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"Denkt" das Traum-Ich?
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Ungelesener BeitragVerfasst: 6. Mai 2013, 21:26 
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Hallo Leute!

Nach meinem letzten Klartraum bin ich auf die Frage gestoßen, ob das „Traum-Ich“ in der Lage ist zu denken. Ich möchte dies kurz erläutern.
Im Klartraum war es so, dass die Klarheit anbrach, als ich es geschafft hatte einen Gedanken zu fassen. Normalerweise ist es in meinen Träumen eher so, dass mein Traum-Ich Dinge unüberlegt und manchmal extrem irrational durchführt. Denkvorgänge gibt es dabei in der Regel nicht. Nicht ein einziger Gedankengang, es sei denn, mein Traum-Ich spricht etwas aus. Es hinterlässt den Eindruck, als würde das Traum-Ich eigentlich nur handeln und nicht denken.

Nun muss folgendes bedacht werden: Im Klartraum ist man fähig zu denken. Nimmt man das oben dargestellte als allgemeines Beispiel, so erscheint es, als wäre jeder Denkvorgang der ERSTE Schritt zur Klarheit, denn kritisches Bewusstsein erfordert die Fähigkeit zu denken. Wenn aber das Traum-Ich nicht denkt, so wird das äußerst schwierig werden.
Deswegen wäre es erwägenswert, eine Methode zu finden, um aus dem fehlenden Denken des Traum-Ichs hinauszubrechen und so klar zu werden. Denn wenn man irgendwie klar wird, sobald man anfängt zu denken, hätte man einen weitaus dichteren Ansatzpunkt.

Die These hat natürlich gewisse Schwierigkeiten. Erstens ist nicht klar, ob sie auf alle zutrifft bzw. auf eine Mehrheit zutrifft. Auf alle geht nicht. Zweitens gibt es bereits Techniken, die darauf abzielen oder darauf anwendbar sind (kurzum fast alle außer WILD).
Die Frage ist jedoch: Stimmt das, was der verpickelte Adelboot da abtippt eigentlich? Ich kann nur aus persönlicher Erfahrung sagen, dass mein Traum-Ich gar nicht bis selten denkt und ich meistens DANN klar werde, sobald ich anfange zu denken. Die, aus meiner Sicht, logische Schlussfolgerung ist, dass das Denken im Traum zur Klarheit führt.

Wie seht Ihr das Ganze? Lässt sich die These übertragen oder ist sie bestenfalls das Endprodukt mehrerer Gedankengänge, die zu keinem besseren Ergebnis führen und somit ungültig ist?

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Re: "Denkt" das Traum-Ich?
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Ungelesener BeitragVerfasst: 6. Mai 2013, 22:38 
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Du kennst vielleicht diese halbvollendeten Gedanken.
Wenn du eine Idee hast, aber diese nicht weiter verfolgst, so dass da eben nur die Idee ist, ohne worte.
wenn du mit dir selber redest und den Satz nicht vollenden musst, weill du weisst, was du meinst.
wenn dir ein Wort nicht einfällt, obwohl du weisst, was du meinst.
Diese Wissen, diese Idee meine ich. In genau solchen unfertigen Gedanken denke ich meistens im TT.
Und nur in nach PTs oder fast-PTs oder KTs kann ich mich an den Genauen Wortlaut erinnern, nach normalen TTs weiss icch nur noch den Sinn, die Idee, den Gedanken dahinter. Und in Worten gefangen fühlt er sich im TTB dann nie ganz richtig an.

Genau diese junge Idee ist Mmn der Anfang der klarheit: beim ADA kommt(bei mir meistens ) erst diese grosse, leichte Ahnung, des Bewusst-seins, bevor ich mich dann - schon bewusst durch diese idee - nochmals sammle, um so lange wie möglich klar zu bleiben. Und sobald ich die Idee nicht mehr aufrecht erhalte, verpufft das Bewusstsein, selbst wenn ich im Kopf ständig monoton wiederhole, dass ich bewusst bleiben muss.

