und zu vergleichen. Mit der etwas schwammigen Definition von Trüb- und Klartraum lässt sich nämlich oft nicht genau sagen, wie klar man (z.B. im Vergleich zu anderen Leuten) wirklich war. Mit dem TI und LSE lässt sich das sicherlich einfacher realisieren, man muss jedoch sehen, dass wir in diesem Schema (auch wenn wir versucht haben es möglichst objektiv zu gestalten) einfach unsere Definitionen und Erfahrungen eingebaut haben. Es kann durchaus sein, dass die Definition anderer Leute z.B. für einen Traumzustand davon abweicht.

Hinweis: Die Skalen werden momentan grundlegend überarbeitet. Solltest du Ideen haben, wie man sie verbessern kann, kannst du gerne deine Vorschläge posten.


Traumindex (TI)

Der TI ist eine Skala, die die besonders häufigen Kombination von bestimmten Traumqualitätsstufen, also quasi die Traumzustands-Archetypen enthält. Damit sollten sich übliche Traumzustände ganz gut beschreiben lassen. Vor allem für Anfänger ist der TI sicher eine gute Möglichkeit um seine Traumqualität möglichst einfach und überschaubar zu beurteilen.

Traumindex (TI):
TI 0: Traumlosigkeit: Man befindet sich im Schlaf, aber hat weder Träume noch traumähnliche Zustände
TI 1: Unbewusster Trübtraum: Man hat einen Traum, an dem man sich aber nicht erinnert. Man erinnert sich höchstens daran, dass man geträumt hat, aber nicht an die Handlung.
TI 2: Traumfetzen: Ein Trübtraum, der keine wirkliche Handlung hat. Er wirkt grau, unplastisch und chaotisch. Er setzt sich aus vielen unterschiedlichen Szenen zusammen, auf die man instinktiv reagiert (erinnert an Gedanken oder gedankliche Selbstgespräche am Tag).
TI 3: Teilbewusster Trübtraum mit Handlung: Man nimmt zwar am Traumgeschehen Teil, aber eher ungesteuert ohne zu denken.
TI 4: Halbbewusster Trübtraum: Ein Traum, der langsam eine Handlung annimt un d in dem die archetypische Symbolsprache der Psyche dominiert. Er wirkt farbig und plastisch. Man ist in der Lage die aktuelle Situation zu bewerten und kann Ereignisse kommentieren. Man besitzt womöglich Fähigkeiten, die im Wachleben nicht möglich wären.
TI 5: Bewusster Trübtraum: Man handelt im Traum wie im echten Leben, ohne seinen Zustand zu hinterfragen. Man ist den Gesetzen der Wachwelt unterworfen. Die visuelle Klarheit hat ihr Maximum erreicht, jedoch können der akustische und der sensorische Sinn im Hintergrund stehen.
TI 6: Sensibler Trübtraum: Der Traum ist extrem realistisch und alle Sinne sind voll ausgeprägt (sofern der Traum dies erfordert).
TI 7: Präluzider Traum: Langsam wird einem bewusst, dass an der Umgebung etwas nicht stimmt. Die Klarheit der Sinne nimmt ab – im Extremfall rutscht man ins void.
TI 8: „Geträumter“ Klartraum: Man ist sich sicher volle Handlungsfreiheit zu haben, doch in Wirklichkeit ist man den Gesetzen des Traumes unterworfen. („Der Traum spielt einem was vor.“). Oft handelt man instinktiv, nach seinen Trieben. Das Gedächtnis und die Sinne sind schlecht ausgebildet. Die visuelle Klarheit kann hoch sein.
TI 9: Einfacher Klartraum: Man ist sich seines Zustandes bewusst, hat Handlungsfreiheit und kann Denken wie im Wachleben. Dennoch ist der Traum instabil und die Sinne sind relativ schlecht ausgebildet.
TI 10: Einfacher Klartraum mit mäßig ausgebildeten Sinnen und mäßig bis guter Stabilität.
TI 11: Vollbewusster Klartraum: Man besitzt viel bis volle Handlungsfreiheit, Stabilität, Wahrnehmung und Gedächtnis wie im Wachleben. Die Handlung beginnt sich aufzulösen.
TI 12: Superkognitiver Klartraum: Kristallklare Sinne, volle Handlungsfreiheit und Fähigkeiten, die im Wachleben schwer denkbar wären (z.B. indirekter Zugriff auf das UB, sehr hohe logische Intelligenz).
TI 13+: Sehr hohe Klarheitsstufen



