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Der Forenkontinent 2: Und jetzt die ganze Welt!
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Ungelesener BeitragVerfasst: 5. September 2012, 21:39 
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AcePolit: Seht ihr das Leute? SEHT IHR DAS?!
Jason69: Ja...was genau sollen wir denn sehen, AceP?
AcePolit: Was erhöhen die einfach so die Mehrwertsteuer um 2%? Das ist volksbetrug!
Jason69: Das soll Volksbetrug sein? HA! Das ist absoluter Standard.
AcePolit: Egal! Das ist doch 1A Verarsche! Wo leb ich hier? In einem Faschismus?
Motorboot: Du...Ace...sei kurz still. Was du als Faschismus bezeichnest, war mal der Traum vieler Menschen auf diesem Planeten.
Jason69: Genau! In den letzten 50 Jahren ist soviel passiert, das würdest du nicht einmal erträumen können.
AcePolit: Wovon redet ihr?
Motorboot: Kürzlich ist eine sehr tolle Doku über die letzten 50 Jahre rausgekommen. Hier der Link: *LINK*
AcePolit: Und?
Jason69: Schau es dir mal an. Du wirst diese Welt mit anderen Augen sehen.
AcePolit: Hmm...naja. Interessieren tut es mich ja schon...na gut! Ich sehs mir mal an.

JA! Genau so beginnt der neue DFK! Größer! Besser! Tiefgreifender! Härter! ...naja gut. Letzteres vielleicht eher nicht...
Wie der Titel sagt handelt es sich nicht mehr nur um einen Kontinent, sondern um einen ganzen Planeten, genannt Lucidia. Alle paar Jahrzehnte werden wieder Teile des "Chats" gezeigt, in denen die drei Personen über die Doku philosophieren. Der Planet Lucidia ist in 4 große Kontinente unterteilt: Nordinien, Nordland, Sandingen und Klareupa. Es existieren zudem 2 kleinere Inseln, ein Archipel und auch viel Ozean. Es gibt auch unwichtige und winzige Inseln, die sind aber nicht eingezeichnet.

Startjahr ist dieses Mal das Jahr 2000 und endet im Jahr 2050, sodass es Freiraum gibt, was technische Innovationen angeht. In vielen Ländern sind die User selbst zwar (noch) nicht Herrscher ihres Landes, was sich aber recht schnell ändern wird. Regierungswechsel, Katastrophen, Kriege, Revolutionen und politischer Kleinscheiß sind wieder mit enthalten. Mit einer breiten Palette von 19 Staaten zu Beginn ist auch eine Vielfalt von Systemen gegeben. Neue Staaten können jederzeit hinzukommen und alte jederzeit verschwinden. Es ist also wieder sehr offen, was so alles in den Staaten passieren kann. Mit dabei sind natürlich wieder der Pseudo-TV-Doku Stil und die Tabellen, sowie die anderen nutzlosen Nebeninfos. Sie geben dem ganzen halt seinen Charme.

Auch wenn vieles noch altbacken wird, so gibt es eine Neuerung. Dieses Mal haben die Techniken eine Sonderrolle. Sie sind vergleichbar mit Religionen, obgleich es im DFK2 natürlich auch die normalen Religionen gibt. Das bedeutet, dass MILD, WILD, VILD etc. ihre Anhänger haben und in einigen Staaten extra gestützt oder verfolgt werden. Eine weitere Sonderrolle nimmt die Esoterik ein, die von vielen als „Sündenbock“ missbraucht wird. Es wird also auch Konflikte zwischen den Techniken oder mit der Esoterik geben, seien sie kriegerisch oder gesellschaftlich.

Ebenfalls wird es in der Doku immer wieder „Minidokus“, um Sachverhalte näher darzustellen oder andere Sachen im DFK aufzudecken. Da die Beiträge länger sein sollen, wird die Bearbeitungszeit (leider) auch länger ausfallen und es kann auch sein, dass in einem Jahr nur eine Sache thematisiert wird. Dafür wird sie dann schön vielseitig durchleuchtet.

Die nächsten zwei Beiträge werden erst einmal dazu dienen, die 19 Staaten, Staatenvereinigungen und die größten Medien vorzustellen, um einen Gesamteindruck zu hinterlassen. Bis dahin könnt ihr gespannt sein!

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Padelboot hat für diesen Beitrag von folgenden 2 Usern ein Dankeschön erhalten: Ein Jemand, Traum_Saphir
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Re: Der Forenkontinent 2: Und jetzt die ganze Welt!
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Ungelesener BeitragVerfasst: 6. September 2012, 18:52 
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Der Forenkontinent 2 beginnt selbstverständlich mit einer breiten Palette an Staaten. Zu Beginn existieren 19 Staaten auf dem Planeten. Dies kann sich natürlich verringern oder erhöhen, je nach Geschichtsverlauf. Zunächst stelle ich hier alle 19 Staaten ausführlich vor. Dann mal los. Sortiert nach Kontinenten.

Nordland
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Das Nordland ist der unangenehmste Kontinent des Planeten. Gleichzeitig ist es der Kontinent mit den meisten Staaten. Allgemein wird Nordland als Kontinentsdiktatur angesehen.

Militärrepublik Dachirien
Farbe: Dunkelgrau
Staatsform: Militärdiktatur
Staatsoberhaupt: Diktator Dachir
Hauptstadt: Sciencenia
Verfassung: Verfassung der dachirischen Militärrepublik
Währung: Dachirische Mark
Atomwaffen: 27 Atomraketen
Geschichte: Die Militärrepublik Dachirien wurde um 1949 gegründet. Zuvor war es nur ein loser Staatenbund, ohne richtige Regierungen. Schließlich übernahm der General Kurt Henning die Macht und es entstand nach und nach ein faschistischer Staat. Mit Hennings Tod 1956 kam Dachir an die Macht. 1962 begann er damit andere Länder anzugreifen. Das benachbarte Dabbiem zerfiel daraufhin 1964 nach einem erbitterten Krieg und wurde vollständig annektiert. Nach und nach wurden andere Staaten auf dem Kontinent erobert und besetzt, mit Ausnahme IceSoulanien.
1972 kam es zu dem ersten Volksaufstand, welcher von Dachir mit 10 Panzerdivisionen und 200.000 Toten beantwortet wurde. Auch beim Bauernaufstand 1996, wo 2000 Kleinbauern um mehr Rechte demonstrierten, wurde blutig agiert. Dabei starben 890 Bauern und 2 Soldaten.
Stand: Heute ist Dachirien das Land mit dem größten Einflussbereich, was sie nicht zuletzt den besetzten Ländern zu verdanken hat. Die Staatsgewalt agiert brutal, um seine Macht zu festigen. Dachirien hat die meisten Soldaten, das stärkste Militär und die meisten atomaren Waffen. Dazu ist es das Land mit der größten Fläche und besitzt die größte Kolonie. Weiterhin ist Dachirien auf Platz 3 der Länder mit der besten Technologie. Die einzig erlaubte Technik ist WILD. Bei anderen Techniken drohen hohe Haftstrafen. Auf Esoterik fällt die Todesstrafe.
Die Faust auf der Flagge soll die unumstrittene Macht der Militärrepublik darstellen.
Struktur: Diktator, Militärberater

Besatzerrepublik Enimagien
Farbe: Violett
Staatsform: Rätediktatur, Besatzungszustand
Staatsoberhaupt: Vorsitzender Enigma, vorrangig Obergeneral Joseph Treu(Dachirien)
Hauptstadt: Venesa
Verfassung: Staatsregeln Enimagiens
Währung: Besatzermark „BM“
Geschichte: Enimagien bildete sich 1925, als der Kaiser abdankte. Dort wurde Enimagien zur Demokratischen Republik ausgerufen. Das schwammige Kontrollorgan, der Demokratieschutz, konnte jedoch nicht verhindern, dass extremistische Parteien etwa 1966 an Stärke gewannen. Die unkontrollierte Lage ermöglichte es Dachir, Enimagien schnell zu erobern. Jedoch fand die Eroberung erst 1985 statt, da Dachir kein sonderliches Interesse daran hatte. Enigma war als Sozialdemokrat 1984 zum Kanzler gewählt worden und fungiert nun als Verwalter an zweiter Stelle.
Stand: Enimagien ist das einzige Land, in dem die Besatzer die Grundrechte nicht vollständig außer Kraft gesetzt haben. Dennoch werden Exekutionen genauso durchgeführt, wie in den anderen Staaten. Das Land wird stark ausgeplündert. Dies ist der Grund, weshalb Enimagien auf Platz 4 der ärmsten Staaten steht.
Die Flagge wurde dahingehend geändert, dass ein Gewehr darauf abgebildet ist, um den Besatzungszustand durch Dachirien klar zu machen.
In Enimagien sind alle Techniken vertreten und legitim.

Miepsches Reich
Farbe: Blassblau
Staatsform: Faschistische Diktatur
Staatsoberhaupt: Reichskanzler miep, vorrangig Obergeneral Thilo Reischkrampf (Dachirien)
Hauptstadt: Klarin
Verfassung: Verfassung des Miepschen Reiches
Währung: Miepsche Mark
Geschichte: Das Miepsche Reich hat eine lange Vergangenheit. Bereits in der Antike existierte ein Land namens Miepanon, welches sich von seinem heutigen Staatsgebiet, bis an den „Oasenfluss“ in Sandingen erstreckte. Kriege im Mittelalter ließen das Reich zerfallen. Das Miepsche Reich selbst gibt es seit 1625 und wurde 1976 von Miep zur Diktatur abgeändert. 1980 gelang Dachir nach einem 8 Jahre Krieg die Eroberung. Seither ist das Miepsche Reich besetzt. 1999 forderte mehrere Menschen ihre Freiheit zurück. Miep rief Dachir auf den Plan, welcher die Aufständischen mit Panzern überrollte.
Stand: Das Miepsche Reich ist ein treuer Verbündeter und Vasall Dachiriens. Sonderlich viel ist sonst nicht bekannt, allerdings wird das Miepsche Reich als Staat von Dorian nicht anerkannt. Das miepsche Reich gestattet nur WILD und MILD als Techniken. Sollte jemand mit anderen Techniken erwischt werden droht eine Haftstrafe in sog. „Umschulungslagern“. Esoteriker werden in diesen Lagern des Weiteren gefoltert.
Struktur: Obergeneral (Besatzer), Reichskanzler, Generäle

Zarentum IceSoulanien
Farbe: Grün
Staatsform: Absolute Monarchie
Staatsoberhaupt: Zar IceSoul
Hauptstadt: Catery City
Verfassung: Die Katerverfassung IceSoulaniens
Währung: Katzenpfennig
Geschichte: IceSoulanien hat tiefe Wurzeln in der Antike. Dort war IceSoulanien ein nordisches Volk der kalten Tundra, welches sich gegen die Miepanoner behaupten musste. 1458 jedoch war IceSoulanien das höher entwickelte Land. 1926 wurde die „Katzenrepublik“ gegründet. Unter Premierminister Otto Weidenfelz wuchs das Land zu einer mächtigen Nation des Planeten an. Nach seinem Tod 1989 kam John Jacob Hans an die Macht. 1992 wurde IceSoul zum Premierminister gewählt und löste die Republik auf. Damit wurde IceSoulanien als Monarchie wiederhergestellt. 1967 unterzeichnete IceSoulanien den Neutralitätspakt von Katzkritzkow mit Dachirien.
Stand: IceSoulanien ist heute eine der führenden Exportnationen. Katzen bilden dabei die oberste Bevölkerungsschicht, gefolgt vom Klerus und dem Adel. Die Bürgerrechte wurden bis 1999 langsam gekürzt. Verschwörungstheoretiker sehen IceSoulanien als Hauptquartier der Katzenllinaten an. In IceSoulanien sind alle Techniken legal, jedoch wird CAT favorisiert. Esoteriker werden zwar nicht unterdrückt, aber sie haben gesellschaftliche Nachteile.
Struktur: Zar, Katzen, Berater des Zaren, Katzengerichte

Zarentum Posyatunion
Farbe: Rosa
Staatsform: Absolute Monarchie
Staatsoberhaupt: Zarin posya, vorrangig Obergeneral Klaus von Weich (Dachirien)
Hauptstadt: Katkrizkow
Verfassung: Posyatisches Manifest
Währung: Katerpfund
Geschichte: Die Posyatunion gliederte sich 1954 von IceSoulanien ab, zunächst als Bundesrepublik. Grund dafür war die damalig riskante und wackelige Lage in IceSoulanien. Die Bundesrepublik wurde 1967 von Dachirien überfallen und gestürzt. Man gab dem Land schließlich ein Besatzungsmanifest als neue Verfassung und setze Posya an die Spitze. Das Verbündete IceSoulanien sah dabei nur ohnmächtig zu, ohne sich einmischen zu wollen. Der Pakt zwischen IceSoulanien und Dachirien führte jedoch dazu, dass die Posyatunion am wenigsten ausgebeutet wird. Auch wurde der Aufstand von 1988 nicht von Dachiriens Panzern zerschlagen. Allerdings hatte der gewaltlose Protest keinen Erfolg gebracht.
Stand: Derzeitig ist die Posyatunion von Dachirien besetzt, unterhält aber weiterhin gute Kontakte zu IceSoulanien. Auch hat die Posyatunion einige diplomatische Freiheiten. Die Einsätze des Posyatischen Militärs müssen von Dachirien genehmigt werden, zumal sie das einzige Land sind, welches im besetzten Zustand ein eigenes Militär besitzen darf. Der graue Streifen in der Mitte der Flagge beweist den Besatzungszustand.
Struktur: Besatzer, Zarin, Katzen, Zarenberater

Republik Fossilien
Farbe: Goldgelb
Staatsform: Repräsentative Demokratie
Staatsoberhaupt: Kanzler Kevin Jonathan, vorranig Obergeneral Ulbrecht Trilovin
Hauptstadt: Gerlingen
Verfassung: Besatzungsgesetz für die Republik Fossilien
Währung: Besatzerpfund
Geschichte: Die Republik Fossilien hat seine Wurzeln in Drakischen Kreisen. 1789 wurde Fossilien von Drakischen Siedlern als Kolonie gegründet, wobei sie erst 1925 unabhängig wurden. 1926 kam es zu den ersten Wahlen. Das schwache Militär jedoch ermöglichte es Dachir innerhalb von 2 Monaten Fossilien im Jahr 1975 zu erobern und zu besetzen. Seither handelt es sich um eine eher gelenkte Demokratie.
Stand: Die Regierung muss den Besatzern folgen, sonst droht die Absetzung mitsamt einer Exekution der Regierungsmitglieder, die sich gegen Dachirien stellen. Fossilien ist von den Besatzungsländern das am höchsten entwickelte. Die goldene Farbe auf der Flagge steht für das Land, das blaue für den Fluss, welches Fossilien von Dachirien (grau) trennt.
Struktur: Besatzer, Kanzler, Parlament, Gerichte

Sandingen
Bild

Sandingen ist der Kontinent südlich von Nordland. Es besteht zum Großteil aus Wüsten oder Steppen. Der Fluss im Norden ist häufiger Konfliktgrund, aufgrund der dortigen Böden. Im Süden sind die freieren Staaten, die stark mit Klareupa arbeiten.

Königreich Coanien
Farbe: Gelbgrün
Staatsform: Absolute Monarchie
Staatsoberhaupt: König Johnathan II
Hauptstadt: Selvingh
Verfassung: Verfassung des Königreiches Coanien
Währung: Coanische Zink
Geschichte: Das Königreich Coanien entstand hunderte von Jahren vor Christus. Ein genaues Datum konnte nie ermittelt werden. Allerdings wird in mehrere Königreiche unterschieden. Die heutige Form des Königreiches existiert seit 1789, als ein Teil des Königreiches sich Guppirgistan anschloss. Coanien gilt weitesgehend zwar als gemäßigte Monarchie, dennoch kommt es ständig zu Klagen der Bürger. 1958 rebellierte das ganze Land gegen König Jonathan I, bis dieser zur Flucht ins Dorianische Exil gezwungen wurde. Sein Nachfolger wurde Jonathan II. Grund für die Aufstände war die miserable Landwirtschafts- und Bildungspolitik des Königs, die jahrelang für Missernten und schlechte Bildungsstandards sorgte. Seit 1900 gab es bereits 6 Kriege gegen Guppirgistan, die allesamt mit einem Unentschieden endeten. Der längste war von 1962-1964 mit etwa 654.000 Toten, die meisten davon waren Soldaten.
Stand: Das Königreich Coanien gilt zu den ärmsten Ländern der Welt. Trotz des Wachstums durch Jonathan II, haben Kriege, Missernten und falsche Politik das Land weit nach unten gestürzt. Coanien wird von Steveland und Dachirien nicht als eigenständiger Staat anerkannt. Das Kaiserreich Dorian kämpft seit Jahren für die Anerkennung Coaniens durch Steveland. Coanien zählt zu den bevölkerungsreichsten Ländern der Welt. Der große Fluss im Süden ist der einzige Ort, wo effektiv Landwirtschaft betrieben werden kann, was zu ständigen Spannungen mit Guppirgistan führt. In Coanien sind sämtliche Techniken legal. Esoterik wird nicht bestraft, ist in der Gesellschaft aber eher unerwünscht.
Struktur: König, Königliche Berater

Wildische Republik Guppirgistan
Farbe: Rotbraun
Staatsform: Militärdiktatur
Staatsoberhaupt: Diktator Guppy
Hauptstadt: Grajana
Verfassung: Verfassung der Wildische Republik Guppirgistan
Währung: GupTaler
Geschichte: Guppirgistan entstand 1623 aus einem Kolonialzustand heraus. Es handelte sich um ehemalige Kolonien Dorians, Polyphemiens und Stevelands. Sie schlossen sich, trotz damaliger Konkurrenz der drei Reiche, zu einem neuen Staat zusammen. Seit jeher haben sie fortlaufend Spannungen mit Coanien. 1789 trat ein Teil Coaniens Guppirgistan bei, doch noch waren überall kleinere Reiche verteilt. 1793 eroberte Guppirgistan Drakische Kolonien und erweitere sein Reich an der Westküste. Der nördliche Flussbereich gehörte einem kleineren Königreich, welches ebenfalls erobert wurde. 1922 wurde die Wildische Republik durch Dietmar Reinhold Knecht ausgerufen, einem WILD-Faschisten. Seitdem wurde Guppirgistan zu einem aggressiven Staat. Feindbilder sind Coanien, einige Techniken und vor allem Esoterik. 1925 kam es zu weiten Aufständen, der durch einen Krieg mit Coanien noch weiter angeheizt wurde. Die Aufstände, ohne Kriegsfolgen, zählten 45.000 Todesopfer.
Stand: Heute ist die Wildische Republik noch immer eine der schärfsten Diktaturen des Planeten. Technologisch und Wirtschaftlich gesehen gehört Guppirgistan zu den unterentwickeltsten Ländern. WILD ist die einzig legale Technik, bei allen anderen droht eine Haftstrafe. Auf Esoterik steht die Todesstrafe. Auch Religionen werden nicht gestattet, je nach Fall drohen Haftstrafe oder Abschiebung. Abgeschobene landen bevorzugt in Alperia, Padelanien oder Saphirreich. Padelanien, Saphirreich, Tebonistan, Alperia und Marcowo haben scharfe Sanktionen gegen das Land durchgesetzt. Bevölkerungsmäßig steht das Land weit oben. Geheim wird Guppirgistan von Dachirien unterstützt.
Struktur: Diktator, Generäle und sonstige Berater

Republik Alperia
Farbe: Helles Blau
Staatsform: Repräsentative Demokratie
Staatsoberhaupt: Präsidentin Katharina Jennings
Hauptstadt: Kalkburg
Verfassung: Verfassung der Republik Alperia
Währung: Alperische Mark
Geschichte: Alperia war seit 1522 die Bezeichnung mehrerer Kolonien Klareupas und des Kaiserreiches. Kolonien gehörten Saphirreich, Darkinien, Padelanien und Dorian. 1945 beschlossen Saphirreich und Darkinien die Unabhängigkeit ihrer Kolonien und so gründeten die Einwohner den Staat Alperia. Lange Zeit gab es eine starke Trennung zwischen den weichen und harten Techniken, wobei letztere oft benachteiligt wurden. Otto Strump verschärfte dies enorm, verwirkte 1964 die Grundrechte von WILDlern und CATlern. Oppositionelle, die diese Techniken gebrauchten, wurden verhaftet oder nach Klareupa abgeschoben. 1968 schlossen sich, nach 2 Jährigen Aufständen, auch die Dorianischen Kolonien an. Im selben Jahr erbaten auch die letzten Kolonien den Anschluss, den Padelanien zwei Wochen später zustimmte, wenn auch knapp. 1990 kam es zur entscheidenden Revolution im Land, die die Jahrzehntelange Techniktrennung beendete. Dies geschah durch den Sozialdemokraten und neuen Präsidenten Herbert P. Klark, nach dem die neue Hauptstadt benannt wurde. 1992 fanden die ersten gemeinsamen Wahlen statt, Klark zog sich aus der Politik zurück. 1991 traten sämtliche Verfassungsänderungen in Kraft.
Stand: Die Republik Alperia ist das am schnellsten wachsende und wirtschaftlich erfolgreichste Land in Sandingen. Starke Unterstützung erhält der Staat durch Klareupa, dessen Stand Alperia noch nicht erreicht hat. Alperia ist der größte Exporteur von Gold, Edelsteinen und Marmor, wobei Alperia beim letzteren Padelanien im Jahr 1997 abgelöst hatte. Die große Oase in der Mitte des Landes ist der einzige, große Bereich, wo effektive Landwirtschaft möglich ist. Alperia gestattet alle Techniken. Esoterik darf legal ausgeübt werden, in einigen Bereichen des Landes wird dies gesellschaftlich abgelehnt.
Struktur: Präsident, Parlament, Senat, Republiksgerichte

Königreich Marcowo
Farbe: Sehr helles violett
Staatsform: Absolute Monarchie
Staatsoberhaupt: König Leon XIV
Hauptstadt: Orasi
Verfassung: Königliche Reichsverfassung Marcowos
Währung: Königsmark
Geschichte: Marcowo als Volk gab es schon in der Antike, obgleich sie damals einen weitaus kleineren Bereich bevölkerten, als heute. Tatsächlich war ein Großteil des Landes, hauptsächlich die Küstenregionen, Bestandteil verschiedener Kolonien. 1525 wurden die ersten gegründet, später kamen weitere hinzu. Diese gehörten zum Teil Saphirreich, Darkinien, Padelanien und vor allem Dorian. Während Padelanien und Saphirreich den Eingeborenen stets gleiche Rechte und Land zusprach, gingen Darkinien und Dorian härter vor. Auf Bitten Saphirreiches stellte Darkinien diese Umgangsformen 1572 ein, das Kaiserreich allerdings machte unbehelligt weiter. 1896 schlossen sich die klareupäischen Kolonien zusammen und wurden für unabhängig erklärt.
Die „Übergangsrepublik Marcowo“ hielt allerdings nur bis 1905, als Dorian aus Kostengründen auf seien Gebiete verzichtete. Die Küstenstadt Orasi wurde anschließend zur Hauptstadt erklärt und die Verfassung wurde dem des Kaiserreiches nachempfunden, wenn auch etwas lockerer. Als König Leon XIV 1967 den Thron bestieg wurden mehrere Reformprojekte gestartet, die das Leben der Menschen erleichtern sollte. Fortan orientierte sich die Politik des Reiches an klareupäische, als auch an Dorianische Vorbilder.
Stand: Heute ist das Königreich der größte Ölexporteur der Welt, unterstützt durch das Kaiserreich Dorian, der Bundesrepublik Padelanien und auch der Darkinischen Republik. Die vielen Subventionen halfen Marcowo dabei, sich zu einem der erfolgreichsten Länder Sandingens zu mustern, lediglich übertroffen vom Nachbarn Alperia. Alperia und Marcowo, trotz vieler Unterschiede, verfügen seit Jahrzehnten über einen Freundschafts- und Entwicklungsvertrag, von dem beide gleichermaßen profitieren.
Struktur: König, königliche Berater, Countyvertreter, königlicher Gerichtshof


Die Staatenvereinigungen

Was wären denn die Staaten ohne Vereinigungen und Bündnisse? Selbstverständlich verfügt auch der DFK über eine Palette verschiedener Bündnisse, Allianzen oder lockeren Vereinigungen der Staaten. Hier eine Auflistung dieser.

Freedom for lucid dreamers
Mitglieder: Offiziell alle Staaten
Die “Freedom for lucid dreamers” ist vergleichbar mit der realen UNO. Sie vergibt jährlich Preise an Staaten, kann Resolutionen erlassen oder Sanktionen durchsetzen, auch wenn niemand zur Einhaltung verpflichtet werden kann. Sie verschreibt sich den Menschenrechten und der Freiheit, was einige Staaten eher abschreckt. Im Gegensatz zur realen UNO gibt es hier keinen Generalsekretär und keinen Sicherheitsrat.
Die Ffld finanziert zudem die Zeitschrift „Planet Lucidia Watch“.
Die Veranstaltungen finden an zwei Orten statt, die sich jedes Jahr abwechseln. Einmal in Donn (Tebonistan) und einmal in Teneva (Dudeland).

Alliance of democratic states
Mitglieder: Saphirreich, Padelanien, Darkinien, Polyphemien, Tebonistan, Dudeland, Alperia
Die Alliance of democratic states wurde von Saphirreich und Padelanien 1965 gegründet. Es handelt sich dabei um einen lockeren Zusammenschluss von freiheitlich-demokratischen Staaten, die gemeinsam über Probleme der Welt diskutieren und Lösungen entwickeln wollen. Es wird allerdings nichts erzwungen. Einzige Regel, den die Staaten einzuhalten haben: Sie müssen demokratisch strukturiert sein und dürfen kein Mitglied den Krieg erklären. Im Gegensatz zu anderen Organisationen, hat die Aods keinen offiziellen Sitz. Konferenzen werden immer in einem der Mitgliedstaaten veranstaltet.

Trade of Fairness
Mitglieder: Padelanien, Saphirreich, Tebonistan, Darkinien, Marcowo, Alperia, Dudeland, Steveland
Die Trade of Fairness wurde von der Bundesrepublik Padelanien gegründet und hat ihren Sitz in der Handelsstadt Hartford. Ziel der Gemeinschaft ist es, den fairen Handel zu wahren und wirtschaftlich schwächere Nationen zu unterstützen. Ausbeutung und Spekulation werden verurteilt (letzteres tun einige trotzdem). Jedes Handelsgut hat gerecht bezahlt zu werden, beide Handelspartner sollen stets profitieren. Nationen, die in Not stecken, dürfen bei der ToF Hilfe anfordern, in Form von Geld oder Lebensmitteln. Dies hat sich in Krisenzeiten als äußerst effizient und zuverlässig erwiesen.

Klareupäische Union
Mitglieder: Padelaniem, Saphirreich, Tebonistan, Darkinien und Polyphemien
Die Klareupäische Union ist eine Allianz der klareupäischen Staaten und geht aus dem Dreiecksbündnis Padelanien, Saphirreich und Tebonistan hervor. Sie soll den Zusammenhalt, die Zusammenarbeit und den Frieden Klareupas sichern und in der Zukunft Perspektiven schaffen. 1998 wurde die gemeinsame Währung Klaro eingeführt, lediglich Polyphem bestand darauf, nicht in die Währungsunion einzutreten. Mitglieder verpflichten sich, kein Mitglied anzugreifen und gemeinsam beschlossene Sanktionen zu beachten. Sitz der KU ist die saphirische Weltstadt Trimm.

Sea Patrol
Mitglieder: Marcowo, Tebonistan, Darkinien, Alperia, Dorian, (IceSoulanien)
Die Sea Patrol ist eine Allianz von Marinenationen, die die Sicherheit auf hoher See gewährleisten wollen. Marcowo ließ sie begründen, um die Seewege nach Alperia von Piraten (und auch Guppirgistan) zu sichern. Große Marinenationen, wie Tebonistan und Dorian traten bei, um dabei zu helfen. Die Hilfe aber liegt ausschließlich bei Marinetätigkeiten. Landeinsätze sind nicht vorgeschrieben. Die Mitglieder verpflichten sich zudem, Handelsschiffe, auch in Kriegszeiten, nicht anzugreifen. IceSoulanien ist als einziges nicht Vollmitglied und möchte es auch nicht sein, da das Zarentum lediglich Schiffe zur Verfügung stellt.

Nuklearfreie Zonen
Mitglieder: Saphirreich, Padelanien, Polyphemien, Coanien
Die nuklearfreien Zonen sind eine Vereinigung, dessen Mitglieder sich dazu verpflichten, weder Atomenergie noch Atomwaffen zu nutzen oder gar herzustellen. Der Abbau und Handel mit Uran, sowie dessen Forschung, wird (aus wirtschaftlichen Gründen) weiterhin genehmigt. Es finden keine regelmäßigen Treffen statt und es gibt auch keinen festen Hauptsitz.

Dachirische Besatzungsmächte
Mitglieder: Dachirien, (Fossilien, Enimagien, Miepsches Reich, Posyatunion)
Die dachirischen Besatzungsmächte sind ein Bündnis mehrere unabhängiger Staaten, die sich gegenseitig unterstützen und ihre Macht gemeinsam steigern…
obwohl nein, eigentlich nicht. In Wirklichkeit ist dieses „Bündnis“ die höfliche Umschreibung für die besetzten Staaten Dachiriens. Was Dachirien sagt, das wird auch befolgt. Somit ist Dachirien der einzige Staat, der wirklich mitreden kann. Die Gesandten der anderen Länder sind meist dachirische Besatzungsoffiziere. Sitz ist, wie soll es anders sein, die dachirische Hauptstadt Sciencenia.

Sozialstaatenvereinigung
Mitglieder: Saphirreich, Padelanien, Tebonistan, Polyphemien, Jemandsreich, Alperia
Die Sozialstaatenvereinigung ist ein Zusammenschluss von Staaten, die das Sozialstaatprinzip (unabhängig ihrer Regierungsform) angenommen haben. Jedes Jahr werden sozialstaatliche Maßnahmen betrachtet und in jeweiligen Rubriken geehrt. Da haben das sozialistische Jemandsreich und die stetig wachsende Republik Alperia die selben Chancen, wie die sozialstaatlichen Musterländer Saphirreich und Padelanien. Die Darkinische Republik wurde bereits 10 mal eingeladen, lehnte aber auch 9 mal ab. Beim ersten Mal legte Jemandsreich noch sein Veto ein, danach aber nicht mehr.

Nordisches Freiheitsbündnis
Mitglieder: IceSoulanien, Dorian, Coanien, (Jemandsreich)
Diese Allianz ist ein Verteidigungsbündnis mehrerer Staaten, die sich dazu verpflichten zu helfen, wenn eines der Mitglieder von Dachirien angegriffen werden. Kriege untereinander werden (kurioserweise) nicht verboten. Ziel ist es, die immer größer werdende Bedrohung durch Dachirien einzuschränken. Jemandsreich erklärte sich zum Teilmitglied, um so nicht den Erzfeind Dorian im Extremfall schützen zu müssen (dabei verzichtet er auch automatisch auf den Schutz Dorians).

Andere nennenswerte Staatsverträge

Vertrag von Katkizkrow: Ein Neutralitätspakt zwischen Dachirien und IceSoulanien. Dieser besagt, dass die Staaten einander nicht den Krieg erklären dürfen. Der Vertrag endet am 1.Januar 2017, es sei denn er wird verlängert.

