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Re: "Exercise " Strengthening your Will" " von Ph.D. LaBerge
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Ungelesener BeitragVerfasst: 10. Mai 2015, 09:05 
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Ich wollte keinen krieg 0.o
Aber ... ich dachte echt, dass das so ist. Die vegetarierin, die ich am besten kenne, muss täglich Eisen nehmen weil sie mangel hätte und ich meinte auch im internet von verteidigern der vegetarierseite gelesen zu haben, dass es schon gesund sei solange man supplements nehme....
Stimmt das echt nicht oder wie?

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Re: "Exercise " Strengthening your Will" " von Ph.D. LaBerge
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Ungelesener BeitragVerfasst: 10. Mai 2015, 12:40 
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Musik-Woche Tag 7
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0. Grundfrage: Bin ich in der Verfassung, zu Reisen? : Nein
Wenn nicht, dann {

1. Musik Lernen

- ALLES Lernen gescheitert 3 Stunden investiert, muss nurnoch eine halbe Stunde investieren
2. Klavier Lernen
- Alles alte nochmal Wiederholen geschafft

3. Rappen Lernen++
- 15 Mal gescheitert Nur 7 mal

4. Gewohnheiten konservieren und vertiefen:

- Gnadenlos brutale gesunde Ernährung ohne Fleisch geschafft
- ADA Mark X++ (130 mal) geschafft Genau 130, war sehr knapp
- Meditation Mark X++ (16 mal) gescheitert Nur 8 mal
- Früh Aufstehen sowie Instant (8:30) gescheitert
- Schlafen gehen um 22:30 gescheitert
- Kontrollierter PC und Handykonsum geschafft
- Zimmerordnung geschafft
- Buch lesen (Mindestens 111 Seiten zusammenfassen) geschafft 118 Seiten
- Liegestütze PAUSE
- Klimmzüge PAUSE
- Trainieren (sowieso kein Trainingstag heute)
- Träume aufschreiben geschafft (5) Jede Menge Albträume O.o ekelhaft


Fazit:

PRO

Spaß am Rappen wiederentdeckt ++
Stärker geworden ++
Sehr viel nützliches gelesen und dadurch gelernt ++
Stark verbessert am Klavier, neue schöne Gewohnheit etabliert ++
Weniger PC und Handynutzung umgesetzt ++
Viel fürs Abi gelernt, wenn auch teilweise suboptimal +
Mit ADA total Ausgerastet ++
Mehr Energie über den Tag verteilt (u.a. auch durch LS und KZ) ++
Häufige guttuende Entspannung im Alltag durch Meditation ++
Zimmer immernoch sauber ++
Traumerinnerung verbessert und stabilisiert ++
Sehr schönen Klartraum gehabt ++
Gesteigertes Vertrauen in meine Leistungsfähigkeit ++
Durch ADA mehr Achtsamkeit z.B. beim Spazieren gehen ++



CONTRA


Hab Musik lernen trotzdem teilweise aufgeschoben --
Hab Schlafrhythmus gegen Privatleben ,,getauscht", was sich meiner Meinung nach lohnte,
aber bessere Planung hät beides vereinen können --
Kann höhere Leistung mit Zeitmanagement vereinbar sein? +-



Empfehlenswert:
Auf jedenfall!
Nächstes Mal: Musik-Lernen mit einer Routine koppeln- z.B. direkt nach dem Mittagessen.
Privatleben mehr in den Mittag verschieben statt in den Abend/Nacht


Zukünftig:


-Alle Gewohnheiten behalten, aber
Lesen vielleicht wieder runterdrehen (Weil das sonst Stunden dauert)
-Liegestütze System ersetzen (Mehr auf Kraft statt auf übertriebenes Volumen)
-Schwierigkeit vielleicht neu einstellen?
- Piscetarismus?
- ADA langsam in Meditationen ,,umbauen". Die ADA-Übungen die ich mache sind meiner Meinung nach
noch zu fokussiert, also die Aufmerksamkeitsspanne ist jetzt so, dass es reicht, um einen Traum zu
erkennen und mich kurz zu beruhigen, aber ich glaub der richtige Sinn davon ist es, diese Achtsamen
Phasen möglichst nahtlos zu verbinden, oder? Das ,,Traumgefühl" der ersten Tage ist übrigens nicht mehr so stark, es kommt nur ab und zu mal über den Tag verteilt hervor, besonders Abends.
Aber Spazieren gehen etc. ist spürbar intensiver, das gefällt mir sehr :)
Mir sind auch so Details aufgefallen wie ein das leise Tropfgeräusch eines Wasserhahns, während es zuhause laut war und ich eigentlich in Gedanken versunken war- eben durch das spontane ADA.
Oder ich habe ein Bild in meinem Zimmer hängen und mir ist durch ADA erst aufgefallen, dass es unten rechts in der Ecke eine Unterschrift des Malers hat.