LSE-Skala

Aufbauend auf den TI wurde die LSE-Skala entwickelt, um auch andere Zustände als die TI-Zustände beschreiben zu können. Klarerweise gibt es Traumzustände die vom „Standard“ abweichen (Beispiel: hohe Klarheit und schlechte visuelle Wahrnehmung gleichzeitig) und die man so nicht im TI wiederfinden kann. Die LSE-Skala ist nun eine mehrdimensionale Traumskala, mit der es möglich ist eine beliebige Kombination aus Luzidität (L) = geistige Klarheit/Bewusstsein; Sinneswahrnehmung/ Stabilität (S); Traumerinnerung/Zusammenhang (E) anzugeben. Die Dimensionen reichen jeweils von 0 bis 8 (bei Bedarf auch erweiterbar) und können in Form einer dreiteiligen Koordinate dargestellt werden. Man kann den LSE demnach als Koordinatensystem sehen, in dem jeder Zustand mithilfe der 3 Variabeln erreichbar ist.


Hier findet ihr eine Liste der 9 Werte der 3 Dimensionen:

erste Dimension: Luzidität (L) = geistige Klarheit/Bewusstsein
L 0: Bewusstlosigkeit.
L 1: Zuschauer - Unbewusster Trübtraum: Man nimmt zwar am Traumgeschehen Teil, aber eher ungesteuert und ohne zu denken; Instinktive Reaktion auf das Traumgeschehen.
L 2: Kommentator - Teilbewusster Trübtraum: Man ist in der Lage die aktuelle Situation zu bewerten und kann Ereignisse kommentieren. Man besitzt womöglich Fähigkeiten, die im Wachleben nicht möglich wären, wie z.B. fliegen.
L 3: Kritiker - Präluzider Traum: Langsam wird einem bewusst, dass an der Umgebung etwas nicht stimmt. Die Klarheit der Sinne nimmt ab – im Extremfall rutscht man ins void.
L 4: Aufständischer - „Geträumter“ Klartraum: Man ist sich sicher volle Handlungsfreiheit zu haben, doch in Wirklichkeit ist man den Gesetzen des Traumes unterworfen. („Der Traum spielt einem was vor.“). Oft handelt man instinktiv, nach seinen Trieben. Das Gedächtnis ist schlecht ausgebildet.
L 5: Rebell - Instabiler Klartraum: Man ist sich seines Zustandes bewusst, hat etwas Handlungsfreiheit und kann ein wenig denken wie im Wachleben. Die geistige Klarheit geht schnell wieder verloren (Abdriften in L4 oder kleiner) oder man erwacht.
L 6: Reformer - Einfacher Klartraum mit steigender Stabilität und mäßiger Handlungs- und Gedankenfreiheit.
L 7: Revolutionär - Vollbewusster Klartraum: Man besitzt viel bis volle Handlungsfreiheit, hohe Stabilität und das Gedächtnis wie im Wachleben. Der Zustand der Klarheit kann über viele Minuten gehalten werden.
L 8: Gestalter - Superkognitiver Klartraum: volle Handlungsfreiheit und Fähigkeiten, die im Wachleben schwer denkbar wären (z.B. indirekter Zugriff auf das UB, sehr hohe logische Intelligenz).