Das ganze ist natürlich inspiriert von deiner Theorie, die mir aber akzeotabel erscheint :)
Lg brot


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Re: "Denkt" das Traum-Ich?
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Ungelesener BeitragVerfasst: 7. Mai 2013, 20:26 
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Also mein Traum-Ich denkt definitiv auch in Trübträumen. Ich denke, es liegt auch stark an der TE. Wenn meine TE schlecht ist, kann ich mich auch nicht an meine Gedanken erinnern, aber sobald meine TE gut ist, sind da definitiv Gedankengänge.

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Re: "Denkt" das Traum-Ich?
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Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Mai 2013, 23:01 
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75. Post!

Also ich vertrete die Meinung, dass man in einem Träbtraum zwar denkt, jedoch Entscheidungen nicht durchdenkt.
Damit meine ich folgendes Schema: Man trifft eine Entscheidung, indem man alle möglichen Handlungen abwägt und sich für die am sinnvollsten erscheinende entscheidet.
Doch im Traum ist dieses Schema nur angehaucht vorhanden. Man fängt quasi an, die Entscheidung zu treffen, führt den Gedankengang jedoch nicht zuende, das abwägen der Möglichkeiten fällt also weg.
So handelt man quasi aus dem Moment heraus, ohne über seine Entscheidungen nachzudenken.

Beispiel:
Man steht auf einem Hochhaus. Logisch betrachtet hätte man unter anderem die folgenden Möglichkeiten:
1. Man kann vom Hochhaus springen.
2. Man kann sich umdrehen und in die andere Richtung laufen.
3. Man kann überlegen, was man hier eigentlich tut.

Im Wachzustand könnte man jetzt die Möglichkeiten abwägen, und würde damit eigentlich auch automatisch Möglichkeit 3 annehmen. Man denkt über die Entscheidung, die man trifft, nach.

Doch im Traum entfällt diesee Schritt. Der Gedanke, von dem Hochhaus zu springen, kommt einem in den Kopf, und man springt. Man denkt gewöhnlich weder über alternativen zu dieser Handlung nach, noch über die Gründe.
Das ist das, was ich denke :3

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Re: "Denkt" das Traum-Ich?
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Ungelesener BeitragVerfasst: 31. Mai 2014, 16:56 
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bei mir ist es meistens so dass ich im traum nicht viel denke und einfach etwas passiert.
aber wenn ich im traum klar werde dann passiert dass immer spontanka wieso. da bin ich dann einfach normal im traum vertieft und mache irgendwas und dann schießt plötzlich der gedanke durch meinen kopf: ich träume. :)
und dann bin ich sofort klar. letzte nacht hatte ich das in fünf träumen hintereinander
bin aber leider bei dreien sofort aufgewacht :/



