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Präkognitives Träumen
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Ungelesener BeitragVerfasst: 27. März 2011, 13:19 
 Oneironaut
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Bei einem präkognitiven Traum kündigt sich ein Ereigniss das in der Wachwelt passiert, im Traum an.
Bsp. (wenn ich mich noch korrekt daran erinnere)

Ein Mann träumt das irgendetwas umfällt, auf seine Beine. In dem Moment wird er wach und ein Bücherregal ist auf seine Beine gefallen, die Bücher fallen noch herraus, es ist also gerade eben passiert.

Folgendes habe ich heute grträumt / halbschlaf:

(Mein Thermostat klickt sehr oft in der Nacht, manchmal wache ich dadurch auf)

Werde wach und mache einen Nasen-RC, negativ. Drehe mich wieder um und stelle mir irgendetwas vor, sehe eine Treppe vor meinem geistigen Auge, bin aber noch wach (vermutlich) Plötzlich sehe ich vor mir eine Schaale aus Keramik (vermute ich) sie ist blau, weiß und mit kleinen runden Steinen Gefühllt. Ein Fächer schwebt neben ihr. Dieser holt langsam aus und schlägt gegen die Schaale. Beim Aufprall höre ich das klicken meines Thermostats und schieße hoch.

Leider kann ich nicht beweisen das das Thermostat auch wirklich geklickt hat... sagen wir mal es hat geklickt.

Wie kann es sein das das Geräusch und der visuelle Schlag gegen die Schaale genau zusammenpassen?

Meine Theorien:
1. Das Thermostat hat geklickt, ich nehme diesen Reiz auf, stelle mir die Schaale vor und bei dem Schlag bilde ich mir das Klicken nur ein.
2. Wie verhält sich die echte Zeit im Traum? Sagen wir das Klicken beginnt (daurt, keine Ahnung eine viertel Sekunde) Ich höre wie das klicken beginnt, die Zeit in meinem Traum steht fast still, ich bilde mir die Schale ein sobald der Schlag ertönt passen sich Traumzeit und reale Zeit und, so das Schlag und "der Rest" des Klickens paralles ablaufen.
3. In meinem Fall möglich: Das klicken ertönt nach einem mir unterbewusst bekannten Muster, meine Innere Uhr und mein Traum habens ich danach ausgerichtet. (Bei dem Bücherregal beispiel aber nicht anwendbar)

Ich glaube nicht an Hellseherische Kräft, zukunft sehen usw.
Ich denke hier spielen gewisse Reize eine Rolle, die sogenannte "Vorahnung" ist ja (meiner MEinung nach) nichts anderes als unterbewusstes Aufnehmen von Reizen die das Ergeigniss ankündigen.

Was haltet ihr davon, wissenschaftlich erklärbar oder nicht?

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Dude hat für diesen Beitrag vom folgenden User ein Dankeschön erhalten: Polyphem
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Re: Präkognitives Träumen
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Ungelesener BeitragVerfasst: 27. März 2011, 21:22 
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Interessante Frage.

Zu dem Bücherregal: Ich würde, da ich der einfachen Logik einen großen Platz in meinem Weltverständnis einräume^^, eher zu folgender Annahme tendieren, die da schlicht lautet: Geräusche des Regales kündigten an, dass es bald umfallen wird. Ich gehe davon aus, dass so ein Regal an sich nicht plötzlich umfällt, sondern vorher unter dem Gewicht der Bücher knarzt, wackelt, vielleicht ist auch schon ein Buch herausgefallen. Die Geräusche werden im Schlaf natürlich registriert, man packt es nur in andere Bilder, die dazu passen, weil man ja logischerweise nicht sieht was tatsächlich passiert. Und zack, schon hat man eine selbst gebastelte Vision, die sich auch noch kurz danach bestätigt. Wow. :D


Dude hat geschrieben:
Wie kann es sein das das Geräusch und der visuelle Schlag gegen die Schaale genau zusammenpassen?

Meine Theorien:
1. Das Thermostat hat geklickt, ich nehme diesen Reiz auf, stelle mir die Schaale vor und bei dem Schlag bilde ich mir das Klicken nur ein.
2. Wie verhält sich die echte Zeit im Traum? Sagen wir das Klicken beginnt (daurt, keine Ahnung eine viertel Sekunde) Ich höre wie das klicken beginnt, die Zeit in meinem Traum steht fast still, ich bilde mir die Schale ein sobald der Schlag ertönt passen sich Traumzeit und reale Zeit und, so das Schlag und "der Rest" des Klickens paralles ablaufen.
3. In meinem Fall möglich: Das klicken ertönt nach einem mir unterbewusst bekannten Muster, meine Innere Uhr und mein Traum habens ich danach ausgerichtet. (Bei dem Bücherregal beispiel aber nicht anwendbar)

Ich glaube nicht an Hellseherische Kräft, zukunft sehen usw.
Ich denke hier spielen gewisse Reize eine Rolle, die sogenannte "Vorahnung" ist ja (meiner MEinung nach) nichts anderes als unterbewusstes Aufnehmen von Reizen die das Ergeigniss ankündigen.