@Brot das kann ich dir leider nicht klar beantworten :/ Habe nur meine eigene Erfahrung zur Verfügung, weil mein ganzes Fachwissen, das ich darüber mal zusammengetragen habe, schon seit gut 2 Jahren verblasst ist.

Meiner Meinung nach ist Vegetarismus-Kritik oft (aber natürlich nicht immer) am falschen Platz, weil
1. nur weil es ungesund oder unnatürlich wäre impliziert das noch nicht, dass es ,,falsch" wäre (Naturalistischer Fehlschluss)
2. Gibt es oft viele andere Baustellen in der eigenen Ernährung, die man meiner Meinung nach lieber angehen sollte als die Proteinfrage bei Vegetariern, wenn man schon Gesundheitsbewusst lebt.
Was ist z.B. mit verdrecktem Mineralwasser, gesättigte Fettsäuren, Süßstoffe, Basen-Säuren Haushalt?
3. Laut dem Philosophen Kierkegaard ist ein rationales Leben (z.B. Vegetarismus ablehnen weil es ungesund sei) hinterfragbar, da jeder letzlich selbst entscheidet, wie man lebt, stattdessen aber manche den Rationalismus als höhere Instanz nutzen, die einen einfach nur lenkt und ein ,,richtiges" Leben vorgaukelt, anstatt sich selbst bewusst dafür entschieden zu haben.
Ich interpretiere es als: Man kann ruhig auch mal den Mut aufbringen, seinen eigenem Bauchgefühl zu folgen... Und hoffentlich ergibt das Sinn sonst hab ich ein paar fiese Fehler in meiner Philosophie Abi-Klausur X)

Oje ich bemerke grad selber wie angreifbar diese Logik ist :8o:

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Re: "Exercise " Strengthening your Will" " von Ph.D. LaBerge
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Ungelesener BeitragVerfasst: 10. Mai 2015, 14:06 
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Hmm ich lass den Vegetarismus demfall mal so stehen ^^

In anderen Worten sagt dein philosoph, dass es schlecht ist, etwas rationales als 'richtig' anzusehen, weil jeder eine andere Ansicht hat. Naja... die einstufung in gut/schlecht macht ja eh selten sinn - ich sag ja nicht es ist schlecht sondern es sei unvernünftig. Und das ist es für alle solange der Rationalismus einheitlich ist...
Ich denke hier lässt sich keine diskussion mit niveau bilden

Lg brot :)
P.S: ab wann gilt man als philosoph? Du könntest doch genausogut sagen, der philosoph brot sagt bla bla bla :D

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Re: "Exercise " Strengthening your Will" " von Ph.D. LaBerge
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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Mai 2015, 23:02 
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1. Hab das Musik Abi mit 1+ bestanden :D
Wenn das mal nicht ein schöner Abschluss für die Musik Woche ist dann weiß ich auch nicht :)

2. Mir fällt nichts ein für eine neue Woche O.o

3. Hab mich mal driften lassen um zu sehen wie die Gewohnheiten weiter bleiben. Sieht eher schlecht aus- Aber die Gewohnheiten, die ich 2 Wochen statt 1 Woche behalten habe,
sind viel viel besser etabliert. Klavier spielen ist ebenfalls sehr leicht durch hohen Spaßfaktor und weil ein Keyboard direkt neben meinem Bett liegt :)

4. Muss ein paar Sachen verändern dann kann ich denke ich mal morgen weitermachen :) Lasse mir schon was einfallen für die Woche

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Re: "Exercise " Strengthening your Will" " von Ph.D. LaBerge
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Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Mai 2015, 00:59 
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Erstmal @Brot:

Da lässt sich sehr wohl eine super Diskussion bilden, ich glaub ich hab Kierkegaard nur falsch dargestellt, zumindest unangemessen. Identifizieren mit dem Begriff ,,Philosoph" ist auch so eine Sache, es ist ja im Grunde jemand, der eine ,,Liebe zur Weisheit" hat, also praktisch kann das jeder sein- Andere würden sagen, wenn du das nicht wenigstens ein paar Schriften rausgebracht hast solltest du keine Titel schwingen, zudem erlernt man im Philosophie Studium heutzutage nochmal ein gewisses Instrumentarium um professionell an philosophische Texte heranzugehen, was gewiss erwähnenswert sein könnte- aber da könnt man ewig drum streiten. :)

Probetage der Reformen- Vorbereitung


Habe mir überlegt erstmal das, was ich bislang aufgestellt habe, als Basis nochmal zu festigen und abzuändern und mich erstmal darauf zu konzentrieren. Klappen soll es eh nicht vollständig, das erwarte ich garnicht mehr, aber ich will sehen was sich so entwickeln kann.

Ich denke bis zu 2-3 Tage sollten dafür reichen. Dann kommt mir vielleicht auch eine gute Idee für die nächste Woche, die ich nicht gleich verwerfe.


Reformierte Gewohnheiten


1. Klavier spielen - Liberal


Gehe jetzt jede Aufgabe mit einer angepassten Taktik an.
Das Klavier spielen mache ich aus Spaß und intuitiv, setze ich mich einmal hin spiele ich auch
gerne alles einmal durch. Der Fortschritt lässt sich meiner Meinung nach durchaus sehen.
Meine ,,liberale" Taktik bedeutet, dass ich mich dafür einmal am Tag hinsetzen muss, aber dann
auch sofort wieder aufhören kann wenn ich will und sonst keine Beschränkung habe.
Das soll nur meine Laune am Klavier spielen triggern und die Gewohnheit aufrecht erhalten.

Sinn-Test:


Da ich heute irgendwie sowas wie eine Identitätskrise hatte :ugly: in der ich Stunden lang über alles mögliche auf seltsame Weisen nachgedacht habe, kann mir u.a. der Gedanke, eine wichtige Grundfrage, die ich mir häufiger stelle, zu invertieren:

Zuvor stellte ich mir häufig die Frage ,,Was für ein Mensch will ich sein?", stattdessen möchte ich lieber
die Frage stellen ,,Warum will ich nicht so sein, wie ich gerade bin, und inwiefern hilft mir diese Entscheidung?/und welche Entscheidung würde mir helfen?". Das eine gleicht mir einem reif wirkenden, aber tatsächlich in meinem Fall manchmal eher kindischem ,,Ich will ein Superheld sein!" und das andere hinterfragt eher die Wurzeln meiner Entscheidungen. Ich probier es einfach mal aus.

Frage: ,,Warum will ich nicht so sein, wie ich gerade bin, und inwiefern hilft mir diese Entscheidung?/und welche Entscheidung würde mir helfen?".

Ich will nicht nur Gitarre spielen können, weil einige der schönsten Stücke die ich gehört habe nunmal Klavierstücke sind. Klavier spielen ist logischerweise hilfreich.

Überprüfung:

1. Stimmen obere Aussagen mit der Faktenlage überein?
2. Gibt es Alternativen?
3. Was muss ich dafür opfern? Was kann ich verlieren?
4. Was kann ich gewinnen? (Möglichst Intrinsisch)
5. Fazit?

1. Wenn ich darüber nachdenke nicht vollständig. Einige der Songs, die ich gerne spielen wollte, sind durchaus auch auf Gitarre spielbar. Einige andere jedoch sind definitiv für Klavierstimmen gedacht und klingen damit einmalig.

2. Natürlich könnte ich die selbe Zeit opfern um Singen zu lernen oder mich auf Rappen zu konzentrieren oder Ukulele zu lernen. Das fällt mir jetzt erst ein...

3. Wenn ich schnellen Fortschritt haben will, müsste ich viel Zeit opfern. Aber ich will wirklich nur ein paar Stücke spielen können, somit brauche ich recht wenig Zeit und komme mit einer liberalen Einstellung gut voran, solange die Gewohnheit gehalten wird. Also sehr wenig kurzzeitige Willenskraft oder Leistung erforderlich, dafür viel ,,Biss", Durchhaltevermögen, um die Gewohnheit am Leben zu erhalten.

