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Projekt: Klarheit im traumlosen Schlaf
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Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Dezember 2010, 03:04 
 Oneironaut
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Nach einem netten Gespräch mit Steve heute Abend mache ich nun einen Thread zu klaren voids auf. Unser Ziel ist es, diesen Zustand zu erreichen. Ich versuche, das Ganze möglichst ausführlich niederzuschreiben und wünsche mir rege Beteiligung durch Ergänzungen, Kritik und Mittester. Ein klarer void bezeichnet gewöhnlicherweise einen andauernden traumlosen Schlaf mit vollem Bewusstsein.

Der Weg zum klaren Void soll sich grob in zwei Phasen abspielen; Phase I sei hierbei das erreichen des Voids, Phase II die dauerhafte Stabilisation-

Phase I: Ziel ist es, mit zuverlässigen Mitteln in einen Void zu gelangen. Hierbei sollen die Induktionstechniken, welche auch bei den KTs eingesetzt werden, Verwendung finden. Teilen wir an dieser Stelle die Induktionstechniken in zwei Kategorien, so kommen wir gleich deutlich besser voran. Auf der einen Seite haben wir nach der allgemein üblichen Teilung die (1.) Klarheit erhaltenden Techniken (z.B. WILD, DEILD) und (2.) die Klarheit gewinnenden Techniken (z.B. MILD, VILD). Gehen wir nun zielorientiert, nämlich einen Void zu erreichen, vor, so fällt sofort auf, dass wir nur mit den erhaltenden Techniken (1.) zum Ziel kommen. Denn diese sind zum einen (Behauptung) effektiver, wenn sie beherrscht werden, und zweitens, was der wichtigere Punkt ist, beeinflussbar. Gewinnende Techniken enden in den meisten Fällen in einem Klartraum, nicht im Void. Dahingegen kann man beispielsweise mit WILD während der Schlafparalyse entscheiden, wie es nun weitergehen soll, was diese Techniken entscheidend als Techniken der Wahl auszeichnen.

Phase II: Im zweiten Schritt muss nun gewährleistet werden, dass der Void über einen langen Zeitraum gehalten werden kann - Stabilisation ist das Stichwort. Um Missverständnissen, wie sie im Gespräch mit Steve aufgetreten sind, zu vermeiden, möchte ich erstmal auf das Wort Stabilisation eingehen. Gemeint ist das Erhalten der Klarheit und zu verhindern, dass man selbst in einen Traum oder in einen bewusstlosen Zustand abschweift.

Dies führt uns auch zur wichtigsten Bedingung für eine Stabilisationstechnik im Void: Sie müssen losgelöst sein von jeglicher Erfahrung und Erinnerung. Dadurch können wir die gewöhnlichen Stabilisationstechniken der Klarträume nicht mehr gebrauchen. Was wir unter der oben genannten Bedingung verstehen wollen, werde ich im Folgenden aufzeigen. Im Hinterkopf müssen wir stets behalten, dass wir nicht in einen Traum abrutschen dürfen, gleichzeitig aber den Geist fordern müssen.

Die gewöhnlichen Stabilisationstechniken beruhen auf unserer Erinnerung an unseren Alltag. Zu ihnen zählen grob zwei Arten; zum einen die RCs und zum anderen das schärfen von Sinnen (z.B. den Tastsinn durch Reiben der Hände). Letzteres können wir nicht gebrauchen, weil wir keinen Körper und keine Umgebung zur Verfügung haben, um unsere Sinne zu schärfen. Die RCs (wobei natürlich bei den meisten - oder allen - ebenfalls ein Körper benötigt wird) wiederum bauen auf unserer Erfahrung und auf unserer Erinnerung auf. Die im Alltag einstudierten RCs werden im Traum wieder aufgerufen. Versuchen wir dies jedoch im Void, laufen wir Gefahr, uns von den Erinnerungen ablenken zu lassen, ja sogar in einen Traum abzurutschen, während wir im Geiste (also ein gedachter RC, was wohl gehen sollte) den RC ausführen.