Dorianisch-Steveländischer Unterstützungspakt: Der Vertrag zwischen dem Kaiserreich Dorian und dem Fürstentum Steveland sieht die wirtschaftliche Zusammenarbeit der beiden Staaten vor. Er hat keine Begrenzung, kann aber gekündigt werden.

Klareupäisch- Sandischer Aufbauvertrag: Der Vertrag zwischen Klareupa und Teilen Sandingens basiert vor allem auf Entwicklungshilfe. Auch dieser Vertrag muss gekündigt werden, jedoch bleibt er erhalten, solange auf beiden Kontinenten ein Partner verbleibt.

Marcowisch- Bootisch- Dorianisches Ölabkommen: Die drei Staaten garantieren einander, das Öl nur nach strengen Umweltauflagen zu fördern und ohne Spekulation zu handeln. Das Abkommen läuft 2005 aus. Padelanien ist der einzige Unterschreiber, der nicht verkauft und weiterhin Öl importiert. Die anderen beiden versorgen sich selbst.

Föderaler NAP: Der föderale Nichtangriffspakt besteht aus Jemandsreich und Tebonistan. Beide Staaten garantieren, an ihrer Grenze keine Personen des anderen Staates töten zu lassen. Außerdem erklären sie einander, den anderen nicht den Krieg zu erklären. Der Vertrag läuft 2009 aus.

Trimmer Vertrag: Der Trimmer Vertrag ist ein Kooperationsvertrag zwischen Saphirreich und Padelanien zusammen mit Alperia und Marcowo. Sie verbieten sich gegenseitig die Spionage und sichern Rohstoffhilfen in Krisenzeiten zu. Außerdem investieren Saphirreich und Padelanien in Aufbauprojekte Alperias und Marcowos. Der Vertrag endet 2010.

Südozeanisches Verteidigungsbündnis: Das „SV“ ist ein Verteidigungsbündnis zwischen der Darkinischen Republik, der Bundesrepublik Padelanien und der Republik Alperia. Die Staaten versprechen einander, sollte eines der Mitglieder angegriffen werden, dem Kriegserklärer ebenfalls den Krieg zu erklären. Der Vertrag erlöscht 2007 ODER wenn ein Mitglied jemanden den Krieg erklärt.

Im nächsten Beitrag folgen die anderen beiden Kontinente und die großen Medien.

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Padelboot hat für diesen Beitrag von folgenden 2 Usern ein Dankeschön erhalten: Ein Jemand, Traum_Saphir
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Re: Der Forenkontinent 2: Und jetzt die ganze Welt!
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Ungelesener BeitragVerfasst: 7. September 2012, 19:35 
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In diesem Beitrag werden die beiden anderen Kontinente und erstmals auch die Karte präsentiert. Außerdem werden die größten Medien genannt. Danach geht es mit der eigentlichen Story los.

Klareupa
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Klareupa ist das Gegenteil des Nordlandes. Die Staaten haben allesamt freiheitlich-demokratische Verfassungen und werden häufig als „Kuschelecke des Planeten“ bezeichnet. Klareupa ist Handels- und Kulturzentrum der Welt.

Bundesrepublik Padelanien
Farbe: Gelb
Staatsform: Repräsentative Demokratie (mit Volksabstimmungen)
Staatsoberhaupt: Bundeskanzler Joseph Schmied
Hauptstadt: Theben
Verfassung: Grundgesetz für die Bundesrepublik Padelanien
Währung: Klaro
Geschichte: Das Bootsche Volk dürfte eines der demokratischsten und freiesten Völker aller Zeiten sein. Bereits in der Antike gab es Anzeichen republikanischer Regierungsformen. Die Bootsche Republik wurde 1127 n.Chr. jedoch abgeschafft und durch eine „Christliche Republik des Bootschen Reiches“ ersetzt. Es war Republiksähnlich, jedoch mit Monarchen an der Spitze. 1789 wurde die Christliche Republik durch Räterepublik ersetzt. Die Ablehnung der Räteregierungen in der Bevölkerung führte jedoch wieder zur Christlichen Republik 1797. Der Kaiser Heinrich Linman dankte 1875 ab. Die Bevölkerung einigte sich darauf, eine neue Verfassung zu erlassen. Diese hielt bis 1918. Am 1.November 1918 wurde das Grundgesetz verfasst und trat fortan in Kraft. Dies war die Geburtsstunde der modernen Bundesrepublik Padelanien, die zu dem Zeitpunkt die einzige Demokratie auf dem Planeten darstellte. 1949, unter John Jacob Clarkson, wurden Volksabstimmungen in das Grundgesetz offiziell angenommen. 1969 erreichte Padelanien erstmalig den höchsten Rang im Bereich Wirtschaft.
Stand: Heute ist die Bundesrepublik Padelanien die größte Wirtschaftsmacht weltweit. Zusätzlich ist die Hafenstadt Hartford eines der Welthandelszentren. Außerdem ist Padelanien Vize-Exportmeister und auf Platz 4 der Länder mit der besten Technologie. Häufig bemängelt wird die Heeresgröße, die mit 220.000 Soldaten auf dem Vorletzten Platz liegt. Das Grundgesetz ist bis heute hin gültig. Padelanien ist Gründer der Trade of Fairness und Gründungsmitlied der Alliance of democratic states und der Klareupäischen Union. Padelanien gestattet alle Techniken. Esoteriker dürfen ihre Überzeugungen frei ausleben.
Der goldene Vogel auf gelbem Hintergrund soll die Wichtigkeit der Freiheit und des Friedens darstellen.
Struktur: Bundeskanzler, Bundesminister, Bundesparlament, Bundeskongress, Bundessenat, Volksabstimmungen, Bundesgericht
Interessanterweise ist das Bundesparlament Padelaniens das Parlament, in dem die meisten Ordnungsrufe verzeichnet werden. Plenarsitzungen werden live auf BRP Live ausgestrahlt.

Bundesrepublik Saphirreich
Farbe: Cyan
Staatsform: Repräsentative Demokratie (mit Volksabstimmungen)
Staatsoberhaupt: Präsident Henry P. Bottom
Hauptstadt: Selivia
Verfassung: Verfassung Saphirreichs
Währung: Klaro
Geschichte: Saphirreich ist eines der ältesten Kulturen des Planeten. Das Saphirische Volk siedelte zu antiken Zeiten zwischen dem See und den südlichen Flüssen in den subtropischen Klimazonen. Dort entstand 752 v.Chr. die heutige Hauptstadt Selivia. Damals lebten Saphirreicher in, aus heutiger Sicht, utopischen Verhältnissen. 120n.Chr. endete dieser Zustand, als ein Kaiser den Thron bestieg. Das Saphirische Reich war gegründet. Im Mittelalter wurde Saphirreich mehrfach von Barbaren überfallen. Hinzu kam der Jemandisch-Saphirische Krieg 1630-1660. Dieser hinterließ Verwüstung, Hunger und Millionen von Toten. Die verlorenen Gebiete waren unter anderem das heutige Tebonistan und die Südlichsten Grenzen Jemandsreiches. 1859 machten sich Bürgerproteste breit, die gegen die Herrschaft des Adels rebellierten, aber kein Gehör fanden. Zwei Jahre später wurden die Proteste ausgeweitet, wobei auch Soldaten öffentlich angegriffen wurden. Diese aber schlossen sich den Protesten an. 1863 wurden die ersten Reformen für die Bürgerschicht eingeführt, der nächste König Karl XI machte diese 1901 wieder rückgängig. Als 1934 der König verstarb orientierte man sich an den nördlichen Nachbaren. 200 Intellektuelle erarbeiteten die Verfassung Saphirreiches, die eine parlamentarische Bundesrepublik vorsah. Diese trat im selben Jahr in Kraft.
Stand: Heute ist Saphirreich eines der fröhlichsten Völker der Welt und wurde auch so geehrt. Die Verfassung wurde von der „Freedom for lucid dreamers“ als weltweit beste ausgezeichnet. Saphirreich ist auf Platz 2 der technisch besten Länder. Die warmen Südstrände machen Saphirreich zu einen der beliebtesten Urlaubsorten. Saphirreich war Mitbegründer der Klareupäischen Union und der Alliance of democratic states. Die Stadt Trimm ist Sitz der KU und gilt als Weltstadt. In Saphirreich ist jede Technik erlaubt, auch Esoterik ist in vollem Umfang legal. Saphirreich hat den Ruf, das gastfreundlichste und glücklichste Land der Welt zu sein.
Struktur: Präsident, Minister, Kongress, Parlament, Volksabstimmungen, Bundesgericht
Plenarsitzungen des Kongresses werden auf Saphirreich Aktuell live übertragen.


Föderalrepublik Tebonistan
Farbe: Orange
Staatsform: Repräsentative Demokratie
Staatsoberhaupt: Präsident Andy Malcolm
Hauptstadt: Donn
Verfassung: Verfassung für die Föderalrepublik Tebonistan
Währung: Klaro
Geschichte: Tebonistan geht aus dem ehemaligen Gebieten Saphirreiches hervor. 1647 erlangte Jemandsreich die Macht über diese Gebiete. Bis 1875 änderte sich daran nichts. Doch die Bevölkerung rebellierte und verlangte nach der eigenen Unabhängigkeit. Die Aufstände erfassten weite Teile des Landes, gingen bis in die nördlichen Gebiete. Die damalige Monarchie ignorierte die Proteste und deren Sprecher. In Trimm trafen sich viele angesehen Persönlichkeiten der Revolution zum Gespräch. Sie planten einen Putsch des Gebietes, durch Besetzung der jeweiligen Fürstentümer. Dies stieß auch beim Jemandischen König auf Gehör. 1894 willigte der König ein und gewährte Tebonistan die Unabhängigkeit. Kurz darauf bestieg Richard II den Thron als Kaiser des Tebonischen Reiches. Dieser erklärte sein Handeln damit, dass man zunächst die Ordnung des Staates herstellen müsse, um weitere Reformen zu ermöglichen. Im Jahr 1924, das Jahr seines Rücktritts, übergab er an 120 Gelehrten den Befehl, eine neue Verfassung zu erstellen. 2 Monate später war es dann soweit und der letzte Befehl des Kaisers Richard II lautete: „Lasst diese Verfassung zum offiziellen Dokument deklarieren und erklärt dessen Gültigkeit.“ Damit war die Verfassung für die Föderalrepublik Tebonistan in Kraft getreten. 1967 überlebte der Staat einen Putschversuch durch radikale Anhänger Jemandsreiches.
Stand: Tebonistan ist Mitglied der Klareupäischen Union und ist ein Veranstalter der „Freedom for lucid dreamers“, welche alle 2 Jahre in Donn stattfindet. Auch ist Tebonistan Mitglied bei der „Sea Patrol“. Des weiteres ist Tebonistan Vollmitglied der „Alliance of Democratic states“. Die Armee Tebonistans wird als die zweitstärkste Armee Klareupas bezeichnet. Als einziges klareupäisches Land unterhält Tebonistan keinerlei diplomatischen Beziehungen zu Jemandsreich (abgesehen eines NAP). Tebonistan hat die drittgrößte Marineeinheit der Welt (nach Dachirien).
Struktur: Präsident, Parlament, Senat, Kabinett, Gerichte
Parlamentssitzungen werden in der Regel bei „Tebonistan today“ live oder nachträglich gesendet.

Darkinische Republik
Farbe: Dunkelgelb/Dunkelgold
Staatsform: Repräsentative Demokratie
Staatsoberhaupt: Premierminister William McGorden
Hauptstadt: Sheldenon
Verfassung: Verfassung der darkinischen Republik
Währung: Klaro
Geschichte: Die Insel, die das heutige Darkinien bildet, wurde in der Antike von drei Völkern bewohnt, die Draken, die Seppländer und die Darkinier. Während Seppländer und Darkinier in Harmonie miteinander lebten, beanspruchten die Draken immer mehr Land, obwohl sie eigentlich Nordland ihr Heim nannten. Die Seppländer, die eigentlich ebenfalls vom Festland kommen, schlossen sich den Darkiniern an und gründeten 72 v. Chr. Das Darkinische Reich. Im Mittelalter musste das Königreich mehrere aufreibende Kriege, die sie zum Teil auch selbst begangen, gegen Sandingen bestehen. Sie entwickelten einzigartige Taktiken, die bis heute von Freund und Feind Respekt finden. 1942 empfand der König Wilhelm IV die Monarchie für nicht mehr zeitgemäß und ließ die Gelehrten eine neue Verfassung schaffen, die später die Darkinische Republik begründen sollte. 1945 bestand die Regierung darauf, dass die Insel zum Kontinent Klareupa hinzuzählt und sich selbst als klareupäisches Land versteht.
Stand: Heute ist die Darkinische Republik, auch oft nur Darkinien genannt, eines der erfolgreichsten Länder der Welt. Es sticht in Klareupa vor allem durch sein starkes Militär hervor, was es zum militärisch stärksten des Kontinents macht. Viele Dschungel im Süden des Landes sind erhalten geblieben und werden geschützt. Haupteinnahmequelle des Landes ist der erfolgreiche Tourismus. Nicht selten wird Darkinien als Urlaubsziel genannt, nur übertroffen von Polyphemien. Die Republik ist aktives Mitglied der Sea Patrol und hat die zweitgrößte Marine der Welt (und sie sind verdammt stolz darauf). Die Republik gewährt alle Techniken und Esoterik darf frei ausgelebt werden.
Struktur: Premierminister, Ministerrat, Senat, Parlament, Darkinisches Republiksgericht
Senatssitzungen werden live auf „Darkinien TV“ übertragen.

Polyphemische Inselrepubliken
Farbe: Braun
Staatsform: Repräsentative Demokratie
Staatsoberhaupt: Inselpräsident Michael Aldorne
Hauptstadt: Polandia
Verfassung: Polyphemische Verfassung
Währung: Dengo
Geschichte: Polyphemien an sich war früher die Bezeichnung mehrere größerer Inseln im Middle Ocean. In vielen herrscht tropisches Klima. Zu damaliger Zeit war die Insel von Einheimischen besiedelt, die 1425 n. Chr. Zum ersten Mal bedroht wurden. Das damalige Königreich Dorian plante, die Inseln zu seinen Kolonien zu machen, was aber scheiterte. 1822 beschlossen die polyphemischen Stämme erstmalig, sich zu einem Staatenbund zusammenzuschließen. Sie entsandten Kundschafter zum Festland, wo sie von Jemandsreichern und Padelaniern empfangen wurden. Seither war Polyphem nicht nur ein Inselbund, sondern ein anerkanntes, eigenständiges Land. Die einzelnen Inseln regierten sich größtenteils allerdings noch selbst, was sich 1892 schließlich ändern sollte. Ein Inselkönig wurde ernannt, Magnus Ariales. Zu Zeiten des Inselkönigreiches wuchs die polyhemische Wirtschaft von allein und das Reich beschloss immer Sachen gemeinsam. Während dieser Zeit blühten Literatur und Philosophie förmlich. Nach Ariales Tod 1963 beschlossen die Inseln, sich in einzelne Republiken aufzuteilen, was jedoch auf weite Ablehnung, auch außerhalb Polyphemiens, stieß. Stattdessen blieb eine demokratische und gemeinsame Regierung bestehen, die Inseln verfügen selber auch über ihre eigenen Parlamente.
Stand: Heute sind die polyphemischen Inseln das erste Ziel für Touristen. Die größtenteils tropischen Inseln inspirieren bis heute, viele Dschungel sind erhalten geblieben und werden geschützt. Die polyphemische Philosophie ist bis heute noch weltweit geachtet viele polyphemische Dichter und Denker werden bis heute zitiert. Polyphemien ist zwar Mitglied der klareupäische Union, lehnte selbst aber die gemeinsame Währung ab. Polyphemien zählt zu den kulturellsten Ländern der Welt. Wegen der mittigen Lage wird bis heute darum gestritten, welchem Kontinent die Inseln genau angehören. Polyphemien selbst sieht sich (zumindest innerlich) Klareupa verbunden. Gestattet sind alle Techniken. Des Weiteren ist auch Esoterik legal.
Struktur: Inselpräsident, Inselkongress, Parlamente der einzelnen Insel und derer Vertreter, Inselgericht
Volksabstimmung werden in einigen Fällen durchgeführt. Kongresssitzungen werden live auf „PolyKanal“ übertragen.

Nordinien
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Nördlich von Klareupa liegt das größere Nordinien. Er dürfte der Kontinent mit den größten Unterschiedlichkeiten sein, da sowohl freie als auch totalitäre Systeme ihren Platz hier finden. Nordinien wird von den Medien mit großer Aufmerksamkeit betrachtet.

Sozialrepublik Jemandsreich
Farbe: Knallgrün
Staatsform: Sozialistische Diktatur
Staatsoberhaupt: Staatsvorsitzender Eric Harddwell
Hauptstadt: Lavandia
Verfassung: Verfassung Jemandsreiches
Währung: Jemandische Mark
Geschichte: Jemandsreich gab es bereits in der Antike, wo es eine der größeren Reiche darstellte. Schon damals herrschten Spannungen zwischen Jemandern und Dorianern, die immer wieder zu blutigen Kämpfen um Macht, Land und Ressourcen führten. Einigen Schriften nach war Jemandsreich daran interessiert, sich mit der bootschen Republik im Süden zu verbünden, was jedoch nie geschah. Das Jemanidsche Königreich erlangte im Mittelalter große Macht und begann fortan, Ländereien für sich zu gewinnen. 1647, nach einem längeren Krieg mit Saphirreich, eroberte Jemandsreich seine Südgebiete und war zu jenem Zeitpunkt das größte Reich der Welt. Die Barbaren, die den Kontinent heimsuchten, schlugen Jemandsreich souverän zurück. Ungefähr im Jahr 1750 gab Jemandsreich die Ostküste auf, die schließlich an Steveländer verkauft wurde. Durch drohende Aufstände im Süden gewährte der Jemandische König 1894 den Süden die Unabhängigkeit und verlor so noch mehr Gebiete, sodass die heutigen Grenzen bestanden. Die Revolution zum Sturz des Königs im Jahr 1923 verlief sehr erfolgreich und eine Räterepublik war geplant. Die Sozialisten setzen sich durch und begangen mit der sozialistischen Revolution, was schließlich zum totalitären System 1925 führte. 1969 und 1984 gab es Aufstände in der Arbeiterklasse, doch diese blieben erfolglos.
Stand: Die Sozialrepublik Jemandsreich ist eines der militärischsten Länder der Welt. Mit dem drittgrößten Militär der Welt werden oft Paraden abgehalten, um diese Macht zu demonstrieren. Ein Atomwaffenprogramm, das seit zwei Jahren läuft, hält noch heute die Welt im Atem. Jemandsreich ist eines der produktivsten Länder, jedoch ist die Wirtschaft marode. Jemandsreich verfolgt als eines der wenigen Ländern die Politik der Planwirtschaft. Es ist außerdem der einzige totalitäre Staat mit einem verfügbaren Sozialsystem (einige bezeichnen Teile davon als vorbildlich).
Esoteriker werden zwangsläufig verhaftet, aber Techniken werden alle gestattet. Staatlich unterstützt werden allerdings nur MILD und Autosuggestion.
Struktur: Staatsvorsitzender, Minister, Sozialistisches Gericht

Fürstentum Steveland
Farbe: Rot
Staatsform: Parlamentarische Monarchie
Staatsoberhaupt: Großfürst Steve
Hauptstadt: Jauldamm
Verfassung: Steveländer Reichsverfassung
Währung: Steveländischer Taler
Geschichte: Die Steveländer gab es bereits als antike Kultur, obgleich sie damit die wohl kleinste darstellten. Stetig wurden sie von Barbaren zurückgedrängt und die schnelle Ausbreitung der Jemandsreicher verhinderte ihre Expansion. Die bootsche Republik belächelte sie als „unwichtiges, kleines und entgegenkommendes Volk“, die Saphirreicher sahen in ihnen „das kleines Etwas im Osten“. Die Steveländer perfektionierten auf kleinstem Raum ihre Landwirtschaft, die bis heute ein großes Vorbild ist. Etwa um 1750 (genaues Datum unbekannt) verkaufte Jemandsreich den Steveländern die Gebiete an der Ostküste. Zu jenem Zeitpunkt waren die Steveländer längst besser anerkannt und trieben regen Handel mit den Klareupäischen Nachbaren im Westen. Als Jemandsreich weitere Gebiete verlor, schnappte auch Steveländ sich einige und bestand in seinen heutigen Grenzen. Die Fürsten einigten sich darauf, 1956 ein gemeinsames Parlament einzurichten. Damit entstand das moderne Steveland. Immer wieder versuchten Sozialistenführer die Macht zu übernehmen, was aber bisher zum Scheitern verurteilt war.
Stand: Das heutige Steveland stellt einen Durchschnitt dar. Am erfolgreichsten ist die vorbildliche Landwirtschaftstechnik, die viele Überschüsse gestattet. Steveland ist ein vielgesehener Handelspartner, obgleich das Fürstentum auf eine konstante Neutralität pocht. Das Militär ist eines der größeren Heere der Welt. Steveland gestattet alle Techniken. Esoterik ist offiziell erlaubt, wird aber in der Gesellschaft oft karikiert.
Struktur: Großfürst, Reichskanzler, Reichsparlament, Reichsgericht

Kaiserreich Dorian
Farbe: Blau
Staatsform: Absolute Monarchie
Staatsoberhaupt: Kaiser Sam Dorian
Hauptstadt: Crownville
Verfassung: Kaiserliches Manifest
Währung: Dorianischer Dollar
Atomwaffen: 2 Bomben und 5 Raketen
Geschichte: Das Dorianische Volk gab es bereits in der Antike. Sie siedelten im Nordosten bei den Felsen und bauten dort große Städte auf. Ein Erdrutsch zerstörte einige dieser Städte jedoch und zwang die Dorianer weiter runter zu den Küsten. Im Mittelalter weitete sich das Reich aus und es kam immer wieder zu Machtkämpfen mit Jemandsreich. Daraus resultierte das immer größer werdende Bedürfnis Dorians, das Militär zu vergrößern. 1652 brach eine große Hungersnot in Dorian aus, die zu Aufständen führte, die jedoch niedergeschlagen wurden. Dorian, damals noch Königreich, wurde zu einer führenden Kolonialmacht, konnte aber Polyphemien nicht einnehmen. Die Draken in Nordland wurden von Dorianern zwar geschlagen, doch waren die Bedingungen, die sie vorfanden, zu hart, als das sie dort Kolonien gründen wollten. Die Kolonien in Sandingen gab Dorian bereitwillig auf. 1962 wurde das Königreich zum Kaiserreich ernannt und das kaiserliche Manifest trat in Kraft. Die heutige Kolonie im Norden will Dorian nicht aufgeben, auch wenn Dachirien bereits mehrfach Kaufangebote gemacht hat.
Stand: Das Kaiserreich zählt zu den wirtschaftlich erfolgreichsten Ländern. Des Weiteren belegt Dorian den 2.Platz im Bereich Militär und ist technologisch das fortschrittlichste Land. Die neueste Dorianische Atomrakte AR-137 ist die Atomwaffe mit der größten Sprengkraft. Das Kaiserreich ist Mitglied der Sea Patrol und des nordischen Freiheitsbundes. Dorian schirmt sich immer mehr vom südlichen Jemandsreich ab. In Dorian sind die Techniken alle erlaubt, auch wenn WILD und MILD bevorzugt behandelt werden. Esoterik ist verboten. Wer dies ausübt wird erstmal umerzogen und, sofern man immer noch Esoteriker ist, in ein klareupäisches Land abgeschoben.
Struktur: Kaiser, Kaiserliche Beamte, kaiserlicher Gerichtshof

Republik Dudeland
Farbe: Dunkelblau
Staatsform: Direkte Demokratie
Staatsoberhaupt: Kanzler Martin Leugsberger
Hauptstadt: Dürich
Verfassung: Dudeländer Landesverfassung
Währung: Dudischer Taler
Geschichte: Dudeland entstand 1678 als Reich aus mehreren Völkern. Die damals angespannte Zeit, zumal auch die Barbaren einfielen, sorgte für eine Völkerwanderung in das Kontinentsinnere. Dort wurde das Königreich Dudeland gegründet. Durch andauernde Neutralität erhofften sich die Menschen Frieden, was sie auch bekamen. Jedoch wurde die Neutralität so hoch angesiedelt, dass sogar der Handel nicht aufgenommen wurde. Dabei waren mit Dorian, Jemandsreich und Padelanien sehr lukrative Handelspartner vorhanden. Dies sorgte für eine Stagnation in allen Bereichen. 1721 rebellierte das Volk, um Reformen und Offenheit zu erzwingen. Die Reformen wurden versprochen, blieben jedoch aus. Der Handel mit anderen Nationen wurde hingegen aufgenommen. Fortan wurde Dudeland zu einem Handelszentrum, vor allem die Stadt Teneva erreichte Weltniveau. Die Offenheit und die Toleranz Dudelands war schon damals beeindruckend und Vorbild für spätere freie Gesellschaften. Die Demokratie kehrte mit 1933 ein, die Hintergründe wurden zwar niedergeschrieben, bei einem Brand 1975 jedoch vernichtet.
Stand: Dudeland versteht sich als neutrales Land, das jeden Konflikt ablehnt und stattdessen aus regen Handel aus ist. Es ist in vielerlei Hinsicht durchschnittlich, doch im Bereich Wirtschaft zeigt Dudeland große Stärke. Das Land gilt vielen als Stadtstaat oder als Steueroase (sehr zur Missgunst anderer Wirtschaftsnationen). Dudeland hat eines der kleinsten Streitmächte der Welt. Obgleich in anderen Ländern Volksabstimmungen existieren, ist Dudeland das einzige, welches die direkte Demokratie als Staatsform angibt.
Struktur: Kanzler, Volksabstimmungen, Parlament, Senat, Gerichtshof


Die größten Medien

Freiheitstribunal
Herkunft: Bundesrepublik Padelanien
Erscheint in: Klareupa, Republik Dudeland
Vertrieben seit: August 1952
Art: Wochenzeitung
Freiheitstribunal ist eine Zeitung, die als „einschlägige Presse“ bezeichnet werden kann. Nicht selten tauchen BRP patriotische Meldungen auf. Vor allem fällt aber auf, dass Monarchien, sozialistische oder faschistische Diktaturen immer als böse dargestellt werden. Das Freiheitstribunal ist die erfolgreichste Zeitung seiner Art, wird jedoch oft als Beispiel schlechter Presse verwendet.

Planet Lucidia watch
Herkunft: Föderalrepublik Tebonistan
Erscheint in: Klareupa, Republik Alperia, Fürstentum Steveland, Königreich Marcowo, Republik Dudeland, Sozialrepublik Jemandsreich (in stark zensierter Fassung seit 1978)
Vertrieben seit: Januar 1954
Art: Wochenzeitschrift
Planet Lucidia watch ist die wohl bekannteste Wochenzeitschrift des Planeten. Sie wird in fast allen Ländern mit Pressefreiheit vertrieben und ist wohl auch eine der seriösesten der Art. Kritiker loben, dass die Zeitschrift komplexe Sachverhalte verständlich darstellt und dennoch sachlich korrekt und unparteiisch bleibt. Es ist die meist verkaufte Zeitschrift der Welt.

EsoViewer
Herkunft: Bundesrepublik Saphirreich
Erscheint in: Klareupa, Republik Dudeland, Republik Alperia
Vertrieben seit: September 1987
Art: Wochenzeitschrift
EsoViewer ist eine esoterisch angelegte, zugleich aber auch liberale und weltoffene Zeitschrift, die sich hauptsächlich mit politischen Themen befasst. Zudem veröffentlicht das Blatt bei jeder Ausgabe bekannt gewordene Verbrechen an Esoteriker und unfreien Staaten. 1997, ausgerechnet zum Geburtstag der Zeitschrift, fand in Padelanien die sogenannte „Eso-Affäre“ statt, wo zwei Reporter des EsoViewer wegen angeblicher Steuerhinterziehung festgenommen wurden, was in der Bevölkerung für Unruhe sorgte. Der damalige Verteidigungsminister trat daraufhin zurück. Die Zeitschrift wird noch heute heimlich über Bundesbootsche Grenzen nach Jemandsreich geschmuggelt.

TheDorka
Herkunft: Bundesrepublik Padelanien, seit 1994 in der Republik Dudeland
Erscheint in: Klareupa (außer Saphirreich), Republik Dudeland, Fürstentum Steveland, Republik Fossilien
Ehemalig in: Bundesrepublik Saphirreich (bis 1982), Kaiserreich Dorian (bis 1990)
Vertrieben seit: Oktober 1979
Art: Monatszeitschrift
TheDorka ist eine rechtlastige bis radikale Zeitschrift, die schon oft für Kontroversen gesorgt hat. Sie ist der erklärte Gegenspieler von „EsoViewer“ und verherrlicht Nordland. Finanziert wurden sie von der RAP in Padelanien, bis diese dort verboten wurde. Seither wird die Zeitschrift in Dudeland gedruckt. Das Bundesparlament von Padelanien entschied November 1994, die Zeitschrift weiterhin zu genehmigen, jedoch wurden seither 5 Ausgaben aufgrund radikaler Verherrlichung indiziert. TheDorka
leugnet die Esoterikerverfolgung.

Besatzungsmail
Herkunft: Militärrepublik Dachirien
Erscheint in: Nordland (außer IceSoulanien), Wildische Republik Guppirgistan
Ehemalig in: Königreich Coanien (bis 1951)
Vertrieben seit: Januar 1950
Art: Wochenzeitung
Die Besatzungsmail ist eine Zeitung, die in Nordland und Guppirgistan veröffentlicht wird. Sie wird in Dachirien gedruckt, was bedeutet, dass die Zeitung stark zensiert und voller Propaganda für die Militärrepublik ist. Sie wird zwangsweise in den besetzten Ländern veröffentlicht. Diese Art der Zensur wurde in Coanien 1952 nicht mehr geduldet, in Guppirgistan hingegen wichen einige halbwegs freie Zeitungen der Besatzungsmail. EsoViewer zitiert gelegentlich aus dieser Zeitung, um auf die enorme Propaganda aufmerksam zu machen. Korrespondenten der Besatzungsmail wurden in der Biggiischen Föderation, im Kaiserreich Dorian und in Tebonistan nicht mehr gestattet. In Padelanien wird der eine Korrespondent der Zeitung vom Secret Investigation Bureau (SIB), aufgrund potenzieller Verbrechen, beobachtet.

Blickpunkt Klareupa
Herkunft: Föderalrepublik Tebonistan
Erscheint in: Klareupa, Republik Dudeland
Vertrieben seit: Juli 1975
Art: Wochenzeitung
Mit der Gründung der Klareupäischen Union wurde kurze Zeit später diese Zeitung ins Leben gerufen, die zunächst nur in Tebonistan erhältlich war. 1976 beschloss man, die Zeitung auch in ganz Klareupa und Dudeland zu vertreiben. Sie ist das Gegenteil des Freiheitstribunals, nämlich eine seriöse Zeitschrift, in der die Meinung der Autoren ausschließlich in einem dafür gekennzeichneten Bereich auftauchen darf und dieser ist über die Jahre immer kleiner geworden. Blickpunkt Klareupa ist auf Nachrichten in Klareupa und Nordinien spezialisiert, doch es gibt auch umfangreiche Berichte über Weltereignisse. Sie sind Partner der Sandy Times und des Königsblattes. Daneben arbeiten sie auch mit der bootschen Wochenzeitschrift „DIE SCHERBE“ und der saphirischen Tageszeitung „Saphirische Allgemeine“ zusammen. Die Zeitung hat auch eine Nachrichtensendung im Fernsehen „Blickpunkt Klareupa TV“.