Was haltet ihr davon, wissenschaftlich erklärbar oder nicht?


Wissenschaftlich erklärbar. Deine 3. Theorie halte ich für unwahrscheinlich, ich glaube nicht dass das Thermostat einen bestimmten Rythmus einhält, den dein Unterbewusstsein übernehmen kann. Käme mir schon zu abgespaced vor. Die anderen beiden, hmm, schon möglich. Hab mich auch schon des Öfteren gefragt, wie das Verhältnis zwischen Echt- und Traumzeit aussieht. Denke, es wird auf den Traum an sich ankommen und kaum wirklich eine Antwort geben.

Präferieren würde ich die Theorie 1, wenn auch irgendwie umgekehrt. Ich würde sagen, dass das Thermostat in deinem Traum eben munter weitergeklickt hat. Du träumst von dieser Schale, Mr Thermo klickt erneut, du packst es in dein Traumbild mit rein und assozoiierst damit augenblicklich den Schlag dieses Fächers. Du wachst auf, benebelt vom Traum, das Geräusch (ob nun wirklich oder nicht) noch im Ohr. Banal, aber einleuchtend.

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Re: Präkognitives Träumen
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Ungelesener BeitragVerfasst: 28. März 2011, 18:53 
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MaryJane hat geschrieben:
Zu dem Bücherregal: Ich würde, da ich der einfachen Logik einen großen Platz in meinem Weltverständnis einräume^^


Hatte ja geschrieben:
Dude hat geschrieben:
Ich glaube nicht an Hellseherische Kräft, zukunft sehen usw.
Ich denke hier spielen gewisse Reize eine Rolle, die sogenannte "Vorahnung" ist ja (meiner Meinung nach) nichts anderes als unterbewusstes Aufnehmen von Reizen die das Ereigniss ankündigen.


MaryJane hat geschrieben:
Hab mich auch schon des Öfteren gefragt, wie das Verhältnis zwischen Echt- und Traumzeit aussieht.

Gerade da würde mich der Unterschied zwische Trüb- und Klartraum interessieren, wenn es denn einen gibt...

Im KT wurde durch Daniel Erlacher keine Zeitverzögerung im KT festegestellt. Probanden haben im Schlaflabor gezählt und dann bestimmte Augenbewegungen ausgeführt. Das ist halt im Labor entstanden, evtl ist das in einem unüberwachten KT anders...

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Re: Präkognitives Träumen
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Ungelesener BeitragVerfasst: 3. April 2011, 14:49 
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Dein Beispiel hat nichts mit präkognitivem Träumen zu tun, es werden einfach externe Reize in den Traum eingebaut. Da gibt es ganz andere Beispiele...

Ich halte 2 für unplausibel, der Fächer hat ja langsam ausgeholt und 3 auch (dass beides zusammenpasst ist extrem unwahrscheinlich). Möglich wäre 1 und Präkognition (es wäre unwissenschaftlich, dies von vorne herein auszuschließen, ich weiß, du hörst das nicht gerne).
Am wahrscheinlichsten ist aber, dass dein Thermostat gar nicht geklickt hat :ugly:


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Re: Präkognitives Träumen
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Ungelesener BeitragVerfasst: 9. Mai 2011, 10:32 
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anderer Philipp hat geschrieben:
(es wäre unwissenschaftlich, dies von vorne herein auszuschließen, ich weiß, du hörst das nicht gerne)


Ich bin offen für alles :) Hatte letztens ein Gespräch mit einem Bekannten, den ich lange nicht mehr gesehen habe. Wir sind irgendwann auf das Thema Träume gekommen und er hat mir von 2 Träumen berichtet, die präkognitiv waren. Er hat von Ereignissen geträumt, die später eingetreten sind. Kann natürlich alles Quatsch sein, aber ich glaube ihm.