Daraus folgern wir, dass Stabilisationstechniken im Void nur eines sein dürfen: Stabilisationstechniken der Logik. D.h. unser Geist soll bestimmte Denkgesetzte durchgehen, um klar zu bleiben. Damit sind z.B. mathematische Aufgaben gemeint. Da dies alles Aufgaben sind, die sich vollkommen im Denken abspielen, wird die Gefahr verringert, dass wir in Träume abdriften. Hierbei (entgegen Steves anfänglichen Kommentaren) spielen auch die Ergebnisse der mathematischen Aufgaben keine Rolle, so darf auch 5 + 5 = 14 ergeben, solange der Geist sich auf seine Aufgaben konzentriert und die Klarheit erhalten wird. Einzig die Forderung des Geists steht im Vordergrund.

Punkte, über die nun gesprochen werden sollen, wären weitere Stabilisationstechniken, welche möglichst den aufgezeigten Bedingungen entsprechen. Außerdem werden Informationen zum klaren Void an sich gesucht und zum menschlichen Schlaf. Eine der Hauptprobleme, die sich stellen, sind nämlich die unterschiede zwischen Leicht- und Tiefschläfen. Kann man diese Unterschiede klar überstehen oder stellen sie unüberwindliche Hindernisse dar? Ist Klarheit in den Tiefschlafphasen überhaupt möglich?

Des Weiteren können Theorien über das Gefühl der Zeit im Void aufgestellt werden, dazu sind besonders auch Eigenerfahrungen erwünscht. Wie könnte man dies testen? Ein Vorschlag meinerseits an jeden, der sich hier beteiligen möchte. 1. Protokoll über die gefühlte Zeit in allen KTs führen; besonders WILD-Träumer können hier mit verhältnismäßig objektiven Zahlen dienen, da sie gleichzeitig noch die realen Zeiten vom Anfang des Traums (geschätzt) mit denen vom Ende vergleichen können. 2. Diese Zeiten mit einem (WILD-)induzierten Void vergleichen.

Zu den Stabilisationstechniken möchte ich zudem zwei Anstöße geben. Erstens sollte gewöhnlich beachtet werden, dass dies reine Gedankenspiele sind, die möglichst nicht auf Erinnerungen aufbauen. D.h. sich Geschichten auszudenken kann nicht als Stabilisationstechnik genutz werden. Zweitens möchte ich bei den Stabilisationstechniken noch in eine zweite Richtung einschlagen und die RC-Techniken nochmals in Erwägung ziehen. Das ist eine recht schwierige Angelegenheit; sie dürfen nicht den Körper einbinden und keinen Bezug auf die Realität, Erinnerungen etc. haben; sie müssen also ein Check im Denken selbst darstellen. Wie müsste ein RC im Void aussehen?

So, das sollte erstmal genug sein, ich freue mich über jede antwort, die uns weiterbringt, und hoffe, dass wir das Ganze nach un nach weiterentwickeln können.

MfG Polyphem

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Re: Projekt: Klarheit im traumlosen Schlaf
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Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Dezember 2010, 09:59 
 Luzider Träumer
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Über was ihr euch die Nacht um 3 Gedanken macht :-P Erst einmal möchte ich sagen, dass ich das nie probieren kann. Also bleibt für mich nur die Theorie.
Für mich stellt sich die Frage des Risikos, da sozusagen in eine Tiefschlafphase eingegriffen wird. Wie stabil ist diese mit dem dazu verbundenen Bewusstseinszustand? Wenn man aus dieser Phase wie bei einer REM-Phase herausgeschmissen werden kann, wäre das einechter NAchteil für die Regeneration des Körpers.

Geistige Arbeit kann auch mit Konzentration verrichtet werden. Damit meine ich nicht, dass man sich Gedanken über einige Sachen machen soll um möglichst bewusst zu werden. Meiner Meinung nach sind da auch mathematische Aufgaben nicht von Nöten. Hier könnte man bei der Meditation ansetzen. Man hat dann halt keine Gedanken. Wie ich aus eigener Erfahrung weiß, ist eine große Konzentration notwendig, um den Gedankenfluss zu stoppen. Genau das könnte als Stabilisator dienen.