Sandy Times
Herkunft: Republik Alperia
Erscheint in: Republik Alperia, Königreich Marcowo, Königreich Coanien
Vertrieben seit: August 1969
Art: Wochenzeitung
Die Sandy Times ist eine Zeitung, die auf dem Kontinent Sandingen erscheint und zugleich Partner von „Blickpunkt Klareupa“ und Königsblatt ist. Die Zeitung wird in Guppirgistan nicht veröffentlicht, denn die dortige Regierung verbietet dies strikt. Die Sandy Times haben in der Regel eine seriöse Berichterstattung über Ereignisse in Sandingen, aber auch über globales Geschehen wird berichtet. Ursprünglich sollte die Zeitung nur in Alperia und Marcowo erscheinen, jedoch stimmte die Redaktion zu, sie ab Dezember 1969 auch in Coanien zu veröffentlichen. Es gibt eine Zusammenarbeit mit der Marcoischen Zeitung „Oasisblatt“.

Königsblatt
Herkunft: Kaiserreich Dorian
Erscheint in: Kaiserreich Dorian, Königreich Coanien, Fürstentum Steveland, Zarentum IceSoulanien
Vertrieben seit: Mai 1972
Art: Wochenzeitung
Das Königsblatt ist die Partnerzeitung von Blickpunkt Klareupa und der Sandy Times. Es ist speziell auf das Geschehen in den nördlichen Monarchien abgestimmt und erscheint auch nur in monarchistischen Staaten. Die Zeitung ist relativ konstruktiv, was wohl daran liegt, dass sie in mehreren Staaten erscheint. Das Königsblatt arbeitet mit dem Dorianischen „Kaisersblatt“ und der Soulanischen „TheCatTimes“ zusammen. Dem Königreich Marcowo wurde mehrfach vorgeschlagen, die Zeitung auch dort veröffentlichen zu lassen, doch sie lehnten ab. Regelmäßig wird auch über Nordland, speziell über Ereignisse in IceSoulanien und der Posyatunion, berichtet.

Saphitik
Herkunft: Bundesrepublik Saphirreich
Erscheint in: Internet
Online seit: April 1998
Art: Internetforum
Saphitik dürfte die wohl bekannteste Diskussionswebsite über Politik sein, die es gibt. Ursprünglich sollte die Seite für das Tagesgeschehen entstehen, doch schnell wurden immer wieder globale Themen aufgegriffen. In Ländern ohne Internetzensur lässt sich Saphitik schnell aufrufen. Selbst seriöse Berichterstattungen zitieren hin und wieder mal aus diesem Diskussionsforum. Saphitik hat seinen Hauptserver in Saphirreich, aber auch zwei kleine Server in Tebonistan und in Alperia. Saphitik wird auch von Verschwörungstheoretikern aufgesucht, um ihre wilden Theorien zu verbreiten.

TheConspiracy
Herkunft: Föderalrepublik Tebonistan
Erscheint in: Internet
Online seit: Mai 1997
Art: Internetforum
TheConspiracy ist eine rechtlastig-esoterische Website, bei der es sich hauptsächlich um Verschwörungstheorien handelt. Und davon herrscht auch keinerlei Mangelware. Regelmäßig werden Ereignisse aufgegriffen und als Tat der Katzenllinaten gekennzeichnet. User aus dieser Seite sind auch auf wesentlich seriöseren Seiten aktiv, wo sie die Theorien ausbreiten, um mehr Nutzer für das Forum zu gewinnen. Unter den Verschwörungstheoretikern gehören aber auch nicht-Esos und Leute, die von dem Wahn und der Paranoia überzeugt wurden.

News 24
Herkunft: Bundesrepublik Padelanien
Ausgestrahlt in: Klareupa, Republik Dudeland, Republik Alperia, Königreich Marcowo
Ausgestrahlt seit: November 1975
Art: Tagesnachrichten Sendung
News 24 ist eines der bekanntesten Nachrichtensendungen des Planeten und dazu auch noch sehr seriös. Die Sendung berichtet vorwiegend über globale Themen und aktuelles Geschehen. Bis 1979 wurde die Sendung nur in Padelanien ausgestrahlt, danach aber auch Klareupaweit. 1981 kamen Alperia, Dudeland und Marcowo dazu. Unterteilt ist die Sendung in Tagesthemen, die Kurznachrichten, den Sporteil und das Wetter.

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Gezeichnet: Der Schreihals des Forums



Padelboot hat für diesen Beitrag von folgenden 2 Usern ein Dankeschön erhalten: Ein Jemand, Traum_Saphir
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Re: Der Forenkontinent 2: Und jetzt die ganze Welt!
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Ungelesener BeitragVerfasst: 8. September 2012, 01:03 
 Oneironaut
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Endlich ist der da! <3

Viel mehr gibt's nicht zu sagen, kann die ersten Parts kaum abwarten und bis auf ein paar Fehlerchen, die schon ausgebessert sind, ist auch alles super.
Ich musste hier nur einfach mal irgendwas posten...

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Re: Der Forenkontinent 2: Und jetzt die ganze Welt!
  Offline
Ungelesener BeitragVerfasst: 8. September 2012, 16:28 
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Unbequeme Raketentests: Während die Staaten das neue Jahrtausend feiern, feiert Dachirien mit Raketentests. Andere Nationen fühlen sich bedroht.
EsoViewer deckt auf: In Klareupa sind im Jahr 1999 27 Esoteriker Opfer der rechtsextremen Partei RAP geworden. Die Institutionen der Länder schauten nur zu.
Der Nahrungsstreit: In Nordsandingen kommt es zu extremen Nahrungsengpässen. Die Lage des Wüstenkontinents scheint zu eskalieren.

Tabelle: Welcher Staat hat die größten Esoterikeranteile?

1.Bundesrepublik Saphirreich: 49%
2.Föderalrepublik Tebonistan: 45%
3.Polyphemische Inselrepubliken: 42%
4.Besatzerrepublik Enimagien: 39% („Auch wenn wir gern mehr hätten.“)
5.Zarentum IceSoulanien: 34%
6.Republik Alperia: 26%
7.Königreich Marcowo: 25,5%
8.Republik Dudeland: 17,8%
9.Kaiserreich Dorian: 12% (davon 4,5% zur Ausschiebung vorbereitet)
10.Fürstentum Steveland: 7%
11.Miepsches Reich: 2% (in „Erziehungslager“)

Folgende Staaten haben keine Angaben gemacht:

Darkinische Republik: Keine Lust auf zuviel Bürokratie
Bundesrepublik Padelanien: Unterscheiden nicht in Esoteriker und Klarträumer etc. (laut Schätzungen seien es etwa 46,6%)
Königreich Coanien: Nicht regristriert
Zarentum Posyatunion: Dachirien verbietet Untersuchung.
Republik Fossilien: Zuviel Bürokratie.
Sozialrepublik Jemandsreich: Vermuten um die 10%. Achten aber nicht wirklich darauf.

In diesen Staaten gibt es offiziell keine Esoteriker:
Militärrepublik Dachirien: „Sowas existiert nicht.“
Wildische Republik Guppirgistan: Esoteriker werden meist direkt abgeschoben und nicht zur Bevölkerung gezählt.


Anfang des neuen Jahrtausends. Millionen von Menschen auf dem ganzen Planeten begrüßen das neue Jahr, verbunden mit der Hoffnung auf bessere Zeiten. Einige Staatsoberhäupter erwecken den Eindruck, dass der Wandel bevorsteht.
Joseph Schmied (Bootscher Kanzler, Neujahrsrede 2000): „Und deswegen, liebe Bürgerinnen und Bürger, sind wir entschlossen…das…neue Jahrtausend mit offenen Armen willkommen zu heißen. Dieses Land und dieser Kontinent…unser aller Klareupa…ist für die Zukunft bereit! *Applaus und Jubel*“
Arno Glerck (Bonischer Abgeordneter) : „Das war so eine Zeit, in der wir wirklich dachten; „uns hält keiner mehr auf.“ Doch dem war eben nicht so. In unserer, fast schon benebelten, Freude vergaßen wir kurzzeitig die Probleme der Welt.“
Das Problem wartet nicht lang. Zwei Monate nach den großen Feiern schien alles noch in Ordnung. Doch in der Nacht des 2.März ändert sich alles. 2 Uhr in einer dachirischen Militärbasis im Norden. Mehrere Mitarbeiter der Armee legen eifrig Schalter um, drücken Knöpfe. Sie bereiten einen Raketentest vor, der die Schlagkraft der neuen Mittelstreckenraketen testen soll. Ziel ist der nördliche Ozean, nicht weit von den Kolonien Jemandsreiches. Schon beim Flug der Rakete entdecken Radare von IceSoulanien, Jemandsreich und Dorian die drohende Gefahr. Der Test ist geglückt, die Sprengkraft wird der Militärrepublik gerecht. Noch schütteln Staatsoberhäupter den Kopf. 5 Tage später, um 14 Uhr, ein weiterer Test. Dieses Mal ist es eine Kurzstreckenrakete, abgeschossen aus den dachirischen Kolonien, die über die Dorianischen hinwegfliegt und im Ozean einschlägt. Der Kaiser SamDorian wird nervös und lädt zum Krisengespräch.
Erwin Zimmermann (Dorianischer Militärbeamter) : „Die Lage war, wie soll es auch sonst sein, sehr angespannt. Dachirien machte irgendwelche gefährlichen Tests und ließ Raketen über das Staatsgebiet anderer Nationen fliegen. Das gefiel uns nicht, das gefiel anderen auch nicht, aber Dachirien gefiel das.“
Im gleichgeschalteten Staatsfernsehen propagiert Diktator Dachir das neue Zeitalter des dachirischen Militärs. Zur selben Zeit tagt auch in der Sozialrepublik Jemandsreich ein Krisenstab. Eric Harddwell, Staatsvorsitzender der Sozialrepublik, weiß um die Gefahr der Raketen. Er befielt, mehr in das Atomwaffenprogramm zu investieren. Jemandische Atomwaffen größer und besser werden, als die in Dachirien. Während in Lavandia und Crownville gezittert wird, beruft IceSoulanien sich auf den Vertrag von Katzkrizkow. Selbst das große Dachirien könne sich der Wut der Welt nicht widersetzen, sollten völkerrechtliche Verträge derart hinterlistig gebrochen werden.

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Ein Schockbericht, der den Glauben in die klareupäischen Behörden aufs massivste beschädigt. Allein im Jahr 1999 sind 27 Esoteriker von Rechtsextremisten ermordet worden, meistens von der Terrorgruppe RAP.
Catherine Kruse (EsoViewer-Journalistin) : „Es war in den Köpfen der Menschen der Glaube, dass in Ländern, wo Esoterik erlaubt war, es nicht zu so etwas kommen konnte. Tatsächlich gab es das Esoterikersterben, in Form von Terrorismus und gezieltem Mord, auch in diesen Staaten. Darauf machten wir mit großem Wind Aufmerksam.“
In öffentlichen Protesten zeigen Esoteriker ihre Wut gegen die Behörden. Den Ländern wirft man „Kuscheljustiz“ und „bedingungsloses zusehen“ vor. Tatsächlich bleiben sie nicht allein. Auch andere Menschen, darunter sogar jene, die die Ansichten der Esoteriker verurteilen, beteiligen sich an den Protesten. Polizisten und Beamte nehmen ebenfalls teil. Die Medien unterstützen die Protestwelle mit einer eigenen Informationsflut.
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(Auszug aus dem „tagesblick“ (BRP) )
„Massensterben der Esoteriker in anderen Ländern. Was wir für unmöglich hielten, ist auch in Klareupa traurige Realität. Das Morden aus Hass. In ganz Klareupa weiten sich Demonstrationen aus, die den Behörden bislang ungestellte und unbequeme Fragen stellt.“
(Auszug aus „Saphire News“)
„Wir haben einige Leute gefragt, was sie von den Demonstrationen halten.“
John Castor: „Ich halte das durchaus für berechtigt. Es kann nicht angehen, dass niemand was gemerkt hat.“
Marie Dengelberg: „Es ist erstaunlich, dass Klareupa immer mehr so eine Kuscheljustiz aufbaut, wo man noch Hassmorde ausführen kann. Da muss was getan werden.“
Marc Kazelchy: „Ja, also ich denke schon, dass es berechtigt ist. Sehen sie sich doch einmal um! Jeder dieser Esoteriker könnte von einem RAP-Anhänger abgeknallt werden. Einfach so.“
Thomas Dorn: „Die Behörden haben nichts gemacht. Das find ich nicht gut, ganz ehrlich das finde ich nicht gut.“
Die Flut an Nachrichten weckt auch die Politiker, die bislang tatenlos zusahen. Von den 27 Morden fanden 5 in Darkinien, 7 in Saphirreich, 2 in Tebonistan und ganze 12 in Padelanien statt. Alle Morde konnten von saphirischen und bonischen Behörden der RAP, einer vor wenigen Jahren verbotenen extremen Partei zugeordnet werden.
George Pisa (Fraktionsvorsitzender DIE LÍNKE, bootsches Bundesparlament am 14.6.2000) : „Es ist doch nur schockierend, meine Damen und Herren. Unsere Geheimdienste, unser Kriminalamt und unsere Polizei hat den Zusammenhang der Morde nicht EIN BISSCHEN bemerkt. Wir haben da geschlafen, sage ich ihnen! 12 Morde sind allein in der Bundesrepublik Padelanien verübt worden. Das kann doch wohl nicht wahr sein! Jetzt ist es unsere Pflicht, diesen Fehler zu korrigieren. Herr Bundeskanzler, ich halte sie auch für den richtigen Mann dafür. (Applaus von LINKE, BDP, LDP und Grüne)“

Sommer 2000. In Sandingen wird es immer wärmer, es kommt zu schweren Dürren in einigen Krisenregionen. Die Felder in Oasennähe trocknen aus. Farmen, die nicht nah genug an einer Oase oder einem fruchtbaren Fluss liegen, können nichts mehr ernten. Vor allem im Norden kommt es zu Nahrungsengpässen. Die Republik Alperia tritt entschieden dagegen. Mit zusätzlicher Bewässerung können sie das schlimmste verhindern. Die sozial-liberale Koalition unter Katharina Jennings hat die notwendigen Schritte unternommen. In Marcowo hingegen bleiben die Anstrengungen erfolglos. Jennings reist nach Marcowo und bietet dem König die Unterstützung mit Lebensmitteln an. Der Landtransport wird das Land aber nie erreichen. Guppirgistan, welches ebenfalls unter Nahrungsnot leidet, überfällt die Transporte und plündert sämtliche Lebensmittel, die sie kriegen können. Doch sie gehen noch weiter. Guppirgische Spezialagenten schleichen sich auf die andere Seite des großen Flusses und stecken coanische Felder in Brand. So soll der alte Erzfeind durch Hungersnöte geschwächt werden. Coanien verliert die Hälfte der Felder, die von den Dürren bisher verschont geblieben waren. König Johnathan II lässt sich das nicht gefallen und sendet Flugzeuge aus, um guppirgische Felder vergiften zu lassen.
Mehmet Obdangnin (Coanischer Bauer) : „Sie haben damals nur ihren Profit und ihre Macht gesehen und nicht die Menschen. Meine Felder wurden alle verbrannt und ihre Felder wurden vergiftet. Kaum einer hatte dadurch die nötige Nahrung mehr.“
Ulbrecht Hasar (coanischer Beamter der Luftwaffe) : „Dieses Gift sollte die Pflanzen abtöten, die auf den Felder wuchsen. Wir kannten ihre Luftabwehr sehr genau und konnten sie sehr gut umgehen.“
Donna Alriek (guppirgische Landbewohnerin) : „Das war eine unbeschreiblich schreckliche Lage. Ich konnte meine Kinder nicht ernähren, weil unser Essen kaputt vergiftet wurde. Den anderen gings nicht besser, bei ihnen war alles verbrannt.“
Alperia und Marcowo haben einen anderen Weg gefunden. Über Schiffstransport transportiert Alperia mehrere Ladungen Reis und Getreide nach Marcowo, geschützt von darkinischen oder dorianischen Flotten. Auch werden das Kaiserreich und Klareupa aktiv. Dorian verschickt Lebensmittel und Wasser nach Marcowo, Klareupa nach Alperia. Die Hilfe Jemandsreiches wurde von Coanien abgelehnt. Zu groß war der Stolz Johnathans II, als das er sich helfen lassen würde. In diesem Jahr starben in Sandingen 5500 Menschen durch Unterernährung, in der Regel nur im Norden.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 11. September 2012, 17:26 
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Die Anspannung vertieft sich: Ein Jahr nach den Raketentests Dachiriens beginnt auch Jemandsreich mit eigenen Tests nahe Dorian. Dorianische Spione schlagen Alarm.
Die große Abschiebung: Guppirgistan schiebt 200.000 Esoteriker nach Klareupa ab. Die Welt reagiert entsetzt auf die harte Politik der WR.
Parlamentsbrand: Im Kongressgebäude Saphirreiches kommt es zum Brand. Es wird niemand verletzt, doch entdecken Behörden Besorgniserregendes.

Liste: Die antiken Völker der Welt

Marcowo (heute Königreich Marcowo)
Königreich Coanien (heute gleichnamiger Staat)
Die Draken (damals in Nordland und Klareupa/Nordland)
Miepsches Reich (heute gleichnamiger Staat)
IceSoulaner (heute Zarentum IceSoulanien)
Bootsche Republik (heute Bundesrepublik Padelanien)
Saphirisches Reich (heute Bundesrepublik Saphirreich und Föderalrepublik Tebonistan)
Darkinier (heute Nordosten der Darkinischen Republik)
Die Seppländer (früher im Süden der Darkinischen Republik und Klareupa)
Polyphemier (heute Polyphemische Inselrepubliken)
Jemandsreicher („Kerngebiet“ des nördlichen Jemandsreiches)
Steveländer (heute südliches Fürstentum Steveland)
Dorianisches Reich (heute Nordöstliches Kaiserreich Dorian)


Sozialrepublik Jemandsreich, Konferenzraum des Staatsvorsitzenden Eric Harddwell und seinen Beratern. Der Krisenstab bespricht den Fortgang der Jemandischen Waffenentwicklung. Fakt ist, dass Saphirreich, Dachirien und Dorian Jemandsreich von der Waffentechnik her weit überholen. Eine Absicherung muss her, in Form einer Atomwaffe. Zunächst werden neue Mittelstreckenraketen getestet.
Heinrich Thorne (Jemandischer Waffenforscher) : „Diese neuen Mittelstreckenraketen des Typs J-67 waren darauf ausgelegt, auf eine mittlere Distanz gezielt bestimmte Ziele zu vernichten. Es sollte effektiver als Dorianische Mittelstreckenraketen sein und ich denke wir hatten das auch ganz gut hingekriegt.“
Zwei dieser neuen J-67 Typ Raketen werden nach Norden geschickt, wo sie in der Nähe des Vulkans einschlagen. Das Gewässer um den Vulkan wird vom Kaiserreich als ihr Gewässer gezählt und als Provokation empfunden. Dorian startet Flugabwehrmanöver, um seine Sicherheit zu demonstrieren. Dies soll Jemandsreich vor Raketenangriffen zurückschrecken. Besorgt ist man in Klareupa eher wegen der Atomwaffen, die Jemandsreich entwickelt. Die Dorianische A-137 Atomrakete ist schon beängstigend stark. Wie schlimm könnte die Jemandische Rakete werden?
Melanie Gnorm (Dorianische Militärexpertin) : „Man durfte davon ausgehen, dass die Jemandsreicher so viel Sprengstoff reingefüllt hatten, wie sie konnten. Man ist irgendwie an Bilder rangekommen, wo man richtig dicke Raketen gesehen hat. Die hätten jeden Moment platzen können.“
Kaiser SamDorian will Gewissheit und lässt Spione in die Sozialrepublik senden. Die Topagenten des Kaiserlichen Nachrichtendienstes (KND) finden tatsächlich Informationen. Beunruhigende Informationen. 5 Atomraketen sind längst im Bau, nicht in der Entwicklung, wie es immer behauptet wird. Außerdem werden verdächtig viele Geschütztürme errichtet, die eher im Norden platziert sind. Für die Dorianer ist das ein Zeichen dafür, dass Jemandsreich gegen sie vorgehen will oder sich gegen sie abzuschirmen versucht. Ein Agent des KND wird vom Jemandischen Proletariats Geheimdienst (JPG) festgenommen und verhört. Eric Harddwell erfährt dadurch von der Dorianischen Spionage. Bei einem Treffen der Sozialstaatenvereinigung nutzt er dies aus.
Eric Harddwell (17.7.2001, SV-Rede) : „Und da das Kaiserreich scheinbar einen Spionage-Fetish hat, ist es die Pflicht des Sozialismus, gegen die konservativ-kaiserliche Krone in konspirativer Weise vorzugehen und die Welt zu warnen. Ihr solltet euch mal lieber bessere Geheimdienste anschaffen, liebe Genossinnen und Genossen.“
Dahingegen poltert der dorianische Kaiser gegen das Atomwaffenprogramm Jemandsreiches, stuft dies als Bedrohung des Mächtegleichgewichts ein. Die klareupäischen Staaten wissen nicht, von wem sie nun mehr Angst haben sollen. Dem bereits atomisierten Kaiserreich mit seiner Spionage oder den Atomwaffenprogrammen Jemandsreiches, die offenbar sehr zahlreich gebaut werden. Spionieren wollen die Klareupäer allerdings nicht. „Das ist nicht unser Stil“ lautet die allgemein verwendete Begründung. Dabei besitzen sie alle ein oder zwei Geheimdienste. Die Denunzierungen gehen aber noch weiter. Harddwell wirft SamDorian mangelnde soziale Kompetenzen vor, während der Kaiser vom „Abschlachtungsvorsitzenden“ Harddwell spricht. Die Beziehungen der beiden Staaten wird so eisig, wie schon lange nicht mehr.

Es ist eigentlich allseits bekannt. Die harte Haft- und Abschiebungspolitik Guppirgistans gegen Esoteriker. Immer wieder wird das Thema von Politikern aufgegriffen, immer wieder berichtet die EsoViewer darüber und immer wieder verstummen die Gegenstimmen im Nichts. Jetzt auf einmal erweckt diese Politik mehr Aufmerksamkeit, als jemals zuvor. 10.Juni 2001. Türe werden aufgetreten, Fenster eingeschlagen, Besitz mutwillig vernichtet. Mitglieder der guppirgischen Nationalarmee (GNA) dringen in Häuser im ganzen Land ein. Die Bewohner dieser Häuser werden festgenommen, weil sie nachweislich esoterische Rituale praktiziert haben. Rechte haben diese Menschen jetzt erst Recht nicht mehr, denn sie wurden als Esoteriker bereits ausgebürgert und gelten nicht als Landesbewohner. Mit von Dachirien finanzierten Transportern werden sie in nahe Lager gefercht, wie es sie im Miepschen Reich gibt.
Anita Alliana (Esoterikerin) : „An diese Fahrt kann ich mich noch sehr gut erinnern. Als sie unser Haus stürmten und einfach eine Vase runterwarfen, ist mein Vater wütend geworden und hat sie angebrüllt. Daraufhin hat ihn jemand mit einem Gewehr einfach niedergeschlagen. In diesen Transportern saßen wir dann eng beinander, die Luft war sehr schlecht und dazu kam diese enorme Hitze und der ganze Staub, der beim Fahren durch den Sand entstand.“
Im Lager geht es den Menschen schlecht. Dicht zusammengedrängt unter großer Hitze und ohne Nahrung müssen sie tagelang ausharren.
Irina Powell (Esoterikerin) : „Irgendwann kamen sie rein und stießen uns einfach wieder raus und luden uns in die Transporter. Da konnte man sogar noch die Flagge Dachiriens sehen, die von der Flagge Guppirgistans überklebt worden war. Dieses Mal fuhren wir ans Meer, wo mehrere alte Fischerboote waren.“
Detlef Zentrua (Esoteriker) : „Da waren diese urtalten Boote, teilweise noch ganz aus Holz und die knirschten laut, als man sie betrat. Einer dieser Unteroffiziere zeigte aufs Meer hinaus mit den Worten „Verpisst euch endlich!““
Ohne Lebensmittel, Wasser und ohne richtiges Schiff fahren die Esoteriker auf das Meer hinaus. Aus den Akten in Guppirgistan geht hervor, dass genau 350.000 Esoteriker auf die Boote gebracht wurde. 150.000 dieser Menschen würden die Überfahrt nicht überleben.
Detlef Zentrua: Ich weiß noch genau, wie eines der hölzernen Boote in zwei Teile brach und die Insassen im Meer versanken. Sie waren bereits zu schwach, um noch schwimmen zu können und sind dann da einfach ertrunken. Andere starben aufgrund des Hungers.“
19.Juni 2001, am Abend an der bundesbootschen Grenze patrouilliert ein Polizist am Strand entlang, raucht dabei eine Zigarette. Plötzlich entdeckt er die vielen Boote, die auf die Küste zukommen.
Thomas McHerman (Polizist) : „Zunächst dachte ich, dass es vielleicht irgendeine Klasse ist, die noch einen Ausflug machte, aber da fiel mir ein, dass Sommerferien waren. Beim genaueren Hinsehen erkannte ich, dass es Menschen waren, die offensichtlich Hilfe benötigten.“
Er ruft die Zentrale, mehrere Krankenwagen bereiten sich auf die Ankunft der Boote vor. Als einige der Esoteriker Festland betreten stürzen sie zu Boden, küssen den Sand, der vor ihnen ist. Langsam werden sie in mehrere vorbereitete Krankenhäuser gebracht. Einige andere Boote erreichen auch die saphirische Küste, wo ebenfalls Krankenwagen bereit stehen und sie in Krankenhäuser bringen. Viele andere Boote erreichten viel eher Festland, nämlich jene Boote, die das eigentliche „Ziel“, die Inselrepubliken Polyphemien, erreichten und dort landeten. Viele andere Boote wurden von der Strömung aber abgetrieben. Insgesamt 200.000 Esoteriker haben die große Abschiebung überlebt. Bei der klareupäischen Bevölkerung sorgt die Beschreibung der Ereignisse für Entsetzen. Sogar in Jemandsreich wird das Vorgehen kritisiert.
Eric Harddwell (Staatsvorsitzender, Rede am 1.Juli im Staatsrat) : „Das Verhalten der kapitalistisch-wildischen Republik Guppirgistan ist unhuman und unsozialistisch! Esoteriker muss man doch nur verhaften und umerziehen. Man muss sie doch nicht zu Tode ins Meer fahren lassen. Das sogar für sie schon zu schade!“
In den drei klareupäischen Staaten, wo die Esoteriker gelandet sind, werden sie schon bald auch eingebürgert, um ihren Schutz zu gewährleisten. Die große Abschiebungsaktion bleibt für Guppirgistan selbst ohne Folgen.

19.August 2001. Im Büro des Justizministers kommt es am Abend zu einem Brandausbruch. Der Kongress der Bundesrepublik Saphirreich, das höchste Parlament des Landes, steht in einer Etage in Flammen. Die Löscharbeiten der Feuerwehr ziehen sich hin. Fassungslos beobachten einige Menschen die Löscharbeiten, schütteln dabei mit dem Kopf. Nach zwei Stunden ist der Brand gelöscht, drei Büros vollständig abgebrannt. Die Saphirischen Behörden beginnen sofort mit der Arbeit und entdecken, dass der Brand gelegt sein muss.
Robert Meelson (Leitender Ermittler) : „In diesem Fall war es sehr klar, dass es Brandstiftung gewesen sein muss. Wir fanden Reste von Öl im Büro des Justizministers, die als Brandbeschleuniger gedient haben.“
Am Tag darauf gibt die Radikale Arbeiterpartei, kurz RAP, zu den Brand verursacht zu haben. Schon bald weiß auch so gut wie jeder, weshalb die RAP diesen Schritt gemacht hat. 27.Februar. Die konservativ-liberale Koalition der Saphirisch Parteiischen Demokraten (SPD) und der liberalen Partei (LP) beschließen das Esoterikschutz-Aufbau-und-Ausbau-Beschleunigungsgesetz. Die Opposition von Sozialdemokraten, Linken und Grünen stimmt dagegen, empfindet das Gesetz als „Trennung zwischen Esoteriker und nicht Esoteriker“. 5.März 2001, die nächste Abstimmung durch die SPD. Der Präsident Henry P. Bottom selbst hat ein Gesetz verfasst, dass es Esoterikern erleichtern soll, Anzeige zu erstatten. Auch hier stimmen die Regierungsparteien zu. Die Opposition sieht darin ein Anklageproblem. Am 1.Juli, kurz nach der großen Abschiebung, kommt ein neues Gesetz, dass Esoterikern unverzüglich Bürgerrecht gewährt, sollten abgeschoben worden oder auf der Flucht sein. Dieses Mal stimmten alle Parteien dafür. Diese Esoterikterfreundlichen Gesetze kommen bei der rechtsextremen RAP nicht gut an.
Robert Meelson: „Diese Gesetze haben die RAP tierisch aufgeregt. Der Brand wurde fungierte dabei als Sprachrohr, mit der sie ihre Drohung aussprachen, die sie an den Justizminister richteten. Das sagte so etwas wie: *zeigt mit dem Finger nach vorn* „Noch so ein Esogesetz und sie sind dran!““
Die Koalition von SPD und LP überlegt, das dritte Gesetz zur Einbürgerung verfolgter Esoteriker wieder zurückzunehmen. Auch hier wettert die Opposition dagegen.
Traum_Saphir (Abgeordnete DPS, Kongrssrede 28.August) : „Es ist nicht zu glauben, meine Damen und Herren. Da beschließen sie, mit Zustimmung aller Parteien, ein Gesetz, das sie einfach wieder zurücknehmen wollen! Und die Gesetze, die von drei Parteien im Kongress abgelehnt wurden, die lassen sie drin. Eigentlich! (Applaus DPS, LSD und ÖPS) …(Stille) Eigentlich...müssten sie alle Gesetze bestehen lassen. Das ist doch, was sie erreichen wollen! Sie wollen sie doch einschüchtern, damit sie nach ihrer Pfeif tanzen! Die Opposition macht das nicht mit, meine Damen und Herren! (Applaus DPS, LSD und ÖPS)“
Die Ermittler finden zwar Spuren, aber noch keine deutlichen Zeichen, wer genau die Brandstifter waren. In der Darkinischen Republik, wo ein ähnliches Esogesetz verabschiedet wurde, wird eine verdächtige Person verhaftet, die Benzin in mehreren Plastikflaschen gefüllt hatte und den dortigen Senat betreten wollte.
Katharina Malke (Darkinische Justizbeamtin) : „Offenbar hatte die RAP, die es in Darkinien eigentlich nie gab, auch hierzulande versucht, das höchste Parlament in Brand zu setzen, weil auch wir Esofreundliche Gesetze verabschiedet hatten.“
Der Schock sitzt vor allem in Saphirreich tief. Schon bald sollte man sehen, dass dahinter mehr steckte, als nur der Hass auf Esoteriker.