Ich höre gerne Dinge, die ich nicht gerne höre :) denn durch bekomme ich vielleicht neuen Einblicke und Ansichten zu gewissen Dingen :)

Nachtrag:

Hab heute geträumt das mein Wecker auf Stumm geschaltet ist und ich den Knopf nicht finden konnte, mit dem man ihn auf laut stellt.
Hab das ganze gegen 5.27 Uhr auf mein Diktiergerät gesprochen.

Später erfahre ich, das der Wecker meiner Schwester um 5.15 Uhr hätte klingeln sollen, hat er aber nicht... Kann gut sein das ich den Traum um ca. 5.15 Uhr hatte.

Nicht das über Beispiel für einen präkognitiven Traum aber dich interessant

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Re: Präkognitives Träumen
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Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Juni 2011, 21:43 
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Also zu dem präkognitiven Träumen würde ich auch die 1. Theorie nehmen. Die 2. glaube ich am wenigsten, weil ich gelesen hab dass die Träume so ungefähr gleich schnell ablaufen wie die echte Zeit (bin mir aber manchmal selber nicht sicher, weil mir manche Träume so ewig vorkommen obwohl ich nur 5 minuten geschlafen hab :D ). Die 3. Theorie kann ich mir auch nur bei einem wirklich rythmischen geräusch vorstellen.

Ich hatte aber schon mehrmals sowas erlebt: ich mache, sehe oder entdecke irgendwas (im RL) und denke plötzlich: "Das habe ich doch vor ein paar Tagen geträumt!". Als ich ein paar jahre jünger war kam das so bis zu 2 mal im jahr vor. Ich glaube auch nicht an hellensehen oder sonst was in der richtung, aber ich weiß bis heute nicht wie ich immer darauf kam. :8o: Ich war mir auch immer wirklich sicher dass ich es mal geträumt hatte. :?

Was meint ihr wodurch das kommt? oder hattet ihr schon die gleiche erfahrung?


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Re: Präkognitives Träumen
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Ungelesener BeitragVerfasst: 11. Juni 2011, 09:57 
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vlt ein dejavu...sowas hat ja jeder mal...ich weiß nicht, ob dejavus erinnerungsfetzen aus träumen sind, wenn ich aber drüber nachdenke könnte ich es mir recht gut vorstellen.

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Re: Präkognitives Träumen
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Ungelesener BeitragVerfasst: 11. Juni 2011, 10:49 
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Als kleiner Junge träumte ich mal mitm Fahrrad um ne kurve immer nachbarschaft zu fahren und dabei ein kleines buch aus einem Nutella deckel zu lesen. N paar dings ( monate oder wochen. Keinen plan) passierte das dann auch. Nur hab ich nicht geträumt, dass ich mir am gleichem tag den arm breche -.-

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Re: Präkognitives Träumen
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Ungelesener BeitragVerfasst: 11. Juni 2011, 11:12 
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JustDream hat geschrieben:
Als kleiner Junge träumte ich.mal mitm Fahrrad um ne kurve immer nachbarschaft zu fahren und dabei ein kleines buch aus einem Nutella deckel zu lesen. N paar dings ( monate oder wochen. Keinen plan) passierte das dann auch. Nur hab ich nicht geträumt, dass ich mir am gleichem tag den arm breche- .-


Achte doch bitte ein wenig mehr auf deine Rechtschreibung, so ganz schlau werde ich aus dem Text nicht.

Du hast beim Fahrradfahren ein Buch gelesen, das in einem Nutella Deckel lag? Und genau das ist dir dann auch passiert? Wie "passiert" einem sowas?

Wenn du NICHT geträumt hast, das du dir den Arm brichst, kannst du ja froh sein...

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Re: Präkognitives Träumen
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Ungelesener BeitragVerfasst: 12. Juni 2011, 01:18 
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KeronKenken hat geschrieben:
vlt ein dejavu...sowas hat ja jeder mal...ich weiß nicht, ob dejavus erinnerungsfetzen aus träumen sind, wenn ich aber drüber nachdenke könnte ich es mir recht gut vorstellen.


Dejavus sind Fehler, die im Gehirn entstehen. Ich weiß nicht mehr die genaue wissenschaftliche Erklärung, aber da werden irgendwelche Impulse nicht richtig
verarbeitet oder so ähnlich - Auf jeden Fall bedeutet ein Dejavu nicht, dass man etwas zum zweiten Mal erlebt.


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Re: Präkognitives Träumen
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Ungelesener BeitragVerfasst: 12. Juni 2011, 01:53 
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Aphex hat geschrieben:
Dejavus sind Fehler, die im Gehirn entstehen. Ich weiß nicht mehr die genaue wissenschaftliche Erklärung, aber da werden irgendwelche Impulse nicht richtig
verarbeitet oder so ähnlich - Auf jeden Fall bedeutet ein Dejavu nicht, dass man etwas zum zweiten Mal erlebt.