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Re: "Denkt" das Traum-Ich?
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Ungelesener BeitragVerfasst: 9. August 2014, 20:03 
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Hallo allerseits,
Nun, dass das kritische Bewusstsein im Trübtraum quasi auf Standby eingestellt ist, dürfte ja bekannt sein. Das ist bei mir der einzige Unterschied zwischen den Gedanken im WL und im Traum. Ich denke schon nach, bin aber nicht in der Lage, das Gedachte zu reflektieren.
Also ja, mein Traum-Ich denkt, meistens die ganze Zeit über und das ziemlich praktisch, denn was ich denke, das passiert auch, so schnell, dass es einem vorkommt als hätte man den Gedanken nur gehabt, weil es passiert ist und nicht umgekehrt, versteht ihr, was ich meine?
Die These ist sehr interessant. hmm
Denken ist auf jeden Fall der erste Schritt zum kritischen Bewusstsein und somit auch der Klarheit, nach dem träumen.
Ich denke aber aufgrund meiner Träume viel eher, dass das Traum-Ich nur denkt und nicht handelt, wenn überhaupt, denkt es, gehandelt zu haben, bzw. man glaubt beim erwachen, im Traum gehandelt zu haben weil es aus kritischer Sicht logisch ist, obwohl man nur dachte, gehandelt zu haben. :geek:
(An der Stelle müsste man mal in Erfahrung bringen, was wir da eigentlich allgemein als "träumen" bezeichnen. Hat da zufälligerweise jemand eine aufschlussreiche Worterklärung parat?)
Denken führt also nicht zur Klarheit, sondern ist nur eine Voraussetzung.
Also müsste man herausfinden, woraus der Schritt zwischen einem trüben Gedanken und der Klarheit, bzw. der Aktivierung des kritischen Bewusstseins, besteht und auf welche Weise man ihn am Besten hervorruft, wenn man eine Technik dazu entwickeln will.
Also RCs aus Gewohnheit, Traumzeichen-RC´s und spontane Erkenntnis, weil einem etwas plötzlich zu unrealistisch erscheint oder man sich an sein Wachleben erinnert.
Was haben diese vier gemeinsam?
Was passiert genau, wenn sie im Traum auftreten?
Was ändert sich an der Denkweise zwischen trüb und klar und warum nur dann?
Was ändert die Tatsache, dass man sich über den Traum bewusst ist, an der Wahrnehmung in ihm?
Und ab hier muss ich wegen mangelnder Erfahrung abdanken... :(
Vielleicht beschert mir das Ganze ja heute einen Klartraum, dann wissen wir möglicherweise mehr :)
LG, Mütze

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Re: "Denkt" das Traum-Ich?
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Ungelesener BeitragVerfasst: 10. August 2014, 21:14 
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Ich habe vorher einen recht ausfühlichen text geschrieben..dann stürtzte das handy ab. Also nochmal:

Ich denke, der schritt von trüb zu klar ist eigentlich zweigeteilt:
1. konzentration lockern. Vllt kennt ihr das, dass ihr auch so auf etwas konzentriert dass ihr alles andere vergesst? Das passiert mMn auch in TTs.
2. Einen teil der konzentration darauf richten, einen rc zu machen (oder einfach so die realität zu hinterfragen). Das wird automatisch eingeleitet wenn schon eine verknüpfung dazu im gehirn besteht. Z.B. wenn man immer bei einem traumzeichen einen rc macht, trjggert das traumzeichen den rc. Es geht aber auch subtiler: wenn man immer einen RC macht, wenn man leicht gelangweilt ist, macht man einen sobald step 1 passiert ist.

wegen dieser erklärung, die ich allerdings erst heute in worte gefasst habe, versuche ich auch vorallem beim gamen rcs zu maen - dann wenn ich am meisten absorbiert bin wegen meiner konzentration. Dadurch wären (soweit ich überlegt habe) theorethisch möglich, die konzentriertheit im traum, also sozusagen den traum selbst als traumzeichen zu nehmen :D

Lg brot

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Re: "Denkt" das Traum-Ich?
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Ungelesener BeitragVerfasst: 10. August 2014, 21:25 
 Oneironaut
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(In einem anderen post für den fall dass mein handy wieder crasht)
Mir ist gerade aufgefallen, dass ein mMn sehr gutes Modell in diesem thread noch nicht erwähnt wurde:
(Modell = vereinfachung damit es verständlich ist)
Im absoluten trübtraum hat die traumperson, die man 'ist', komplette kontrolle über die handlung. Je 'klarer' man wird, im sinn von klar denken, desto mehr schwindet diese traumperson und man selber ist mehr und mehr im traum representiert. Soll heissen dass in ejnem kt kaum jemand auf die idee käme, er/sie wäre ein popstar, was in einem tt durchaus passieren könnte.also je klarer, desto weniger einfluss hat die traumstory auf einen. In PTs weiche ich ab und zu von der story recht weit ab, in TTs halte ich mich immer an die handlung.