Bei den RC's bin ich mir nicht sicher, wie das funktionieren könnte.


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Re: Projekt: Klarheit im traumlosen Schlaf
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Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Dezember 2010, 10:32 
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Nun, dass der Thread erst um diese Uhrzeit erscheint, liegt eher an meiner Tippgeschwindigkeit und meinem Entschluss um zwei, einen Thread zu eröffnen :ugly:.

Aber wirklich klasse, Enigma! :thumbsu: An Meditation habe ich überhaupt nicht gedacht; und trotzdem ist es, sowie du es ja auch beschreibst mit Sicherheit eine sehr berechtigte und wirksame Stabilisationstechnik abseits der bisher beschriebenen zwei Richtungen (RCs und logische Aufgaben), weil es sich schließlich alles nur mehr um die Konzentration spielt und die Chance minimalisiert wird, durch Erinnerungen vom eigentlichen Ziel abgelenkt zu werden (und stattdessen zu träumen). Interessant wäre jetzt natürlich, ein wenig mehr über die Meditation zu erfahren, da nicht jeder (inklusive mir) darüber viel weiß. Könntest du da ein wenig die Fackel der Aufklärung schwingen?

Bezüglich der RCs; ich schaue mir das momentan genauer an und werde demnächst ein Beispiel dazu posten, wie ein RC im Void aussehen könnte. Deine Befürchtungen bezüglich der Beeinflussung von Schlafphasen haben wir auch bereits angekratzt; ich denke, das ist definitiv ebenfalls diskussionswürdig. Schön wären hierbei wirklich ein paar Quellen, wenn möglich.

MfG Polyphem

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Re: Projekt: Klarheit im traumlosen Schlaf
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Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Dezember 2010, 20:18 
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Nunja ich bin selber noch ein Anfänger, was das Thema Meditation anbelangt. Das müsste man vorher halt üben. Wie du schon gesagt hast, wäre es sinnvoll zu WILDen. Wenn man dann das Bewusstsein hat, was schon verdammt schwer genug ist in der Tiefschlafphase müsste man eben meditieren um zu stabilisieren. Wobei man das meiner Meinung nach abgeschwächt machen könnte. Sobald man den verdammt hat, dass man aus dem "void" fliegt, müsste man seine Gedanken stoppen und sich nur darauf Konzentrieren, dass kein Gedankenfluss zustande kommt.
Welche Frage sich mir stellt ist, was man in der Tiefschlafphase fühlt?
Des Weiteren ist zu bedenken, dass man nicht ewig stabilisieren sollte, da die TSP ja nur eine halbe Stunde in etwa geht. Das könnte sonst zu einem sehr kurzen Schlaf führen ^^

Quellen hätte ich jetzt nicht, nur etwas Geschichtswissen, welches besagt, dass Schlafentzug, besonders der Tiefschlaf, als Foltermethode angewandt wurde.


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Re: Projekt: Klarheit im traumlosen Schlaf
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Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Dezember 2010, 22:18 
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Mal ein kleiner Einwufr: Wozu brauchst du RCs im void? Wenn man klar im void ist, weiß man doch ohnehin in welchem Zustand man sich befindet, da man von seiner Umwelt nicht abgelenkt bzw. getäuscht werden kann.


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Re: Projekt: Klarheit im traumlosen Schlaf
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Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Dezember 2010, 22:49 
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Der Void muss stabilisiert werden, damit man nicht in einen Traum abdriftet. Dafür brauchen wir Stabilisationstechniken, von denen wir nun theoretisch zwei bzw. drei zur Verfügung stehen haben: logische Denkaufgaben, Meditation und RCs, welche auf den Void zugeschnitten sein müssen. Getäuscht (erfahrungsgemäß) wird man im Void nicht durch die Umgebung, sondern durch Erinnerungen und Erfahrungen mit der realen Wahrnehmung, was es also zu verhindern gilt.

