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MILD - Wie es wirklich funktioniert
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Ungelesener BeitragVerfasst: 13. November 2012, 22:18 
 Luzider Träumer
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Ich habe für mich beschlossen, dass ich mein MILD perfektionieren möchte bzw. überhaupt erstmal MILD lernen will. Bis jetzt konnte ich bei meinen KTs nie genau sagen, ob sie auf ein MILD zurückzuführen sind oder eher zufällig waren…

In einer Vorbereitungsphase habe ich mir sehr viele MILD-Tutorials durchgelesen. Keines davon hat mich so richtig zufrieden gestellt. Die meisten Tutorials betrachten MILD entweder als eine reine Autosuggestion oder als eine Kombination aus Visualisierung und Autosuggestion. Ich konnte mir aber nie so richtig Vorstellen, dass das alles sein soll, denn dann hätte sie keinen eigenen Namen verdient…
Da mich die ganzen Tutorials nie wirklich zufriedenstellen konnten, fiel es mir anfangs auch schwer einen richtigen "Trainingsplan" dafür zu erstellen.
Ich habe also gesucht und gesucht, um endlich MILD soweit zu verstehen, dass ich auch weiß worauf es dabei ankommt. Bei all dem Suchen habe ich das Offensichtliche natürlich übersehen.
Warum die ganze Zeit im Internet nach Tutorials suchen, wenn man auch eine Beschreibung des Erfinders der Technik lesen kann?
Also habe ich mir "Exploring the World of Lucid Dreaming" von Stephen LaBerge nochmal vorgenommen bzw. vor allem die Teile, die MILD beschreiben. Et voilà: Jetzt habe ich eine ganz gute Vorstellung davon, was MILD wirklich bedeutet.
Die Betonung liegt auf Mnemonic (Wer hätt 's gedacht? :ugly:)
Es geht bei MILD also vor allem darum, sich zu erinnern, dass man bewusst werden will, in dem Moment, wo man träumt. Ich nehme mir bei MILD also vor, dass ich, sobald ich träume, bemerke, dass ich träume und dadurch luzid werde.

Das unterscheidet es auch von Autosuggestion: Bei einer Autosuggestion versuche ich mir quasi selbst einzureden, dass ich einen Klartraum haben werde. Bei MILD nehme ich mir vor, dass ich bewusst werde, wenn ich träume.
Das gleiche macht man mehrmals täglich ganz selbstverständlich.
Zwei Beispiele um das ganze zu verdeutlichen:
1. Du willst ein neues Computerspiel bestellen, dein Freund hatte angedeutet, es auch haben zu wollen. Du nimmst dir also vor, ihn zu fragen, ob er es nun will, wenn du ihn das nächte Mal siehst.
2. Um 19:30 Uhr läuft deine Lieblingssendung im Fernseher. Du willst sie auf keinen Fall verpassen, also nimmst du dir vor, dass du den Fernseher anmachst, sobald es 19:30 Uhr ist.

In beiden Beispielen nimmst du dir vor, dich daran zu erinnern etwas Bestimmtes zu tun, wenn ein bestimmtes Ereignis eintritt (Du siehst deinen Freund; Es ist 19:30 Uhr).
Das Gleiche gilt für MILD: Du nimmst dir vor, bewusst zu werden, wenn das Ereignis Traum eintritt.

Die Fähigkeit sich in Zukunft daran zu erinnern etwas zu tun, was man sich vorher vorgenommen hat, nennt man auch Prospektives Gedächtnis

Nach dem ich nun ein Verständnis von MILD entwickelt hatte, konnte ich die mMn relevanten Apekte herausarbeiten.
Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass zwei Fähigkeiten den Erfolg von MILD bestimmen:

Das Prospektive Gedächtnis
Die Traumerinnerung


Möchte man also seine MILD-Fähigkeiten verbessern, so muss man zum einen die Traumerinnerung verbessern und zum anderen das Prospektive Gedächtnis.