100% wissenschaftlich is das doch noch nicht bewiesen oder? Man vermutet das doch nur... oder täusche ich mich da gerade?

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Re: Präkognitives Träumen
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Ungelesener BeitragVerfasst: 12. Juni 2011, 11:22 
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ich hab noch nie etwas über dejavus oder ähnliches gelesen, aber das mit den falsch verarbeiteten impulsen finde ich am logischsten. :P ich denke eher nicht, dass jemand die zukunft träumt, und wenn doch, dann vielleicht nur aus zufall. bei soviel kram den man träumt kann ja durchaus mal was davon vorkommen hmm


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Re: Präkognitives Träumen
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Dejavus sind mMn ein Beispiel dafür, dass Zeit eben relativ ist, also dass es Zeit so wie wir es uns vorstellen als zeitstrahl garnicht gibt. Im Prinzip läuft alles Parallel ab aber wir nehmen es eben als Reihenfolge war (anders könnten wir ja nicht leben). Wenn man ein Dejavu erlebt funktioniert das mit der Wahrnehmung eben nicht ganz und man erinnert sich also an einen Moment, den man eigentlich noch garnicht erlebt hat, der aber im Unterbewusstsein schon gespeichert ist. Und so ähnlich ist es denke ich im Traum auch. Das hat nichts mit hellsehen zu tun, aber ich denke, dass man dadurch schon bestimmte Vorahnungen haben kann.

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Re: Präkognitives Träumen
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Ungelesener BeitragVerfasst: 12. Juni 2011, 11:48 
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das wird mir schon fast zu komliziert :8o:


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Re: Präkognitives Träumen
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Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Juni 2011, 23:04 
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@ Dude

Nein, 100% bewiesen ist es nicht. Aber trotzdem einer der verbreitesten Erklärungsansätze, und für mich auch sinnig.
Um diese Impulssache nochmal aufzudröseln, ich habs nochmal gegoogelt:
Im Grunde werden ja alle unsere Sinneseindrücke im Gehirn verarbeitet, wenn jetzt aber der Impuls,
den dein rechtes Auge abschickt, durch irgendeinen Synapsenfehler nur minimal später ankommt
als der Impuls des linken Auges, dann könnte der Dejavu Effekt dadurch auftreten, dass das Gehirn
beide Impulse als verschiedene Szenen wertet, obwohl sie eigentlich gleich sind.
Mehr oder weniger frei übernommen, wer den ganzen Artikel lesen will, bitte sehr:
http://www.spektrumdirekt.de/artikel/860746&_z=859070

beija's Beitrag versteh ich auch nicht, wie kann man sich das vorstellen?
Zeit ist natürlich kein greifbarer Begriff, aber dennoch kann man ja eindeutig sagen,
was vorbei ist und was andauert... Nähere Erklärung bitte :P


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Re: Präkognitives Träumen
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Ungelesener BeitragVerfasst: 21. Juni 2011, 08:22 
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@Aphex

Interessanter Artikel, interessant finde ich:

Zitat:
Zum einen könnte ein Déjà-vu-Erlebnis dadurch entstehen, dass Neuronen im Hippokampus oder in der Amygdala versehentlich feuern – eine Art neurologischer Krampf, vergleichbar dem plötzlichen grundlosen Zucken eines Muskels. Diese Hypothese stützt sich auf die Beobachtung, dass vor allem Epileptiker, bei denen der epileptische Anfall den Hippokampus oder die Amygdala betrifft, häufig von Déjà-vu-Erlebnissen berichten. Die betroffenen Hirnregionen spielen eine große Rolle beim Speichern von Informationen, aber auch beim Vermitteln des Gefühls, wie bekannt uns etwas vorkommt.


Ich hatte mal gehört das bei eine Déjà-Vu die aktuellen Eindrücke einfach falsch abgelegt, als schon mal erlebt, eingeordnet werden. Steht auch im Artikel.

@beija-flor
Wenn der Zeitstrahl, so wie wir ihn nicht kennen, nix existiert, und alles parallel abläuft, ist dann nicht schon alles passiert? Ich finde deine Theorie interessant, wie kommst du darauf?