Wussten sie schon, dass…
…ein Einbürgerungsgesetz für Flüchtlinge und politisch Verfolgte (darunter auch Esoteriker) in der Bundesrepublik Padelanien seit 1972 existiert und dort gängige Praxis ist?
…ein solches Gesetz auch in der Republik Dudeland Anwendung findet?
…in der Republik Alperia ein solches Gesetz aus Kostengründen abgelehnt wurde?

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Ungelesener BeitragVerfasst: 13. September 2012, 17:24 
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Die Schutzlosigkeit der Republik: Eine Studie offenbart brisante Verteidigungsschwierigkeiten in Padelanien. Die Welt schüttelt nur den Kopf oder lacht.
Neue rechte Sichtweisen: In Saphirreich werden die Brandstifter für den Kongressbrand festgenommen. Die Behörden entdecken beängstigende Weltanschauungen, die selbst die der RAP übertreffen.
Neue Spannungen in der Wüste: Guppirgistan lässt erneut Coanische Felder von Geheimdiensten abbrennen. Die Lage droht sich in einen Krieg zu entfesseln.

Info: Was sind die sprachlichen Besonderheiten der Länder?
Jedes DFK Land hat die Sprache Deutsch als Hauptsprache. Zusätzlich besitzen die meisten Länder auch die englische Sprache. Doch was kennzeichnet die sprachlichen Besonderheiten? Hier einige Sondersachen, die wissenswert sind.

-Die Bundesrepublik Saphirreich bietet neben Deutsch und Englisch auch Französisch als Fremdsprache an.
-Das Zarentum IceSoulanien ist das einzige Land, in dem man Russisch lernen kann. Viele geheime Briefe, zum Beispiel in Geheimdienstkreisen IceSoulaniens, werden hier auf Russisch verfasst, damit sie niemand sonst lesen kann.
-Die Bundesrepublik Padelanien verfügt de jure über keine offizielle Amtssprache. De facto wird aber Deutsch für offizielle Dokumente etc. verwendet.
-Nicht einmal Guppirgistan würde so weit gehen und so viele Wörter verbieten, wie es Dachirien tut.
-Die Sprache Spanisch kann man in ganz Klareupa, Jemandsreich und Südsandingen lernen.
-Italienisch kann man in Klareupa lernen. Allerdings gibt es das nicht in Saphirreich, da dort bereits Französisch gelernt werden kann.
-Literatur erscheint großflächig meist in zwei Sprachen: Deutsch und Englisch (andere Sprachen sind die Ausnahme)
-Kernland der deutschsprachigen Literatur ist die Bundesrepublik Padelanien.
-Dahingegen ist das Kernland für englischsprachige Literatur umstritten. Manche beharren auf Darkinien, andere auf Alperia.
-In einer der nördlichsten Provinzen der darkinischen Republik wird als de jure Amtssprache Englisch verwendet. Im Rest der Republik ist dies jedoch Deutsch.
-Viele Eliteeinheiten verwenden Englisch als Einsatzsprache.
-Auch wenn man einige Sprachen lernen kann: So gut wie jeder spricht im Alltag Deutsch.

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Nur zwei Beispiele aus Saphirreich, die zeigen in was für einem Schlamassel die BRP ist. Dies ist das Resultat einer Studie freiwilliger Generäle, die die Wehrtauglichkeit Klareupas überprüften. Eigentlich schneiden alle klareupäischen Staaten gut ab…bis auf Padelanien, welches sogar hinter dem besetzten Miepschen Reich steht.
Theodore Magnus (Bonischer General) : „Das war für Padelanien mit Sicherheit eine Blamage. Sie wurden ja jahrzehntelang dafür gelobt, dass sie die erste moderne Demokratie waren, ihre Kunst und Architektur aus der Antike wird bis heute beneidet und viele träumten von einer Wirtschaft wie die der BRP. Dann kommt einfach mal heraus, dass sie beim Militär, um es etwas harsch auszudrücken, total versagt haben.“
„Nur nichts anmerken lassen“, so lautet die Parole der bundesbootschen Regierung.
Harald Wessner (Fraktionsvorsitzender der bootschen Demokratischen Partei BDP) : „Das war ein gefundenes Fressen für die konservativen Mächte, die schon vorher eine Vergrößerung der Armee propagierten. Sie heizten der Bundesregierung ordentlich mit Vorwürfen ein. In Talkshows wurde immer darauf eingegangen und es gab öffentliche Demonstrationen für eine Armeereform.“
Doch die scheint nicht kommen zu können, da die Bundesarmee ihr Soldatenmaximum von 200.000 Mann erreicht hat. Um die Armeegröße zu erhöhen, müsste die Republik ihre Verfassung ändern, doch das will außer der konservativen HDP niemand. Die andere Möglichkeit, Struktur und Ausbildung zu ändern, wird zwar in Erwägung gezogen, aber es findet sich zu keinem Vorschlag eine solide Mehrheit, sodass auch dies im Keim erstickt. Unterdessen versucht die einschlägige Presse ihr Land zu rechtfertigen.
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Annemarie Schlender (Darkinische Abgeordnete, DPD) : „Das große Problem war die bootsche Mentalität. „Eine Demokratie darf keine zu große Armee haben.“ Es kam bei bootschen Sozialdemokraten und Linken sogar die Idee, die Soldatenzahl auf 175.000 zu verringern! Sie hatten wohl kein Interesse, was Sicherheit betrifft.“
Tatsächlich bleibt alles beim alten. Die Soldatenzahl bleibt bei 200.000, die Investitionen in Militär bleiben niedrig und auch innere Reformen sucht man vergebens. Es erweckt tatsächlich den Eindruck, dass die „alte Bundesrepublik“ ihre Armee für ausreichend erachtet.

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5.Juni, 20:30 Uhr. Eine saphirische Eliteeinheit stürmt einen Appartmentblock in der Weltstadt Trimm. Hier werden die Brandstifter vermutet, die vor einem Jahr ein Feuer im Kongress des Landes legten. Spitzel, Überläufer und V-Männer haben die saphirischen Bundesbehörden auf die Fährte von Heinrich Klarrecht gebracht, einem ehemaligen RAP-Mitglied. Die Ermittler stießen auf Forenaufzeichnungen, in denen Klarrecht gegen Esoteriker und Ausländer hetzte. Er ist bereits mehrfach vorbestraft, meist kleinere Delikte. Die Tür wird aufgetreten, drei Personen befinden sich im Inneren. Klarrecht begeht unverzüglich Selbstmord durch einen Kopfschuss, die anderen beiden, eine Frau und ein Mann, werden verhaftet. Agenten des Saphirreicher Geheimdienstes (SG) entdecken beunruhigende Aufzeichnungen in der Wohnung der Täter. Eine Karte mit dem sogenannten „Großsaphirischen Reich“. Es handelt sich um Saphirreich in den Grenze vor dem Saphirisch-Jemandischen Krieg im Mittelalter.
Klaus Wedler (Geschichtsprofessor) : „Das Großsaphirische Reich war die Ideologie einiger Rechtsextremisten. Sie gingen damit sogar weiter als die RAP. In diesen Aufzeichnungen wurde auch bewusst nicht von der Bundesrepublik Saphirreich gesprochen, sondern von der „Bundesrepublik IN Saphirreich“. Sie haben also auch den Staat nicht anerkannt.“
Die Ermittler finden heraus, dass die drei Brandstifter Mitglieder einer Untergrundorganisation sind, die sich von der RAP abgekapselt haben und der Ideologie des Großsaphirischen Reiches folgen. Aber sie gehen noch weiter.
Klaus Wedler: „Interessant ist dabei, dass sie es nicht bei Saphirreich belassen haben. Sie haben auch behauptet, dass Padelanien keine Bundesrepublik sei, sondern die korrekte Bezeichnung „Republik des bootschen Reiches“ heißt, was ebenfalls auf die bootsche Republik in der Antike fußt. Sie haben sogar Tebonistan das Existenzrecht abgesprochen, weil das in ihrem Sinne zu Saphirreich gehört.“
Im Manifest der Organisation ist wiederholt die Rede von der „Erlösenden Proklamation des Großsaphirischen Reiches“ und der „Auflösung der verräterischen Bundesrepublik in Saphirreich“. Auch finden die Agenten Sprengstoffvorräte und Pläne für weitere Anschläge, auch in anderen Ländern Klareupas. Durch Telefonverbindungen können weitere Mitglieder gefasst werden. Die Ausweitung des Terrors scheint bis auf weiteres verhindert worden zu sein.
Geraldine Bröder (Saphirische Innenministerin) : „Da haben wir ganze Arbeit geleistet, indem wir die Täter verhaftet haben. Man muss sagen, dass die Mitglieder der Organisation in ihren Köpfen in der Antike waren und die rechtliche Legitimität des Jemandisch-Saphirischen Krieges nicht wahrhaben wollten. Sie waren viel zu sehr in Nationalstolz versunken, um das zu erkennen.“
Zur selben Zeit sind auch die Reparaturen im Kongressgebäude Saphirreiches abgeschlossen. Klareupäische Berichterstatter verbreiten die guten Meldungen.
(Auszug aus News 24 vom 6.Juni 2002)
Jeff Gudman: „Die saphirischen Bundesbehörden haben den Brandstifter, Heinrich Klarrecht, und seine beiden Komplizen gestern gestellt. Dabei beging Klarrecht Selbstmord. Die Behörden äußerten sich erfreut darüber, die Täter gefasst zu haben. Dabei entdeckten sie jedoch eine Untergrundorganisation, die ein Großsaphirisches Reich propagiert. Die Ermittlungen gegen die unbekannte Organisation laufen bereits an. […]“

Ende August des Jahres 2002 gelangen mehrere Mitglieder des guppirgischen Auslandsgeheimdienstes nach Coanien, wo sie ein weiteres Mal Felder in Brand stecken. Bewusste Provokation und der Versuch, Coanien in sich zerbrechen zu lassen. Die drohende Hungersnot macht Coanische Bürger nervös. Dieses Mal will Coanien aber kein Gift einsetzen, das wäre für die Erde viel zu schädigend. Tatsächlich überlegen die Generalsstäbe einen Angriff auf die Wildische Republik im Süden zu starten. Selvingh wird aber durch das Kaiserreich Dorian von solchen Schritten abgehalten. Stattdessen bietet das Kaiserreich Lebensmittel an, um die Krise zu überbrücken. Noch einmal scheint die Bombe entschärft worden zu sein, auch im Interesse der südlichen Staaten.
Diana Merlowe (Coanische Beamtin) : „Das Kaiserreich wusste, dass Nordsandingen ein Pulverfass war, dass schon beim kleinsten Ruck explodieren konnte. Um Coanien als souveräne Monarchie am Leben zu erhalten half er uns noch einmal aus der Krise jedoch war die Wut gegen Guppirgistan nach wie vor groß.“
Das Königreich will seine Militärpräsenz demonstrieren und lässt Panzer an der Flussgrenze auffahren. Die Wildische Republik Guppirgistan zeigt sich jedoch herzlich unbeeindruckt. Im guppirgischen Grajana entscheiden die hohen Generäle, die Coanier „mal machen zu lassen“. Es würde ja eh nichts passieren. In Geheimdienstkreisen jedoch äußert sich der guppirgische Auslandsgeheimdienst beunruhigt. Der kaiserliche Nachrichtendienst, KND, entsendet Aufklärer in das Krisengebiet, um sich ein genaueres Bild zu machen. Auch in Jemandsreich verfolgt man interessiert das Geschehen. Lavandia wittert politische Änderungen, die man im Kaiserreich nicht wahrhaben will.
Joey Ringor (Kaiserlicher Berater) : „Kaiser SamDorian hatte nicht vor daran zu glauben, dass Coanien als monarchistischer Partner entfallen könnte. Ebenfalls war man an dem Erhalt der südlichen Sandischen Staaten interessiert, da von dort Edelsteine und Öl kamen. Das war auch Priorität des KND.“
Aus Angst vor einem Konflikt bereitet sich Marcowo auf den Ernstfall vor. Die Felder in Alperia, die verdächtig nah an der wildischen Republik grenzen, werden vom Militär überwacht, damit niemand die Felder abbrennen kann. Das nordische Freiheitsbündnis, dass in Guppirgistan einen engen Verbündeten Dachiriens sieht, schlägt Alarm. Bei einem Krisentreffen, das sich im coanischen Selvingh trifft, wird erstmals auch IceSoulanien aktiv. Das Zarentum hat ebenfalls Interesse im Fortbestand Coaniens, sieht darin die „Notbremse“ gegen den Imperialismus Dachiriens. Immerhin sieht Dachirien Coanien nicht einmal als ein eigenständiges Land. IceSoulanien will dies um jeden Preis zu erhalten und stellt einige Truppen zur Verfügung, die Coanien im Ernstfall unterstützen sollen. Bei einem Treffen der Sozialstaatenvereinigung macht der jemandische Botschaft Irving Gejotshka auf die Bedrohung aufmerksam, wird da aber größtenteils belächelt. Die Klareupäer wollen nicht wahrhaben, dass ein Krieg dort entflammen könnte. Wie sich die Lage entwickeln sollte war jedoch für alle noch ungewiss.

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Re: Der Forenkontinent 2: Und jetzt die ganze Welt!
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Ungelesener BeitragVerfasst: 13. September 2012, 20:19 
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Es wundert mich, dass Jemandsreich nicht auch noch Französisch als Sprache hat. Außerdem sollte Dorian alle Leute die Französisch lernen wollen abschieben/ exekutieren.

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Re: Der Forenkontinent 2: Und jetzt die ganze Welt!
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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. September 2012, 16:26 
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2003

Machtwechsel im Archipel: In den polyphemischen Inselrepubliken wird der konservative Michael Aldorne, aufgrund eines Skandals, abgewählt. Es stellt sich heraus, dass Geheimdienste in der Streuung der Gerüchte beteiligt waren.
Die Proteste von Katkrizkow: In der Posyatunion kommt es zu großen Aufständen gegen das Dachirische Besatzungsregime. Die Besatzer gehen mit großer Härte gegen die Demonstranten vor.
Es knallt in Sandingen: Eine Splitterbombe zündet in einer guppirgischen Stadt. Diktator Guppy vermutet ein Attentat von coanischen Geheimdiensten. Letzte Schlichtungsversuche der nördlichen Monarchien.

Info: Welche Wirtschaftssysteme sind auf dem Planeten präsent?

Freie Marktwirtschaft (nach Adam Smith)
Kaiserreich Dorian
Fürstentum Steveland
Republik Dudeland (Sozialstaat vorhanden)
Zarentum IceSoulanien
Republik Fossilien
Militärrepublik Dachirien (obgleich mit strengen Vorgaben)
Königreich Coanien
Königreich Marcowo
Darkinische Republik (Sozialstaat vorhanden)
Republik Alperia

Soziale Markwirtschaft (Sozialstaat bindend)
Bundesrepublik Saphirreich
Bundesrepublik Padelanien
Föderalrepublik Tebonistan
Polyphemische Inselrepubliken

Planwirtschaft
Sozialrepublik Jemandsreich
Miepsches Reich
Zarentum Posyatunion
Wildische Republik Guppirgistan
Besatzerrepublik Enimagien

Wahljahr in Polyphemien, der amtierende Inselpräsident Michael Aldorne kandidiert erneut für das „Bündnis der Inseln“. Eine konservative Partei, die seit einigen Amtsperioden bereits an der Macht ist. Und das ohne Koalition. Die „Demokratische Partei Ikariams“, die sozialdemokratische Partei in Polyphemien, setzt alles daran den Präsidenten zu übertreffen. Im Notfall würden sie sogar eine Koalition mit den Liberalen eingehen.
Olivia Almoore (DPI Sprecherin) : „Wir waren bereits so weit zu gehen, dass wir uns mit den Liberalen verbünden, auch wenn unsere Programme sich doch stark unterscheidet haben. Es war uns in erster Linie wichtig, die konservative Kraft erst einmal in die Opposition zu bringen.“
Die Sozialdemokraten führen einen Wahlkampf, wie es in schon lange nicht mehr in Polyphemien gab. Lauter, größer und besser, so lautet das Motto der DPI. Ihre größte Unterstützung erhalten sie von den Bewohnern der Insel Snurios, wo die DPI ihre Anfänge nahm. Selbst die polyphemische Liberale (PL) steigt in den aggressiven Wahlkampf ein. Inselpräsident zeigt sich herzlich unbeeindruckt und führt einen ruhigen und besonnenen Wahlkampf. Er will mit Ruhe und Geschick das Herz seiner Wähler erreichen, mit anfänglichem Erfolg. Mit 57% der Stimmen ist die Mehrheit der BdI im Kongress gesichert. Aldorne wähnt sich bereits im Sieg. Doch dann tauchen plötzlich seltsame Gerüchte über den Inselpräsidenten auf. Es heißt, er habe es in Wahlkampfbooten „krachen“ lassen und regelmäßig geheime Kellerbordells aufgesucht. Alles frei erfunden, doch die DPI stürzt sich auf den „Lustmolch Präsidenten“.
Lucas Adelberg (DPI Kandidat, Rede 22.7.2003) : „Nun sieh sich einer doch mal diesen Lustmolch Aldorne an. Wie er es mit jeder Dame treibt, dessen Körbchengröße mit Wassermelonen verwechselt werden können (Gelächter). Außerdem…(es wird ruhiger) …außerdem. Da hat der sicherlich noch einen Privatpuff in seiner ekelhaft teuren Villa eingerichtet. Darauf wette ich!“
Polyphemische Behörden untersuchen die Gerüchte, um ihre Quelle herauszufinden. Sie vermuten, dass DPI-Kandidat Adelberg die Gerüchte gestreut hat, um seinen Kontrahenten zu verunglimpfen. Doch sie kommen ganz woanders an. In der Stadt Chelton City in Lincoln County. Ein Bundesstaat in Padelanien. Es kommt die Vermutung auf, dass der bootsche Bundeskanzler Joseph Schmied, ein Anhänger John Maynard Keynes, persönlich die Gerüchte gestreut hat, um den konservativen Aldorne zu stürzen. Er bestreitet jegliche Anschuldigungen.
Joseph Schmied (Bei „Let’s talk tonight!” 2047) : “Die Behauptung, ich habe Aldorne mit Gerüchten stürzen wollen, ist absurd. Hätte ich wirklich Interesse daran gehabt…*Raucherhüstlein* …eine konservative Regierung loszuwerden, dann hätte ich wohl eher den saphirischen Präsidenten Henry P. Bottom stürzen lassen, aber das entsprach weder meinen Stil, noch war das irgendwie sinnvoll. Beide Präsidenten, Aldorne und Bottom, sind frei gewählte Volksvertreter gewesen und das hat man auch zu respektieren.“
Andere Vermutungen gehen in die Richtung von klareupäischen Neurreichen, die die Politik in Polyphemien für „Unternehmensfeindlich“ hält. Unter Aldorne wurden Subventionen massiv gekürzt, was auch zur Abwanderung des bootschen Autoherstellers „Borsche“ geführt hat. Ein Agent des Saphirischen Geheimdienstes trifft in Polyphemien ein, um die Behörden zu informieren. Die Gerüchte kamen weder aus Polyphemien, noch aus Padelanien. Inge Berchert, eine saphirische Konzernchefin, streute die Gerüchte, weil ihr Unternehmen von Aldorne nicht genehmigt wurde. Um die polyphemischen Umsätze doch zu kriegen, wollte sie die Wiederwahl Aldornes verhindern, um anschließend ihre Firma dort niederlassen zu können. Ein paar Tage später trat sie als Konzernchefin zurück, doch an Aldornes Lage ändert das nichts. Eine einfache Mehrheit kommt nicht zustande und die DPI erhält mit 42% die meisten Stimmen. Eine sozialliberale Koalition unter Lucas Adelberg entsteht. Aldorne wird Oppositionsführer.

Große Demonstrationen machen sich in der posyatische Hauptstadt Katkrizkow breit. Nationalistische Posyaten fordern ein Ende der Besatzung und somit die vollständige Unabhängigkeit der Posyatunion. Auch Monarchisten, Freiheitskämpfer und Arbeiter schließen sich den Protesten an. In einzelnen Stadtbezirken kommt es sogar zu richtigen Aufständen, bei denen Fenster eingeschlagen werden. Gerade mal zwei Tage dauert es, bis die posyatische Regierung gezwungen ist, Dachirien Bericht zu erstatten. In Sciencenia ist man wenig begeistert. Ein Unteroffizier Dachirs lässt eine Panzerbrigade entsenden, die die Aufständischen unterdrücken sollen. Davon erfährt aber auch Catery City, die Hauptstadt IceSoulaniens. Zar IceSoul ruft den Katzenkonsul aus, der aus einer Vielzahl von Katzen und den Zarenberatern besteht. Aktiv eingreifen darf das Zarentum nicht, da es den Neutralitätspakt mit Dachirien verletzen würde. Also muss das Zarentum indirekt handeln.
Tanja Bejourne (Sprecherin des Zaren) : „Es wurde beim Katzenkonsul im Oktober beschlossen, die Proteste indirekt zu unterstützen. Man hatte ein großes Interesse daran, die Posyatunion als Verbündeten zurückzugewinnen, ohne dachirische Doktrin.“
Man entscheidet geheim Waffen, darunter auch Panzerfäuste, in die Posyatunion zu schmuggeln. Bei einem Geheimtreffen mit Zarin Posya gewährt die Posyatunion uneingeschränkten Zugang ins Land. Damit zeigt die posyatische Regierung ihre Ablehnung gegen ihre Besatzer. Obergeneral Klaus von Weich, der dachirische Besatzungsbeauftragte, kriegt von dem Treffen nichts mit. Er telefoniert nach Sciencenia, um die Ankunft der Panzerbrigade zu erfragen. Selbst die geheimen Lieferungen kriegt er nicht mit. Dabei erfährt beinahe die halbe Welt irgendwie von den Lieferungen, selbst in Klareupa, wo das in den öffentlichen Nachrichten zu sehen ist. Eine Blamage für Dachiriens Besatzungsapparat.
Thilo Reischkrampf (Obergeneral, Besatzer des Miepschen Reiches, Rede 2004) : „Das ist grotesk! Da herrscht Anarchie, die Anarchieregierung trifft geheim Vereinbarungen und der Ordnungshüter von Weich ist auch, seinem Namen gemäß, zu weich! Er hat nichts gemerkt! ER HAT REICH BLAMIERT!“
Die Posyatischen Aufständischen erhalten die Panzerfäuste kurz vor Ankunft der Panzer in Katkrizkow. Die Soldaten Dachiriens ahnen nicht, dass sie geradwegs in ein Gefecht fahren.
Udo Petersman (Panzerfahrer) : „Man hatte uns gesagt, dass wir einigen Demonstranten Angst machen sollten, mehr nicht. Niemand meinte, dass es zu einem Gefecht kommen würde und wir sollten auch gar nicht schießen. Aber da hatten plötzlich Raketenwerfer und der Manny neben mir meinte nur: „Oh…welche Scheiße.““
Die Posyaten beschießen die Panzer, bevor sie die Vorstadt erreichen. Zunächst halten sich die Dachirier zurück, da sie keinen Schießbefehl haben. Bei einer Eilmeldung nach Sciencenia setzte Dachir seinen Unteroffizier ab und übernimmt das Kommando. Der Schießbefehl ist nach 5 Minuten bereits erteilt. Panzer und Aufständische halten ihre Gefechte möglichst von der Innenstadt entfernt. Drakische Bauten sollen damit als Kulturerbe geschont werden. In Klareupa und IceSoulanien werden die Aufständischen angefeuert. Man erhofft, so die Allmacht Dachiriens zu schädigen und zu rütteln. Nur wenige Politiker trauen sich, die Lage kritisch zu betrachten. Joseph Schmied und Henry P. Bottom sind zwar auf Seite der Demonstranten, rechnen ihnen aber nicht viele Chancen ein. Nach 1 Woche müssen die Aufständischen mit über 3000 Toten aufgeben. Der Aufstand von Katkrizkow wurde von dachirischen Panzern erstickt. Dieses Mal hatte aber auch Dachirien große Verluste erlitten. Etwas, was man in der Militärrepublik noch nicht gewohnt war.

Kranken- und Feuerwehrwagen zischen durch die Straßen der guppirgischen Stadt Ubaskus, Blaulicht eingeschaltet. Nur wenige Minuten vorher ist vor dem Rathaus der Stadt eine Splitterbombe explodiert, die hunderten von Menschen das Leben kostet. Viele weitere Menschen werden schwer verletzt, einige müssen sogar amputiert werden. Es ist der größte Anschlag seit langem und die guppirgische Regierung muss ihre Sicherheitslücken eingestehen. Das Regime hat bereits einen Hauptverdächtigen: Der Geheimdienst des Königreiches Coanien. In Dachirien poltert Guppy gegen das Königreich, obwohl die Militärrepublik diesen nicht einmal als Staat anerkennt. Während Helfer versuchen Menschen zu retten, dementiert Coanien jegliche Beteiligung am Attentat. Diese gehen sogar soweit die Guppirgische Regierung zu beschuldigen, mithilfe eines „Inside Jobs“ einen Krieg anzetteln zu wollen. Der Rest der Welt ist gezwungen Stellung zu beziehen. Was stimmt jetzt? Anstatt sich auf die Rettung der Verletzten zu konzentrieren, versucht Guppirgistan Hinweise zu finden, die auf Coanien deuten. Untersuchungs- und Hilfstrupps aus anderen Ländern werden strikt abgelehnt. Marcowo sichert ein weiteres Mal seine Grenzen ab, da sie Guppirgische Schnellangriffe befürchten.
Karsten Adelaide (Guppirgischer Colonel) : „Es gab für uns GAR KEINEN Zweifel daran, dass Coanien das Attentat ausübte, um Guppirgistan instabil zu machen und ins Chaos zu stürzen. Leider fehlten konkrete Beweise, die das sichtbar machten.“
Ein Coanischer Agent wird jedoch im Umland entdeckt und ohne Prozess von wütenden guppirgischen Bürgern ermordet. Die Regierung billigt dies, Coanien ist hingegen entsetzt.
Linda Delorme (Coanische Agentin) : „Der Agent, der getötet wurde, war ein Spitzle, um Guppirgische Intrigen gegen Coanien aufzudecken. Mit dem Attentat hatte er nichts zu tun.“
Diese Aussage wird vom jemandischen Geheimdienst JPG unterstützt, die entlastende Beweise finden. Das verwendete Sprengmaterial gehört einer radikalen Gruppierung von rechten Esoterikern, die das guppirgische Regime stürzen wollen. Guppirgistan glaubt dem JPG jedoch nicht und droht Coanien mit Krieg, sollten die Verantwortlichen sich nicht melden. Als jedoch der Dorianische KND, also der Erzfeind Jemandsreiches, die Ergebnisse des JPG (gezwungenermaßen durch Beweise) bestätigt, ist die Welt sich sicher: Coanien ist unschuldig. Gut für Dorian und IceSoulanien, die ein starkes Interesse im Fortbestand Coaniens haben, schlecht für Guppirgistan, die nun sämtliche Kriegsdrohungen zurückziehen müssten. Sie tun dies jedoch nicht und bestreiten die Glaubwürdigkeit der Geheimdienste. Auch wenn Klareupa Coanien für unschuldig hält, so traut sich das niemand wirklich zu sagen. Solange Guppirgistan von Dachirien unterstützt wird, will man sich lieber in Distanz halten. Lediglich in Darkinien wird offen Stellung bezogen.
William McGorden (Premierminister, Rede 7.9.2003) : „Es ist doch sonnenklar, was da los ist! Eine radikale Gruppierung will eine korrupte Regierung stürzen, aber die Schuld wird Coanien zugewiesen, weil es politisch gerade so schön passt. Und ja, auch Dachirien hat Interesse daran, dass Guppirgistan um jeden Preis richtig liegt!“
Da die Spannung immer mehr steigt, reisen McGorden und der saphirische Präsident Henry P. Bottom nach Sandingen, um zu vermitteln.
Eduard Bronson (Saphirischer Diplomat) : „Der saphirische Präsident hat in der Welt ein sehr hohes diplomatisches Ansehen. Viele sehen ihn auch als Vertreter Klareupas. Man wollte damit erreichen, dass eine Schlichtung möglich ist. Der darkinische Premierminister genießt in der Welt ebenfalls sehr viel Respekt, was nicht zuletzt an Darkiniens beeindruckende Marine und Militärtechniken liegt, aber auch an anderen Dingen in diplomatischen Kreisen.“
Auch der Dorianische Kaiser und der Zar IceSoulaniens versuchen die Schlichtung zu unterstützen. Alle vier Staatsoberhäupter zeigen deutlich ihr Interesse an einem Frieden. Am Ende stimmen Coanien und Guppirgistan zu, auch wenn das Verhältnis sich nicht erholen sollte.

Wussten sie schon, dass
…70% der Nachnamen in Coanien mit A beginnen?
…die Soziale Marktwirtschaft Lucidias erstmals in Padelanien eingeführt wurde?
…Padelanien und Saphirreich oft als „alte“ und „neue“ Bundesrepublik bezeichnet werden?
…das Kaiserreich Dorian als Vorbild der Marktwirtschaft nach A.Smith gilt?
…Adam Smith und John Maynard Keynes eigentlich reale Wirtschaftsökonomen sind? (Der Autor des DFK ist übrigens ein Anhänger Keynes)


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Re: Der Forenkontinent 2: Und jetzt die ganze Welt!
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Ungelesener BeitragVerfasst: 21. September 2012, 23:33 
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2004

König Jonathan II ist tot: Der Monarch Coaniens stirbt an Herzversagen. Ein ganzes Land trauert um seinen Herrscher in Zeiten der Not.
Die größte Presseente aller Zeiten: Der mond plant die Veröffentlichung der Tagebücher des Sozialisten Jacob Darkes. Doch die Bücher entpuppen sich als Fälschung.
Riskanter Machtwechsel: In Steveland gewinnt die rechtsradikale RAP die Parlamentswahlen. Untersuchungen auf Wahlbetrug werden verhindert.

Info: Das Mächtegleichgewicht der Welt.

Die Weltmächte
Die Weltmächte haben sehr großen Einfluss auf das Weltgeschehen. Sie sind außerdem in vielerlei Hinsicht weit oben, auch wenn sie nicht zwangsweise bester sein müssen.

-Militärrepublik Dachirien (TOP-Militär, TOP-Landesgröße)
-Kaiserreich Dorian (TOP-Wissenschaft)
-Sozialrepublik Jemandsreich
-Bundesrepublik Saphirreich (TOP-Zufriedenheit)

Sehr hoch entwickelte Industrieländer
Die hoch entwickelten Industrieländer bieten hohe Lebensstandards und zeichnen sich auch mit politischer Stabilität aus. Ebenfalls sind diese Länder häufig oben auf Top-Listen anzutreffen.

-Bundesrepublik Padelanien (TOP-Wirtschaft)
-Darkinische Republik
-Föderalrepublik Tebonistan
-Republik Dudeland
-Polyphemische Inselrepubliken

Industrieländer
Die Industrieländer sind hoch entwickelt, jedoch liegen sie unter den sehr hoch entwickelten. Dennoch sind die Lebensstandards vergleichsweise hoch.

-Zarentum IceSoulanien (TOP-Export)
-Republik Alperia
-Fürstentum Steveland
-Republik Fossilien
-Königreich Marcowo

Schwellen- und Entwicklungsländer
Diese Länder sind entweder noch im Wachstum zu Industrieländer oder stagnieren in ihrer Entwicklung. Die untersten dieser Länder sind meist auch unten in den TOP-listen. Sie gelten außerdem als politisch instabil.