4. Das Gefühl, an einem Klavier zu sitzen, eine wunderbare Melodie anzuspielen, über die Tasten zu fliegen und die Dynamik immer weiter zu steigern, um sich ganz in der Musik zu verlieren.

5. Relativ niedrige Ziele. Damit wenig Aufwand. Spaßiger, wenn auch unnötiger Gewinn. Lohnt sich.




2. Rappen lernen


Frage: ,,Warum will ich nicht so sein, wie ich gerade bin, und inwiefern hilft mir diese Entscheidung?/und welche Entscheidung würde mir helfen?".

Darauf fällt mir erstmal gar nichts ein. Aber wenn ich so darüber nachdenke, würde ich gerne meine Gedanken musikalisch verpacken- Sprachgesang ist da so eine Art Schriftart, die oft Nachrichten vermitteln kann, die man mit instrumentaler Musik nicht vermitteln kann. Rappen könnte also meine musikalische Ausdrucksfähigkeit erweitern. So hab ich das noch garnicht betrachtet hmm


Überprüfung:

1. Stimmen obere Aussagen mit der Faktenlage überein?
2. Gibt es Alternativen?
3. Was muss ich dafür opfern? Was kann ich verlieren?
4. Was kann ich gewinnen? (Möglichst Intrinsisch)
5. Fazit?


1. Erstmal nicht. Mir ist soeben aufgefallen, dass ich einfach nur gerne gut Rappen können will.
Jetzt wo ich aber darüber nachdenke, ist die Fähigkeit ausdrucksstarke Texte zu vermitteln viel interessanter als das Rappen an sich. Darüber habe ich so noch nicht nachgedacht.

2. Natürlich kann man auch Singen lernen. hmm

3. Es ist sehr viel Arbeit wenn ich darüber nachdenke. Einmal am Tag anständig einen kleinen Rap zu schreiben dauert schonmal so 45 Minuten pro Tag, dafür lassen sich dann schließlich auch Erfolge sehen.
Würde ich mein Ziel geringer gestalten, dann könnte man mit spontanem liberalen Rap leben. Doch die mangelnde Qualität reizt mich nicht gerade dazu, aus Gewohnheit häufig zu rappen.
Eine Stunde pro Tag ist auf lange Sicht recht viel Zeit. Ob ich dann eine weitere Fähigkeit in meinem Regal haben will, die zwar spaßig, aber weder besonders stark (= Zum Teilen mit anderen) noch nützlich (= Für Problembewältigung oder für praktische Tätigkeiten) ist? Und ich finde es gut, dass ich diese Zweifel formuliere, denn die waren mir jetzt schon häufiger -wenn auch nur als Gefühl- im Hinterkopf und haben mich beim Rappen gehemmt. Jetzt kann ich mich denen stellen.

4. Zu gewinnen wäre die schöne Angewohnheit zu Rappen, sobald ich ein gewisses Niveau erreicht habe.
Zudem hätte ich ein kleines Archiv an Texten, welches sich beim fleißigen Üben immer weiter ausbauen würde, was man schließlich auch in Jahren noch durchstöbern könnte. Außerdem könnte ich, wenn ich das Niveau langfristig ausbauen würde, sogar eigene Songs erstellen, was sicherlich viel Spaß machen könnte.

5. Fazit: Muss ich ernsthaft überdenken. Auch wegen der Sing Alternative.



3. Gnadenlos brutale gesunde Ernährung (Piscetarier)



Frage: ,,Warum will ich nicht so sein, wie ich gerade bin, und inwiefern hilft mir diese Entscheidung?/und welche Entscheidung würde mir helfen?".

Eine ungesunde Ernährung ist nicht in Übereinstimmung mit meinen Prinzipien. Eine gesunde Ernährung logischerweise das Gegenmittel.
Ob jetzt mit Fleisch/ nur Fisch/ keins davon fällt mir schwer zu entscheiden. Da hab ich immer so eine moralische Grundlagendiskussion in meinem Kopf, die bislang nie zufriedenstellend aufgehört hat.