Traumerinnerung
Zum Verbessern der Traumerinnerung wird natürlich klassisch ein Traumtagebuch geführt.
Hinzu kommt, dass ich jeden Abend 10-15 Minuten meditieren werde. Einige Quellen sagen, dass das bei der Traumerinnerung hilft. Meine persönliche Erfahrung bestätigt das.
Es ist aber so, dass ich sowieso schon fast täglich etwas meditiere und das weniger um meine Traumerinnerung zu verbessern als vielmehr der Meditation selbst wegen.
Wie auch immer; Ab jetzt zähle ich die Meditationsübung als Bestandteil meiner MILD-Offensive…

Prospektives Gedächtnis
Zum Trainieren des Prospektiven Gedächtnis gibt es eine Übung, die LaBerge selbst in seinem Buch "Exploring the World of Lucid Dreaming" vorstellt. Diese Übung wird auch integraler Bestandteil meiner MILD-Offensive sein.
Die Übung stellt sich wie folgt dar:
Man erstelle eine Liste mit Dingen oder Begebenheiten, die einem möglicherweise im Alltag begegnen bzw. die man im Alltag durchführt. Davon braucht man pro Wochentag vier an der Zahl. Macht nach Adam Riese insgesamt 28.
Beispielsweise kann der Montag dann so aussehen:

  • Eine Tür öffnen
  • Einen Vogel sehen
  • Die Toilette nach Mittag benutzen
  • Die Sterne sehen

Die Aufgabe besteht nun darin, eine bestimme Handlung auszuführen, wenn man diese Dinge bemerkt. In diesem Zusammenhang hier macht natürlich ein Reality Check Sinn. Wichtig ist dabei, dass man den Reality Check macht, wenn die Dinge zum ersten Mal auftauchen. Das heißt, dass man montags einen Reality Check machen muss, wenn man das erste Mal eine Tür öffnet. Wenn man beim ersten Mal daran denkt, einen Reality Check zu machen, dann gilt die Aufgabe in dem Aspekt als bestanden. Wenn man nicht daran denkt, gilt sie dementsprechend als nicht bestanden.
Je mehr Sachen man bemerkt, desto besser.
Diese Aufgabe sollte man laut LaBerge mindestens eine Woche lang durchziehen. Ich werde sie aber wohl noch länger machen, je nachdem wie schnell ich dabei Fortschritte mache.
Edit: Vielleicht kennt ihr diese Übung ja schon von EpicphoneGamer




Eine letzte Bemerkung noch:
Die klassischste Suggestion für MILD ist „Das nächste Mal, wenn ich träume, werde ich mich daran erinnern, dass ich träume!“
Ich finde diese Formulierung allerdings eher unpassend. Das ist zumindest keine Formulierung, die ich im normalen Leben so benutzen würde. Ich würde ja auch nicht sagen: "Das nächste Mal, wenn ich im Supermarkt bin, werde ich mich daran erinnern, dass ich noch Zwiebeln kaufen muss."
Vielmehr würde ich es vielleicht so formulieren: "Wenn ich im Supermarkt bin, muss ich daran denken, dass ich noch Zwiebeln kaufen muss."
Auf der MILD-Ebene, sähe das Ganze dann vielleicht so aus: "Wenn ich träume, muss ich daran denken, klar zu werden."
Mir ist klar, dass das nicht unbedingt allen Kriterien einer guten Suggestion entspricht. Dennoch denke ich, dass es klug ist, eine Formulierung zu wählen, die einem vertraut ist. Und mein Vorschlag "fühlt" sich zumindest in meinem Kopf gut an. Letzten Endes kommt es da wohl am meisten drauf an.

Über jede Art von Rückmeldung eurerseits wäre ich sehr dankbar. Vielleicht habt ihr ja noch ein paar Anregungen und/oder Verbesserungsvorschläge hinsichtlich meiner Auffassung von MILD.

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Re: MILD - Wie es wirklich funktioniert
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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. November 2012, 01:43 
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Sehr gut auf den Punkt gebracht, besonders deine Formulierung des Erinnerungsatzes gefällt mir, da er kürzer ist und sich bestimmt besser ins Unterbewusstsein einprägen lässt.
Zu der prospektiven Gedächtnisübung würde ich wenn es möglich ist unbedingt Traumsymbole mit hinzunehmen. Wenn du also z.B. im Traum oft durch Türen gehst, dann ist das umso besser wenn du dir bei diesem Ereignis vornimmst einen RC zu machen.
Je mehr Traumsymbole diese Übung enthält, desto besser die Chance auf ein MILD ;).
Wenn man hauptsächlich Traumsymbole hat die in der Realität selten vorkommen, kann es allerdings schwierig werden...