zweite Dimension: Sinneswahrnehmung, allgemeine Stabilität (S)
Im Allgemeinen gehen höhere Werte auf dieser Skala mit einer höheren Stabilität der L-Werte einher. Stabilität ist die Fähigkeit den Traumzustand ohne Abfall der Wahrnehmung oder der Erinnerung an das Wachleben zu erhalten, bzw. die LSE-Werte ändern sich nicht (wesentlich). Auch die Wahrnehmung selbst und die Erinnerung sind bei hohen S-Werten allgemein stabiler. Aber die Indikatoren der Stabilität finden sich in allen drei Dimensionen wieder: hohe Werte neigen dazu sich selbst zu erhalten. Wenn sich beispielsweise das Level einer Dimension um 1 Punkt ändert, hat das fatale Auswirkungen in den unteren Bereichen der Dimension. In höheren Bereichen macht es nicht so viel aus.
S 0: Sinnlosigkeit: keine Wahrnehmung. Ein eventueller Void ist stabil.
S 1: Zensiert: vereinzelte Gestalten oder abstrakte Strukturen eingebettet in nichts.
S 2: Verschleiert: Der Traum wirkt farbarm und unplastisch mit vielen Leerstellen.
S 3: Benebelt: Plastität und Farbigkeit nimmt zu, die Leerstellen ab.
S 4: Getrübte Sinne: die archetypische Symbolsprache der Psyche dominiert. Er wirkt farbig und plastisch, es existiert ein Hintergrund.
S 5: Basiswahrnehmung: Die visuelle Klarheit ist gut, jedoch können der akustische und der sensorische Sinn im Hintergrund stehen.
S 6: Sensibler Traum: Der Traum ist extrem realistisch und alle Sinne sind voll ausgeprägt, sofern der Traum dies erfordert (So wie normal am Tage: was im Fokus ist, kann in vollem Umfang erfasst werden, auch periphere Wahrnehmung)
S 7: Geschärfte, kristallklare Sinne (mit großer Konzentration auch tagsüber möglich: lauschen, fokussieren), Auswahlmöglichkeit der Betrachterperspektive (z.B. 1st/3rd Person)
S 8: Willentliche, übernatürliche Sinnesverstärkung (extreme Sichtweite, Filterung von Geräuschen etc.)

dritte Dimension: Traumerinnerung/Zusammenhang, Handlung (E)
E 0: Traumlosigkeit: Man befindet sich im Schlaf, aber hat weder Träume noch traumähnliche Zustände bzw. keine Traumerinnerung.
E 1: Vergessener Traum: Man hat einen Traum, an dem man sich aber nicht erinnert. Man erinnert sich höchstens daran, dass man geträumt hat, aber nicht an die Handlung.
E 2: Standbilder: Nur Erinnerung an einzelne, z.T. unvollständige Bilder des Traums.
E 3: Traumfetzen: Ein Traum, der keine wirkliche Handlung hat. Er setzt sich aus unterschiedlichen Szenen zusammen.
E 4: Vorschau: Erinnerung an einzelne, entfernt zusammenhängende Szenen oder an einen kurzen Traumabschnitt; eine Handlung könnte rekonstruierbar sein.
E 5: Kurzfilm: ein kurzer Traum, der langsam eine Handlung annimt.
E 6: Spielfilm: Die Handlung ist zusammenhängend und größtenteils nachvollziehbar, möglicherweise ein langer Traum.
E 7: Traumregieübernahme: Die Handlung beginnt sich aufzulösen oder tritt in den Hintergrund (die gestalterische Freiheit des Traums ist wegen hoher Klarheit enorm und eine feste Handlung nicht mehr vorgegeben, nicht mehr nötig oder kann ignoriert werden).
E 8: Traumproduzent: Handlung auf Wunsch vorhanden, sonst komplette Gestaltungsfreiheit; nur bei hohen Klarheitsstufen.



Wie kann ich den TI bzw. LSE zur Beurteilung meiner Träume nutzen?
Sowohl der TI als auch der LSE eigenen sich gut für die Beurteilung der Träume im Traumtagebuch (TTB), wobei man für jeden Traum (oder auch für einzelne Traumabschnitte) einen eigenen TI-/LSE-Wert angibt. Wie man den TI anschreibt und wie man die unterschiedlichen TIs miteinander vergleichen kann, dürfte klar sein. Beim LSE könnte man beispielsweise eine Koordinatenschreibweise benutzen (z.B. LSE(1,2,3) ). Traumlosigkeit wird in beiden Fällen als 0 bewertet, sprich TI 0 oder LSE(0,0,0).