Überprüfung:

1. Stimmen obere Aussagen mit der Faktenlage überein?
2. Gibt es Alternativen?
3. Was muss ich dafür opfern? Was kann ich verlieren?
4. Was kann ich gewinnen? (Möglichst Intrinsisch)
5. Fazit?

1. Stimmt nicht ganz. Hohe Priorität lege ich dem Prinzip bei, das Leben zu ,,bejahen", was sehr wage klingt, aber für mich persönlich bedeutet es beispielsweise, dass man auch mal in gewissen Situationen sich auf Sünden einlassen kann, etwa einmal die Woche ein Bier mit Freunden.
Zu klären, wann das in Ordnung ist, das ist sehr schwer, da entscheid ich nach Bauchgefühl.

2. Wie soll die Ernährung jetzt genau aussehen? Da ist viel Spielraum.

3. Teilweise müsste ich enormst Impulse unterdrücken oder verarbeiten, nach Süßigkeiten beispielsweise. Das ist ja kein Problem, das üb ich ja schon seit Jahren xD aber je radikaler ich werde, umso mehr muss ich mich fragen, ob ich noch in Übereinstimmung mit meinen eigenen Wünschen handle.

4. Gewinnen kann ich neben dem üblichen Gesundheits-Vorteile Firlefanz auch das Gefühl von Integrität, da ich mich genau so ernähre, wie ich es mir auch von anderen wünschen würde.

5. Lohnt sich, muss nur Rahmenbedingungen klären



Ist schon sehr spät, mache mit der Überprüfung morgen weiter. :)

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Re: "Exercise " Strengthening your Will" " von Ph.D. LaBerge
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Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Mai 2015, 23:58 
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Hatte heute ZEHN Träume, darunter DREI Klarträume O.o Hammer :))

Das hier muss sich wirklich keiner Durchlesen. Ich würd es eher als Beispiele sehen, wie man sowas angehen könnte und sind eher eine Gedankenstütze für mich selbst für meine kleine Reform. Nutze sie, um dann morgen ein Fazit zu formulieren und eine neue Liste, die ich mich sehr einfach daran erinnert was ich tun will und kann.


4. Früh schlafen gehen und früh aufstehen


Frage:
,,Warum will ich nicht so sein, wie ich gerade bin, und inwiefern hilft mir diese Entscheidung?/und welche Entscheidung würde mir helfen?".

Wache gegen 10 auf und fühle mich leicht überrollt vom Tag. Wenigstens eine Stunde Zeit, um mich in den Tag reinzufühlen, einfach nur ein Buch zu lesen oder spazieren zu gehen, ist viel entspannter.


Überprüfung:

1. Stimmen obere Aussagen mit der Faktenlage überein?
2. Gibt es Alternativen?
3. Was muss ich dafür opfern? Was kann ich verlieren?
4. Was kann ich gewinnen? (Möglichst Intrinsisch)
5. Fazit?

1. Nicht völlig, weil mir besonders das früh aufstehen zum Laufen gehen enormst angespornt hat. Jetzt erscheint mir früh aufstehen irgendwie...sinnlos.
Stattdessen beschränkt es sogar mein Privatleben, weil ich abends früher gehen muss.

2. Statt dem radikalen 6:30 Programm ein lockeres 9:00 Programm, das mir locker bis Mitternacht Zeit gibt. Oder ein Biphasisches Schlafmodell (Entweder Nacht und Mittag oder 2 Phasen in der Nacht).

3. Eigentlich war das Frühausteh Programm in meinen Probezeiten sehr lohnenswert. Als ich das einmal mit dem Uberman Rhythmus gemacht habe für eine Woche und um 4 Uhr morgens durch die Vorstadt gelaufen bin, kam mir jedoch doch das Gefühl, irgendwie einsam und in meinen Handlungen eingeschränkt zu sein, weil ich das Frühaufstehen mit wenigen Freunden teile. Und dann aber später bei Freunden zu übernachten, um dann festzustellen, dass man bereits müde wird, während alle anderen noch hellwach sind, ist jedoch wiederum ernüchternd.