-Miepsches Reich
-Zarentum Posyatunion
-Besatzerrepublik Enimagien
-Königreich Coanien
-Wildische Republik Guppirgistan

-Die Bundesrepublik Padelanien wird häufig als geheime 5.Weltmacht bezeichnet, was alle 4 Weltmächte gerne hätten. Es gibt nur einen, der dem nicht zustimmt: Die BRP selbst, da sie sich nicht als Weltmacht sieht.
-Außerdem ist das Militär der BRP zu schwach, um Weltmachtniveau zu erreichen.
-Als 6.Weltmacht (bei BRP-Gegnern die 5.) wird häufig die Darkinische Republik genannt, weil sie zu den stärksten Klareupäischen Ländern gehört. Jemandsreich und Dachirien sehen das nicht so.
-In Dorianischen Statistiken wird Jemandsreich als Industrieland, nicht als Weltmacht angegeben. In Jemandischen Statistiken jedoch wird das Kaiserreich korrekterweise als Weltmacht angegeben (obgleich immer betont wird, dass es so schlecht ist).
-Geheimdienstunterlagen aus Saphirreich, Darkinien und Jemandsreich belegen, dass diese drei Länder unter sich die BRP und Darkinien als Weltmächte bezeichnen.

Die Zeiten in Coanien sind nicht gut. Tiefe Spannungen mit Guppirgistan erwecken die Angst vor einem neuen Krieg, die Wirtschaft ist marode und die Sabotagen der Landwirtschaft führen immer noch zu Nahrungsengpässen, die nur vom Kaiserreich Dorian gelindert werden. Kevin Jonathan II, der regierende König, unternimmt alles in seiner Macht stehende, um die Lage zu entschärfen. Am 12.März 2004 sollten diese Versuche endgültig enden.
Margaret Darrus (Königliche Sekretärin) : „Es war so ein ruhiger Abend mit einem sehr schönen Sonnenuntergang. Ich brauchte noch dringend eine Unterschrift des Königs, also ging ich zu seinem Büro und klopfte an, aber es hat niemand geantwortet. Da ich dachte, dass der König vermutlich nur kurz weg ist, wollte ich die Akten auf seinen Schreibtisch legen, doch beim Eintreten fand ich den König auf dem Boden. Kein Puls…“
Ärzte werden gerufen, doch auch sie können lediglich den Tod feststellen. König Jonathan II, Hoffnungsträger Coaniens, ist durch Herzversagen verstorben. Die Meldung erreicht über Rundfunk das Land, die Menschen sind entsetzt. Wer soll sie denn jetzt durch die Not führen? Staatsoberhäupter aus anderen Ländern erscheinen zur Beerdigung, der Dorianische Kaiser hält sogar eine Trauerrede. Er bezieht den Tod auch auf sich selbst.
SamDorian (Kaiser, Trauerrede) : „Darüber hinaus müssen wir alle feststellen, dass auch unsere Zeit irgendwann einmal kommen wird. In Betrachtung meines Alters ist festzustellen, dass ich womöglich der Nächste sein könnte.“
Einige Theoretiker, auch aus anderen Ländern, haben die Vermutung, dass der Tod Jonathan IIs kein natürlicher Tod war. Sie behaupten, ein Agent Guppirgistans habe den König vergiftet, um die Kontrolle Coaniens übernehmen zu können. Diktator Guppy höchst persönlich bestreitet derartige Behauptungen und verlangt Beweise. Die Tasse, aus der Jonathan II vor seinem Tod getrunken haben soll, ist verschwunden. Ein Indiz für Beweisvernichtung. So glauben es zumindest die Theoretiker, doch es gibt in dieser Behauptung einen Haken an der Sache.
Lukas Leovic (Pressesprecher Coaniens) : „Vor seinem Tod hat Jonathan II keinerlei Nahrung oder Getränke zu sich genommen. In seinem Büro fand sich keine Tasse, weil es diese Tasse dort nie gegeben hat.“
Trotz der eindeutigen Lage hält sich das Gerücht der verschwundenen Tasse hartnäckig. Gerade auf der Internetseite „TheConspiracy“ wird die These der Vergiftung des Getränks verbreitet. Prominente Unterstützung erhalten die Theoretiker von Jan Valcourne, einem Parlamentsmitglied Tebonistans. Das Mitglied der tebonischen Linkspartei schreibt auf seiner Website: „Zu glauben, der Tod des Königs sei in dieser Zeit ein Schicksalsschlag, ist relativ schwer. Selbst ohne Tasse erweckt sein Tod den Eindruck eines geheimen Mordes.“
Eine Untersuchung der Leiche durch Dorianische Behörden bestätigt hingegen den natürlichen Tod durch Herzversagen. Es wurden keine Spuren von Gift im Körper entdeckt, wodurch die Thesen der Theoretiker platzen. In Geheimdienstkreisen spekuliert man um die Richtigkeit der Untersuchungen, obwohl eine realistische Begründung fehlt. Tatsächlich würde es für das Kaiserreich von Vorteil sein, wäre Jonathan II wirklich vergiftet worden, denn so hätten sie Militärhilfe nach Coanien senden können, ohne lange nach verzweigten Erklärungen suchen zu müssen. In Coanien wird derweil der neue König, NanoCoaster, gekrönt. Viele sehen ihn kritisch, weil er so einiges verspricht, aber so gut wie keine Regierungserfahrung sammeln konnte. Die Anspannung zwischen Coanien und Guppirgistan sollte noch weiter anhalten.

Oktober 2001, in einem Wohnhaus in der Stadt Hartford, Harvest County, soll etwas entstehen, was die Presse Padelaniens bis ins Mark demütigen wird. Klars Herjau, der Künstler bzw. Kunstnachahmer, sollte hier sein bekanntestes Werk schaffen. Die Fälschung der Tagebücher des Sozialisten Jacob Darkes, der die Sozialrepublik Jemandsreich ins Leben rief. Zunächst geht es ihm nicht um das Geld, sondern um die Lust am Fälschen.
Klars Herjau: „Ja, zuerst habe ich mir gesagt: „Ok, dann probier es doch mal aus. Mal sehen, wie gut es wird.“ Und jo…da ist es halt entstanden.“
Die gefälschten Tagebücher verkauft er an Sammler in ganz Klareupa, aber niemanden fällt der Schwindel auf. Drei Jahre später wittert die Zeitschrift „mond“ seine Chance und spürt den Fälscher auf. Ihm werden mehrere Millionen Klaros versprochen, sollte Herjau weitere Exemplare auftreiben.
Klars Herjau: „Das war äußerst verlockend. So ein Tagebuch kann ich innerhalb eines Tages fälschen und dafür auch noch mehrere Millionen kassieren. Da habe ich natürlich sofort zugestimmt.“
Nur eine Woche später liefert er dem mond die Tagebücher. Um die Richtigkeit zu prüfen, werden zwei Tagebücher verglichen, aber sie vergleichen die Fälschung mit einer anderen Fälschung. So fliegt der Schwindel gar nicht erst auf. Geheime Verhandlungen mit anderen Nachrichtenmagazinen in ganz Lucidia gefährden die Geheimhaltung. Der mond selbst will die Bombe zünden, der Chefredakteur bereitet bereits alles vor, für den großen Scoop. Die Geschichtsprofessorin Tanja Brenner, die Hauptstütze des monds, ändert jedoch ihre Meinung zu den Tagebüchern.
Tanja Brenner (Talkshow 2004) : „Ich habe meine Meinung geändert, weil einige Detailfragen, die wir Darkes zuordnen können, nicht korrekt beantwortet sind. Außerdem ist auch das verwendete Material damals gar nicht produziert worden.“
Der mond hört jedoch nicht auf die Bedenken und veröffentlicht stolz die erste Ausgabe zum Thema, mit großem Erfolg.
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Doch das bundesbootsche Institut für Mythen, Secrets und Easter Eggs stellt fest, dass Brenners Äußerungen korrekt sind. Die Tagebücher können unmöglich von Jacob Darkes stammen. Nachrichtenagenturen aus alles Welt melden von den Fälschungen.
(„SocialNews“, Jemandsreich, Ausgabe vom 5.7.2004)
Benjamin Storov: „Die bundesbootsche Zeitschrift mond hat den Sozialismus ins tiefste beleidigt. Es wurden gefälschte Tagebücher von Jacob Darkes, unserem ersten sozialistischen Anführer, veröffentlicht, die ihn in den Schmutz gezogen haben. Die BRP-Systemler kündigten bereits Maßnahmen an.“
Gustav Reinoldt (mond-Redakteur) : „Es war für den mond insofern eine Katastrophe, weil das Vertrauen der Leser dadurch gebrochen wurde. Gebrochenes Vertrauen konnten wir erst in vielen Jahren wiederherstellen. Die Sache verfolgte uns noch jahrelang, bis die Leute den Fehler verzeihen konnten.“

Im Fürstentum Steveland kommt es zu einem Machtwechsel, der das Land verändern sollte. Die in anderen Ländern verbotene, rechtsradikale radikale Arbeiterpartei, kurz RAP, gewinnt bei den Parlamentswahlen. Die Fürsten der einzelnen Fürstentümer fürchten um ihre Macht, doch Großfürst Steve bleibt zunächst ruhig. So groß kann die Macht der RAP nicht werden, da sie eine Koalition mit monarchistischen Partei Steveland (MPS) eingehen müssen. Im Parlament wird kaum noch richtig debattiert. Viele Gesetze werden durch Brüllen und Drohungen durchgesetzt. Einzig die sozialdemokratische „Sozialliberale Partei“ (SLP) traut sich noch, gegen RAP-Gesetze zu stimmen. Die Verbannung von Esoterikern, Notstandsgesetze und Gesetze gegen linke Strömungen werden innerhalb von 3 Monaten durchgesetzt. Allmählich schöpft auch Großfürst Steve Verdacht und will die nächsten Gesetze nicht mehr ratifizieren. Der neue Reichskanzler Henry Christopher Drache nutzt jedoch die Notstandsgesetze, sodass er nun die Gesetze einfach ratifizieren kann und löst das Parlament auf. SLP Mitglieder fliehen nach Klareupa, weil sie eine Verfolgung fürchten.
Dennis Zentura (SLP Mitglied, Interview 2032) : „Das Fürstentum wurde immer mehr ein geeintes Reich, aber im faschistischen Sinn. Die RAP bestand aus Faschisten, nicht aus Monarchen.“
Großfürst Steve wird entmachtet und des Titels beraubt. Von nun an ist Steveland kein Fürstentum mehr, sondern zur „Wildrepublik Stevereich“, einem faschistischen Staat, in dem WILD bevorzugt wird. Somit entsteht in Nordinien ein Staat, der der Wildischen Republik Guppirgistan in Sandingen ähnelt. Jemandsreich schöpft bereits Verdacht. Eric Harddwell sieht in dem neuen, rechtsgerichteten Steveland eine große Gefahr für den Frieden. Ein Eilschreiben geht an Saphirreich, wo er den Präsidenten von den Ereignissen warnt:
„Es ist festzustellen, dass die Steveländische Lage immer weiter in eine rechte Strömung geht, die bereits über radikale Linien hinaus in das Extreme geht. Die Wahrscheinlichkeit eines Konfliktes ist nicht als gering einzustufen, sodass Klareupa gewisse Verteidigungsmaßnahmen treffen sollte.“
Der saphirische Präsident Henry P: Bottom weiß ebenso um die Gefahr, also kontaktiert er die anderen klareupäischen Staatsoberhäupter. In Steveland richten sich die einzelnen Fürstentümer verzweifelt gegen die Politik, doch sie sind machtlos. Viele Fürsten fliehen ins Dorianische Exil, wo auch der Dorianische Kaiser die Gefahr im neuen Stevereich sieht. Einige Truppen werden an die Dorianisch- Steveländische Grenze geschickt, um eine Absicherung zu gewährleisten. Eine Sperrstunde wird im Reich eingeführt, sodass es zu vielen Inhaftierungen durch ominöse schwarze Fahrzeuge kommt. Eine Wende in der Geschichte, die noch Folge haben sollte.

Theodore Jonessen, IceSoulanischer Zarenberater, über Saphirreich und Klareupa:
„Darkinien hat das Mustermilitär, Padelanien die Musterwirtschaft, Tebonistan die Mustergesetze und Polyphemien die Musterkultur. Saphirreich hat das beste von den vieren übernommen und verfeinert, sodass die neue Bundesrepublik die klareupäische Großmacht ist.“

Vanessa de Adelaide, Saphirische Beamtin im Innenministerium, über Jemandsreich:
„Das einzige Land, das den Sozialismus lebt ist Jemandsreich. Es ist erstaunlich, wie ein solches Sklavensystem auch eine menschliche Komponente beinhaltet, trotz der riesigen Armee.“

Edward „Eddie“ Brown, Bonischer Justizminister, bei einer Konferenz über das Kaiserreich Dorian:
„Man kann den unsozialen Kapitalismus dort verabscheuen, doch man muss gestehen, dass das Kaiserreich in vielerlei Hinsicht eine einflussnehmende Macht inne hat, die sie sehr wohl zu gebrauchen weiß.“

Thomas Govornitsh, Jemandischer Beamter für äußere Angelegenheiten, über die Militärrepublik Dachirien:
„Wenn man Angst haben will, dann muss man nur kurz an Dachirien denken. Sie wissen ihre militärische Macht geschickt auszuspielen und beherrschen fast einen kompletten Kontinent. Gut finden wir es nicht, aber wir respektieren den enormen Einfluss.“

Wussten sie schon, dass…
…Guppirgistan die 5.Weltmacht werden wollte? Ein Jemandsreicher Diplomat antwortet: „NEIN! *auf Tisch hau*“
…die Saphirische Allgemeine und Planet Lucidia Watch die einzigen Nachrichtenmagazine waren, die der Geschichte des mond die ganze Zeit skeptisch eingestellt waren?

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Re: Der Forenkontinent 2: Und jetzt die ganze Welt!
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Ungelesener BeitragVerfasst: 22. September 2012, 17:14 
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2005

Streit um Öl: Das Marcowisch- Bootisch- Dorianische Ölabkommen läuft aus. Da der Vertrag nicht verlängert wird, suchen die Länder nach Lösungen gegen Spekulationen und künstliche Krisen.
Der Kampf beginnt: Die Bombe in Sandingen ist gezündet. Ein Krieg zwischen Guppirgistan und Coanien bricht aus. Andere Staaten schauen tatenlos zu.
(Nebendoku) Die Notmark: Geheimwaffe der goldenen Bundesrepublik.

Top-Liste: Welcher Staat hat die größte Militärstärke?
Die Militärstärke hängt von drei Faktoren ab: Truppengröße, Ausbildung und Ausstattung. Es bringt beispielsweise nichts, wenn die Ausstattung perfekt ist, aber niemand ausreichend ausgebildet ist, sie zu nutzen. Auch die größte Armee mit bester Ausbildung hat eine große Schwäche, wenn die Ausrüstung nichts taugt. In Klammern stehen nennenswerte Besonderheiten.

1.Militärrepublik Dachirien („GODFATHER of the Militär“)
2.Kaiserreich Dorian (beste Technik)
3.Sozialrepublik Jemandsreich (45% der Armee besteht aus Frauen, was den größten Frauenanteil einer Armee darstellt)
4.Darkinische Republik (beste Strategen)
5.Föderalrepublik Tebonistan
6.Zarentum IceSoulanien
7.Bundesrepublik Saphirreich (beste Ausbildung in Klareupa)
8.Polyphemische Inselrepubliken
9.Republik Dudeland
10.Wildrepublik Stevereich
11.Miepsches Reich (neue Besatzungsarmee seit 2002)
12.Bundesrepublik Padelanien (kleineste Armee, geringste Investition in Militär)
13.Republik Alperia
14.Königreich Marcowo
15.Königreich Coanien
16.Wildische Republik Guppirgistan
17.Zarentum Posyatunion (auch geschützt durch Dachirien)
18.Republik Fossilien (darf keine Armee haben)
19.Besatzerrepublik Enimagien (darf keine Armee haben)

Das Jahr 2005 beginnt für die drei Ölstaaten mit harten Verhandlungen, denn das Marcowisch- Bootisch- Dorianische Ölabkommen, das fairen Handel und Spekulationsverbot vorsieht, soll dieses Jahr auslaufen. Das Königreich Marcowo jedoch will das Abkommen nicht verlängern lassen, da sie darin eine Blockade in ihrem Export sehen.
Derrick Falkes (Marcowischer Wirtschaftsbeamter, News 24 2005) : „Es hat sich herausgestellt, dass das Abkommen dem Marcowischen Export viele Regeln bereitet hat, die uns sehr eingeschränkt haben. Deshalb wollen wir aus Marcowo das Abkommen nicht verlängern.“
Dorian und Padelanien wollen schon noch. Sie fühlen sich von dem Königreich hintergangen und bitten erneut um eine Unterzeichnung. Der König Leon XIV ist damit nicht einverstanden und so erlöscht das Abkommen endgültig. Der Bootsche Kanzler sieht keine Zukunft mehr darin.
Joseph Schmied (Bundeskanzler, Parlamentsrede 22.3.2005) : „Und so müssen wir feststellen, dass der faire Ölhandel bis auf weiteres sein Ende gefunden hat. Auch wenn wir und das Kaiserreich Dorian es wollten, Marcowo ist nun einmal ein wichtiger Ölexporteur und das kann niemand einfach so leugnen.“
Das Kaiserreich will aber noch nicht aufgeben und hat einen eigenen Plan. JohnDorian, der zukünftige Thronfolger SamDorians, reist nach Coanien. Er sieht, wie auch sein Vater, das große Potenzial des Königreiches, denn Coanien verfügt über viele Ölvorkommen, die bislang ungenutzt blieben. JD vereinbart ein Abkommen mit König NanoCoaster, mit dem das Kaiserreich Coanien finanziell zur Nutzung der Vorkommen unterstützt. Dieses Projekt findet auch in Klareupa Zustimmung. Präsident Andy Malcolm aus Tebonistan bietet Materialunterstützung an, um den Plan Dorians schnell voranzutreiben. Andere Länder sind skeptischer, wie die Militärrepublik Dachirien, die sich seit langem selbst mit Öl versorgt.
George Pendall (Dachirischer Ölexperte, Rede 2005) : „Diese Ölkatastrophe, die sich da bildet, wird uns nicht antasten, aber die anderen werden leiden. Das zeigt, dass WIR das besser können. Das zeigt, wie abhängig die anderen von Abkommen und Verträgen sind!“
Otto van Waskes (Dorianischer Pressesprecher) : „Die Stilisierung zur Ölkatastrophe, wie es in Dachirien genannt wurde, war maßlos übertrieben. Es gab weder einen explosionsartigen Preisanstieg, noch irgendeine Knappheit. Die Befürchtung war lediglich, dass es zu massiven Spekulationen kommen könnte. Vor allem die BRP wollte das vermeiden, da ihr System Spekulationen verabscheut.“
In Dürich, der Hauptstadt Dudelands, treffen sich SamDorian und Joseph Schmied für Verhandlungen. Auch Andy Malcolm ist eingeladen. Dort entsteht das neue große Abkommen, nämlich das Coanien-Ölförderungs-Abkommen, welches die Hilfe beim Aufbau der Ölförderung in Coanien vorsieht. Die Verhandlungspartner sind zufrieden, auch wenn der bootsche Bundeskanzler Schmied das alte Abkommen noch immer lieber hat.

Die Zeit der Anspannung endet am 5.Juli 2005. Diktator Guppy sieht in Coanien eine zu große Bedrohung. Er will auch die andere Seite des Flusses in seinem Reich haben, um die Nahrungskriege zu beenden. Die Wildische Republik erklärt an diesem Tag Coanien den Krieg. Die Reaktionen in Alperia und Marcowo fallen nicht gerade mild aus.
Heinrich Walters (Alperischer Oppositionsführer, Parlamentsrede) : „Das ist eine erneute Katastrophe, die diesen Kontinent heimsucht. Warum können Coanien und Guppirgistan denn keinen Frieden schließen? Man sieht doch, wie es uns und Marcowo weiterbringt, wenn man gemeinsam agiert.“
Doch diese Rufe verhallen in Guppirgistan. Die dortigen Generäle sind in Kriegsstimmung und schicken ihre ersten Truppen zum Fluss im Norden des Landes. In Coanien bereitet man die Artillerie vor, um sich zu verteidigen. Jahrelange Aufrüstung in beiden Ländern würden zu einem Krieg führen, wie sie beide Länder noch nie geführt haben. In Crownville, Kaiserreich Dorian, ist man entsetzt über die Ereignisse. Im kaiserlichen Palast wird heftig debattiert und gestritten, denn Coanien darf nicht fallen. Zeitgleich ruft der IceSoulanische Zar an, der ebenfalls Coanien als Staat erhalten will. IceSoul und SamDorian entscheiden sich dazu, Coanien militärisch zu unterstützen. Kurz darauf fahren mehrere Soulanische Kreuzer aufs Meer, in Richtung der Coanischen Küste. Dorianische Bomber nehmen Kurs auf Coanische Flughäfen, von wo aus sie Luftangriffe vorbereiten. Der Kaiser ruft auch in Padelanien und Tebonistan an, die das kürzlich unterschriebene Abkommen auch behalten wollen. Die beiden lehnen jedoch die Beteiligung am Konflikt ab. In Dachirien ist man auch nicht tatenlos und beliefert seinen Verbündeten Guppirgistan mit modernen Waffen. Einige Wochen später beginnen die großen Kämpfe um den Fluss, der einzigen brauchbaren Wasserquellen im Norden Sandingens und damit ein strategisch wichtiger Punkt.
Jonathan Keller (Coanischer Soldat) : „Um den Fluss zu halten haben wir Sandsäcke aufgestapelt, sodass guppirgische Kämpfer erst einmal darüber klettern mussten. Wir stellten MGs auf, die auf die guppirgischen Soldaten schossen und glauben sie mir; es starben tausende von denen durch die MGs.“
Die Sturmangriffe Guppirgistans bleiben zunächst erfolglos und scheitern an den MG-Stellungen der Coanier. In Selvingh besprechen hochrangige Generäle Coaniens, Dorians und IceSoulaniens die nächsten Schritte. Kleinere Kreuzer aus IceSoulanien fahren auf den Fluss, um dort die Coanischen Truppen zu unterstützen, größere Schlachtschiffe blockieren Guppirgische Häfen. Die Dorianischen Bomber bleiben vorerst verdeckt, um nicht sofort alle Karten auszuspielen. Die Schlachten um den Fluss sollten nur den Beginn des Krieges markieren.

Nun folgt die Dokumention: „Die Notmark: Geheimwaffe der goldenen Bundesrepublik“ aus dem Jahr 2048.
Stephen Hanson: „Guten Tag, meine Damen und Herren, ich begrüße sie ganz herzlich zur Dokumentation über die Notmark. Mein Name ist Professor Stephen Hanson und ich will ihnen heute zeigen, was die Bundesrepublik Padelanien unternommen hat, um Geldkatastrophen vorzubeugen.“
Wenn man den Namen „Bundesrepublik Padelanien“ hört muss man zwangsweise direkt an die Wirtschaftsmacht BRP denken, die jahrzehntelang Platz 1 im Wirtschaftswachstum belegt. Bis heute ist man sich nicht einig, welches Geheimnis hinter diesem Erfolg steckt, doch nun verrät uns Dieter Gordon etwas, was sie definitiv nicht wussten.
Stephen Hanson: *folgt Dieter Gordon, geheimer Keller*
Dieter Gordon: *öffnet eine große Stahltür, beide treten ein* Hier haben wir den geheimen Geldbunker der Bundesrepublik Padelanien. Hier sehen sie Gold und Geldscheine im Wert von 10 Milliarden Klaros.
Stephen: Und niemand wusste hiervon?
Dieter: Nur bestimmte Leute wussten davon. Wir befinden uns hier nämlich in der sogenannten „Bad Bank of the Federal Republic“. Sie wurde 2001 ins Leben gerufen, um Vorsichtsmaßnahmen zu gewährleisten.“
Die Bad Bank hortet hohe Summen Geld, allerdings in einer anderen Währung, der sogenannten „Notmark“. Es ist ein streng geheimes Projekt, obwohl Unterlagen eigentlich deutlich die Existenz der Bank kennzeichnen.
Stephen: Diese Bank ist nur dazu da, um die Notmark zu horten. Wozu dient das eigentlich?
Dieter: Nun man hatte Sorge, dass der Klaro aus verschiedenen Gründen untergehen könnte. Die Padelanier haben drei große Ängste und die heißen: Inflation, Deflation und Geldwertverlust. Das zieht sich durch alle bootschen Bevölkerungsschichten, ist also „Volksangst“. Damit die große Katastrophe ausbleibt gibt es die Notmark, die im Fall eines Klarounterganges die neue Währung der BRP werden sollte.
Stephen: Die Währung gilt dann nur bundesweit?
Dieter: *nickt* Genau. Klareupaweit wollte man nicht vorsorgen, das wäre zu viel gewesen.
Stephen: Sie sind jahrelang Stellvertretender Chef der Bad Bank gewesen. Welche Position nimmt die Bank ein?
Dieter: Sie ist die ganze Zeit über inaktiv, also sie handelt nicht und gibt kein Geld aus. Aktiv werden sollte sie, falls die Notmark eingeführt werden sollte. In der Bundesrepublik gibt es ja die drei staatlichen Banken, wovon viele die ersten zwei nennen können. Das sind einmal die Sparkassen und die bootsche Bundesbank. Die dritte kennt aber so gut wie keiner…
Stephen: …und das ist dann wohl die Bad Bank.
Dieter: *nickt* Exakt. Die Bad Bank ist die dritte staatliche Bank der Bundesrepublik.
Stephen: Warum hat man sich für die Notmark entschieden?
Dieter: Man hatte Angst vor einem Wirtschaftskollaps, entweder durch Fehlgeschäfte, Spekulanten oder Geheimdienste.
Stephen: Es wurden also Geheimdienstaktivitäten vermutet.
Dieter: Nun ja, der Bundesbootsche Geheimdienst und der Saphirische Geheimdienst konnten ein Interesse durch Jemandsreich und Dorian an den Klaro feststellen. Man wollte nicht, dass eines der anderen Geheimdienste den Klaro in irgendeiner Form abwerten könnten. Die Notmark ist die Absicherung der BRP in einen solchem Fall. Sie dient allerdings nur vorübergehend, das heißt es ist bloß eine Währung, die auf Zeit geht.
Stephen: Die Notmark ist also bloß eine Provision, um Wirtschaftskrisen zu verhindern, sollte der Klaro vernichtet werden.
Dieter: Genau das. Sie soll etwa 1-2 Monate reichen, bis man die alte Bootsche Mark wieder eingeführt hat. So sichert sich die BRP von den großen Folgen ab.
Stephen: Das Projekt der Bad Bank war bis vor einigen Jahren streng geheim. Nun reden wir ganz offen darüber und können hier drin filmen.
Dieter: *lacht* Ja ja…inzwischen hat sich der Klaro bewährt und die Bundesrepublik sieht keinen Grund mehr darin, die Bad Bank weiterhin zu nutzen. Zumindest nicht als Notmarkhalter, die ja nicht mehr gebraucht wird. Man will die Bank umbenennen und öffentlich-rechtlich gestalten wie die Sparkassen.
Stephen: Nun denn, vielen Dank für die Einsicht. *gibt Dieter die Hand*
Dieter: Bitte sehr, hat mich sehr gefreut.
(Andere Szene, Stephen geht durch eine bootsche Stadt, Stimme im off-ton)
Stephen: Eine geheime Währung zur Sicherung der Wirtschaft. Die Haltung der Bundesrepublik offenbart, wie vorsichtig man mit dem Geld umgeht. Doch haben andere Staaten vielleicht auch eine solche, geheime Bank installiert, um ihre Währung zu schützen? Was für Konzepte gibt es noch? Hat die goldene Bundesrepublik noch einen Trumpf, den sie weiterhin geheim halten? Man kann sich nur eines gewiss sein: Die goldene Bundesrepublik hat ihre Strategien zum Erhalt der Wirtschaft.
(Doku Ende)

Wussten sie schon, dass…
…es so was ähnliches wie die Notmark in der BRD wirklich mal gab? (Im Übrigen aus ähnlichen Gründen)
…nahe des Vulkans im Ozean Ölvorkommen existieren, an die sich das Kaiserreich bislang nicht rantraut?
…einige Staaten keine Frauen in ihre Armee aufnehmen, meist aus Geschlechtertrennungsgründen?
…Geheimdienste tatsächlich mit der Idee gespielt haben, den Klaro zumindest etwas abzuschwächen?

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Re: Der Forenkontinent 2: Und jetzt die ganze Welt!
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Ungelesener BeitragVerfasst: 3. Oktober 2012, 15:46 
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2006

Stillstand im Krieg: Nach Dorianischen Flugeinsätzen bleibt die große Angriffswelle im Krieg aus. Ausschreitungen in beiden Kriegsparteien verzögern die offene Austragung des Konflikts.
Neue Anspannung in Nordinien: Jemandsreich sorgt sich um die Zustände in der Wildrepublik Stevereich. Der JPG befürchtet offene Militärschläge durch die neue Diktatur.
Bürger gegen Unwahrheit: In Fossilien werden viele ungültige Wahlzettel abgegeben. Leiser Versuch der Bevölkerung gegen das totalitäre Regime der Besatzer vorzugehen.

Top-Liste: Welches Land hat die größte Bevölkerung?