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Re: MILD - Wie es wirklich funktioniert
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Ungelesener BeitragVerfasst: 22. November 2012, 18:51 
 Präluzider Träumer
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ich finde die übung mit den sachen machen sehr gut
blos eine frage müssen das jeden tag verschieden sadhen sein?

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Re: MILD - Wie es wirklich funktioniert
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Ungelesener BeitragVerfasst: 23. November 2012, 13:34 
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Man erstelle eine Liste mit Dingen oder Begebenheiten, die einem möglicherweise im Alltag begegnen bzw. die man im Alltag durchführt. Davon braucht man pro Wochentag vier an der Zahl. Macht nach Adam Riese insgesamt 28.

Lesen hilft manchmal wirklich ungemein weiter. Also ja, du brauchst für jeden Wochentag ein anderes Quartett.

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Re: MILD - Wie es wirklich funktioniert
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Ungelesener BeitragVerfasst: 1. Dezember 2012, 18:06 
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Hallo

Hat bei mir letzte und diese Nacht wunderbar funktioniert. (Habs vorgestern zum ersten mal ausprobiert).
Habe mir aber nicht pro Tag 4 Dinge vorgenommen, sondern nur die den Traum betreffend wenn ich mal dran gedacht habe + je 1 das ich mir für den nächsten Tag im Wachleben vorgenommen hatte.

Das waren da folgende Traumbezogene Sätze:
(im Bett) "Ich muss in einer Stunde unbedingt überprüfen, ob ich träume."
"Ich muss nachher daran denken, einen RC zu machen."
"Ich muss im nächsten Traum unbedingt klar werden."
"Sobald ich schlafe muss ich nachschauen, ob ich träume."

+ ab und an mit einem Wachleben bezogenen Satz a la:
"Ich muss morgen noch auf die SMS anworten."
"Ich muss morgen dies und das einkaufen."

Wenn man an den Wachleben-Satz denkt, denkt man dann vielleicht auch direkt an alles andere, was man sich vorgenommen hat.

Mir scheint, dass es wichtig ist, den Sätzen eine echte Dringlichkeit einzuhauchen.
Sich wirklich bewusst zu machen, dass man das unter gar keinen Umständen und auf gar keinen Fall vergessen darf. Daher auch Wörter wie "Unbedingt, müssen, darf nicht vergessen, usw." benutzen, das dürfte die Sätze fester im UB verankern.

Grüsse
Keksfee


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Re: MILD - Wie es wirklich funktioniert
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Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Dezember 2012, 08:35 
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Ich habe diese Übung die Stephen LaBerge in seinem Buch vorstellt auch schon öfter probiert, hab mir eine Liste zusammengestellt mit jeweils 4 einfachen Dingen pro Tag (Türe öffnen usw.) und mir dann vorgenommen jedes Mal wenn ich diese Tätigkeit ausübe einen RC zu machen, aber ich finde das fällt unheimlich schwer bei so Tätigkeiten, die man ständig ausübt. Ein viel wichtigerer Grundstock für MILD ist mMn der kritische Realismu im Allgemeinen. Ich habe eigentlich sehr viele MILDs, weil ich einfach sehr stark auf meine Umwelt achte und daher leicht den Unterschied zwischen Traum und Realität erkenne. Wenn ich mich im Wachleben in einer sehr seltsamen Situation empfinde, mache ich natürlich einen Realitycheck, genauso auch im Traum.

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Re: MILD - Wie es wirklich funktioniert
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Ungelesener BeitragVerfasst: 3. März 2013, 18:10 
 Luzider Träumer
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ALso erstmal danke für die Mühe, die sich Mementos hier gemacht hat - ich finde, das klingt alles ziemlich erfolgsversprechend. Den eventuellen Knackpunkt sehe ich auch hierbei:
beija-flor hat geschrieben:
[...] einfachen Dingen pro Tag (Türe öffnen usw.) und mir dann vorgenommen jedes Mal wenn ich diese Tätigkeit ausübe einen RC zu machen, aber ich finde das fällt unheimlich schwer bei so Tätigkeiten, die man ständig ausübt.