Ob ich nicht von der handlung abweichen 'könnte' weiss ich nicht, das ist eine interessante überlegung, dass man die kontrolle nur hineininterpretiere, aber ich denke das ist unwahrscheinlich.
Tatsache ist aber, dass mir der gedanke gar nicht erst kommt im tt, von der handlung abzuweichen? Wieso? Weil laut diesem modell die traumperson part der handlung ist. Natürlich ist sie nicht eine andere person als man selbst, aber im modell kennt diese person nhr die traumwelt mit der entsprechenden story. Je klarer man wird, desto mehr kommt das 'echte' ich, das weiss dass es nur im bett liegt zur kontrolle.

Pfuh..schwer zu erklären...versteht mans?

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Re: "Denkt" das Traum-Ich?
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Ungelesener BeitragVerfasst: 11. August 2014, 13:21 
 Luzider Träumer
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Nicht ganz... Korrigiere mich, wenn ich falsch liege:

Analysiere ich deinen Post mal Schritt für Schritt, dann verstehe ich´s vielleicht besser:
Brot hat geschrieben:
Im absoluten trübtraum hat die traumperson, die man 'ist', komplette kontrolle über die handlung. Je 'klarer' man wird, im sinn von klar denken, desto mehr schwindet diese traumperson und man selber ist mehr und mehr im traum representiert. Soll heissen dass in ejnem kt kaum jemand auf die idee käme, er/sie wäre ein popstar, was in einem tt durchaus passieren könnte.also je klarer, desto weniger einfluss hat die traumstory auf einen. In PTs weiche ich ab und zu von der story recht weit ab, in TTs halte ich mich immer an die handlung.

Deiner Meinung nach ist das Traum-Ich sozusagen Teil eines Skripts, dass es nicht beeinflussen kann und dem es ohne nachzudenken folgt. Wenn man klar wird, hinterfragt man das Skript und dementsprechend kann man es verändern.
Meiner Meinung nach gibt es kein Skript, der Traum ist einfach nur eine Abfolge von Handlungen, die das Traum-Ich spontan durchführt, ohne nachzudenken (also, eigentlich denkt es die ganze Zeit und handelt nicht, siehe letzten Post). Allerdings holt es sich die Impulse für sein handeln aus dem Traum, insofern beeinflusst der Traum die Handlung gleichzeitig zu 100%. Trotzdem kontrolliert das Traum-Ich die Handlungen.
Demzufolge muss man von Anfang an den Traum so lenken, dass man klar wird, da man im Traum vom Traum manipuliert wird, also von sich selbst, so dass man mittendrin in dem Sinne keine Kontrolle hat...
Klar so weit? :ugly:
Wenn man diese Theorie jetzt weiterspinnen würde, heißt das, dass man wenn man klar ist auch noch darüber nachdenken muss, wie man dafür gesorgt hat, dass man klar ist und auch noch daran denken muss, dafür zu sorgen, wieder klar zu werden.

Brot hat geschrieben:
Ob ich nicht von der handlung abweichen 'könnte' weiss ich nicht, das ist eine interessante überlegung, dass man die kontrolle nur hineininterpretiere, aber ich denke das ist unwahrscheinlich.
Tatsache ist aber, dass mir der gedanke gar nicht erst kommt im tt, von der handlung abzuweichen? Wieso? Weil laut diesem modell die traumperson part der handlung ist. Natürlich ist sie nicht eine andere person als man selbst, aber im modell kennt diese person nhr die traumwelt mit der entsprechenden story. Je klarer man wird, desto mehr kommt das 'echte' ich, das weiss dass es nur im bett liegt zur kontrolle.

Da stimme ich dir insofern zu, dass es unwahrscheinlich ist, Kontrolle auf dem Weg zu erlangen und dass, je klarer man wird, desto mehr ist man sich über seine Person im WL bewusst. Aber ich glaube, dass das Traum-Ich mehr kennt, als nur den Traum. Nur denkt es nicht darüber nach, woher das Wissen stammt, weil es trüb denkt.
Falls es zur "Handlung" gehört, dass ich weiß, dass ich träume, weiß ich, dass ich träume. Darauf läuft das Ganze hinaus.