1.Militärrepublik Dachirien: 121.Mio Bürger
2.Kaiserreich Dorian: 102.Mio Reichsbürger
3.Wildische Republik Guppirgistan: 97.Mio Bürger
4.Königreich Coanien: 96.Mio Bürger
5.Bundesrepublik Saphirreich: 92.Mio Bundesbürger
6.Föderalrepublik Tebonistan: 87.Mio Bürger
7.Republik Alperia: 85,7.Mio Bürger
8.Bundesrepublik Padelanien: 82.Mio Bundesbürger
9.Sozialrepublik Jemandsreich: 75.Mio Republiksbürger
10.Zarentum IceSoulanien: 72.Mio Zarenbürger
11.Königreich Marcowo: 71,5.Mio Reichsbürger
12.Miepsches Reich: 66.Mio Reichsbürger
13.Darkinische Republik: 64.Mio Republiksbürger
14.Wildrepublik Steveland: 61,2.Mio Bürger
15.Zarentum Posyatunion: 58.Mio Unionsbürger
16.Republik Fossilien: 55.Mio Bürger
17.Republik Dudeland: 52.Mio Bürger
18.Besatzerrepublik Enimagien: 49.Mio Bürger
19.Polyphemische Inselrepubliken: 46,3.Mio Inselbürger

In der Nacht des 2.Mai werden auf den Flughäfen in Coanien Dorianische Flieger startklar gemacht. Ihr Ziel sind Militärstützpunkte Guppirgistans an der Guppirgisch-Coanischen Grenze. Dadurch soll ein Angriff Guppirgistans vorerst verhindert werden. Unterstützt werden die Dorianer von IceSoulanischen Kreuzern, die Militärbasen an der Ostküste unter Beschuss nehmen werden.
Isaac Mahoney (Dorianischer Pilot) : „Wir waren alle ziemlich aufgeregt. Es war das erste mal, dass ich bei einem echten Lufteinsatz dabei war und ehrlich gesagt war mir nicht ganz so geheuer. Allerdings war ich gewillt zu tun, was mir befohlen wurde.“
Um Punkt 2 Uhr fliegen die Bombergeschwader los, kurz vor dem Fluss trennen sie sich in unterschiedliche Richtungen. Jede guppirgische Grenzbasis soll von einigen wenigen Bombern schnell, aber effizient und zuverlässig, zerstört werden. Die Bomber werden erst zu spät von Wachposten erspäht, sodass sie ohne Widerstand ihre Mission beginnen. Innerhalb von 5 Minuten sind die ersten Basen weitesgehend vernichtet. Die Guppirger können gegen die Dorianische Macht nicht antreten und werden vernichtend geschlagen. Die Generäle der Coanischen Verteidiger nicken zufrieden, doch das Volk scheint anderer Ansicht zu sein. Immer öfter versammeln sich Menschen vor dem Königspalast in Selvingh und fragen nach Frieden. Verwundert schauen Dorianische und Soulanische Generäle die Zustände mit an. In Catery City erkennen die IceSoulaner schnell den nahenden Unmut der Coanischen Bevölkerung, die nach dem letzten Coanisch-Guppirgischen Krieg immer noch Kriegsmüdigkeit aufweisen. Die oberen Zarengeneräle raten zum Rückzug der Truppen, um die Lage etwas zu entschärfen. Zar IceSoul stimmt zu. Zu hoch ist das Risiko eines Aufstandes der Coanier gegen die verbündeten Truppen. Das Kaiserreich hingegen ist fest davon überzeugt, dass es sich um harmlose Menschengruppen handelt, die endlich Frieden wollen.
Otto van Waskes (Pressesprecher des Kaisers) : „Die Ansicht innerhalb des Kaiserreiches war sehr klar. Wenn wir uns zurückzogen, hätte Guppirgistan Coanien vernichtet. Den Unmut Coaniens sah man als Bestätigung, um die Sache schnell zu beenden.“
In Guppirgistan kommt es zu offenen Ausschreitungen, besonders im Norden der wildischen Republik. Militärische Truppen werden von Norden abgezogen, sodass ein geplanter Gegenangriff ausfällt. Guppy will die Bevölkerung unterdrücken, denn der Krieg ist in seinen Augen längst überfällig gewesen. Zudem hatte Guppirgistan nach wie vor die Gunst des militärisch stärksten Staates, der Militärrepublik Dachirien. Aber von dort scheint kaum noch etwas, bis auf Waffenlieferungen, zu kommen. Tatsächlich gibt es in Sciencenia ein Papier, das den Zustand des Verbündeten als „stark kritisch“ einstuft. Bis auf einige Grenzkonflikte bleiben die großen Kämpfe im Jahr 2006 aus. Coanien will nichts überstürzen, was die Dorianer stutzig macht, obgleich sie dies auch respektieren. In Guppirgistan werden die Menschenausschreitungen militärisch unterdrückt. Allein in der Hauptstadt verlieren 37 Demonstranten ihr Leben. Ein solches Blutbad bringt die südsandischen und klareupäischen Länder wieder auf den Plan, die ein solches Vorgehen nicht gutheißen wollen. Die Medien veröffentlichen Aufnahmen jener Vorgänge, sodass Coanien nun auch die Gunst der Südländer erhält.
Tina Clarsson (Politikwissenschaftlerin) : „Das Problem für Guppirgistan war, dass immer mehr Länder einen Sieg Coaniens befürworteten. Sie haben den Krieg begonnen, sie unterdrückten die Bevölkerung, die gegen den Krieg war und auch Taten der vorherigen Jahre lasteten auf den Schultern des Regimes. Es war offensichtlich, dass die WRG viele Feinde hatte.“
Bitten bei dem großen Verbündeten Dachirien bleiben ungehört. Aber auch in Coanien will man nicht so recht. Dorian will den nächsten Schlag ausführen, aber König NanoCoaster will seine Zustimmung nicht geben, ohne die Dorian keinen Schlag von Coanischen Boden legitim durchführen kann. Der Krieg kommt zum Stillstand.

Der Jemandische Proletariats Geheimdienst, kurz JPG, analysiert die Steveland Akten. Eine Ansammlung von Berichten, Daten und Erkenntnissen aus der Wildrepublik Stevereich. Die Jemandsreicher sehen in den Ereignissen eine Gefährdung des Status Quo, da die neue rechte Strömung Sozialisten im eigenen Land verfolgte und wegsperrte. Staatsvorsitzender Eric Harddwell ist beunruhigt. In einem geheimen Schreiben an Ivan Milkov, den Leiter des JPG, äußert er seine Bedenken. Darin heißt es, die „rechtsextreme Strömung Stevelands ist von unlegitimer Form“ und sei „eine Beleidigung an die harten Erzeugnisse des Sozialismus in seiner Hauptform“. Tatsächlich findet das JPG höchst brisante Informationen, die die Sorgen der Sozialrepublik bestätigen. Geheim Fotos zeigen zwei Basen, in denen Atomraketen jemandischen Typs gebaut werden. Offensichtlich haben Spione Stevereichs die jemandische Atomtechnologie gestohlen.
Iljena Ridjat (Jemandische Geheimdienstbeamtin) : „Sorge der SRJ war es, dass Stevereich die Raketen schnell fertigstellen konnte. In nur wenigen Jahren würden sie dies geschafft haben, was wir wiederrum dringend verhindern wollten. Eigentlich waren viele Länder daran interessiert, dass Stevereich diese Atomraketen schnellstmöglich verliert.“
Der finale JPG Bericht landet bei Harddwell und gibt Grund zur Sorge auf.
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In einer Krisensitzung beraten die obersten Genossen der Jemandischen Einheitspartei die weitere Vorgehensweise. Die Jemandischen Raketen werden spätestens 2008 fertiggestellt und einsatzbereit sein und schon das bereitet dem nördlichen Kaiserreich große Sorge. Der Stevereicher Reichskanzler Henry Christopher Drache wird von den Dorianern mit großem Misstrauen begegnet, wie es in engen diplomatischen Kreisen bekannt ist. Harddwell kontaktiert den Dorianischen Kaiser SamDorian, welcher Jemandsreich nach wie vor negativ betrachtet, jedoch einem Zweckbündnis im „äußersten Notfall“ zustimmen würde. Ein Zweckbündnis, welches beide Seiten am liebsten vermeiden würden.
Rudi Hutschkop (Jemandischer Diplomat) : „Eigentlich wollte man mit Dorian nichts mehr zu tun haben. Stevereich wurde aber in einer Nacht und Nebel Aktion zur potenziellen Atommacht, was wiederrum keiner der beiden wollte. Besonders nicht, wenn die Raketen jemandischen Typs sind.“
Jemandische Diplomaten in Klareupa verbreiten die Nachricht über die Atomwaffen in Stevereich. Die Darkinische Republik und die Bundesrepublik Saphirreich reagieren als erster. William McGorden und Henry P. Bottom, beide dieses Jahr wiedergewählt, mobilisieren „Nottruppen“ im Falle eines offenen Konflikts. Die Klareupäer sehen ihre Demokratien in Gefahr. Tebonistan, Polyphemien und Padelanien informieren die Generäle über potenzielle Gefahren, um die Streitkräfte auf den Verteidigungsfall vorzubereiten. Der bootsche Bundeskanzler Joseph Schmied nimmt Kontakt zu Henry P. Bottom auf, um die Lage zu besprechen. Zusammen mit McGorden reisen sie nach Jemandsreich, um Harddwell zu sprechen. Ein seltenes Ereignis. Harddwell gibt einige, wenn auch nicht alle, Informationen über die Stevereicher Militärmacht an die Klareupäer weiter. Harddwell hofft dadurch weitere Verbündete für den Ernstfall zu gewinnen, denn HC Drache gilt, selbst in Stevereich, als unberechenbar.

In der Republik Fossilien werden Wahlen abgehalten, doch so gut wie jeder in der Welt weiß bereits, dass diese bloß Tarnung sind. Die gewählten Vertreter sind nach wie vor einem Mann untergeben. Ulbrecht Trivolin, der zuständige Besatzer aus Dachirien.
Gabriel Meinhorn (Fossilischer Beamter) : „Trivolin war so einer, der die Dinge eher treiben ließ, als sie bewusst zu lenken. Er hat der fossilischen Regierung mehr Freiraum gelassen, als es in anderen besetzten Staaten üblich war. Man könnte fast sagen, dass er desinteressiert war.“
Da die Bürger Fossiliens wissen, dass sie so oder so eine ähnliche Regierung haben werden, wird im Hintergrund etwas abgehandelt. Eine größere Gruppierung von Bürgern will bei der Wahl am Sonntag einen falschen Stimmzettel abgeben. Anstatt eine Partei anzukreuzen schreiben sie „Free world party“ drauf und kreuzen dieses an. Viele andere bemerken dies…und machen mit. Es ist die größte gefälschte Stimmabgabe aller Zeiten.
Sabine Klohey (Wählerin) : „Es war zunächst einfach nur interessant, diesen falschen Zettel abzugeben, aber danach hatte ich tatsächlich das Gefühl etwas bewirkt zu haben. Es war ein großartiges Gefühl, endlich mal seine Stimme auszunutzen. Das Gefühl hatte man während der Besatzung vorher nie.“
In den örtlichen Bars versammeln sich die Wähler, stoßen auf ihren Schachzug an. Sie können kaum erwarten von ihrer Aktion in den Nachrichten zu hören. Überrascht stellen sie fest, wie viele Menschen ihrem Beispiel gefolgt sind. Und das im ganzen Land. Die Menschen in der Bar applaudieren, in Dachirien ist man beleidigt.
Dennis Jiowa (Dachirischer Botschafter) : „Das war eine BELEIDIGUNG an unser System. Die Bewohner Fossiliens stellten mit dieser Aktion auch die Macht Dachiriens in Frage.“
Der Zuständige Obergeneral Trivolin aber lässt die Dinge ihren Lauf. Den fossilischen Politiker stört das nicht, denn auch sie wollen die Unabhängigkeit Fossiliens wieder. Andere Besatzer hingegen kritisieren Trivolins Verhalten. Sie sind der Ansicht, dass er mit Gewalt eingreifen müsse.
Thilo Reischkrampf (Miepscher Besatzer) : „Trivolin hatte kein Rückgrat! Auch nicht beim Regieren. Ständig erlaubte er ihnen Sachen und dieses Fauxpas gestattete er ihnen ohne auch nur ein Wort zu sagen. Er ist eine Schande für die Dachirischen Besatzungsmächte.“
Trivolin äußert sich vor den anderen Generälen und meint, dass die falsche Stimmabgabe kein großes Thema sei und man stattdessen den Mut der Bürger loben sollte. Dachir stimmt dem zu, zur Verwunderung der anderen Generäle, die stattdessen die Panzer gerufen hätten. Auch in anderen Ländern wird der Mut der Bewohner gelobt. Besonders in Klareupa gibt es öffentliche Persönlichkeiten, die dieses Verhalten als „vorbildlich“ gegen die Diktatur bezeichnen.
Traum_Saphir (Abgeordnete DPS, Straßeninterview von „Saphire News“) : „Die Bewohner der Republik Fossilien haben sich den Respekt durchaus verdient. Es braucht Mut eine solche Aktion in einem totalitären System auszuführen. Selbstverständlich hoffen wir, dass ihre Aktion ein Zeichen für eine demokratische Regierung gesetzt hat.“
Auch der fossilische Kanzler Kevon Johnathan lobt die Aktion, obgleich diese letzten Endes keine Veränderungen bewirkt hat. Als Zeichen jedoch sollte diese in Erinnerung bleiben.

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Re: Der Forenkontinent 2: Und jetzt die ganze Welt!
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Ungelesener BeitragVerfasst: 6. Oktober 2012, 16:08 
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2007

Die Nuklearkatastrophe: Ein IceSoulanisches Atomkraftwerk hat einen gefährlichen Störfall. Sorge um gefährlich hohe Radioaktivität macht sich breit.
„Ich gebe ihnen mein Ehrenwort!“ : Der Fall Bartsch. Ende eines bootschen Politikers, der das Vertrauen in die Politik erschüttert.
Ausschreitungen in der Wildischen Republik: In Guppirgistan kommt es zu größeren Auseinandersetzungen zwischen Bevölkerung und Staatsmacht. Das Land droht zu zerbrechen.

Liste der Sozialstaatenvereinigung: Wo sind die Mitglieder vorbildlich?

Bundesrepublik Saphirreich: Das Bildungssystem Saphirreichs wurde als das System mit der größten Chancengleichheit ernannt. Nominiert war auch das System der Sozialrepublik Jemandsreich. Laut Preisrichter Hermann Döhre sollten andere Staaten schnell angleichen, da diese darin gravierende Schwächen zeigen.

Bundesrepublik Padelanien: Die „alte“ Bundesrepublik wurde für ihr „Prinzipielles Versicherungsmodell“ gelobt, da diese auch den Ärmsten aufnehmen. Grundlage des Modells ist, dass es in jeder Versicherung mindestens 1 staatlich finanzierte Versicherungsgesellschaft gibt, um Preiswillkür zu verringern. Das System soll 2008 in Saphirreich, Tebonistan und Darkinien vorgeschlagen werden. Jemandsreich verfügt über ein ähnliches System.

Föderalrepublik Tebonistan: Nach Auffassung der Preisrichter hat Tebonistan das beste Rentensystem. Bei diesem System haben Arbeiter die Möglichkeit, zusätzlich zur staatlichen Rente eine private Rentenkasse zu eröffnen. Zusätzlich sollen Rentner, deren Einkommen unter 800 Klaros liegt einen monatlich Zuschuss von 100 Klaros erhalten. Das besagte System wurde unter Kanzler Joseph Schmied in der BRP 2001 übernommen.

Polyphemische Inselrepubliken: Die allgemeine Krankenvorsorge Polyphemiens wurde von Preisrichterin Angelika Stray wie folgt beschrieben: „Wenn ich in Polyphemien verunglücke, dann werde ich im System umarmt, als wenn mich eine Wolke umarmen würde. So sicher fühl ich mich da.“ Tatsächlich ist das System weltweit angesehen. Der Rest Klareupas hat allerdings Standards gemäß ähnliche Vorsorgen eingerichtet. An die Effektivität Polyphemiens sind sie aber noch nicht rangekommen.

Sozialrepublik Jemandsreich: Weltweit angesehen ist der Arbeitsschutz in der SRJ. Laut Gesetz erhält jeder, der eine Arbeit erhält, automatisch einen Zweitarbeitsplatz, an den er im Falle der Arbeitslosigkeit verlegt wird. Die Arbeitslosenquote liegt bei 0,7% und ist damit die geringste der Welt. Im Vergleich dazu liegt der zweite Platz bei Dachirien mit einer Quote von 3,1%. George Pisa, Fraktionsvorsitzender der LÍNKE in der BRP, forderte im Bundesparlament: „Man kann zumindest einen Teil des Jemandischen Arbeitermodells übernehmen, nur ohne den Zwang.“

Republik Alperia: Die kürzlich eingeführte Sozialhilfe gilt selbst für klareupäische Maßstäbe als „Sehr hoch“. Da Armut in Alperia weniger selten ist, gibt es neben den Geldhilfen auch Reis, Getreide oder Obst als Überlebenshilfe. Die Internetseite „Saphitik“ bezeichnete dies als „Effektivstes Mittel für die Armen Alperias“. Eric Harddwell stellte kurz nach der Einführung in Alperia das Jemandische „Sättigungskonzept“ vor, was „rein zufällig“ dem Alperischen Modell ähnelt. Die Preisrichter aber bemerkten, dass die Geldhilfen in Klareupäischen Staaten nach wie vor hervorstechen, sodass Alperia da aufstocken müsse. Die Lebensmittelhilfen aber bezeichneten sie als „lohnende Ergänzung, wie sie Klareupa wohl nicht gemacht hätte.“


21.April 2007, es ist 2 Uhr Nachts. Im Osten IceSoulaniens liegt das „Katzenhaar“ Atomkraftwerk, eines der größten ihrer Art. Seit 35 Jahren ist das Kraftwerk in Betrieb, wird staatlich subventioniert. In dieser Nacht soll ein Test des neuen Reaktors 5 stattfinden. Eigentlich bloß eine einfache Routine, wie es scheint.
Erwin Klenshko (Arbeiter) : „In der Nacht war alles wie sonst auch immer. Ich tat meine Arbeit, wie in jeder Nachtschicht und Frank erzählte seine beliebten Witze. Das es zu einer großen Atomkatastrophe kommen könnte, war uns nicht bewusst.“
Die 7 für Reaktor 5 zuständigen Mitarbeiter wissen nicht, dass es beim Bau Fehler gegeben hat. Der Reaktor ist nur unzureichend geschützt und kommt nicht einmal an Miepsche Atomstandards ran. Ein reinster Baupfusch, der geheim gehalten werden sollte. Sie bemerken nicht, dass Radioaktivität in jener Nacht in großen Mengen austritt. Westküste Dorians, 9:37 Uhr morgens. In einem Dorianischen Atomkraftwerk an der Westküste wird erhöhte Radioaktivität gemessen. Sofort werden Sicherungsmaßnahmen eingeleitet und die Anlagen notgeprüft*. Schnell stellt man fest, dass mit den eigenen Reaktoren alles in bester Ordnung ist. Der Kaiser wird dennoch vom Werksbetreibe informiert. Weil SamDorian aber, aufgrund seines Alters, nicht hinfahren kann, reist sein Nachfolger JohnDorian zum Kraftwerk. Ein führender Atomforscher spielt mit der Theorie, dass die Radioaktivität aus dem Westen kommt. JohnDorian nimmt Kontakt mit dem Soulanischen Botschafter auf, doch dieser dementiert, größtenteils aus Unwissenheit, dass IceSoulanische Atomkraftwerke beschädigt seien.
Otto van Waskes (Pressesprecher des Kaisers) : „Trotzdem wollte Dorian Klarheit darüber, was da nun passiert ist. Radioaktivität kommt nicht mal ebend aus dem Nichts, sondern da ist etwas passiert. Wir beschlossen andere Staaten zu informieren und darüber aufzuklären.“
JohnDorian ruft seinen Vater an, sodass dieser andere Staaten informieren kann. Angerufen werden Jemandsreich, Padelanien, Polyphemien, die Posyatunion und Saphirreich. In Padelanien jedoch nimmt man die Warnung des Kaisers nicht ernst. Dort glaubt man, dass man vor einer nuklearen Katastrophe aus IceSoulanien sicher sei.
Otto van Waskes: „Die Padelanier glaubten wohl, dass sie einer Nuklearkatastrophe entgehen würden, nur weil sie selbst keine Kernkraftwerke haben. Da irrten sie sich.“
Ganz anders die Reaktion in der Sozialrepublik Jemandsreich. Staatsvorsitzender Eric Harddwell nimmt die nukleare Gefahr sehr ernst und beruft eine Krisensitzung seiner Genossen.
Eric Harddwell („Atomrede“) : „Liebe Genossinnen und Genossen, die Gefahr einer nuklearen Katastrophe, die auch den Sozialismus in seinem Mark treffen könnte, ist viel zu groß, als das wir sie ignorieren könnten.“
Da der saphirische Präsident Henry P. Bottom Klarheit will, ruft dieser bei Zar IceSoul an. Erst jetzt wird den IceSoulanern klar, dass etwas nicht stimmt und das Kernkraftwerk „Katzenhaar“ wird geprüft. Massive Konstruktionsfehler im Reaktor 5 offenbaren große Lücken, aus denen Radioaktivität entweicht. Sofort wird der Reaktor abgeschaltet, doch die Strahlung ist bereits gefährlich hoch.
Erwin Klenshko: „Vier von unserer Nachtschicht mussten am Tag darauf ins Krankenhaus, weil sie zu viel von der Strahlung abbekommen haben. Ich habe es auch nicht geschafft. Eine Woche später wurde Krebs diagnostiziert.“
Schnell beginnt IceSoulanien mit einer Notmaßnahme. Ein Sarkophag soll den kaputten Reaktor unter sich begraben und so daran hindern, dass Radioaktivität entweichen kann. Die Arbeiten sind teuer und werden zum Teil auch von Dorian unterstützt, die ein Interesse an Atomsicherheit haben. Während in Polyphemien und Saphirreich erste Warnberichte gesendet werden, glaubt man in Padelanien immer noch an die Sicherheit Soulanischer Kraftwerke. Lediglich die Grünen im Bundesparlament weisen auf die Gefahren hin.
Kai Beckmann (Abgeordneter der Grünen, Bundesparlamentsrede) : „Zusätzlich muss bedacht werden, dass Strömungen aus IceSoulanien durch die Polyphemischen Inseln fließen und schließlich die bootsche Küste erreichen. Radioaktiv verseuchte Fische könnten schon jetzt in unseren Gewässern rumschwimmen.“
Der Sarkophag ist in zwei Tagen fertig. Weitere Kernkraftwerke wurden nach Mängeln inspiziert, zwei mussten abgeschaltet werden. Das Gebiet um den Sarkophag gilt als unbewohnbar. Die bislang größte Atomkatastrophe Lucidias offenbart den Menschen zum ersten mal die Gefahren der Atomenergie.

Klaus Bartsch. Der Ministerpräsident von Range County, HDP Mitglied. Er gilt als Topaufsteiger bei den Konservativen. Doch ein Skandal sollte ihn von der Leiter holen und ihn das Leben kosten. In einem Trimmer Hotel wird die Leiche von Bartsch im Badezimmer entdeckt. Wie kam es zu der Tragödie? Zwei Monate zuvor schien Bartschs Zukunft noch gesichert. Er steht mitten im Wahlkampf, um als Ministerpräsident von Range County, einem der 5 Countys in Padelanien, wiedergewählt zu werden. Sein Gegner ist der smarte Sozialdemokrat Bernard Strohhalm, der scheinbar der komplette Gegenentwurf zu Bartsch ist. Er wirkt weniger steif, als der bisherige Amtsinhaber Klaus Bartsch. Um doch zu gewinnen soll Bartsch schmutzige Tricks angewandt haben, vor allem durch Hilfe eines Mannes. Raymond Salzer. Er soll die schmutzigen Wahlkampftricks angewendet haben, darunter falsche Steuerbescheide Strohhalms, Verleumdungskampagnen und Beobachtungen Strohhalms durch Privatdetektive. Bartsch soll angeblich nichts gewusst haben. Am Abend vor der Wahl enthüllt DIE SCHERBE die brisante Titelgeschichte.
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Bartsch wird zwar wiedergewählt, doch in den öffentlichen Medien wird er heftig attackiert. Salzer stellt sich als Informant der Presse heraus.
Raymond Salzer: „Es war Klaus Bartsch, der mir den Auftrag erteilt hatte, Strohhalm beobachten zu lassen und alles zu unternehmen, um seine Wahlchancen zu senken. Er meinte auch, dass wirklich jedes Mittel recht sei.“
Klaus Bartsch dementiert das Ganze. Bei einer Pressekonferenz nach der Wahl gibt er sein Ehrenwort.
Klaus Bartsch (Pressekonferenz 2007) : „Über diese ihnen gleich vorzulegenden…eidesstattlichen Versicherungen hinaus, gebe ich ihnen…gebe ich den Bürgerinnen und Bürgern, des Landes Range County und der gesamten bootschen Öffentlichkeit mein Ehrenwort! Ich wiederhole: Ich gebe ihnen mein Ehrenwort, dass die gegen mich erhobenen Vorwürfe haltlos sind. Ich danke ihnen.“
Tanja Rinett (Politikforscherin) : „Dieses Ereignis war für Bartsch das politische Aus. Er hatte keine Kontrolle mehr über die Ereignisse, sodass er schlussendlich zum Rücktritt gezwungen war.“
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1 Woche nach seiner Wiederwahl tritt Bartsch zurück. Zunächst erzählt er einem Parlamentskollegen, dass er nach Darkinien wolle. Tatsächlich fliegt Bartsch nach Polyphemien, wo er einen entscheidenden Anruf erhält. Ein Informant behauptet gegenüber Bartsch, er könne das Rätsel lösen. Bartsch kündigt an, dass nun „alles auspacken“ wolle.
Herbert Krauß (Staatsanwalt) : „Das war der Punkt, wo sich die Mörder von Bartsch gedacht haben müssen: Oh weh, jetzt wird er uns zu gefährlich. Wir müssen ihn loswerden. Allerdings wusste niemand so genau, was er nun auspacken wolle.“
Bartsch fliegt nach Trimm, der Weltstadt in Saphirreich, wo sich Geheimdienste und Schmugglerbanden oft für geheime Besprechungen treffen. Er checkt in einem Luxushotel ein, Zimmer 317. Ab hier hat er nur noch ein paar Stunden zu leben. Bis heute ist unklar, ob Bartsch seinen Informanten, sofern es ihn gibt, jemals getroffen hat. Er wurde am Tag darauf von einem Reporter des „mond“ leblos in einer vollen Badewanne entdeckt. War es Selbstmord? Oder doch Mord? Staatsanwalt Krauß glaubt der offiziellen Selbstmordtheorie nicht mehr.
Herbert Krauß: „Ein Selbstmord lässt sich insofern ausschließen, weil es Spuren gab die auf eine zweite Person hindeuten. Wo sind die Medikamentenpackungen alle hin, wenn Bartsch sich selbst vergiftet hat? Bartsch hatte Kontakte zu Waffendealern, also warum sollten die nicht unter Verdacht stehen? Aber mir waren da offenbar die Hände gebunden.“
Die Polizei ist weniger daran interessiert, das Rätsel zu lösen. Schlampigkeiten und Fehler sorgen für unzureichende Beweislagen. Die Untersuchung bleibt stecken. Das Rätsel um den Tod des Klaus Bartsch dauert noch bis heute an.

Die Straßen von Guppirgistan. Man könnte man, dass man die Folgen des Krieges erkennt, doch das ist nur Schein. Im Land selbst ist ein Bürgerkrieg ausgebrochen, der den Fortgang des Kampfes gegen Coanien unterbrochen hat. Die Bewohner lehnen sich gegen das System Guppys auf. Rebellen, oft schlecht organisiert und sich selbst bekämpfend, wollen den Staat Guppirgistan stürzen. Drei größere Gruppen stechen hervor. Die „Liberty&Labour Party“, die eine „Freie Republik Guppirgistan“ anstreben, das „Guppirgische Freiheitsbündnis“, welches Guppirgistan vom WILDischen wegbringen will, auch wenn ein totalitäres System verbleiben könnte. Als drittes kommt die „freie Staatsbewegung“, die den Staat Guppirgistan endgültig auslöschen und einen neuen gründen will. Ihr Anführer ist der junge Hofer, von seinen Mitstreitern ehrenvoll Gadhofi genannt.
Hans Zentrua (Rebell) : „Gadhofi wollte den korrupten Staat Guppirgistan aus Lucidia verbannen und damit das Volk von der Korruption des Guppy-Regimes befreien. Er sollte an die Stelle des Obersten Mannes treten und den WILDismus eindämmen.“
In Grajana zittern die obersten Beamten. Vor allem die drei großen Rebellbewegungen machen den Militärs Angst, da diese breite Unterstützung in der ohnehin Kriegsmüden Bevölkerung genießen. Auch in Coanien hat man Interesse an den Fall des Guppy-Regimes. Aber auch im Königreich Coanien wollen die Bürger das System revolutionieren. Kaiser SamDorian übt Druck auf König NanoCoaster aus, denn das Kaiserreich will den Verbündeten Coanien keinesfalls verlieren.
Otto van Waskes (Kaiserlicher Pressesprecher) : „Coanien war eines der Rückgrade für die Monarchie und zudem wichtiger Handelspartner Dorians. Das waren zwei Sachen, die sie um jeden Preis bewahren wollten. In Coanien gab es zwei Strömungen, die das Land in zwei Länder teilen wollten.“
Guppy lässt derweil Panzer gegen die Rebellengruppen einsetzen. Niemand soll sein Regime stürzen, zumindest nicht ohne Gegenwehr des Systems. Doch die Rebellen erfahren Bestätigung von außen.
Lucas Swayne (Bundesbootscher Agent) : „In Geheimdienstkreisen fand der bundesbootsche Geheimdienst (BBG) heraus, dass das Königreich Marcowo geheim Waffen an die Liberty&Labour Party geliefert hat. Die Sozialrepublik Jemandsreich verdammte dies, sendete aber selbst Material an das Guppirgische Freiheitsbündnis, in der Hoffnung, dass man dort endlich einen zweiten sozialistischen Staat errichten könne.“
Die drei großen Organisationen haben ein gemeinsames Ziel: Den Sturz des Regimes. Aber sie bekriegen sich selbst, da sie alle ein anderes Guppirgistan anstreben, zur Not auch den Fall des Staates. Es gibt auch Überlegungen, nicht doch lieber Coanien zu stürzen und dort einen neuen Staat zu gründen. Hofer ist einer jener, die diese Überlegung tätigen, doch noch bleibt er in Guppirgistan. In der Welt wartet man bereits auf den Fall der Wildischen Republik.


Wussten sie schon, dass…
…Eric Harddwell und SamDorian ihr „Zweckbündnis“ gegen Stevereich besiegelt haben? Beide waren dabei immer wieder sichtlich abgeneigt gegen diese Idee. Harddwell wandte sich einmal angeekelt ab, SamDorian hat immer wieder misstrauisch geguckt.
…die bootsche Partei HDP nach dem Unfall des Soulanischen Reaktors sogar vorgeschlagen hatte, selber Kernkraftwerke zu errichten? Inbegriffen war auch ein Ausstieg aus den nuklearfreien Zonen. Die halbe HDP Fraktion war dagegen, genau wie der Rest des Bundesparlaments.
…in Saphirreich eine Volksabstimmung stattfand, ob man die Liberty&Labour Party nicht doch unterstützen solle? Die meisten wollten sich nicht einmischen.

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Re: Der Forenkontinent 2: Und jetzt die ganze Welt!
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Ungelesener BeitragVerfasst: 13. Oktober 2012, 17:39 
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Der Clan-Krieg: In Guppirgistan bekämpfen sich die einzelnen Clans zunehmend selbst. Das Land gleitet in den Agonie Zustand hinein, während Coanien zum Angriff übergehen will.
Der Wahlbetrug: In Alperia kommt es zu einem großen Wahlbetrug, der die Republik erschüttern sollte. Die Republik gerät in eine Staatskrise.
Machtwechsel in der alten Bundesrepublik: Joseph Schmied verliert die Parlamentswahlen in Padelanien. Seine Nachfolgerin ist die konservative Angelika Schnörkel.

Top-Liste: Welches Land hat das größte Wirtschaftswachstum?