MfG Polyphem

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Re: Projekt: Klarheit im traumlosen Schlaf
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Ungelesener BeitragVerfasst: 29. Dezember 2010, 14:31 
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Sollte man aus dem Void in einen Traum kommen, kann man stabilisieren, indem man wieder aus dem Traum aussteigt. Dies könnte eine eigene Kategorie an Stabilisationstechniken darstellen. Eigentlich liegt darin eine weitere Chance für Klarträume: Wenn man im Schlaf klar ist und wartet, kommt der nächste Klartraum bestimmt.

Im Void kann es passieren (ist mir öfter passiert), dass ein Traum auftaucht und man glaubt, die Traumwelt ist die Außenwelt. Dann schläft man in der Traumwelt weiter und glaubt, man kann nicht schlafen.

Kommt man vom Void in einen Traum, hat man vier Möglichkeiten:
1. Man versucht, zurück in den Void zu kommen
Mögliche Methoden: Reizentzug, Meditation, schlafen Gehen, Pille, die einen aus dem Traum wirft, Erwartung und Wille
2. Man glaubt aufzuwachen und schläft im Traum weiter
3. Man glaubt aufzuwachen und träumt trüb (nicht erstrebenswert)
4. Man träumt klar

Zu den Techniken, um im Void zu bleiben:

RCs: Sind wahrscheinlich nur gut, um festzustellen, ob man schläft oder nicht. Ein Beispiel dafür: Man prüft, ob man ein Körperempfinden hat. Wenn ja, stellt man sich vor, man würde sich im Bett drehen. Dreht man sich dann echt, schläft man. Man sollte außerdem einen RC machen, wenn man glaubt, aufgewacht zu sein.

Denkaufgaben: Schwierige Sache, es ist schwer, nicht das Bewusstsein zu verlieren und Denkaufgaben könnten leicht zum Erwachen führen. Vielleicht sind Suggestionen nützlich. Dies aber eher in Zusammenhang mit Meditation.

Meditation: Ich glaube, reine Bewusstheit ist der beste Weg, bewusst zu bleiben. Jahre lange Übung in Meditation sehe ich als notwendige Grundlage, um häufig während des Schlafes bei Bewusstsein zu sein.

Enigma hat geschrieben:
Des Weiteren ist zu bedenken, dass man nicht ewig stabilisieren sollte, da die TSP ja nur eine halbe Stunde in etwa geht. Das könnte sonst zu einem sehr kurzen Schlaf führen ^^

Quellen hätte ich jetzt nicht, nur etwas Geschichtswissen, welches besagt, dass Schlafentzug, besonders der Tiefschlaf, als Foltermethode angewandt wurde.

Ich verstehe nicht. Wenn du im Tiefschlaf bleibst, ist das doch kein Schlafentzug...

Außerdem: Der Tiefschlaf ist das letzte, was man bewusst erreichen kann. Tiefschlafphasen hat man nur in den ersten drei Stunden des Schlafes.


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Re: Projekt: Klarheit im traumlosen Schlaf
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Ungelesener BeitragVerfasst: 30. Dezember 2010, 18:35 
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Was bringt das eigentlich? Ein Void ist doch der Zustand zwischen zwei Träumen(sollten ihr unbeingt dazu schreiben, da ich das halbe Forum dursucht habe um herauszufinden was das ist). Was soll das denn nun bringen?

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"Ich glaube, dass 95% der Klarträumer von WILD verwirrt. Ich gehöre zu den anderen 5%, die es verstehen."
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JD kann wirklich süß sein ^^:

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Re: Projekt: Klarheit im traumlosen Schlaf
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Ungelesener BeitragVerfasst: 30. Dezember 2010, 18:42 
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Traum_Saphir hat geschrieben:
Was soll das denn nun bringen?