Zu deinem vorletzten Post:
In TT habe ich mich noch nie auf etwas konzentriert... Aber wenn du das so sagst, fällt mir auf, dass ich, bevor ich klar wurde, eigentlich immer auf irgendetwas fixiert war. Nicht konzentriert, aber ich habe mich eben für einen längeren Moment mit etwas beschäftigt, ohne mich aus irgendetwas zu konzentrieren, dass mit der "Handlung" zu tun hatte. Für einen Moment wurde eines dieser bei trübem Denken unwichtigen Details zum Zentrum des Traums. Warum ist die Schwerkraft weg? Warum steht die Häsin in Flammen? Warum fließt das Wasser bergauf? Warum gibt es im Cockpit Stauraum für Koffer? Und warum zum Teufel gibt es keinen Himmel? (Ja, es hat geklappt! :D )
Also, falls du mit Konzentration lockern und einen Teil der Konzentration auf die "Realität" zu lenken meinst, die Handlung kurzzeitig zweitrangig zu platzieren und dadurch Zeit zu bekommen, überhaupt nachzudenken, was man gerade macht, haben wir hiermit eine wichtige Erkenntnis erhalten!

LG, Mütze

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Re: "Denkt" das Traum-Ich?
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Ungelesener BeitragVerfasst: 11. August 2014, 15:46 
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Das mit dem konzentration lockern hast du richtig verstanden :thumbsu:

Du sagst, das traum-ich weiss auch dinge die nicht aus dem traum kommen. True. Aber das erwähnte modell unterteilt diese traum-ich in zwei ichs. Sagen wir denen mal ich1 und ich2. Ich1 ist das ich aus dem WL, ich2 das aus dem traum, welches fliegende autos für ganz normal hält und selbstverständlich von seiner mhtter davonrennen muss weil die ein käsesandwich hät :ugly: (das wäre ein beispiel :P).
Je trüber, desto mehr fadet (von englisch 'to fade', mir fällt kein besseres wort auf deutsch ein) ich1 weg und ich2 in den vordergrund. Im absolut klaren KT ist ich2 inexistent. Im absolut trüben TT ich1. Nur dass ich noch nie so einen trüben TT hatte.

Ich bin nicht sicher ob das modell meiner Meinung entspricht, aber keine meiner erfahrungen fällt mir ein, die dagegen sprechen würde. Wie gesagt ist es nur ein modell, eine hilfstruktur zum drüber denken und reden. Dementsprechend könnte man auch sagen dass Ich2 nicht existiert und nur teil vom skript ist, aber schlussendlich kommts aufs gleiche raus.
Es ist so wie mit den Modellen für licht. Eines behandelt es als eine welle, das andere als ein partikel. Beide sind richtig (bis man zu genaue fragen stellt).

Lg brot, klarer? :)
P.S.:was genau hat funktioniert mit dem himmel? Einenim traum zu haben oder einfach ihn zu bemerken oder bist du deshalb klar geworden?

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Re: "Denkt" das Traum-Ich?
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Ungelesener BeitragVerfasst: 12. August 2014, 12:39 
 Luzider Träumer
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Ja, klarer, danke! :)
Das einzige, was ich nicht ganz verstanden habe, ist, was du mit dem Modell bezwecken wolltest, obwohl es ja eigentlich auf der Hand liegt.
Jepp, ich bin wegen dem (nicht vorhandenen) Himmel klar geworden, wenn auch nur kurz und nicht besonders stark :))
(bzw. kann ich mich nicht dran erinnern)
Jetzt fehlt nur noch die Technik... hmm
Sammeln wir mal zur Übersicht, was wir bisher haben:

Das Denken im Traum:
- Das Traum-Ich denkt durchweg. Denken an sich ist eine Voraussetzung um klar zu werden, doch erst kritisches Denken ermöglicht
einen Klartraum.
- Dabei kann man zur Verdeutlichung zwischen klarem(1) und trüben(2) Denken unterscheiden:
(1) entspricht dem Denken im WL und dem des absolut klaren Traum-Ichs;
(2) entspricht dem Denken des absolut trüben Traum-Ichs, welches völlig von der Traum-Handlung vorbestimmt ist.
- Im Traum können sich 1 und 2 vermischen. Alles zwischen (1) und (2) ist präluzid, überwiegt (1), wird man klar.
- Beide Denkweisen gehören zum Ich. So wird das Traum-Ich von der Traum-Handlung bestimmt, diese wiederum vom Traum-Ich usw.
- Ganz zu Anfang existiert allerdings noch ein großer Teil des (1), auf das der Traum aufbaut. Während des Traums verwickelt man
sich mehr und mehr in die Handlung und trübt dadurch immer mehr ein. Das Ziel ist es also, sich schnellstmöglich von der Handlung
zu lösen.

Die Schritte von (1) zu (2), bzw. 2>1:
- Schritt A: Für einen Moment die Traum-Handlung ausblenden, indem man sich kurzzeitig für etwas scheinbar Unwichtiges
interessiert und ihm Aufmerksamkeit gibt, zB. ein Traumzeichen. Dadurch entsteht eine Lücke, die man für eigene, klare Gedanken
nutzen kann, die nicht von der Handlung beeinflusst werden. :arrow: "Freies" Denken :arrow: (2) verdrängt (1).
- Schritt B: In Gedanken die Situation hinterfragen, optional einen RC durchführen :arrow: Kritisches Denken :arrow: (2) : (1) ist gleich 1:1
- Schritt C: KLarheit erlangen. :arrow: Kritisches Bewusstsein :arrow: 2>1
- Schritt C folgt im besten Fall direkt auf Schritt B. Falls nicht, so hat man das Pech noch zu tief in der Handlung zu stecken.

Also haben wir das was, das wie und das wann um klar zu werden.
Es fehlt also das wodurch/warum bei Schritt A. Warum/wodurch entsteht die Lücke in der Handlung?
Da gibt es ein paar Möglichkeiten:
- Etwas ist so unrealistisch, dass es einem durch Zufall sofort ins Auge fällt und man darüber nachdenkt.
- Man denkt an einen anderen Traum oder ans Klarträumen, weil einem etwas auffällt, dass man schon mal im Traum bemerkt hat und
dadurch klar geworden ist oder im klaren Zustand im Traum gemacht hat. (Also LILD)
- Aus Gewohnheit macht man einen RC und wird klar (einzige Möglichkeit, bei der Schritt A übersprungen wird, also lassen wir´s mal
weg, damit auch was neues dabei rauskommt)
- Der Traum ist langweilig. Ich weiß nicht, ob ihr das kennt, doch bei mir ist das manchmal der Fall, selbst wenn die Handlung besagt,
dass die Welt gleich untergeht. Traumlogik halt. Und dann suche ich mir eben eine andere Beschäftigung. Dabei fällt mir dann etwas
auf, wie in A beschrieben und ich werde klar.

Im Fazit suchen wir also nach einer idiotensicheren Technik bei DILD, bei der man die Traum-Handlung so beeinflusst, dass sie sich selbst unterbricht, so dass man klar wird, bzw. durch die Traum-Handlung klar wird und sie dadurch unterbricht, bzw. es Teil der Traum-Handlung ist, klar zu werden. (Ich bin schlecht im Erfinden von Namen. Hat jemand einen Vorschlag?)

LG, Mütze

PS: Anstatt in einem neuen Post zu antworten, schreibe ich der Übersicht halber später hier weiter, wenn es noch mit der Technik zu tun hat.

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Re: "Denkt" das Traum-Ich?
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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. August 2014, 01:38 
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Brot hat geschrieben:
wegen dieser erklärung, die ich allerdings erst heute in worte gefasst habe, versuche ich auch vorallem beim gamen rcs zu maen - dann wenn ich am meisten absorbiert bin wegen meiner konzentration.