...aber probieren werde ichs mal, mit oder ohne LaBerge, mal schaun. Mit meiner TE bin ich ganz zufrieden, wies mit dem prospektiven gedächnis aussieht, weiß ich nicht. Ist verutlich von Typ zu typ unterschiedlich.

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Die Liebe ist ein wildes Tier
Sie atmet dich, sie sucht nach dir
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Saugt sich fest an deinen Lippen
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Lässt sich fallen weich wie Schnee
Erst wird es heiß, dann kalt, am Ende tut es weh


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Re: MILD - Wie es wirklich funktioniert
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Ungelesener BeitragVerfasst: 30. Juli 2013, 09:55 
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Hallo mementos

Du hast ein super Tutorial gemacht. Wichtige Aspekte hast du aber vergessen.

Denn die Traumerinnerung und der Satz sind nur die Hälfte von MILD.

Ich übersetze mal eben den Rest aus dem Buch:

1. traumerinnerung- das hast du abgehakt.

2. erinnere dich an deinen Traum:
Nachdem du aus einer Traumphase aufgewacht bist(egal wie spät es ist), versuche dich an so viele Details wie möglich zu erinneren. wenn du dich zu schläfrig fühlst, tu etwas um dich wach zu halten.

3. konzentriere dich auf deinen Vorsatz.
Diesen Punkt hast du schon genannt. Hier geht es darum während des Einschlafens SO HÄUFIG WIE MÖGLICH sich diesen Satz zu sagen. Wenn man geistig abdriftet, soll man seine Gedanken wieder auf den Vorsatz (den satz) lenken.

4. Sieh dich selbs klar werden
Während du dir diesen Satz sagst, sollst du dir vorstellen, dass du wieder im Traum bist, aus welchem du erwacht bist (deshalb auch schritt 2). Diesmal ist aber der Unterschied, dass du erkennst, dass du träumst. Finde ein Traumzeichen und sag dir selbst: "ich träume!", und setze die Aufgabe fort. Nehmen wir als Beispiel Fliegen. Du entscheidest dich also dass du fliegen möchtest, sobald du klar wirst.
(So sehe ich es): Du gehet den Traum in Gedanken durch, suchst nach Traumzeichen, stellet dir vor, dass du den Traum erkennst, klar wirst, etwas tust(wie z.B. Fliegen).

5. wiederhole
Wiederhole Schritt 3 und 4 bis dein Vorsatz gesetzt ist und schlafe ein. Falls du während des Einschlafens an etwas anderes denket, wiederhole die Aufgabe, so dass der letzte Gedanke vor dem Einschlafen der Vorsatz ist, dich daran zu erinnern, dass du träumst.

Kommetar von LaBerge:
Wenn alles gut läuft, wirst du einschlafen und dich in einrm Traum wiederfinden. Hier wirst du dich daran erinnern, dass du träumst.
Wenn du zu lange zum Einschlafen brauchst, sollst du dir keine Sorgen machen. Je länger du wach bist, desto wahrscheinlicher wird ein Klartraum. Das liegt daran, dass du MILD häufiger wiederholst. Außerdem könnte das Wachbleiben dei Gehirn aktivieren, was Klarheit noch leichter macht.
Wenn du ein sehr tiefer Schläfer bist, sollst du dich nach dem erinnern des Traumes (Schritt 2) für 15 Minuten geistig anstrengen (um wach zu werden). Beispiele: mache das Licht an und lies ein Buch; geh in einrn anderen Raum. Die beste Beschäftigung ist das Eintragen des Traumes ins TTB. Danach suchst du nach Traumzeichen für MILD.
Viele Leite haben Erfolg nach einer oder zwei Nächten. Andere brauchen länger. Das stetige Ausführen von MILD führt zu häufigeren Klarträumen. Viele der fortgeschrittenen Oneironauten können sogar mehrere Klarträume haben, wann immer sie wollen.


Ende_____________

Jetzt verstehe ich auch erst, wieso man sagt: mache ein WBTB und MILDe dich in den Traum.