Habe ich mich auch gefragt... Wenn man dann bewusst ist, kann man doch denken usw, oder? Also hätte man "Freizeit" beim Schlafen und könnte sinnvolles tun. Außerdem wäre es evtl. als Zwischenstufe beim WILDen nett, wenn man weiß "okay, träume jetzt nicht mehr, kippe nach unten... träume wieder..." oder?

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Re: Projekt: Klarheit im traumlosen Schlaf
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Ungelesener BeitragVerfasst: 30. Dezember 2010, 19:44 
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Ich war schon zumindest einmal, zumindest in leichtem Schlaf, bewusst. Es war extrem entspannt auf allen Ebenen, viel, viel besser als normaler Schlaf.
:rolleyes: Einmal hatte ich zudem mitten in der Nacht eine sehr merkwürdige Erfahrung, wobei ich nicht weiß, in welchem Schlafstadium sie war, oder ob ich überhaupt geschlafen habe.

Um zu denken kannst du es wohl nicht nützen. In tiefen Schlaf sollte überhaupt nur noch das Bewusstsein vorhanden sein, was an sich schon eine Erfahrung jenseits unserer Vorstellung darstellt.
Für Meditation kann man es sicher gut nutzen.

Irgendwo im Internet hab ich gelesen, dass das Unterbewusstsein in diesem Zustand sehr empfänglich für Suggestionen sein soll, ähnlich wie in Hypnose.

hmm Hmm... ich denke, man sollte schon differenzieren, ob der Schlaf leicht, mittel oder tief ist. In Voids zwischen zwei Träumen, oder beim WILDen habe ich das Gefühl, weniger tief zu schlafen, als bei meiner oben beschriebenen Erfahrung... es war nicht das selbe. Echter Tiefschlaf, der ja noch schwieriger bewusst zu erreichen ist, unterscheidet sich womöglich nochmals deutlich.


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Re: Projekt: Klarheit im traumlosen Schlaf
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Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Mai 2013, 00:14 
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Was das bringt ? Ich denke diesen... ,,Void" zu erreichen....

Also, das ist ja im Grunde Traumyoga, und Ich schätze mal, diesen Zustand zu erreichen, zwischen Traum und Wachleben dürfte einfach unbeschreibbar sein, oder ? Da es aber möglich ist, diesen Zustand zu erreichen, würde Ich sagen : Ein Versuch ist es allemal wert ! Ich vermute, dass man dann auf eine unglaubliche innere Ruhe stoßen könnte, die noch wesentlich tiefer ist als z.B. in einer Meditation, oder ?

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In Krieg gewesen;50 Meter durch Luft gesprungen;Riesenspinne abgewehrt;In Hochhaus reingeflogen; Wolken m. Blick vertrieben
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Re: Projekt: Klarheit im traumlosen Schlaf
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Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Mai 2013, 08:55 
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Zitat:
Was das bringt ? Ich denke diesen... ,,Void" zu erreichen....

Also, das ist ja im Grunde Traumyoga, und Ich schätze mal, diesen Zustand zu erreichen, zwischen Traum und Wachleben dürfte einfach unbeschreibbar sein, oder ?


Hi den Thread habe ich total übersehen.
Ich hatte auch vor einiger Zeit dieses Void-Projekt am laufen.
http://www.luzider-traum.at/viewtopic.php?f=7&t=3115&p=32546&hilit=void#p32546

Nee also an dieser Verwirrung bezüglich Traumyoga bin ich schuld :ashamed:
Das Ziel vom Traumyoga ist das klare Licht. Das kann zwar auch zu dem Zeitpunkt erreicht werden wo der Void steckt aber es ist trotzdem anders.
Ich habe den Void eher als eine Art Speicher erlebt(buddh, Alaya*)