Welche Skala ihr jetzt wie benutzt ist euch überlassen. Wir haben uns gedacht, dass der TI für Anfänger eventuell leichter und verständlicher ist und der LSE eher für Fortgeschrittene (die z.B. auch mit voids experimentieren) sinnvoll ist. Muss natürlich nicht so sein. Wenn ihr eure Träume im TI wiederfindet, benutzt den, ansonsten den LSE.


Interessant ist auch die Umrechnung zwischen TI und LSE:

Umrechnungstabelle für TI<-->LSE
TI 0 = LSE(0,0,0) (Traumlosigkeit)
TI 1 = LSE(0-1,0-1,1) (Unbewusster Trübtraum)
TI 2 = LSE(1,1-2,2-3) (Traumfetzen)
TI 3 = LSE(1,2-3,4-5) (Teilbewusster Trübtraum)
TI 4 = LSE(2,4,5) (Halbbewusster Trübtraum)
TI 5 = LSE(2,5,5-6) (Bewusster Trübtraum)
TI 6 = LSE(2,6,6) (Sensibler Trübtraum)
TI 7 = LSE(3,2-4,3-4) (Präluzider Traum)
TI 8 = LSE(4,2-4,3-4) („Geträumter“ Klartraum)
TI 9 = LSE(5,4,5-6) (Einfacher Klartraum)
TI10 = LSE(6,5,5-6) (Stabiler Klartraum)
TI11 = LSE(7,6-7,7) (Vollbewusster Klartraum)
TI12 = LSE(8,7-8,7-8) (Superkognitiver Klartraum)
TI 13 = LSE(8+,8+,8+) (Sehr hohe Klarheitsstufen)

Weitere Beispiele:
Albtraum: LSE(1-2,1-6,4-6)
Void: LSE(5-8,0,0)

Dateianhang:
TIinLSE2.PNG


Wie muss man die Grafik und die Skalen generell interpretieren?
Wie ihr seht gibt es im Bereich der Präluzidität starke Sprünge in der Skala. Jetzt könnte man annehmen, dass ein Klartraum, der trüb beginnt, alle TIs durchlaufen muss, was aber nicht stimmt. Es kommt wohl selten vor, dass jemand der einen qualitativ hochwertigen Trübtraum hatte durch ein wenig Klarheit plötzlich einen richtig miesen präluziden Traum hat. Wie gesagt sind das alles nur Traumtypen, die häufig auftreten. Es ist viel mehr so, dass wenn die Wahrnehmung im Trübtraum schlecht ist, auch die Wahrnehmung im präluziden Traum/ Klartraum schlecht ist. Daher ist es eher so, dass ein Traum der vom trüben ins klare übergeht, von TI 3/4 nach TI 7 springen würde oder so. Als Richtlinie könnte man sagen, dass das Potential in einen anderen Zustand überzuspringen, beim in der Grafik nähesten am größten ist und nicht beim zahlenmäßig größeren.


Traumquotient (TQ):

Als Instrument um seinen Fortschritt zu beurteilen, könnte der TQ (Traumquotient) interessant sein. Dabei handelt es sich einfach um einen Durchschnitt der entweder aus den LSE-Werten oder den TI-Werten mehrerer Träume (zum Beispiel wöchentlich) gebildet wird. Beim LSE muss man jedoch beachten, dass jeder Wert einzeln gemittelt wird.

Beispiel: Es werden 3 Träume gemessen.
Traum 1: TI 0
Traum 2: TI 6
Traum 3: TI 10
TQ(TI)=5,33

Beispiel für die LSE-Basis:
Traum 1: LSE(0,0,0)
Traum 2: LSE(2,6,6)
Traum 3: LSE(6,5,6)
TQ(LSE)=(2,66|3,66|4)

Man muss natürlich beachten, dass es dann nicht mehr sinnvoll ist, die TQ-Werte wieder ins TI-/LSE-System zurückzurechnen. Man kann sie aber einfach so miteinander vergleichen (höherer TQ bedeutet größerer Erfolg). Interessant ist sicher auch eine Darstellung des TQs als Graph. Eventuell will da ja mal jemand ein kleines Programm dazu schreiben?