Interessant, das erinnert mich an die Technik GILD, die ich mir mal ausgedacht habe, aber die zielte rein auf das RCs machen beim Spielen ab. ^^

Die These, dass man als Trübträumer lediglich eine Rolle einnimmt und nicht ganz man selbst ist, finde ich eigentlich ganz logisch. Man bemerkt ja immer wieder gerne mal, dass man im Traum anders handelt, als man im Wachleben handeln würde. Ganz so, als sei man eine "andere" Person. Manchmal "kennt" man Traumpersonen ziemlich gut, obwohl man sie niemals gesehen hat. Manchmal "kennt" man Orte, an denen man eigentlich nie war. Manchmal "weiß" man Dinge, die man nicht wissen kann, wenn man man selbst wäre. Ihr kennt das ja bestimmt, dass ihr im Traum zum Beispiel wusstet, dass in dem Raum B ein Streit stattfand, man aber im gesamten Traum nie davon gehört und diesen nie gesehen habt. Ihr wisst einfach, dass das dort war. Oder ihr wisst sogar, was später geschehen soll und stellt euch darauf ein. So, als hättet ihr ein Drehbuch gelesen, welches den Traum darstellt. Von daher finde ich, dass diese Theorie absolut sinnig ist.

Zu Schlafmützes Technikansatz. Ich finde es gut, wenn man genügend Wege herausstellen kann, um Punkt A oder B zu triggern. Ich habe das Gefühl, dass einige meiner KTs Zustande gekommen sind, weil ich spontan bei Punkt B oder C gelandet bin. An einen Punkt A kann ich mich nur selten erinnern (im letzten KT wurde ich von zwei Leuten bedroht und rief einfach "STOP!", weil ich plötzlich klarer im Kopf war und einen RC machen wollte. Wieso genau ich klarer war? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, ich wusste auf einmal einfach).
Dazu habe ich noch eine These: Ist es möglich, dass die Klarheit der Gedanken zunimmt, wenn der Traum lange andauert? An das letzte kann man sich grundsätzlich auch am besten erinnern und ich habe den Eindruck, dass viele meiner KTs so schnell vorüber waren, weil ich einfach gegen Ende des Traumes erst klar geworden bin. Manchmal auch erst mitten im Erwachen. Daher müsste man überprüfen, ob die Wahrscheinlichkeit klarer zu denken nicht proportional mit der Traumdauer ansteigt und wie man das aufbessert, damit man möglichst viel KT-Zeit hat, bis man aus dem Traum erwacht.

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Re: "Denkt" das Traum-Ich?
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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. August 2014, 10:55 
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Könnte es sein dass du dort klar wurdest, weil du Angst hattest? Ich mache in situationen die mir angst machen immer einen rc, vllt verbindet sich so die angst mit dem klar-werden.

Dass man klarer wird je länger der traum ist kann ich aus erfahrung bestätigen. Ich werde fast immer im letzten traum der nacht gegen das Ende zu klar. Ich denke das ist, weil man in langen träumen mehr zeit hat zum klar werden. also so wie ich im WL in ejnem tag mehr RCs mache als in einer Stunde.
(Nur eine vermutung)

Lg brot :)

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Re: "Denkt" das Traum-Ich?
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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. August 2014, 16:18 
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hmm ...
Ich denke A ist fast immer irgendwo vorhanden, von nichts kommt nichts, ebenso wie B, selbst wenn es nicht im selben Traum vorkam oder man sich nicht daran erinnern kann, weil es bloße Gedanken sind.
So war bei dir die Angst der Auslöser, denke ich mal, und du hast es gemerkt und die Realität hinterfragt, wobei du klar wurdest.
Ich werde meistens auch klar, wenn sich mein Schlaf dem Ende zuneigt.
Dass die Klarheit während des Träumens zunimmt, ist logisch, aber genauso nimmt sie ja auch ab. Ich würde nicht sagen, dass ausschließlich die Länge des Traums für die Klarheit verantwortlich ist, sondern eher was im Traum passiert ist. Wenn das Traumzeichen früher kommt, wird man auch früher klar.
Vielleicht gibt es aber auch einen Zusammenhang zwischen der Klarheit und den Schlafphasen, so dass man eher klar wird, wenn man kurz davor ist, aufzuwachen, weil der Kopf etwas "wacher" ist...
Aber irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass ich mich bloß nicht an frühere Klarträume erinnern kann...
Ich sollte wieder regelmäßig TTB führen. :rolleyes:
LG, Mütze