Klares Licht wäre aber soetwas wie pure Klarheit ohne Subjekt und Objekt da gibt es dann kein Potenzial keine Spuren mehr.
In diesem Zusammenhang wäre es schön wenn mir jemand erklären könnte wie man überhaupt einen void provoziert. Das verweilen darin und die Meditation sollten möglich sein.
Als ich im Void war hatte ich auch nicht den Eindruck etwas stabilisieren zu müssen. Ich habe blos vergessen im Rigpa der Natur des Geistes zu verweilen

*Im Alaya ("Speicher-Bewußtsein"), das auch bildhaft mit dem Ozean verglichen wird, liegen die "karmischen Samenkörner". Vorübergehende Stille über dem Ozean ist insofern trügerisch, als das potenzielle Karma immer noch in ihm vorhanden ist. Das Alaya entspricht dem Unterbewußtsein - einem Raum der unendlichen Möglichkeiten.


Liebe Grüße
Tobias

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Nun, da der Bardo des Traumes dir erscheint, gib die Achtlosigkeit des illusionären Schlafs einer Leiche auf.
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Buddha Padmasambhava


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Re: Projekt: Klarheit im traumlosen Schlaf
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Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Mai 2013, 09:27 
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hmm

Könntest du bitte einen Link angeben oder beschreiben, was der Unterschied zwischen diesen Zuständen ist?
Irgendwie verstehe ich z.B. Den Unterschied zwischen dem Rigpa und dem Alaya ist?

Zu deiner Frage:
Also ich glaube man könnte mit einem Mikro-Erwachen in ein Void kommen.
Mir passiert es manchmal, dass idh nach einem Trwum aufwache, also Augen zu habe, aber das Bett usw. Spüre, während dieser Traum sich aber noch fortsetzt. Also so ein Übergang aus Traum in Tagtraum oder so.
Dann lege idh mich sofort gemütlifh hin(während der Traum noch weiterläuft) und versuche sofort wieder in den Traum zu gelangen. Es ist also so eine Art DEILD, nur mit dem Unterschied, dass man im Kopf nofh weiterträumt, obwohl man eigentlifh wach ist. Vllt kann man das ja für einen Void nutzen. hmm

Wie ich meinen einzigen Void bekam, weiß ich nicht, aber ich glaub, dass hatte aufh mit einem Mikro-Erwachen zu tun.

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Re: Projekt: Klarheit im traumlosen Schlaf
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Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Mai 2013, 10:04 
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Re: Projekt: Klarheit im traumlosen Schlaf
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Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Mai 2013, 14:17 
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maik422 hat geschrieben:
Traum_Saphir hat geschrieben:
Was soll das denn nun bringen?


Habe ich mich auch gefragt... Wenn man dann bewusst ist, kann man doch denken usw, oder? Also hätte man "Freizeit" beim Schlafen und könnte sinnvolles tun. Außerdem wäre es evtl. als Zwischenstufe beim WILDen nett, wenn man weiß "okay, träume jetzt nicht mehr, kippe nach unten... träume wieder..." oder?


Zunächst einmal: Man kann 'immer' denken. Zwar hängt das stark von deiner Definition des 'Denkens' ab, aber dennoch kannst du davon ausgehen, dass du immer 'denkst', sobald du etwas fühlst, hörst siehst oder irgendeinen anderen Sinneseindruck verarbeitest.
Damit meine ich, auch wenn du trüb träumst, reagierst du auf deine Umwelt, nimmst Eindrücke auf und verarbeitest sie. Zwar werden diese Eindrücke lediglich von deinem Gehirn 'simuliert', aber das ist ja nur ein weiteres Indiz dafür, dass du tatsächlich 'denkst'.
In einem Traum bist du dir allerdings nicht bewusst, dass du aktiv Entscheidungen treffen kannst, und denkst daher nicht über deine Entscheidungen nach. Das ändert jedoch nichts daran, dass du sie triffst, und Entscheidungen zu treffen, ohne zu denken ist unmöglich.
Also würde ich deine Aussage "wenn man bewusst ist kann man doch denken" abändern zu "wenn man bewusst ist, ist man sich über seine Gedankengänge im klaren" umändern.
Das ist auch nicht böse gemeint, und tatsächlich beweisen kann ich immerhin nichts von dem, was ich hier als 'Tatsache' darstelle, ich möchte dich lediglich darauf hinweisen, vielleicht stimmst du mir sogar zu ;)

