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Re: Nachteile/Risiken?
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Ungelesener BeitragVerfasst: 17. August 2010, 16:17 
 Oneironaut
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Traumjunkie hat geschrieben:
gefährlich ist es auch nicht


einen alten thread hochholen für so einen ausführlichen post? okay, aber...

@ topic... ich kann mir durchaus vorstellen, dass es menschen gibt, die mit ihrem wachleben derart unzufrieden sind und minderwertigkeitskomplexe erfahren, dass sie sich mehr und mehr in ihre traumwelt flüchten und kaum noch am wachleben teilnehmen natürlich auch im bezug auf die geistige leistungsfähigkeit...

auch kann ich mir vorstellen, dass menschen mit psychotischen krankheitsmerkmalen, die eh probleme mit dem erfassen der realität haben, erst richtig große probleme kriegen, wenn sie jeden tag durch reality checks die realität hinterfragen. es kann gut sein, dass bei so einem patienten das wach- und traumerleben derart verschmelzen, dass er sein traumverhalten auf die wachrealität projeziert und vollkommen irrational handelt bzw eine gefahr für sich und die körperliche unversehrtheit der mitmenschen darstellt.

auch wenn das vermutlich auf wenige individuen zutrifft, sollte man das vielleicht nicht ganz auser acht lassen... für einen körperlich und seelig vollkommen gesunden menschen stellt das luzide träumen mit sicherheit absolut keine gefahr da.

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Re: Nachteile/Risiken?
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Ungelesener BeitragVerfasst: 17. August 2010, 18:04 
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Dabby hat geschrieben:
auch kann ich mir vorstellen, dass menschen mit psychotischen krankheitsmerkmalen, die eh probleme mit dem erfassen der realität haben, erst richtig große probleme kriegen, wenn sie jeden tag durch reality checks die realität hinterfragen. es kann gut sein, dass bei so einem patienten das wach- und traumerleben derart verschmelzen, dass er sein traumverhalten auf die wachrealität projeziert und vollkommen irrational handelt bzw eine gefahr für sich und die körperliche unversehrtheit der mitmenschen darstellt.


Ich könnt mir aber auch vorstellen, dass er durch die RC's mitbekommt, wann er NICHT träumt und das wäre wiederum ja sehr positiv.
Überhaupt find ich es komisch, dass man bei psychosen x und y nicht machen darf, aber starke Medikamente,... das soll erlaubt und gut sein... :rolleyes:


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Re: Nachteile/Risiken?
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Ungelesener BeitragVerfasst: 17. August 2010, 18:37 
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MetaTrance hat geschrieben:
Ich könnt mir aber auch vorstellen, dass er durch die RC's mitbekommt, wann er NICHT träumt und das wäre wiederum ja sehr positiv.
Überhaupt find ich es komisch, dass man bei psychosen x und y nicht machen darf, aber starke Medikamente,... das soll erlaubt und gut sein... :rolleyes:


wie du richtig sagst, können wir uns vorstellen, ich habe auch eine vermutung geäußert ;)

eine psychose mit medikamente zu behandeln ist übrigens normalerweise unbedingt erforderlich, das weiß ich, weil ich mit betroffenen menschen zusammengearbeitet habe. der vergleich hingt vielleicht etwas, aber eine richtigen psychose kann man vielleicht mit einem beinbruch vergleichen... ohne externen eingriff richtet sich das nicht wieder von alleine. jedoch auch "geheilte" patienten haben danach noch schwierigkeiten... ich war zum beispiel auch mal mit psychosepatienten im phantasia land... diese ganzen eindrücke waren teilweise wohl schwierig zu verdauen, wie mir berichtet wurde.
der ausdruck starke medikamente... hmm... ich möchte das gerne etwas relativieren... starke (zombi) medikamente, wie zum ruhig stellen bei einem heftigen psychotischem schub werden nur akut verordnet... die modernen antipsychotischen neuroleptika kann man wohl kaum als "stark" bezeichnen, zwei habe ich schon selber genommen, da diese nicht nur gegen psychotische symptome eingesetzt werden, das war atosil und seroquel... die habe ich irgendwann abgesetzt, weil ich absolut keine wirkung verzeichnet habe ;)

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