4. Andererseits ist es ein angenehmes und belebendes Gefühl, diese Stille zu nutzen, die man auch vorfindet, wenn man bereits um 7 Uhr morgens am Wochenende hellwach ist. Insgesamt fühlte ich mich gänzlich anders, als wären die Tage ewig lang und voller Möglichkeiten. Ich konnte schon früh überlegen, welche Möglichkeiten mir dieser Tag bietet und wie ich diese nutzen könnte.

5. Fazit: Auf Alternativen ausweichen



5. ADA


Frage:
,,Warum will ich nicht so sein, wie ich gerade bin, und inwiefern hilft mir diese Entscheidung?/und welche Entscheidung würde mir helfen?".

Gehe unachtsam durch die Gegend. Außerdem möchte ich damit mehr Klarträume erzielen, die kaum konstanz bei mir haben. ADA würde klar helfen.



Überprüfung:

1. Stimmen obere Aussagen mit der Faktenlage überein?
2. Gibt es Alternativen?
3. Was muss ich dafür opfern? Was kann ich verlieren?
4. Was kann ich gewinnen? (Möglichst Intrinsisch)
5. Fazit?

1. Allzu unachtsam bin ich nicht. Jedoch habe ich Phasen, indenen ich meinen Fokus sehr abschweife oder sehr zentriere, durch zuviel Denken oder durch enorme Konzentration. Klarträume weisen innerhalb des letzten Zeitraums eine geringe Konstanz auf, das stimmt. ADA sei als Mittel für Klarträume von einigen Testern ,,bestätigt" worden, also würde ich einfach mal darauf vertrauen dass ADA hilft. In der Praxis hat dies bereits schöne Erfolge- wenn auch noch wenige, gezeigt. Die Erfolge waren nämlich eher im Wachzustand ( Gelassenheit etc.).

2. Statt ADA kann man auch direkt häufiger Meditieren. Dann hät man jedoch den Vorteil beim Klarträumen vielleicht nicht so sehr? Generell gefällt mir die Idee auch sehr, dieses Bewusstsein mitten im Alltag zu wecken statt gesondert am Morgen und am Abend. ADA erscheint mir also als einigermaßen Alternativlos, jedoch an sich sehr variabel: Statt zu zählen, wie oft ich diese ADA Checks mache, könnte ich eher darauf achten, diese ADA Phasen lang anhalten zu lassen und mit meinen Aktivitäten zu verschmelzen- Aber wie bewerte ich das, wie messe ich das? Ich könnte ein Bewusstsein für Bewusstsein entwickeln, also mich selbst abfragen, wie ,,bewusst" ich derzeit bin.

3. Mir fallen keine Nachteile ein. Na gut eventuell Bequemlichkeit- Die Bequemlichkeit, nicht immer ,,bewusst" sein zu müssen. Sollte dieser Druck irgendwann spürbar sein, mache ich wohl was falsch. Bislang fühlte sich das jedoch eher wie eine Entlastung anstatt einer Aufgabe an, also könnten das auch unbegründete Sorgen sein.

4. Mehr Bewusstsein im Alltag führt zu frühem Erkennen von Problemen, besserem Umgang mit Emotionen, und einem intensiveren Erleben von allem was man halt überhaupt erleben kann. Natürlich dann noch Klarträume. Und vielleicht sogar dieses schwebende Traumgefühl, dass sich mal kurz für ein zwei Tage bei mir einstellte als ADA sehr extrem bei mir war.

5. Fazit: Behalten und Adaptieren



6. Meditation


Frage:
,,Warum will ich nicht so sein, wie ich gerade bin, und inwiefern hilft mir diese Entscheidung?/und welche Entscheidung würde mir helfen?".

Bin in letzter Zeit etwas angespannt. Also gerade emotional manchmal. Meditation würde dem entgegenwirken, weil es eine Art Rückbesinnung für mich ist-
raus aus Stress, aus Problemen, eine Wendung nach Innen.



Überprüfung:

1. Stimmen obere Aussagen mit der Faktenlage überein?
2. Gibt es Alternativen?
3. Was muss ich dafür opfern? Was kann ich verlieren?
4. Was kann ich gewinnen? (Möglichst Intrinsisch)
5. Fazit?