Jetzt zu eigentlichen Sache:
Also Saphi, ich würde sagen, es ist, wie bereits beschrieben, eher der Weg das Ziel.
Tatsächlich hat man meiner Meinung nach von dem Void-Zustand eher weniger, doch da er deutlich weniger 'erforscht' ist als das 'normale' Klarträumen, ist das natürlich dementsprechend auch deutlich Reizvoller.
Außerdem reizt bestimmt auch einige Träumer, die sich mit dem Void auseinandersetzen, dessen 'Extreme'.
Ich meine, alle Sinneseindrücke sollen 'weg' sein, man ist mit seinen Gedanken allein? Das klingt so ruhig, dass es schon wieder zu einem Extrembeispiel geistiger Möglichkeiten wird. :3

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Re: Projekt: Klarheit im traumlosen Schlaf
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Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Mai 2013, 16:52 
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Es gibt einen Raum irgendwo in Grossbritannien soweit ich weiss, der alle geräusche nicht von den Wänden abprallen lässt, sondern verschluckt. Bisher hat es (alles was ich gerade sage sind nur erinnerungen an einen artikel) niemand länger als eine stunde da drin ausgehalten. es ist so ruhig, dass man den eigenen herzschlag hört. Ich stelle mir das void ähnlich vor - nur ohne herzschlag.
wird man da nicht wahnsinnig?


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Re: Projekt: Klarheit im traumlosen Schlaf
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Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Mai 2013, 17:05 
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Brot hat geschrieben:
Es gibt einen Raum irgendwo in Grossbritannien soweit ich weiss, der alle geräusche nicht von den Wänden abprallen lässt, sondern verschluckt. Bisher hat es (alles was ich gerade sage sind nur erinnerungen an einen artikel) niemand länger als eine stunde da drin ausgehalten. es ist so ruhig, dass man den eigenen herzschlag hört. Ich stelle mir das void ähnlich vor - nur ohne herzschlag.
wird man da nicht wahnsinnig?


Uhh... Das klingt gruselig...
Ich werde mal danach googlen und meine Ergebnisse hier unten eintragen:
http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/ ... ories.html
Das ist zwar nicht in Großbritannien, aber es ist in etwa das, was Brot gemeint hat, vermute ich!

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Re: Projekt: Klarheit im traumlosen Schlaf
  
Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Juni 2015, 00:51 
ich hab da nen tip, wie man ganz einfach durch den traumlosen schlaf kommt ohne das bewusstsein zu verlieren. ich richte meine aufmerksamkeit auf das herz,(zb. herzschlag, oder einfach die energie dort) ohne an irgendetwas zu denken. das ist eine meditationstechnik, übrigens überhaupt nicht schwierig. seit ein paar jahren, immer wenn ein kt anfängt, fokusiere ich aufs herz. dann wenn er fertig ist, wird für eine weile gar nichts erlebt und doch bin ich ganz bewusst da, bis die nächste "welt"(traum oder realität) erscheint.
viel spass beim üben!


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Re: Projekt: Klarheit im traumlosen Schlaf
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Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Juni 2015, 23:02 
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Klingt wie wenn es durchführbar ist ^^

Wie fortgeschritten bist du denn? Etwas, was du ganz einfach findest kann unter Umständen ja für Anfänger extrem schwierig sein (nicht, dass ich mich anfänger nennen will :D aber vlt bist du ja trotzdem geübter ^^ )
Es könnte ja sein, dass du von Natur aus jede Nacht einen KT minimum hast...dann wäre ja allein schon die voraussetgung für dich viel einfacher zu erreichen, also ... wer bist du ? :D

Lg Brot :)

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Bewusstsein im traumlosen Schlaf

in Diskussionen, Traumforschung

Steve

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11. April 2010, 22:21

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