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Re: Präkognitives Träumen
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Ungelesener BeitragVerfasst: 21. Juni 2011, 22:01 
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Das weiß ich nichtmehr genau um ehrlich zu sein. Ich habe einfach mal drüber nachgedacht und das kam mir irgendwie logisch vor. Weil man ja Zeit auch nicht immer gleich wahrnimmt. Im Traum zB kommt einem die zeit meistens langsamer vor. Am deutlichsten ist es wenn ich morgens, nachdem der Wecker geklingelt hat nochmal einschlafe und dann einen Trübtraum habe, der mir wie ein halber Tag vorkommt und dabei waren es nur 10 min, die ich wieder weggenickt bin. Das ist denke ich ein Beispiel dafür, dass "Zeit" ansich nicht existiert, wir sie aber wahrnehmen um nichts durcheinander zu bringen. Für mich bedeuted zB. "Ewigkeit" auch nicht, dass die zeit einfach ewig weitergeht sondern, dass es einfach keine zeit mehr gibt und wir es uns deswegen nicht vorstellen können. Ich denke generell, das Raum und Zeit so wie wir es kennen eben dazu dient, dass wir mit unserem verstand uns orientieren können aber eigentlich entsteht "Zeit" nur dadurch, dass wir sie als solches wahrnehmen. Ich meine auch mal irgendwas zu dem thema gelesen zu haben, aber ich wüsste nicht unter welchem begriff ich googlen sollte. Das ist einfach ein persönlicher Gedankensprung von mir und ich denke, wenn ja die Materie etc. so wie wir sie wahrnehmen schon nicht existiert, wieso dann zeit? ich bin keine Wissenschaftlerin oder Ähnliches, aber ich mache mir über sowas Gedanken und wenn es zu absurd ist müsst ihr es sagen :D aber ich meine auch schon etwas darüber gelesen zu haben.

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Re: Präkognitives Träumen
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Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Juni 2011, 20:38 
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Aphex hat geschrieben:
KeronKenken hat geschrieben:
vlt ein dejavu...sowas hat ja jeder mal...ich weiß nicht, ob dejavus erinnerungsfetzen aus träumen sind, wenn ich aber drüber nachdenke könnte ich es mir recht gut vorstellen.


Dejavus sind Fehler, die im Gehirn entstehen. Ich weiß nicht mehr die genaue wissenschaftliche Erklärung, aber da werden irgendwelche Impulse nicht richtig
verarbeitet oder so ähnlich - Auf jeden Fall bedeutet ein Dejavu nicht, dass man etwas zum zweiten Mal erlebt.



dejavus sind fehler in der matrix :D
Nein, im ernst: Ist es also so, dass durch einen fehlerhaften ablauf im Gehirn des menschen nur das gefühl entsteht, man habe es schon mal erlebt (als ähnliches beispiel phantomschmerzen - sie können nicht existieren, manche spüren sie aber doch)?
Oder verstehe ich dass jetzt falsch?
zu Justdream: mein nachbar ist klavierlehrer und kennt dementsprechend viele Leute, so auch jemanden, in dessen familie es regelmäßig vorkommt, dass sie von dingen träumen, die daraufhin geschehen(er ist nicht näher drauf eingegangen, also kann ich nicht sagen, von welcher wichtigkeit die dinge sind, von denen sie träumen, und wie lang es dauert, bis sie eintreten)

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Re: Präkognitives Träumen
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Ungelesener BeitragVerfasst: 1. Juli 2011, 15:49 
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Ich glaube, dass es keine präkognitive Träume gibt. Ich würde mir das wie ein Déjà-vu vorstellen.
Oder man hat es einfach nur geträumt, und ist dann auch zufällig passiert.

Lg

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Re: Präkognitives Träumen
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Ungelesener BeitragVerfasst: 1. Juli 2011, 16:31 
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Hircus hat geschrieben:
Ich würde mir das wie ein Déjà-vu vorstellen.

-Bei einem präkognitiven Traum geht es doch darum, etwas zu träumen, was dann passiert bzw. zu einem zum Traumgeschenehn passenden Erlebniss im Wachleben führt.

-Bei einem Déjà-Vu glaubt man ja das etwas schon einmal passiert ist.

Wie genau kann ein präkognitiver Traum ein Déjà-Vu sein?

Hircus hat geschrieben:
Oder man hat es einfach nur geträumt, und ist dann auch zufällig passiert.

Halte ich für unmöglich, so einen Zufall kann es doch nicht geben. Es berichten ja nicht wenig Leute von solchen Träumen, da kann ich mir nicht vorstellen das das alles Zufälle sind...

Ich selbst bin mir auch nicht sicher ob es sowas gibt, irgendwie schon, irgendwie nicht...

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