Sorry die Übersetzung ist nich perfekt, aber es wäre toll, wenn du dein MILD tutorial vervollständigen könntest um zu zeigen, wie MILD WIRKLICH GEHT.
Da soll man sich auch nicht wundern, dass es nicht klappt, wenn man nur die halbe Technik ausführt ;)

LG Cheese

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Re: MILD - Wie es wirklich funktioniert
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Ungelesener BeitragVerfasst: 30. Juli 2013, 22:02 
 Luzider Träumer
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Bin momentan im Urlaub und nur mit dem Handy online, werde mich hiermit nochmal richtig auseinandersetzen, wenn ich wieder zuhause bin.

Aber soviel sei schonmal jetzt gesagt: Das Tutorial hier war nie als Übersetzung des Buchs von LaBerge gedacht, sondern als Darlegung meines persönlichen Verständnis von MILD auf Grundlage des Buches.

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Re: MILD - Wie es wirklich funktioniert
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Ungelesener BeitragVerfasst: 31. Juli 2013, 08:46 
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Das kann ich natürlich verstehen.
Die Überschrift lautet aber: MILD wie es wirklich funktioniert.
Da LaBerge MILD erfunden hat und die Überschrift gepasst hat, dachte ich halt, dass es besser wäre gleich das komplette MILD zu schildern u.a. um Anfängern zu zeigen, wie es denn jetzt "wirklich funktioniert"

LG Cheese

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Re: MILD - Wie es wirklich funktioniert
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Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Juni 2015, 13:01 
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Mementos hat geschrieben:
Die klassischste Suggestion für MILD ist „Das nächste Mal, wenn ich träume, werde ich mich daran erinnern, dass ich träume!“
Ich finde diese Formulierung allerdings eher unpassend. Das ist zumindest keine Formulierung, die ich im normalen Leben so benutzen würde. Ich würde ja auch nicht sagen: "Das nächste Mal, wenn ich im Supermarkt bin, werde ich mich daran erinnern, dass ich noch Zwiebeln kaufen muss."
Vielmehr würde ich es vielleicht so formulieren: "Wenn ich im Supermarkt bin, muss ich daran denken, dass ich noch Zwiebeln kaufen muss."
Auf der MILD-Ebene, sähe das Ganze dann vielleicht so aus: "Wenn ich träume, muss ich daran denken, klar zu werden."
Mir ist klar, dass das nicht unbedingt allen Kriterien einer guten Suggestion entspricht. Dennoch denke ich, dass es klug ist, eine Formulierung zu wählen, die einem vertraut ist. Und mein Vorschlag "fühlt" sich zumindest in meinem Kopf gut an. Letzten Endes kommt es da wohl am meisten drauf an.

Noch eine kleine Bemerkung zu Suggestionen:

Das Unterbewusststein hört immer mit bei allem was wir denken oder was wir sagen. Direkt beeinflussen können wir es jedoch nicht. Das Problem ist, dass das UB völlig "fantasielos" ist, also immer fast alles wörtlich nimmt. Insbesondere bei der Suggestions-Formulierung, muss also besonders Wert darauf gelegt werden, dass unser UB ihn nicht falsch interpretieren kann und das richtige Gefühl für die Einstellung erhält:

Bewusstsein = Disziplin + Lenkung
Unterbewusstsein = Genuss + Energie

Das UB wird sich also gegen etwas wehren, dass ihm keinen Spass macht. Jedes Wort in der Suggestion kann andere Gefühle auslösen (sowohl positive wie auch negative, diese könnte man z.B. mit somatischen Markern messen).

Hier also noch ein paar Hinweise, wie man Suggestionen allgemein effizienter gestalten kann.

1. Sie sollten möglichst kurz sein (logisch, dass man sie sich merken kann)
2. Keine Negationen verwenden
3. keine Zwänge! (nicht "ich muss" / "ich soll", sondern "ich kann" / "ich will" / "ich darf"). Mit "Ich muss..." werden wohl die wenigsten positive Gefühle verbinden, sondern eher Zwänge und Stress :) .
4. Idealerweise sollten Sie im Hier und Jetzt formuliert sein (nicht: "Ich werde luzid träumen" sondern "Ich träume luzid")

Am Schluss dann Wort für Wort durchlesen und sehen welche Gefühle man dabei hat.