1.Bundesrepublik Padelanien: +27%
2.Kaiserreich Dorian: +21%
3.Bundesrepublik Saphirreich: +20,7%
4.Föderalrepublik Tebonistan: +19%
5.Darkinische Republik: +15%
6.Zarentum IceSoulanien: +13,2%
7.Militärrepublik Dachirien: +12%
8.Republik Alperia: +11,9%
9.Polyphemische Inselrepubliken: +7,2%
10.Republik Dudeland: +5,5%
11.Wildrepublik Stevereich: +2%
12.Sozialrepublik Jemandsreich: +1,2%
13.Königreich Marcowo: +0,7%
14.Zarentum Posyatunion: -2%
15.Republik Fossilien: -2,1%
16.Miepsches Reich: -5%
17.Königreich Coanien: -7,2%
18.Wildische Republik Guppirgistan: -10%
19.Besatzerrepublik Enimagien: -17%

In der Wildischen Republik kommt es immer mehr zu Ausschreitungen zwischen den verfeindeten Clans. Das Land stürzt in einen großen Bürgerkrieg, obwohl der Feind jederzeit angreifen könnte. Doch NanoCoaster lehnt sich zurück und beobachtet die Kämpfe im Feindesland. Die drei größten Milizen Gupprigistans liefern sich erbitterte Kämpfe, um ihre Ziele durchzusetzen. Internationaler Favorit ist die Liberty&Labour Party, die eine Freie Republik Guppirgistan anstreben. Als einzige der drei Clans will sie eine Demokratie etablieren. Die anderen beiden wollen Diktator Guppy und sein Regime stürzen, um selbst an die Macht zu gelangen. Verzweifelt versucht das Regime, den Umsturz zu verhindern, denn noch sehen sie eine Chance an der Macht zu bleiben. Der Rest der Welt sieht das anders. So hat Dachir Guppy bereits ein Angebot unterbreitet, bei dem Guppy in Dachirien ins Exil gehen kann und dann von seiner Bevölkerung sicher ist.
Larry Donell (Rebell) : „Guppy wollte nicht einsehen, dass seine Zeit um war. Er dachte, er könnte uns einfach schlagen und an der Macht bleiben. Dabei wusste doch jeder, dass er das nicht überstehen würde. Selbst seine engen Verbündeten in Dachirien.“
International werden bereits Wetten abgeschlossen, welcher Clan die Machtübernahme nun schaffen würde. Doch ein Problem gibt es noch zu lösen: Wie?
Bis in die Hauptstadt Grajana kann noch keiner der Clans vorrücken, da sie einerseits das Militär dort nicht ausschalten können und andererseits sich vor den Toren der Stadt gegenseitig bekämpfen. Nicht selten muss auch die Zivilbevölkerung darunter leiden. Häuser werden bombardiert, auch von der Guppirgischen Armee, Menschen mutwillig festgenommen und verhört.
Patricia Melome (Bewohnerin) : „Wenn es sein musste, haben die Leute jemanden genommen und sofort verprügelt, falls sie meinten, dass derjenige Teil eines anderen Clans ist. Es reichte schon zu sagen, welchen Clan man gut findet, um unter Verdacht zu geraten diesen anzugehören.“
Im nördlichen Coanien haben die hohen Generäle lange genug gewartet. Sie überreden den jungen NanoCoaster einen Angriff zu starten. Das Kaiserreich Dorian ist mit seinen Fliegern bereit. Nun sollte auch der Guppirgisch-Coanische Krieg ein Ende finden, indem Guppirgistan in Zeiten der Schwäche erobert wird. Doch Coanien hat nun ein ähnliches Problem. Die Soldaten verweigern den Angriff, weil sie sich nicht ins Verderben stürzen wollen. Auch Dorianische Piloten verweigern den Dienst und fordern ein Ende der militärischen Unterstützung Coaniens. Im Kaiserpalast reagiert man gelassen, da man Coanien nicht mehr in großer Gefahr sieht. NanoCoaster dagegen ist entsetzt über das Verhalten seiner Armee. Generäle werden entsendet, damit diese die Soldaten dazu zwingen. Als einer der Generäle von einem Gefreiten versehentlich erschossen wird, kommt es auch in Coanien zu Unruhen. Sie verlangen Antworten auf das Verhalten des Königs und der Armee. In Guppirgistan geht nichts mehr voran. Die Rebellen bekämpfen sich vor der Hauptstadt selbst. Die Guppirgischen Soldaten in Grajana sind vom Rest des Landes abgeschnitten und harren in der Stadt aus. Einige Truppen desertieren, da sie keine Hoffnung auf einen Sieg mehr haben.
Klaas Richna (Soldat) : „Mein Vorgesetzter hat auf die Rebellen außerhalb der Stadt geschaut, als er zu uns sagte, dass wir uns da nicht einmischen werden. Wir stimmten ihm zu und so legten wir Waffen und Uniform ab und gingen einfach weg. Das war die Guppirgische Art zu desertieren.“
Mit Entsetzen sehen sie Machthaber das Verhalten dieser Truppen, doch unternehmen können sie nichts. In beiden Ländern herrscht immer noch Stillstand.

„Und deswegen, meine Damen und Herren, wird die SAA auch weiterhin die Regierung stellen!“ (Applaus)
Die Rede von Heinz Schmökler, dem Vizepräsidenten unter Katharina Jennings. Es herrscht Wahlkampf und die Sozialdemokraten scheinen den konservativen Kräften zu unterliegen. Jennings Gegner ist der konservative James Ackermann, der Favorit vieler Bevölkerungsschichten. Jedoch sollte der Wahlkampf eine Wende erfahren, die das Land erschüttern wird. Untersuchungen der abgegebenen Stimmen ergeben, dass einige Leute offensichtlich mehrmals gewählt haben. In einigen Urnen wurden sogar vor Wahlbeginn bereits Wahlzettel entdeckt. Viele Aktionen sind auf Kameras festgehalten worden. Die Öffentlichkeit ist empört über diese Vorkommnisse.
Gerhard Triblét (Wahlbeobachter) : „Wenn man sich das so anguckt, dann erkennt man, dass sämtliche Wahlbetrüger aus einer Partei stammten. Das waren keine Einzelgänger, wie es in einigen Medien behauptet wurde, sondern ein wirklich groß angelegter, peinlich genau geplanter Wahlbetrug.“
Die junge Republik steht vor ihrer Zerreißprobe. Denn sowohl die konservative Freie Demokratische Alperische Partei, FDAP, und die Soziale Arbeiterpartei Alperia, SAA, haebn Wahlbetrug begangen. Die Bevölkerung geht auf die Straße und verlangt eine Neuwahl mit schärferer Kontrolle, doch es gibt ein Problem. Keine der Parteien will was von Wahlbetrug wissen und schieben die Schuld auf jemand anderes. Die rechtsextreme PNA (Partei Neues Alperia) nutzt die Gelegenheit, um sich in ein gutes Licht zu stellen. Die Partei erhält immer mehr Zuwachs und Zustimmung in der Bevölkerung. Es scheint, als wolle die Bevölkerung die gebrochene Republik abschaffen. Ein Verbund von Wählern wendet sich mit einem Brief an den Saphirischen Präsidenten Henry P. Bottom. Sie wollen damit die Aufmerksamkeit Klareupas erreichen.
Emilia Wassner (Verbund freier Wähler) : „Klareupa wusste, wie man eine funktionierende Demokratie schafft. Wir wandten uns an den Saphirischen Präsidenten, denn dadurch hatten wir direkt die ganze Aufmerksamkeit Klareupas auf den Wahlbetrug.“
In Saphirreich wird nicht lange gefackelt. Der Außenminister reist nach Alperia, wo er schärfere Wahlkontrollen verspricht. Katharina Jennings, die noch amtierende Präsidentin, stimmt den Kontrollen zu, größtenteils, um die Lage schnell zu entschärfen.
Gerhard Triblét: „Den Einfluss der Klareupäer in Alperia sollte man mal nicht unterschätzen. Es ist hier allgemein bekannt, dass sie uns noch dabei helfen, eine standhafte Republik auszubauen.“
Der Außenminister Saphirreichs fordert zudem, dass Jennings, wegen weiteren Betrugsverdachts, nicht mehr als Spitzenkandidatin antritt. Stattdessen geht Heinz Schmöckler in den Wahlkampf und gewinnt mit 52% der Stimmen. Dieses mal ohne Wahlbetrug. Der Schock des Wahlbetrugs ist überstanden. Die junge Republik ist erhalten geblieben.

Ebenfalls knapp verläuft der Wahlkampf in der alten Bundesrepublik. Während in Tebonistan Andy Malcolm wiedergewählt wird, zeichnet sich in Padelanien das Ende der Ära Schmied ab. Medien, wie die SCHILD und das Freiheitstribunal sehen in der konservativen HDP-Politikerin Angelika Schnörkel die neue Bundeskanzlerin. Tatsächlich erfreut sie sich großer Beliebtheit, denn ihr Wahlprogramm unterscheidet sich von den Forderungen des Fraktionsvorsitzenden Wilhelm Sherb. Die Politik Sherbs stößt auf großen Widerstand, auch in der eigenen Partei.
Jürgen Glack (HDP-Abgeordneter, bei „Let’s talk tonight“ 2012) : „Tut mir Leid, aber meine Partei ist das nicht mehr. Die HDP ist eine Partei der Säufer und der Lobbyisten geworden. Das ist nicht mehr die HDP, wie sie früher mal war."
Norman Blume (HDP-Abgeordneter) : „Viele Mitglieder der Hyperdemokraten Partei hofften, dass Frau Schnörkel die HDP dahin bringen könnte, wo sie früher stand, nämlich als eine bürgerliche Partei, die auch das Soziale noch kennt. Das ging in den 90ern immer mehr abhanden.“
Die Bootsche Demokratische Partei, kurz BDP, sieht in der HDP noch keinen ernsthaften Gegner. Auf einem Parteitag der Sozialdemokraten hält Schmied eine zuversichtliche Rede.
Joseph Schmied (Bundeskanzler, Parteitagsrede 2008) : „Was kann Angelika Schnörkel schon für Padelanien leisten? Ich sage es ihnen, aber dann bräuchten sie auch nicht zuhören, denn da kommt nichts Gutes bei heraus. Das sage ich ihnen! (Applaus).“
Die bootsche Bevölkerung sieht das anders. Viele Bundesbürger möchten einen Machtwechsel, denn Schmied ist seit Jahren alles andere als reformfreudig gewesen. Sein Pragmatismus kommt in der Bevölkerung nicht mehr an, dahingegen verspricht Schnörkel Steuersenkungen. Allerdings will Schnörkels Wunschpartner, die Grünen, keine Koalition mit der HDP eingehen.
Kai Beckman (Grüne, Parlamentsrede 2008) : „Frau Schnörkel, wir müssten wahrlich noch bekloppter sein, wenn wir mit ihnen in eine Koalition wollen. Wir unterscheiden uns ganz massiv!“
Norman Blume: „Naja, was soll man auch sagen? Nicht einmal wir in der HDP wussten so genau, was Schnörkel nun wollte. Sie hat teilweise einfach nur um den heißen Brei geredet und Phrasen aufgesagt, die wirklich jeder schon runterbeten konnte.“
Bei der Wahl gewinnt die HDP mit 37% der Stimmen die Wahl, die BDP erreicht 36%. Zusammen mit der Liberaldemokratischen Partei, LDP, bildet Schnörkel eine konservativ-liberale Koalition, die auch als „Dunkelblaue Koalition“ bezeichnet wird (Farbe der HDP ist lila, die der LDP blau). Die Ära Schmied ist zu Ende, doch hat er noch Anstand genug, um Schnörkel zu ihrem Sieg zu gratulieren. Die BDP, Grünen und die LÍNKE werden zur neuen Opposition.

Andere erwähnenswerte Meldungen:
-Das Südozeanische Verteidigungsbündnis wurde bis 2018 verlängert
-Dorian und Jemandsreich beschließen das „Notwendige Grundbündnis“: Sollte Stevereich einen der beiden den Krieg erklären, so muss der andere mitmachen. Das Bündnis erlischt, wenn die Wildrepublik Stevereich erlischt ODER wenn der Vertrag gekündigt wird

Machtwechsel:
Republik Alperia: Heinz Schmökler, SAA
Bundesrepublik Padelanien: Angelika Schnörkel, HDP
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Re: Der Forenkontinent 2: Und jetzt die ganze Welt!
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Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Oktober 2012, 15:36 
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Kampf um die Hauptstadt: Vor Grajana beginnen Kämpfe um die Macht in Guppirgistan. Der Anführer der Liberty&Labour Party wird von einem Attentäter ermordet und die „freie Staatsbewegung“ gewinnt an Einfluss.
Das Verbrechen des Jahrzehnts: Zwei Bankräuber in Saphirreich begehen das öffentlichste Verbrechen Klareupas. Ein Versagen von Polizei und Medien.
Die Drache-Doktrin: Reichskanzler Henry Christopher Drache wirft mit Drohungen um sich, damit er sein Reich stärken kann. Harddwell und Dorian sehen sich gezwungen, ihr Militär zu verstärken.

TOP-Liste: Welches Land hat die niedrigste Arbeitslosigkeit?

1.Sozialrepublik Jemandsreich: 0,7%
2.Militärrepublik Dachirien: 3,1%
3.Miepsches Reich: 3,2%
4.Föderalrepublik Tebonistan: 3,4%
5.Kaiserreich Dorian: 3,6%
6.Darkinische Republik: 3,7%
7.Zarentum IceSoulanien: 3,9%
8.Wildrepublik Stevereich: 4,2%
9.Republik Dudeland: 4,4%
10.Bundesrepublik Saphirreich: 4,7%
11.Republik Fossilien: 5,9%
12.Zarentum Posyatunion: 6,1%
13.Bundesrepublik Padelanien: 7%
14.Königreich Marcowo: 8,5%
15.Republik Alperia: 12%
16.Polyphemische Inselrepubliken: 12,1%
17.Besatzerrepublik Enimagien: 17%
18.Wildische Republik Guppirgistan: 32%
19.Königreich Coanien: 37%

Einen Kündigungsschutz (egal in welcher Form) existiert in den folgenden Ländern:
Sozialrepublik Jemandsreich, Föderalrepublik Tebonistan, Bundesrepublik Saphirreich, Bundesrepublik Padelanien, Polyphemische Inselrepubliken, Darkinische Republik, Republik Alperia, Königreich Marcowo, Zarentum IceSoulanien, Republik Dudeland, (Kaiserreich Dorian, sofern das Mindesteinkommen erreicht ist)

Kugelhagel vor der guppirgischen Hauptstadt Grajana sind inzwischen keine Seltenheit mehr. Entweder die Clans bekämpfen sich gegenseitig oder guppirgische Truppen versuchen verzweifelt die Belagerung der Stadt zu durchbrechen. Das Regime sieht kaum noch Hoffnung im Erhalt der wildischen Republik. Noch sind die drei konkurrierenden Clans etwa gleich stark und werden von unterschiedlichsten Leuten unterstützt. Favorit der südlichen Republiken ist immer noch die Liberty&Labour Party, die eine „Freie Republik Guppirgistan“ gründen wollen. Die anderen beiden Clans stehen für unterschiedliche totalitäre Systeme. Das guppirgische Freiheitsbündnis, lediglich an der Abschaffung des WILDischen interessiert, wird von Jemandsreich gestützt. Hofers „freie Staatsbewegung“ will die komplette Änderung. Abschaffung des WILDismus, erlöschen des Staates Guppirgistan und darauffolgende Gründung eines neuen Landes. In der Nacht des 21.Juni sollte schließlich die entscheidende Wende stattfinden. Der Anführer der Liberty&Labour Party, George Johann Baltinger, wird in seiner Unterkunft im Schlaf ermordet. Ein Messerstich direkt ins Herz sorgt für das Ableben des Clan-Führers. Der Attentäter kann knapp entkommen, sodass der Auftraggeber unbekannt bleibt. Die Moral der Liberty&Labour Party Mitglieder sinkt rapide.
Dwayne Burgoff (Rebell) : „Jetzt, wo unser Anführer tot war, hatten wir niemanden mehr, der uns zum Sieg verhelfen konnte. Unser Bestreben ein freies Guppirgistan zu schaffen war so gut wie zerstört.“
In den darauffolgenden Tagen lässt die Liberty&Labour Party, zum Entsetzen der Republiken Lucidias, immer mehr nach und scheidet irgendwann komplett aus. Somit stehen sich nur noch die beiden totalitären Clans und das schwächelnde Regime sich gegenüber. Nun schaltet sich auch die Wildrepublik Stevereich ein, indem sie offen Waffen und Vorräte an Hofers „freie Staatsbewegung“ liefert. Die ausländische Presse sieht in Hofers Bewegung inzwischen den Sieger.
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Linda Slowski (Sandingen-Expertin) : „Vor allem WILD-Faschisten und WILD-Extremisten sahen ihren Vorbildstaat sterben und bezeichneten Hofers Macht als das Böse. Zu jenem Zeitpunkt waren allerdings noch zwei große Clans präsent, sodass man noch keinen Sieger festlegen konnte.“
Für alle sicher scheint jedoch, dass das Regime fallen wird. In geheimen Kreisen Guppirgistans ist bereits bekannt, dass Diktator Guppy ein Exilgesuch an Dachirien gestellt und dieses bereits zwei Stunden danach angenommen wurde. Die beiden verbliebenen Clans rücken bis in die Stadt vor. Noch können Regimetreue Truppen sie vom Stadtzentrum und den Palast fernhalten, aber ewig aufhalten können sie die beiden Clans nicht, denn sie sind weiterhin von der Außenwelt abgeschnitten. Stevereich und Jemandsreich unterstützen die jeweils anderen Clans, sodass es auch zwischen diesen beiden Ländern mehr verbale Auseinandersetzungen gibt. Derweil bereiten Guppirgische Hubschrauber die Flucht Guppys vor. Der Staat steht kurz vor seinem Ende. Zu Recht, wie viele meinen würden.

11.August 2009. Die beiden Bankräuber Andreas Dröhner und Detlef Neuberger beschließen nach durchzechter Nacht eine Bank auszurauben. Die Saphirreicher Bank in Kirchgelsen, in Nordruhr-Saphirreich, wird überfallen und zwei Geiseln genommen. Die Polizei bezieht Stellung. Die beiden Geiselnehmer verlangen 2 Mio Klaros und ein Fluchtfahrzeug, sowie freien Abzug, damit die Geiseln freigelassen werden können. Die Polizei gibt nach, eine Geisel muss das Geld annehmen. Die Polizisten wissen, dass die Geiselnehmer ernst machen. Anschließend wird das Fluchtauto vorgefahren, auf Anweisung Dröhners. Es dauert nicht lange und die beiden Täter flüchten mit zwei Geiseln. In der Nachbarsgemeinde steigt Dröhners Freundin Erika hinzu. Beginn einer Irrfahrt.
Frank Thomas (Filialleiter der Saphirreicher Bank Kirchgelsen) : „Die beiden Täter konnten wohl nicht die Geiseln freilassen, wie sie es mir eigentlich versprochen hatten. Immerhin wussten sie, dass die Polizei jeden ihrer Schritte sorgsam beobachtete.“
Doch die behindert sich selbst. Drei saphirische Bundesländer streiten um die Kompetenz des Einsatzes, während Dröhner seelenruhig in einer Boutique einkaufen geht. Am Abend kapern die beiden Geiselnehmer einen voll besetzten Linienbus und die Polizei schaut lediglich zu. Streifenpolizisten leiten den Verkehr seelenruhig um, als sei nichts los. Am 12.August erreichen Reporter die Szene, Interviews und Fototermine werden mit den Gangstern geführt.
Andreas Dröhner (Straßeninterview 12.August 2009) : „Ja ne, mein Kumpel ist brandgefährlich, ne. Wenn hier die Bullen kommen wird rumgeknallt und die letzte ist dann die hier *schiebt Lauf seiner Pistole in den Mund und wieder raus*. Ich war im Jugendknast, habe 20 Jahre gesessen, also ist mir das alles auch scheiß egal.“
An einer Raststätte machen sie Halt, wo Dröhners Freundin Erika von zwei übereifrigen Beamten festgenommen wird. Reporter enthüllen die Aktion bei Dröhner und Neuberger. Die sofortige Freilassung Erikas wird gefordert, aber der Schlüssel bricht ab und muss ersetzt werden. Der übereifrige Neuberger schießt dem bonischen Manfred Dietrichs in den Kopf. 20 Minuten später trifft ein Krankenwagen ein, Dietrichs stirbt noch diese Nacht in der Notaufnahme. Ein zweites Fluchtauto, das eines Traumauge-Reporters, wird bereitgestellt und die Verbrecher flüchten mit zwei neuen Geiseln. Den Bus lassen sie hinter der bonischen Grenze zurück.
Klaus Brachner (Anwalt) : „Man hat den beiden erzählt, die bonische Polizei sei mehr zu Verhandlungen bereit, als es in Saphirreich der Fall sei. Dies stellte sich als Irrtum heraus, sodass sie von dort aus wieder nach Saphirreich zurückfuhren.“
Bizarre Szenen. Reporter aus allen möglichen klareupäischen Zeitungen, Magazinen und Sendern umzingeln das Fluchtauto, reden mit den Geiselnehmern. Manche bringen sogar Kaffee und enttarnen Undercover-Polizisten.
Erhard Schlaffer (Reporter „Saphirische Allgemeine“ ) : „Die Situation hat mich ziemlich erschreckt. Da waren tatsächlich Reporter, die ihnen Kaffee geholt haben oder sich sogar fast zu Mittätern gemacht hatten.“
Der spätere SCHILD-Chef Eric Dreimann steigt hinzu und zeigt ihnen den Weg bis zur nächsten Raststätte, wo er wieder aussteigt.
Ausschnitt aus „Saphirreich aktuell“:
Tom Ruven: Und was haben sie gesagt?
Eric Dreimann: *kommt auf die Kamera zu, spricht zu einem Kollegen* Ja, sie meinten, dass sie nun in Richtung Padelanien fahren. Angeblich hofft sich Dröhner, dass die dort „netter“ sind.

Doch so weit kommen die Gangster nicht. Die Polizei will den Fall nicht an die bundesbootschen Behörden abgeben. Eine reine Prestigesache. Einige Kilometer vor der Saphirisch-Bootschen Grenze zünden Blendgranaten, das Fahrzeug wird gerammt. Beamte des Sonderkommandos eröffnen das Feuer. Eine der beiden Geiseln springt aus dem Wagen, die andere bleibt im Fahrzeug sitzen. Sabine Papst stirbt im Kugelhagel, angeblich durch eine Kugel Dröhners. Die drei Verbrecher Andreas Dröhner, Detlef Neuberger und Erika Reinert werden vor Ort verhaftet. Sowohl die Polizei, als auch die Presse muss ihr Versagen eingestehen.

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Die Nordinien-Krise, wie sie oftmals genannt wird, nimmt seinen Anfang bereits im Jahr 2004 mit der Gründung der Wildrepublik Stevereich. Schon damals waren Kaiser JohnDorian und Staatsvorsitzender Eric Harddwell besorgt um die riskante rechte Strömung des Landes. Knapp 5 Jahre später häufen sich die Befürchtungen, auch in Klareupa. Henry Christopher Drache, Reichskanzler der Wildrepublik Stevereich, stellt die Drache-Doktrin auf, in der er jede Handlung, die auch nur annähernd gegen Stevereich ist, als feindliche Handlung einstufen lässt. Zudem bezeichnet er die südlichen Gebiete Jemandsreich als „verdecktes Hoheitsgebiet der Wildrepublik Stevereich und des Steveländischen Volkes“. Damit wird er Verschwörungstheoretikern gerecht, die schon seit Jahren im Internet ähnliche Sachen proklamieren. Harddwell und Dorian fühlen sich dadurch von Stevereich bedroht. Ihr anfänglich noch ungewolltes Zweckbündnis wird damit immer wichtiger, denn Stevereich rüstet enorm auf. Noch im selben Jahr stellt Jemandsreich sein Atomwaffenprogramm fertig, 7 neue Atomraketen in der Welt. In nur einem Jahr sollte auch Stevereich über schmutzige Waffen verfügen. Keiner der drei Staaten traut den anderen. Jemandsreich und Dorian hatten immerhin schon seit Jahrzehnten Spannungen, die auch jetzt noch, trotz Zweckbündnis, andauert. Mit dem rechten Stevereich machte man sich das sozialistische Jemandsreich automatisch zum Feind, Dorian zog nach, weil HC Drache sich immer wieder gegen den Dorianischen Kaiser aussprach. Die Dorianisch-Steveländischen Verträge wurden mittlerweile aufgekündigt. Der ehemalige Bundeskanzler Joseph Schmied bringt es beim „tagesblick“ auf dem Punkt.
Joseph Schmied (Straßeninterview tagesblick, 9.10.2009) : „Da stehen sich drei bis auf die Zähne bewaffnete Staaten gegenüber, die sich gegenseitig nicht leiden können. Nordinien ist ein Pulverfass geworden, welches leider auf einer Baustelle steht, wo dauernd geschweißt wird und daher ständig Funken fliegen.“
Andere spielen die Gefahr runter, wie beispielsweise der bonische Außenminister Leopold Schwarzfeld.
Leopold Schwarzfeld (Bonischer Außenminister) : „Ich dachte nicht, dass die so verrückt seien, einen großflächigen Krieg zu beginnen. Die Lage war ernst, aber soweit wollte man eigentlich gar nicht denken.“
Harddwell und Dorian sehen das ähnlich. Sie sind überzeugt, dass Stevereich das einzige Land ist, das die Sache unnötig anheizt. Dabei machen sie genau das Gleiche. Sie rüsten auf und positionieren immer mehr Truppen nahe der Grenzen zu Stevereich. Jemandsreich legt inzwischen sogar Minen aus, um potenzielle Invasoren fernzuhalten. Der Kaiser und der Staatsvorsitzender fliegen nach Teneva in Dudeland, um sich mit dem saphirischen Präsidenten und den bonischen Präsidenten zu besprechen. Der Darkinische Premierminister musste wegen einer plötzlichen Erkrankung absagen, die bootsche Bundeskanzlerin Angelika Schnörkel lehnte bereits die Einladung ab, weil sie die Lage als „harmlos“ betrachtet. In Teneva besprechen die 4 Regierungschefs die Sachlage und sind sich einig: Stevereich ist eine ernsthafte Gefahr für den Frieden.
Ernest Jenkovi (Berater Harddwells) : „Die vier waren sich einig, dass HC Drache gefährlich und irrational war. Nur mit dem Umgang hatten sie andere Meinungen. Die Klareupäer wollten ihn ruhig bändigen, Jemandsreich ihn gleich loswerden und Dorian ihn langsam die Macht entziehen. Man einigte sich nur darauf, im Notfall gegen Stevereich vorzugehen.“
Die Anspannung in Nordinien. Mit der Drache-Doktrin verschärft sich die Lage unnötig mehr. Einzig Dudeland beharrt auf seine Neutralität, um nicht einbezogen zu werden. Die anderen drei beobachten sich gegenseitig, bis an die Zähne bewaffnet.


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Aufstand der Kolonien: Die Kolonien auf Colony Island wehren sich gegen die ausländischen Besatzer. Die Ausbeutung der Einwohner wird auch von anderen Ländern kritisiert.
Das Misstrauensvotum: Während in Saphirreich gewählt wird, findet in Padelanien ein konstruktives Misstrauensvotum gegen die Bundeskanzlerin statt. Sie wird schließlich abgewählt.
Fall des Regimes: Der Staat Wildische Republik Guppirgistan existiert nicht mehr. Es entsteht eine rechtsfreie Zone, in der Anarchie und Agonie herrschen.

Info: Die Bundesstaaten der einzelnen Länder. Es zählen dabei nur die Länder, in denen die Bundesstaaten auch eine politische Instanz haben und nicht nur namentlich existieren.

Countys der Bundesrepublik Padelanien: Harvest County, Range County, Lincoln County, Ruhr County, Desert County. Die Countys haben einen Ministerpräsidenten, ein Kabinett, sowie einen Countysenat, der als Parlament fungiert.
Bundesländer der Bundesrepublik Saphirreich: Nordruhr-Saphirreich, Saphsee-Westfalen, Tropen-Vorpommern, Westküste, Südtropen. Die Bundesländer haben einen Ministerpräsidenten, ein Kabinett und Landesparlamente.
Provinzen der Darkinischen Republik: North lake coast, Gebirgsprovinz, Rich County, Provinz Pfalzland, Westfalen Provinz. Die Provinzen haben einen Provinzpremier, ein Kabinett und einen Provinzsenat.
Inseln der Polyphemischen Inselrepubliken: Insel Snurios, Insel Hatootia, Insel Chelios, Insel Malozien, Insel Malocha, Insel Palmanien, Insel Starnien. Das Archipel selbst wird Ikariam genannt. Sie haben Inselpremiers, Inselkabinette und auch Inselparlamente.
Bundesstaaten der Föderalrepublik Tebonistan: Boningen, Südbonistan, Nordbonistan, Ostbonistan, Südost County. Die Bundesstaaten haben einen Ministerpräsidenten, ein Kabinett und Parlamente.
Reiche des Kaiserreichs Dorian: Dorianisches Reich, Dorianisches Staatsgebiet. Ersteres ist das Kernland des Kaiserreiches. Sie haben ihre eigenen Vertreter im Kaiserpalast.
Kantone der Republik Dudeland: Scheuermark, Brial, Mittelgebirskanton. Die Kantone haben einen Kantonkanzler, ein Kabinett und ein Kantonsparlament.
Fürstentümer der Wildrepublik Stevereich: Fürstentum Biehn, Fürstentum Crawford, Fürstentum Magnesien, Fürstentum Ridgewood. Früher hatten die Fürstentümer einen eigenen Fürsten, inzwischen haben sie kaum politische Instanz (nicht abschließend geklärt).
Ländereien des Zarentum IceSoulanien: Kalte Grafschaft/Cold County, Grüne Ländereien, östliche Grafschaft. Die Ländereien haben einen eigenen „Katzenvertreter“ und einen Grafen. Die grünen Ländereien haben statt einem Grafen einen Fürsten.
Unionstaaten des Zarentum Posyatunion: Posyanien, Mieponien, Fossilia. Die Unionsstaaten haben einen eigenen Premier und ein Kabinett, aber kein Parlament.

Colony Island, 6.Dezember. Schon seit Jahrzehnten werden die Insel und ihre Bevölkerung von den drei verbliebenen Kolonialmächten ausgebeutet. Die Sozialrepublik Jemandsreich, das Kaiserreich Dorian und die Militärrepublik Dachirien. Drei Staaten, die sich gegenseitig misstrauen und alte Kulturstätten durch hochmoderne Militäranlagen ersetzten. Seit 1968 protestieren die Menschen in Klareupa gegen den Kolonialismus.
Anne Milke (Demonstrantin) : „Wir haben uns gegen den rasanten Kolonialismus ausgesprochen, weil er, für uns zumindest, nicht mehr zeitgemäß und schlicht und ergreifend unsozial, ungerecht und brutal war.“
Dieses Verhalten schwappt auf einige Parlamentarier über, die in den Parlamenten immer wieder ein Stopp fordern.
George Pisa (Fraktionsvorsitzender DIE LÍNKE, bootsches Bundesparlament, Rede 2003) : „Herr Bundeskanzler, es ist gut, dass sie gegen die Kolonien sind, aber es reicht nicht. Die Konservativen in diesem Parlament fordern die ganze Zeit, dass wir uns einen Teil holen. Das ist doch wohl ein Stuss!“
Auch die Menschen in Colony Island haben genug. Sie wollen ihre Freiheit wieder haben und einen eigenen Staat gründen. Dachirien zögert keine Sekunde und metzelt die Demonstranten nieder, während Dorian und Jemandsreich die Proteste ignorieren. Als es aber zu weitläufigen Streiks kommt will Harddwell reagieren. Für ihn geht es um den Stolz des Sozialismus, wenn ein Streik ausbricht.
Timothy Kavonski (Berater Harddwells) : „Es war wie seine heilige Pflicht als sozialistischer Staatsvorsitzender, dass er dort hinreist und die Streiks beendet. Er hat es auch versucht, er ist hingereist, aber beenden konnte er die Streiks nicht.“
Die Aufständischen fordern ein Ende der Spaltung und der Ausbeutung ihrer Insel. Unterstützung erhalten sie besonders aus Alperia und Marcowo, die selbst aus Kolonien entstanden sind. Harddwell sieht keine andere Wahl, denn er steht auch unter finanziellen Druck.
Timothy Kavonski: Jemandsreich steckte zu dieser Zeit in einer Wirtschaftskrise, wo er dringend Kosten sparen musste. Die Ausgaben an die Kolonien waren höher, als ihr Ertrag, was er jahrelang nicht glauben wollte. Deswegen wollte er sie abgeben.“
Harddwell unterschreibt einen Vertrag, welcher besagt, dass am ersten Januar des nächsten Jahres die Jemandischen Kolonien in einen eigenständigen Staat umgewandelt werden. Die Bewohner haben damit einen Teil geschafft, doch Dachirien gibt nicht nach und Dorian ignoriert weiterhin die Proteste. So wird sich ein zukünftiger Staat wohl nur auf den Jemandischen Teil konzentrieren, sofern es gelingen sollte.