Wer hat die Skalen entwickelt?
Die Skalen haben hauptsächlich Guppy, Polyphem (der eigentlich nicht genannt werden möchte) und ich entwickelt. Dank gebührt natürlich auch allen jeden, die im anderen Thema gepostet und ihre Ideen eingebracht (Ein Jemand, Drake etc.) haben. Deren Namen jetzt alle zu nennen würde eindeutig zu weit führen, aber wenns euch interessiert, könnt ihr ja nachsehen xD
Das Urheberrecht liegt beim Forum für luzide Träume; etwas zu kopieren ohne vorher zu fragen, ist nicht gestattet.


Wenn ihr noch Fragen oder Anregungen habt, stellt sie einfach hier rein. Wir würden uns freuen, wenn ihr die Skalen auch in euren TTBs benutzen würdet :P

Liebe Grüße.


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Steve hat für diesen Beitrag von folgenden 9 Usern ein Dankeschön erhalten: Ein Jemand, Gast1, Hades, KeronKenken, Käsebrötchen, living_my_dream, marc27, Mementos, Woolf
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Re: Vorstellung: TI und LSE-Skala zur Traumbeurteilung v1.0
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Ungelesener BeitragVerfasst: 23. Januar 2011, 11:47 
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Was zum...und eines Nachts war es auf einmal fertig. :8o:

Da habt ihr echt eine klasse Arbeit geleistet, ich finde auf den ersten Blick nichts mehr zum kritisieren.

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Re: Vorstellung: TI und LSE-Skala zur Traumbeurteilung v1.0
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Ungelesener BeitragVerfasst: 13. Februar 2011, 19:39 
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Da ich endlich mal wieder Zeit, technische Möglichkeiten und vor allem Muße gefunden habe, schreibe ich auch mal wieder. Die Skalen sind natürlich gut geworden, was wir größtenteils Guppy zu verdanken haben. Vielleicht könntest du Guppys Excel-Tabelle noch unten anhängen, sie kann sicher recht nützlich sein als Ergänzung z.B. zum TTB, um die eigene Entwicklung zu verfolgen (nebenbei ist diese Tabelle sicher mehr als ausreichend, weshalb wir kein Programm mehr benötigen).

MfG Polyphem

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Die Entfaltung des Bewusstseins als ein Weg zur schöpferischen Freiheit - vom Träumer zum Krieger (Paul Tholey)
Artikel über neuste Traumforschung

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Re: Vorstellung: TI und LSE-Skala zur Traumbeurteilung v1.0
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Ungelesener BeitragVerfasst: 26. April 2011, 16:30 
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Habe dazu noch keinerlei brauchbare Informationen gefunden. Was genau ist ein Void? Dachte bisher immer, dass das ein Zustand beim Einschlafen ist bei dem man Traum- und Bewusstseinslos ist. Ist das korrekt oder habe ich etwas falsch verstanden?

Gruss
DerSepp

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Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren. (Benjamin Franklin)


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Re: Vorstellung: TI und LSE-Skala zur Traumbeurteilung v1.0
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Ungelesener BeitragVerfasst: 26. April 2011, 18:09 
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Klartraum-Wiki hat geschrieben:
"Void" ist die Leere oder auch Schwärze (bei manchen auch weiß, grau, o.a.), die man manchmal beim Übergang von Träumen erfährt, oder beim WILDen erleben kann. D.h. man sieht einfach nichts, aber ist trotzdem voll bewußt, befindet sich aber in einem schwerelosen Zustand. Das ist nicht dasselbe, wie wenn einfach die Sicht im Traum mal weg ist, man sich aber trotzdem noch tastend umherbewegen kann. Von diesem Void aus, kann man neue Träume erschaffen, aber auch einfach nur entspannen, nachdenken, etc.

Also deines Wissens nach ist das eig. richtig :)


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Re: Vorstellung: TI und LSE-Skala zur Traumbeurteilung v1.0
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Ungelesener BeitragVerfasst: 22. August 2011, 17:14 
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Erhaltene Danke: 1
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Holy shit...