1. Meditationen von mir zu fordern hingegen erhöht meinen Stresspegel, dennoch hilft es ironischerweise, denn sobald ich anfange zu meditieren, fällt auch das
von mir ab und ich fühle mich wie in einem Heilungszustand. Teilweise sind Meditationen aber als Innenschau zu kurz, um ernsthaft zu wirken, teilweise übernimmt ADA bereits die Funktion der Rückbesinnung und der Beruhigung.

2. Aus 1 folgere ich, dass wenige aber lange Meditationen in Kombination mit ADA vollkommen genügen könnten. Noch schöner wäre es, wenn ich ADA und Meditation vereinheitlichen könnte, wodurch schließlich Alltag zu ADA und ADA zu Meditation und damit Alltag zu Meditation werden würde.

3. Meditation kann Zeitaufwendig sein. Und selbst heute noch finde ich es widerspenstig, gezwungen zu Meditieren. Ich denke dann immer, meine Meditation sei wie ,,verdreckt" weil es sich nicht spontan aus mir selbst entfalten würde. T

4. Das Gefühl der Rückbesinnung beim Meditieren.

5. Fazit: Vereinheitlichen und ADA in den Vordergrund rücken. ADA und Meditation im Alltag verschmelzen.



7. Buch lesen


Frage:
,,Warum will ich nicht so sein, wie ich gerade bin, und inwiefern hilft mir diese Entscheidung?/und welche Entscheidung würde mir helfen?".

Finde keine Antwort darauf. Dieses Buch zu lesen korreliert nicht mit mehr mit meinem Bauchgefühl oder meinen Zielen.
Das Wissen darin ist sehr nützlich, aber ich wär bereit es spontan und über lange Zeit aufzunehmen, da der Inhalt sowieso sehr intensiv ist und Zeit und Beobachtung im Alltag braucht um ernsthaft verstanden zu werden. Zum Entspannen ist es auch nur bedingt geeignet, da gibt es meiner Meinung nach bessere Alternativen für mich (z.B. Klavier spielen).

Fazit: Als Gewohnheit entfernen.




8. Kontrollierter PC und Handy Konsum


Frage:
,,Warum will ich nicht so sein, wie ich gerade bin, und inwiefern hilft mir diese Entscheidung?/und welche Entscheidung würde mir helfen?".

Veraltete PC und Handy Gewohnheiten beschränken meine Achtsamkeit, meinen Tatendrang und geben mir zudem das Gefühl von Abhängigkeit.
Diese wenigstens zu lockern würde mir Luft zum Atmen geben.



Überprüfung:

1. Stimmen obere Aussagen mit der Faktenlage überein?
2. Gibt es Alternativen?
3. Was muss ich dafür opfern? Was kann ich verlieren?
4. Was kann ich gewinnen? (Möglichst Intrinsisch)
5. Fazit?

1. In Kontakt zu treten mit Personen über das Handy gibt mir dennoch ein Gefühl von Geborgenheit. Ohne dieses würde es mir vielleicht sogar schlechter gehen.

2. Ich könnte das ganze Radikalisieren um mir zu beweisen das daran absolut nichts schlimmes ist und eine Handy und Computer Zeit einführen- wie bei Kindern. Für eine Woche als Experiment wäre das ja vollkommen in Ordnung. Oder ich mäßige diese Gewohnheiten, oder ich liberalisiere die Nutzung um mehr Energie auf andere Bereiche anwenden zu können.

3. Vielleicht das Gefühl, jederzeit jeden erreichen zu können. Riskiere ein schwarzes Loch in meinem Alltag, indem ich nichts zu tun habe. Riskiere eine Quelle von Kreativität zu untergraben, wenn ich den Computer nurnoch als Arbeitsmaterial ansehe. Ob das aber auch so stimmt?

4. Eine Form von Unabhängigkeit. Mehr bewusste aktive Freizeit. Leichteren Fokus auf andere Aufgaben, damit mehr Enerige für den ganzen Tag.

5. Fazit: Experiment versuchen und Radikalisieren. Danach entscheiden.


9. Training (inkl. Liegestütze und Klimmzüge)

Frage:
,,Warum will ich nicht so sein, wie ich gerade bin, und inwiefern hilft mir diese Entscheidung?/und welche Entscheidung würde mir helfen?".

Im Vergleich zu der Zeit wo ich in Hochtouren Liegestütze und Klimmzüge über den Tag verteilt gemacht habe, fühle ich mich weniger Energiegeladen.
Diese Gewohnheit wieder zu etablieren könnte vielleicht viel Energie zurückführen.