Das Jahr auch gleich einen doppelten Machtwechsel empor bringen. Henry P. Bottom steht unter Druck, denn seine Kontrahentin für die Demokratische Partei Saphirreich ist Traum_Saphir. In den letzten Jahren ist die Popularität Saphirs enorm gestiegen, sodass sie gute Erfolgschancen hat. Die Konservativen bangen um die Regierungsgewalt.
Ingrid Knarren (SPD-Abgeordnete) : „Die Befürchtung war, dass wir die Wahl verlieren würden. Schließlich zeichnete sich bereits ab, dass sie wohl viele Stimmen erhalten würde.“
Traum_Saphir und die DPS treten mit einem erfrischend anderen Konzept an, als Bottom. Sie wollen das Wirtschaftswachstum mit mehr Investition vergrößern, die Banken besser kontrollieren und die Sozialhilfen verbessern. Außenpolitisch wollen sie Entspannung, statt die Anspannung. Es wirkt wie der komplette Gegenentwurf zu Bottom.
Richard Claas (Wahlbeobachter) : „Beim genaueren Hinsehen erkannte man eine Spaltung zwischen den beiden großen Parteien. Das waren zwei völlig unterschiedliche Regierungskonzepte. Der eine beharrte auf das Alte, der andere auf Neuerungen.“
Schließlich ist es soweit und die Wahlen finden statt. Traum_Saphir und die DPS gewinnen gegen die SPD, mit 42% der abgegebenen Stimmen. Die linken saphirischen Demokraten, kurz LSD, gehen eine Koalition ein. Ein Machtwechsel in der neuen Bundesrepublik. Natürlich wird dies gebührend gefeiert. Weniger erfreulich ist der plötzliche Machtwechsel in der alten Bundesrepublik.
Oskar Schreiner (Abgeordneter, Rede Juli 2010) : „Hiermit spricht das Bundesparlament der Bundesrepublik Padelanien der Bundeskanzlerin Angelika Schnörkel das Misstrauen aus und fordert eine unverzügliche Parlamentswahl Ende diesen Monats.“
Die Bootsche Demokratische Partei und die Línke haben damit ihr Ziel vorerst erreicht. Bundeskanzlerin Angelika Schnörkel soll gestürzt werden, auch auf Bitten der Bundesbürger. Schon seit Monaten zeichnet sich eine negative Stimmung gegen die Kanzlerin. Die Deregulierung der Finanzmärkte nahmen die Padelanier noch skeptisch hin, doch als sie das weltweit gelobte „Prinzipielle Versicherungssystem“ abschaffen und ersetzen will, bringt es das Fass zum Überlaufen. Öffentliche Demonstrationen finden statt und auch die Presse geht alles andere, als behutsam vor.
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Ulrich Schaffner (SCHERBE-Journalist) : „Die Bundesbürgerinnen und Bundesbürger waren wirklich sauer auf die Kanzlerin, weil sie Sachen abschaffen oder ändern wollte, die niemand geändert haben wollte. Warum sollte man das weltweit angesehen Versicherungsprinzip durch ein billigeres und weniger effektives ersetzen? Das konnte keiner verstehen.“
Auch die Außenpolitik der Bundeskanzlerin Schnörkel und die Innenpolitik des Innenminister Wilhelm Schrubble passt den Bürgern nicht. Schnörkel erklärte, dass die bootsche Bundesarmee vergrößert werden müsse, da Krieg die „Ultima ratio“ sei. Für die Padelanier ein Skandal großen Ausmaßes. Die neuen Wahlen zeigen, dass kaum jemand ihre Politik unterstützt.
Jürgen Glack (HDP-Abgeordneter) : „Man muss auch sagen, dass die Bundeskanzlerin eine sehr Lobbyfreundliche Politik führte, also sehr für die Unternehmen. Ich bin ja selbst konservativ, aber das übertraf doch wohl alles. Niemand kann erwarten, dass Padelanien jemals eine solche Richtung freiwillig annimmt.“
Die Bundeskanzlerin verliert krachend. Stattdessen gewinnt der Sozialdemokrat Padelboot die Wahl, der bereits seit Jahren direkt in das Bundesparlament gewählt wurde. Angelika Schnörkel zieht sich aus der Bundespolitik zurück.
Jürgen Glack: „Es war nicht das erste mal, dass ein konservativer Kanzler abgewählt wurde. Da war schon mal ein Kanzler in der bundesbootschen Geschichte, der durch ein Misstrauensvotum gestürzt wurde.“
Der Machtwechsel in Klareupa war geschaffen. Der Kontinent wendet sich immer mehr der Sozialdemokratie zu.

In Guppirgistan kämpfen sich die Rebellen immer weiter in das Stadtzentrum vor. Die „freie Staatsbewegung“ Hofers und das „guppirgische Freiheitsbündnis“ bekämpfen sich dabei immer noch gegenseitig, da sie unterschiedliche Zielsetzungen haben. Hofer, von seinen Anhängern Gadhofi genannt, sieht sich aber bereits fast am Ziel. Die ausländische Presse berichtet immer wieder über ihn und seinen Clan. Der Kampf um den Palast in Grajana rückt immer näher und die Regimetreuen Truppen müssen sich immer weiter zurückziehen. Ihr Anführer Guppy ist zu diesem Zeitpunkt bereits im Dachirischen Exil untergetaucht. Die beiden Clans können die Regimetreuen Truppen schließlich besiegen, doch einen großen Sieg haben sie nicht. Schließlich bekämpfen sie sich gegenseitig um die Vorherrschaft im Palast.
Anton Erfler (Rebell) : „Zwei Möglichkeiten. Entweder die oder wir. Und wir wollten, dass wir gewinnen, also kämpfte man um den Palast. Jeder wollte den Sieg erringen.“
Eine ruhige Proklamation kann nicht stattfinden, sodass die Staatengemeinschaft zwar den Untergang Guppirgistans anerkennt, aber das Gebiet keinem neuen Staat zuordnet. Es entsteht eine rechtsfreie Zone, sozusagen ein Vakuum. Beide Clans wollen dieses Vakuum füllen, das guppirgische Freiheitsbündnis Guppirgistan als neuen Staat aufleben lassen, das freie Staatsbündnis die „Demokratische“ Volksrepublik Hoferibyen gründen. Im ganzen Land kommt es zu Kämpfen zwischen den Clans und der Bürgerkrieg entflammt erneut. Viele Menschen flüchten nach Coanien, Marcowo und Alperia, zur Not auch über das Meer nach Klareupa. Derweil einigen sich Jemandsreich und Stevereich darauf, keinen der Clans mehr zu unterstützen. Ein Versuch von Eric Harddwell, um die Anspannung zu lockern. Den Clans interessiert das herrlich wenig, denn sie wollen lediglich die Machtergreifung vollenden. Noch herrscht Gleichstand zwischen ihnen. Der Coanische König NanoCoaster schaut vergnügt zu, da sich sein Krieg mit Guppirgistan praktisch in Luft aufgelöst hat.
Gina Maklor (Alperische Beamtin) : „Was auch immer entstehen sollte, in Alperia war man ziemlich angespannt. Wird es eine kriegerische Nation werden, werden sie sich international neutral verhalten oder völlig irrational? Bei beiden Clans war man sich nicht sicher und das konnte man auch nicht.“
Auch in anderen Staaten hat man die Befürchtung, dass eine kriegerische Diktatur sich erheben könnte. In Coanien blieben die Grenzsoldaten auf ihren Posten, um im Notfall reagieren zu können. Das Kaiserreich Dorian ließ einige Flieger und ihre Piloten im Land zurück. Der Dorianische Kaiser SamDorian wollte den Untergang Coaniens nicht riskieren. Doch für Dachirien ist der Verbündete Guppirgistan endgültig verloren. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann der neue Staat entsteht und auch, welcher Staat entstehen wird. Die demokratische Volksrepublik Hoferibyen? Oder doch die Demokratische Republik Guppirgistan? Sicher war nur eines: Keine der beiden Staaten sollte wirklich demokratisch sein.

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AcePolit: Und das ist ehrlich so passiert?!
Motorboot: Ja. Hast du denn in Geschichte nicht aufgepasst? Lucidia war nie so ein richtiger Kuschelplanet. Irgendwo war immer was los.
AcePolit: Dabei heißt es, Klareupa sei eine Kuschelecke…und hier in der Doku zeigt sich, dass Klareupa nicht so kuschelig ist, wie es immer scheint.
Jason69: Kommt drauf an. „Kuschelig“ ist eh ein unpassender Begriff. Es ist Sozialstaatlich und freiheitlich, aber es schließt Terrorismus und Gewalttaten nicht aus. Sieht man ja an der radikalen Arbeiterpartei.
AcePolit: Dann gucken wir weiter. Ich will unbedingt wissen, wie die Krise in Nordinien ausgeht!
Motorboot: Alles klar. Da wird noch so einiges passieren in der Doku.

So. Das erste Jahrzehnt der Doku ist nun zu Ende, womit ein Fünftel geschafft wäre. Wie fandet ihr das erste Jahrzehnt? Langweilig? Spannend? Unterschiedlich? Was war absehbar, was war überraschend? Eure Meinung würde mich echt interesieren. :)

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Re: Der Forenkontinent 2: Und jetzt die ganze Welt!
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Ungelesener BeitragVerfasst: 18. Oktober 2012, 18:18 
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Großes Lob, machst das echt super. Jetzt muss unser lieber Gadhofi doch endlich mal gewinnen und seine "Demokratische" *lach* "Volksrepublik" *lach* Hoferibyen *ernst schau* nur noch gründen.

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Re: Der Forenkontinent 2: Und jetzt die ganze Welt!
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Super Arbeit! Wie erwartet...

Natürlich sind hier und da ein paar Fehler, aber die halten sich in Grenzen und stören das Gesamtwerk eigentlich nicht. Die Staaten der User hast du ziemlich gut getroffen, besser als beim letzten Mal noch, will ich meinen (Yay, SRJ! :D ) und in der Handlung des Planeten herrscht ebenfalls genug Abwechslung. Von kleineren regionalen und nationalen Geschichten bis hin zu Ereignissen der Weltgeschichte. Man merkt auch, dass du dich für Politik sehr begeistern kannst, die Vorgänge in Wirtschaft und Politik beschreibst du verständlich und interessant.

Der größte Pluspunkt ist allerdings das große Spekulieren, wie es denn weitergeht. Hier und da ein paar versteckte Infos, immer wieder Überraschungen und Wendungen...nicht schlecht.

Nur deine Fehlerquote ist noch senkungswürdig, einige Rechtschreib- und Grammatikfehler müssen nicht sein. Auch so manch ein Formulierungsfehler wäre auch bei übermüdetem Tippen wohl noch zu vermeiden gewesen.

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Re: Der Forenkontinent 2: Und jetzt die ganze Welt!
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Ungelesener BeitragVerfasst: 30. Oktober 2012, 16:46 
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Unabhängigkeit der Kolonie: Die Jemandische Kolonie erhält am 1.Januar des Jahres ihre Unabhängigkeit. Die Gründung eines neuen Staates.
Frischer Wind in Klareupa: Die neugewählten Regierungschefs versprechen Außen- und Innenpolitische Veränderungen in Klareupa. Die Zeit der Entspannung und des Wohlstands beginnt.
Ausgabe von DIE SCHERBE: „Droge Klartraum“

Statistik: Gibt es die Todesstrafe in den Ländern?

Kaiserreich Dorian: Die Todesstrafe ist für Hochverrat und sehr schwere Straftaten (z.B. Kindermord) anwendbar. Praktiziert wird sie relativ selten.
Sozialrepublik Jemandsreich: Schwere Straftäter können im Ernstfall hingerichtet werden. Viele sitzen allerdings lebenslänglich unter absurd unwürdigen Bedingungen. Verhaftete politische Gegner werden meistens abgeschoben.
Republik Dudeland: Die Todesstrafe ist mit Gründung der Republik 1933 abgeschafft worden.
Wildrepublik Stevereich: Der Staat hat sich nach der Machtübernahme der RAP das Recht genommen, jeden zu töten, der „die allgemeine Ordnung des Reiches antastet“.
Bundesrepublik Padelanien: Die Todesstrafe ist mit Gründung der Bundesrepublik 1918 offiziell abgeschafft worden. Diese wurde allerdings schon seit 1787 nicht mehr praktiziert.
Bundesrepublik Saphirreich: Die Todesstrafe wurde im Saphirischen Königreich 1569 das erste Mal abgeschafft. Mit Gründung der Bundesrepublik 1934 wurde diese auch nicht mehr eingeführt. 1952 stimmten bei einer Volksabstimmung 85% der Bundesbürger gegen die Einführung der Todesstrafe.
Föderalrepublik Tebonistan: Seit Gründung der Föderalrepublik 1924 nicht mehr praktiziert und im Jahr 1932 gesetzlich abgeschafft.
Darkinische Republik: 1968 im Zuge der klareupaweiten Friedensbewegung abgeschafft.
Polyphemische Inselrepubliken: 1901 von Inselkönig Magnus Ariales abgeschafft.
Republik Alperia: 1991 durch Verfassungsänderungen abgeschafft.
Königreich Marcowo: 1897 bereits abgeschafft. Bei Gründung des Königreiches 1905 abgelehnt.
Königreich Coanien: Todesstrafe bei Landesverrätern und Schwerverbrechern angewendet. Wird allerdings kaum noch praktiziert.
Miepsches Reich: Die Todesstrafe wird häufig angewandt, größtenteils aber wegen Dachirien.
Besatzerrepublik Enimagien: Todesstrafe wird durch Dachirien ausgeführt.
Militärrepublik Dachirien: Die Todesstrafe wird häufig angewandt. Das genaue Ausmaß ist nicht bekannt, da gelegentlich Personen einfach „verschwinden“.
Zarentum IceSoulanien: 1935 in der Katzenrepublik abgeschafft. Mit Gründung des Zarentums abgelehnt worden.
Zarentum Posyatunion: Todesstrafe wird nur durch Dachirien ausgeführt.
Republik Fossilien: Todesstrafe 1926 abgeschafft, aber Dachirien nimmt sich das Hinrichtungsrecht heraus.
Melodanien: Wird mit Inkrafttreten der neuen Verfassung offiziell abgeschafft.

Der Beginn des neuen Jahres. Für die Bewohner der Jemandischen Kolonien ein besonderer Tag, denn an diesem Tag soll endlich die neue Verfassung in Kraft treten. Der jemandische Staatsvorsitzender Eric Harddwell und seine Parteifreunde Dimitri Gigodew, Girard Discarde, Ein Jemand und Patricia Walnesh sind ebenfalls anwesend, um beim Ende der sozialistischen Kolonie dabei zu sein.
Igor Ranzkremp (Begleiter von Gigodew) : „Wir hatten alle das Gefühl, dass wir etwas verlieren würden. Gleichzeitig wussten wir innerlich aber, dass wir damit das Richtige taten. Die Ausbeutung der Kolonie wurde zu teuer und war für Harddwell zu kapitalistisch.“
Kurz vor Mitternacht verlassen die Sozialisten mit ihren letzten Truppen das Land, Harddwell winkt zum Abschied. Bejubelt von den Bewohnern.
Erika Landmann (Bewohnerin) : „Natürlich verabschiedeten wir ihn. Er war es schließlich, der uns befreit hatte, was die anderen beiden großen Kolonialmächte nicht taten.“
Ein paar Wochen zuvor, im Jahr 2010. Zusammen mit internationalen Politikexperten schreiben mehrere Intellektuelle die neue Verfassung für einen neuen Staat. Man orientiert sich sehr nach klareupäischen Vorbild, will man doch eine neue Demokratie gründen. Bedacht wird aber auch der Kolonialherr Jemandsreich, den man als befreundeten Staat behalten will. In der Flagge wird daher die Staatsfarbe Jemandsreiches, nämlich das Knallgrün, mit eingebunden. Auch in der Verfassung bekennt sich der neue Staat als Freund Jemandsreiches.
Karl Lindman (Saphirischer Mitverfasser) : „Ziel war es, sowohl zu Klareupa als auch zu Jemandsreich eine enge Bindung zu haben. Der Staat wollte sich nicht zwischen diesen Fronten stellen, was durchaus eine schwierige Aufgabe war. Aber wir haben sie ganz gut hingekriegt.“
Die beiden Mitverfasser aus Jemandsreich sind zufrieden. Die Nachbearbeitung erfolgt gänzlich in Eigenregie, ohne Hilfe der internationalen Politikexperten. Dann stehen die Konturen fest, die am 1.Januar in Kraft treten sollen. Schließlich ist es endlich soweit. Am 1.Januar 2011 wird ein neuer Staat geboren: Die Demokratische Republik Melodanien. Die Bewohner feiern die Gründung des neuen Landes und wählen schon bald darauf ein Parlament. Präsident des Landes wird der links-liberale Thomas Donovan. Provisorisch entscheidet das noch kleine Parlament die Stadt „Los Bayside“ zur Hauptstadt der D.R.Melodanien zu erklären. Zur Amtseinführung des Präsidenten sind auch der jemandische und die klareupäischen Regierungschefs anwesend. Ein letztes Mal nimmt Harddwell Abschied von den ehemaligen Kolonien und betont die Wichtigkeit einer andauernden Partnerschaft zwischen der Sozialrepublik und der Demokratischen Republik, auch wenn sie unterschiedlich sein mögen. Am 2.Februar schließlich beginnt Thomas Donovans Amt als Präsident eines neuen Staates.

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In Klareupa kündigt sich ein Wandel an. Mit den Wahlen des letzten Jahres rückt Klareupa immer mehr in Richtung der Sozialdemokratie. Es kündigen sich Reformen an, die das Leben angenehmer gestalten sollen. Präsidentin Traum_Saphir beginnt mit der versprochenen Entspannungspolitik. Im Kongress stellt sie ihren Stufenplant vor.
Traum_Saphir (Kongressrede 12.3.2011) : „Kernstück des Stufenplanes ist es, die Völkerverständigung auf ganz Lucidia zu stärken, den Handel untereinander zu fördern und friedliche Lösungen in Krisenzeiten zu garantieren. Die Bundesrepublik Saphirreich soll den ersten Schritt wagen.“
Applaus bei allen Fraktionen, mit Ausnahme der konservativen SPD. Die Entspannungspolitik findet in der klareupäischen Öffentlichkeit breite Zustimmung. Bei einem Treffen der klareupäischen Staaten spricht sie aus, was vorher nicht denkbar gewesen wäre.
Traum_Saphir („Trimmer Entspannungsrede“ 15.4.2011) : „Auch wenn viele es nicht glauben können, ist das Kaiserreich Dorian in einigen Punkten doch recht in Ordnung. Natürlich gibt es Sachen, die auch mir überhaupt nicht gefallen, aber SamDorian ist ein weiser Herrscher und auch sein Nachfolger JohnDorian kann durchaus in Ordnung sein. […] Wir sollten aufhören, das Kaiserreich als „durch und durch schlecht“ zu bezeichnen, denn das ist nur ein Teil der Wahrheit.“
Auch hierfür erhält sie Applaus und Zustimmung. Lediglich der alte Verbündete Padelanien ist am Anfang noch skeptisch. In der alten Bundesrepublik zweifelt man, ob JD ein guter Nachfolger ist.
Oskar Schreiner (Bootscher Außenminister) : „Wir hatten ehrlich gesagt die Befürchtung, dass JohnDorians radikales Verständnis von Kapitalismus einen negativen Dominoeffekt starten könnte. Damals konnten wir das schlecht einschätzen, wobei wir uns da durchaus geirrt hatten.“
Saphirreich geht den ersten Schritt. Ein gemeinsames Handelsabkommen soll Klareupa dem Kaiserreich näher bringen. In Padelanien geht der neue Bundeskanzler zunächst die inneren Reformen an. Mit einer Koalition der Parteien BDP, LDP und LÍNKE hat er die Mehrheit des Parlaments hinter sich und kann seine Reformprojekte starten. Reformprojekte seiner Vorgängerin Schnörkel macht er größtenteils rückgängig. Seine zwei großen Ziele sind die Verbesserung des Prinzipiellen Versicherungssystems und der Regulierung des Marktes, ohne dabei die Marktwirtschaft zu gefährden.
George Pisa (Fraktionschef DIE LÍNKE) : „Bei einem Koalitionsgespräch hat er mal zu mir gesagt: „Hör mal, George. Ich möchte die soziale Marktwirtschaft noch sozialer gestalten, kann ich da auf euch zählen?“ Ich antwortete ihm, dass wir auf jeden Fall zusagen, wenn wir es als sozial gerecht empfinden. Da haben wir erstmals Pläne besprochen.“
Eine Reform des Arbeitslosengeldes, welches lose an das System Jemandsreiches anlehnt wird entwickelt. Schon im selben Jahr wird das „Marktsicherungsgesetz“ verabschiedet, aufgrund dessen in den drei Industrien der Stromerzeugung, Wasserversorgung und Lebensmittelproduktion ein staatlicher Konzern gegründet werden, um so erhöhten Preisen vorzubeugen. In Tebonistan und Darkinien skeptisch betrachtet, feiern Saphirreich und Polyphemien die Entscheidung. Einzig die konservative HDP versuchte das Gesetz zu verhindern, vergeblich. Schon bald darauf erklärt auch Traum_Saphir, dass sie in der neuen Bundesrepublik eine Reform des Sozialstaats durchbringen will.
Jeffrey Bergmann (Abgeordneter DPS) : „Die neuen Reformen, sowohl Außenpolitisch als auch Innenpolitisch, waren auch Wahlversprechen, die Saphir eingehalten hat. Große Teile der Bevölkerung befürworteten diesen Wechsel.“
Auch Lucas Adelberg aus Polyphemien will das Sozialsystem verbessern lassen. Die Zeit der Reformen und der Entspannungspolitik in Klareupa haben begonnen.

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Das Klarträumen. Eine Tätigkeit, die für viele ein wichtiger Bestandteil des nächtlichen Schlafes geworden ist. Doch was ist, wenn aus einem schönen Traumzustand plötzlich eine Droge wird?
Martin Delchman

Auf Lucidia ist das Klarträumen eines der größten Bestandteile des öffentlichen Lebens. Es nimmt sogar eine politische Rolle an, die sich in seltenen Fällen ins Radikale ausweitet. Der süße Drang nach Klarheit ist das Ziel eines jeden Träumers, kann man doch die eigenen Träume kontrollieren. Verschiedenste Techniken wurden entwickelt, um den Erfolg zu garantieren. Aber kann der Drang nach Klarheit zur Sucht werden? Namenhafte Wissenschaftler im Bereich des Klarträumens behaupten: JA!
Nach einer Studie sollen 12% aller Klareupäer ernsthaft Klarheitsabhängig sein. Auffallend ist, dass der Großteil aus ärmeren Bevölkerungsschichten stammt, sodass ein Zusammenhang in Betracht gezogen werden kann. Professor Gerhard Hartmann von der Universität in Trimm (Saphirreich) sieht einen Zusammenhang. „Viele ärmere Bürger können sich Klartraumfördernde Projekte und Hilfen gar nicht leisten.“ Meint Hartmann. Doch warum sind gerade diese dann so abhängig? Hartmann erklärt: „Weil es für sie scheinbar schwerer ist. Je mehr Klarheitsentzug, umso größer ist der Frust bei längerer Klartraumpause. Als Folge treten Depressionen, Schlafstörungen und schlechte Laune auf.“ Das bundesbootsche Institut für Statistiken stellt derartige Symptome bei 17% aller Bundesbürger fest. Allerdings, so das Bundesinstitut, sollen nur 6% der Bundesbürger ernsthaft süchtig nach Klarheit sein. Hanna Jayman, Wissenschaftlerin am Blueglass College in Las Paradiso, gibt der Sucht weitere Eigenschaften zur Spezifizierung: „Trübträume sind bei Betroffenen oft sehr eintönig und öde, was den Frust noch weiter erhöht. Zusätzlich merkt man, dass Betroffene oft sehr unter Druck stehen. Unter dem Druck dringend einen Klartraum zu haben.“

Der Klartraum an sich ähnelt dadurch beinahe einer weichen Droge. Bei zu großem Konsum kann es zu Suchteffekten führen, wie Alkohol, Zigaretten und Medikamente. Allerdings, so die Wissenschaftler, gibt es keine körperlichen Schäden durch die Sucht. „Die Sucht nach Klarheit ist meist auf die Psyche beschränkt.“ Erklärt Doktor Jeanette Bissel aus Harbour City. „Es ist uns kein Fall von Klarheitssucht aufgefallen, bei dem der Patient körperliche Folgeschäden davon getragen hat.“
Betroffene jedoch leiden unter Klarheitsentzug. „Die Psyche vernichtet sich selbst und das kann manchmal sogar schlimmer sein, wenn sich das zuspitzt.“ Die Wissenschaftler fordern, dass Programme zur Eindämmung dieser Exzesse gestartet werden. „Zunächst muss die Bevölkerung informiert werden.“ Meint Professor Doktor Doktor Professor aus Theben. „Allein das Wissen über diese Sucht kann helfen, diese effektiv zu lindern und zu bekämpfen.“ Tatsächlich weiß kaum ein Klareupäer von solchen Fällen, selbst wenn in ihrem Bekanntenkreis solch ein Fall existiert. Wir sind es gewohnt, diese Leute für verzweifelt zu halten, anstatt eine Sucht in Betracht zu ziehen. Die Regierung in Tebonistan hat bereits vor 4 Jahren eine Aufklärungskampagne gestartet, um die Bevölkerung aufzuklären. Dort liegt der Anteil der Betroffenen in der Bevölkerung bei nur 4%. Die Organisation „Stopp! Keine klare Droge“ aus Saphirreich klärt seit 10 Jahren klareupaweit auf und wurde vor zwei Jahren von Präsident Henry P. Bottom gelobt.

Extrem wird es jedoch bei einigen Hilfsmitteln. Besonders die „Klarheitspille“, eigentlich ein Medikament für Extremfälle, wird oft illegal oder durch Schummeleien von Klarheitssüchtigen erworben. Ein zu hoher Gebrauch dieser Pille, so die Bundesgesundheitsbehörde, kann zur erhöhten Sucht führen, die sogar körperliche Folgen nach sich ziehen kann. Zitteranfälle, Augenzucken und stetige Nervosität sind bekannte körperliche Folgen durch Gebrauch der Klarheitspille. Ein Verbot der Klarheitspille, eingereicht von der HDP, wurde allerdings mehrheitlich abgelehnt. Eine Volksabstimmung würde zu einem ähnlichen Ergebnis führen. Ein weiteres Hilfsmittel ist der übermäßige Gebrauch von Medikamenten, wie EXTREM viel Hustensaft, um dadurch verrücktere Träume zu fördern und so zur Klarheit zu gelangen. Einen extrem seltsamen Traum wird man schließlich bemerken, oder nicht? Fakt aber ist, dass die Leute unter ihrem eigenen Druck so sehr zerbrechen, dass sie sich selbst dabei blockieren. Sie wachen müde auf, sind depressiv und pessimistisch. Ohne Klartraum sehen sie bereits keinerlei Chance auf Besserung und praktische Hilfen können sie sich nicht leisten, trotz der vielen Angebote.
Es ist noch hell, die Sonne scheint in das kleine Büro im Bundesparlament. Am Schreibtisch sitzt der junge Abgeordnete der Grünen, Kai Beckmann, der bereits zu Zeiten Schmieds im Parlament saß. Er kramt einen kleinen Stapel Papiere hervor. „Es ist eine Schande, dass viele Bundesbürger sich keine Hilfe zum Klarträumen leisten können.“ Gibt Beckmann zu verstehen. „Eigentlich müsste es jedem möglich sein professionelle Hilfe durch Experten beanspruchen zu können. Dadurch könnte ein Großteil der Süchtigen erfolgreich behandelt werden.“

Politisch tat sich bisher kaum etwas. Der pragmatische Joseph Schmied fand keine Zeit für ein solches Gesetz, Angelika Schnörkel lehnte strikt ab. Nun, unter Bundeskanzler Padelboot, werden endlich Veränderungen angekündigt. Beckmann glaubt daran, dass die Bundesregierung an einem entsprechenden Gesetz arbeitet. Er holt ein weiteres Papier hervor, rückt kurz seine Brille zurecht. „Die neue Bundesregierung ist gewillt, etwas dafür zu tun. Da bin ich mir sicher.“ Fraktionschef der Grünen im Bundesparlament, Joachim Schlaggin, erklärte bereits seine Zustimmung für ein solches Gesetz. Auch George Pisa, Fraktionschef der LÍNKE, gab zu verstehen, dass er ein solches Gesetz befürworte.
„Wir arbeiten daran.“ Spricht Edon Bahn, Bundesminister des Inneren. Er sitzt in seinem Büro, lehnt sich am Stuhl an. Kurz kratzt er sich an der Stirn, verschiedene Gesetzentwürfe auf dem Schreibtisch ausgebreitet. „2012 soll über das Gesetz im Parlament abgestimmt werden. Es ist eines der grundlegenden Ziele der Bundesregierung für die Amtszeit von 2010 bis 2014. Es soll Klarheitshilfen erschwinglicher machen und die Sucht effektiv bekämpfen.“ Details wollte uns Innenminister Bahn noch nicht preisgeben. „Das ist leider noch Sache der Koalition. Sie werden es allerdings früh genug erfahren.“
Es bleibt daher noch offen, ob das geplante Gesetz die Ziele, wie sie von der Bundesregierung genannt werden, wirklich erfüllen kann. Nur durch Bekämpfung der Ursachen lässt sich die Sucht nach Klarheit einschränken.

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Ja Leute! Die kurze Pause ist vorbei und es geht weiter. Wie ihr seht wird es jetzt gelegentlich auch Ausgaben der Zeitschriften geben, manchmal auch so zwischendurch. Dadurch erhält man einen Einblick in das Leben Lucidias. Wünsche bei den Zeitschriften können berücksichtigt werden (müssen aber nicht Zwangshaft erscheinen.)

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Re: Der Forenkontinent 2: Und jetzt die ganze Welt!
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Ungelesener BeitragVerfasst: 31. Oktober 2012, 21:52 
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Gute Arbeit! Alperia entwickelt sich hervorragend :D (muhahaha)

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