Ein paar Beispiele für gute Suggestionen im Zusammenhang mit luzidem Träumen:

- Ich träume luzid!
- Ich erinnere mich daran, dass ich träume!

Das heisst nicht, dass von dir genannte Sätze nicht funktionieren werden, aber meine genannten Beispiele dürften eine grössere Wirkung auf das UB haben.

Gruss
DerSepp

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Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren. (Benjamin Franklin)



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Re: MILD - Wie es wirklich funktioniert
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Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Juni 2015, 15:41 
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In einem meiner Bücher steht, das man "werde" formulieren soll.

Warte, ich such das mal schnell raus...

... "Im Mittelpunkt steht bei der MILD-Technik ein Mantra, das Ihnen suggerieren soll, sich während der bevorstehenden Träume an die Durchführung eines Reality-Checks zu erinnern.
Sie wiederholen aslo zum Beispiel ständig in Gedanken einen Satz wie "Ich werde Reality-Checks machen und so mwerken, dass ich träume!".
Die Empfänglichkeit für eine solche Autosugesstion sowie die Qualität des prospektiven Gedächnisses, also der kognitiven Fähigkeiten, geplante Handlungen in einer zukünftigen Sizuation umzusetzen sind von Mensch zu Mensch verschieden und entscheiden darüber, wie lange es individuell braucht, bis sich Erfolg einstellt.
Dies kann zwar bereits in der ersten Nacht der Fall sein, Sie sollten aber mindestens zwei Wochen am Ball bleiben.
Denken sie sich zunächst ein passendes Mantra aus, das die Intention eines Realitx-Checks beinhaltet. Ein individuelles Mantraist deutlich effektiver als jedes Beispiel, das ich Ihnen geben kann.
Sie können nicht nur Ihren persönlichen Favoriten unter den Reality-Checks mit einbringen ("Ich werde mir meine Hände ansehen und erkennen, dass ich träume!"), sondern haben während der ständigen Wiederholung auch das Gefühl, Ihren eigenen Willen zum Ausdruck zu bringen, anstelle fremder Anweisungen aus einem Buch zu folgen.
Achten Sie jedoch darauf, dass Sie Formulierungen wie "Ich will", "Ich möchte" oder "Ich muss es schaffen" vermeiden.
Das Mantra soll keinen Spielraum für Wahrscheinlichkeiten einräumen, sondern immer absolute Gewissheit zum Ausdruck bringen, um es auch für das Unterbewusstsein verständlich zu machen.
...
(Jens Thiemann, Klartraum Wie sie ihre Träume bewusst steuern können)

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Re: MILD - Wie es wirklich funktioniert
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Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Juni 2015, 18:16 
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Es steht ja nicht ausdrücklich, dass du "werden" benutzen sollst - es steht einfach nicht, dass du das weglassen musst.
Ich sehe keinen Widerspruch zwischen deinem Buch und Sepps Aussage, aber falls du trotzdem Zweifel hast, ich habe auch schon an diversen Orten gelesen, dass es besser ist, im Präsens zu formulieren.
Aber wie der Sepp gesagt hat, kann ein Mantra auch funktionieren, wenn es im Fhtur ist ... nur ist es halt 'besser' wenn nicht.

@Der Sepp
a) wie erwähnt man dich eigentlich in einem fliesstext? Das ist ja genau so unangenehm wie Ein Jemand ... darf ich dich einfach 'sepp' nennen? :)
b) wäre ein Visualisiertes Mantra dann nicht wesentlich effektiver? (Du sagst ja, das UB ist schlecht im interpretieren. Ein visualisiertes Mantra wäre dann wohl das eindeutigste, was man finden kann )

Lg brot

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Widersprecht mir! :)


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Re: MILD - Wie es wirklich funktioniert
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Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Juni 2015, 18:35 
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Habe mir den Beitrag von "Der Sepp" nochmal durch gelesen...

K.A. was mich da geritten hat. :ashamed:

Vielleicht lag es daran das ich nicht aufnamefähig war, ich kam gerade (erfolglos) aus dem Mittagsschlaf.

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