Das ist wirklich unfassbar hilfreich!
Danke Leute! =)
Noch nicht alles gelesen und analysiert aber von der puren Masse und dem hervorrangenden Stil schon völlig überrumpelt :D
Werde später mal genauer darauf eingehen =)

_________________
Träume sind Schäume!
Na dann, bau ich mir jetzt mal eine Schaumburg^^

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Sometimes, there is such an epic failure, where a single facepalm is just not enough.



Hades hat für diesen Beitrag vom folgenden User ein Dankeschön erhalten: Steve
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Re: Vorstellung: TI und LSE-Skala zur Traumbeurteilung v1.0
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Ungelesener BeitragVerfasst: 22. August 2011, 19:59 
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War die letzte Woche nicht hier und fühle mich leicht überfordert. Ich habe so eine ähnliche Skala, aber nur für meine Klarträume und viel einfacher. Ich beurteile die (Klar-)Träume nach: Dauer, Luzidität, Kontrolle (über meine Umwelt+ Traumpersonen) und erreichten Zielen (was ich mir zuvor vorgenommen hatte). Alles mit einer Skala von 1-10. Ich finde die oben genannte Skala gut, bestimmt auch sehr hilfreich, aber ich weiß nicht, ob ich mich damit anfreunden kann, da diese ganzen Fachbegriffe, Tabellen usw. für mich erstmal wie ein großes Fragezeichen sind. Aber ich werd mich mal damit befassen und schauen, ob sich das auch für mich als anschaulich entwickelt. :)

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Re: Vorstellung: TI und LSE-Skala zur Traumbeurteilung v1.0
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Ungelesener BeitragVerfasst: 31. August 2011, 07:56 
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Danke euch, tolle liste :thumbsu: .
Damit kann man was anfangen, wenn ich mal ein kt haben werde, werd ich auch versuchen die klarheit zu bewerten. So kriegt dann jeder ein Eindruck wie scharf und wie gut man in einem traum handeln kann. :))


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Re: Vorstellung: TI und LSE-Skala zur Traumbeurteilung v1.0
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Ungelesener BeitragVerfasst: 31. August 2011, 08:14 
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Die liste is bestimmt sehr hilfreich :thumbsu: ich kann selbst nie beurteilen, was jetzt ein trübtraum war, und was ein präluzider traum war...

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Mfg, Lemon.
Alles was man vergessen hat, schreit im Traum um Hilfe


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Re: Vorstellung: TI und LSE-Skala zur Traumbeurteilung v1.0
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Ungelesener BeitragVerfasst: 25. März 2012, 18:59 
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Irgendwie ist die TI-Skala oben sehr eng,also TE 9 ist ein schlechter Klartraum und TE 11 ist schon ein sehr klarer KT.

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Re: Vorstellung: TI und LSE-Skala zur Traumbeurteilung v1.0
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Ungelesener BeitragVerfasst: 25. März 2012, 22:28 
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Marcosa hat geschrieben:
Irgendwie ist die TI-Skala oben sehr eng,also TE 9 ist ein schlechter Klartraum und TE 11 ist schon ein sehr klarer KT.

Hast recht, mittlerweile find ich, dass die Skala mal eine grundlegende Überarbeitung braucht. Speziell im Klartraum-Bereich sind die Zustände imho teilweise etwas schwammig formuliert bzw. nicht genau genug abgegrenzt, worunter die Vergleichbarkeit etwas leidet. Falls ihr Ideen habt, wie man das verbessern könnte, nur zu. Bin für jeden Vorschlag offen^^


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Re: Vorstellung: TI und LSE-Skala zur Traumbeurteilung v1.0
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Ungelesener BeitragVerfasst: 26. März 2012, 13:38 
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...
TI 10:"Anfänger-Klartraum",daher man hat volle Handlungsfreiheit,aber z.B:Ein Feuerball ist schwach,man kann nicht so gut fliegen...und die TE ist schlechter als normal,trotzdem ist der Traum recht stabil.
TI 11:Kommt noch
TI 12:Kommt noch
...(kommt noch)

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