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Re: "Denkt" das Traum-Ich?
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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. August 2014, 19:24 
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Ich weiß nicht, ob das rein ausschließlich an der Angst damals lag. Hatte wohl eher den Hintergrund, dass ich genervt von der "Engine" war, weil die kein einziger richtiger Schuss ihnen was anhaben konnte, trotz gutem Zielen (und tatsächlichem Schießen).

Dafür hatte ich heute Nacht einen präluziden Traum, bei welchem mir die Phase des Klarwerdens nochmal aufgefallen ist. Der Traum selbst war wenig aufsehen erregend, da ich bloß in einem mitteldichten Wohngebiet rumspazierte, bis ich eine Art verseuchten See in einem Innenhof fand, welcher total bewachsen war und blubberte, als wenn es Säure wäre. Kurz darauf bestand ein Teil der Straße aus diesem See und ich wollte mit einem Boot rüber, um zu schauen, was passieren würde.
Und genau in diesem Moment machte mich das misstrauisch. In diesem Moment, wo ich den Gedanken mit einem Boot rüberzufahren deutlich gedacht habe. Mir "fiel ein", dass ich grade träume und mir ein Boot einfach so spawnen kann. Genauso fiel mir ein, dass ich CALD betrieben hatte, woraufhin prompt entsprechender Charakter mich auf meinem Handy anrief und mir Bescheid gab, dass ich träume.

Dieser Moment dauerte nicht lange an und das gespawnte Boot schien nicht richtig zu existieren (warum wollte ich dieses Ziel überhaupt noch verfolgen? Ich sagte dem Charakter doch, dass ich gleich zu ihm komme :ugly: ). ABER! Jetzt habe ich eine recht aktuelle Erinnerung daran, wie ich klar wurde und ich betone es: Als ich einen klaren Gedanken bzw. ein Ziel gefasst hatte, fiel mir zur Problemlösung einfach ein, dass ich grade träume. Anders gesagt:

Punkt A: Ich setze mir das Ziel mit einem Boot über den Säuresee zu fahren, um zu schauen, was dabei geschieht.
Punkt B: Mir fällt spontan ein, dass ich ein Boot spawnen kann, weil ich träume.
Punkt C: Das ist leider etwas missglückt. Die RCs habe ich in dem Moment komischerweise vergessen. Da half der Bestätigungsanruf meines Charas leider nicht viel.

Interessant ist, dass sich das Gefühl der Traumwelt "zerbrechlicher" anfühlte, als ich mehr Klarheit hatte. Eventuell sollte ich dazu auch mal einen Thread machen...
Und natürlich soll das nicht heißen, dass man jedem Gedanken sofort klar wird. Ich habe in letzter Zeit festgestellt, dass mein Traum-Ich regelmäßig irgendwelche Ideen und Gedanken hat und ich deswegen auch nicht klar werde.

Ich hoffe, dass dieser kleine Bericht helfen kann diese Techniktheorie weiterzuentwickeln. Allerdings muss man bedenken, dass solche Erfahrungen sehr individuell sind. Bei mir ist es allerdings häufiger so wie oben beschrieben. ^^

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Re: "Denkt" das Traum-Ich?
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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. August 2014, 19:49 
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Pad, ist CALD das, was ich unter LILD verstehe oder gibts da nen unterschied?

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Re: "Denkt" das Traum-Ich?
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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. August 2014, 21:01 
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Ja, gibt es. Für CALD braucht man lediglich einen Charakter und keinen KT, während LILD in einem KT gemacht wird. Und LILD ist dafür nicht rein auf Traumpersonen beschränkt, sondern man kann auch Hinweise in die Traumwelt streuen (wie ich mal gehört habe). Ist also ein kleiner, aber feiner Unterschied zwischen den Techniken. ;)

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