Überprüfung:

1. Stimmen obere Aussagen mit der Faktenlage überein?
2. Gibt es Alternativen?
3. Was muss ich dafür opfern? Was kann ich verlieren?
4. Was kann ich gewinnen? (Möglichst Intrinsisch)
5. Fazit?

1. Das ist absolut unhaltbar, da ich viel zu wenig Material dafür habe. Weitere Experimente könnten über längere Zeit sogar zeigen, dass ich am Tag weniger Energie durch diese Übungen habe als sonst. Somit kann ich das erst nach längerem Experimentieren genauer sagen.

2. Kein reguläres Training und dafür ein ,,dauerhafter Zustand von Training", der wenn er schlau konzipiert ist durchaus nicht das selbe wie Übertraining ist und sogar Spaß machen könnte, weil er irgendwann zur mühelosen Gewohnheit wird, oder nurnoch reguläres Training.

3. Wenn man sich überfordert, fängt man leicht an zu schwitzen wie ein Verrückter. Auch ist es im Alltag teilweise ganz und gar unangemessen, spontan Liegestütze oder Klimmzüge durchzuführen. Es könnte zudem auf lange Sicht sogar kontraproduktiv wirken, da der Körper unzureichend trainiert wird, da die Übungen einseitig werden können, wenn ich das nicht klug konzipiere und auch mal variiere.

4. Das Gefühl von Energiegeladenheit und Stärke. Zunehmende Kraft, Woche für Woche.

5. Fazit: System langsam aufbauen und beobachten, ob der Effekt vom Energie-Geladensein tatsächlich besteht. Eventuell mit Menge und Schwierigkeit der Übungen experimentieren.

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Re: "Exercise " Strengthening your Will" " von Ph.D. LaBerge
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Ungelesener BeitragVerfasst: 18. Mai 2015, 15:17 
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Heute 5 Träume, darunter wieder ein schöner Klartraum :D


Fazit der Reform


1. Klavier spielen liberalisieren
2. Rappen aufhören


War nichts halbes und nichts ganzes. Wenn man seinen Willen durchsetzen will, sollte man sich völlig entscheiden oder es lassen.
Wenn mir mal einfällt, warum ich das WIRKLICH will, wenn die Zeit dafür reif ist, dann kann ich darauf eingehen.

3. Adaptierte Ernährung


Faustregeln,
Erstens:
Aus Prinzip sehr gesund ernähren. Vegan ist besser als Vegetarisch, vegetarisch besser als piscetarisch, piscetarisch besser als Fleisch, Fleisch besser als Ungesund, was besser ist als ungesundes Fleisch.

z.B. würde ich am liebsten eine leckere Reispfanne essen, ansonsten eine leckeres indisches Gericht (z.B. mit indischem Käse), ansonsten ein gesundes Fischgericht, ansonsten z.B. Hühnchen mit Reis, ansonsten eine Pizza, ansonsten McDonalds Hamburger.

Das gehe ich von Links nach rechts durch, wenn ich eine Ernährungsentscheidung bewerten soll.

Zweitens:
Aus Prinzip Piscetarismus als das ,,Schlechteste" ansehen, was ich in Normalsituationen toleriere. Sozusagen mein Standard.
(Nicht weil ich es moralisch besser fände Fische zu essen statt Fleisch, was meiner Meinung nach irgendwie heuchlerisch klingt, sondern weil Fisch bereits
- nur soweit ich weiß- alle wertvollen Nährstoffe enthält, die ich zu einer vollwertigen Ernährung benötige und zugleich sehr praktisch für meinen Alltag ist.)
Ausnahmesituationen sind: A) Großer Hunger mit beschränkten Handelsmöglichkeiten B) Geschenke (z.B. wenn mir eine Pizza mitgebracht wird, ohne das ich danach gefragt habe) C) Partys, bei Freunden o.ä.
Dort darf ich nach Bauchgefühl entscheiden, dokumentiere diese Situationen aber im Nachhinein um sie zu vermeiden oder meinem Standard anzunähern.


4. Lockerer neuer Schlafrhythmus


Einschlafen egal, aber Aufwachen generell um 8:30.

5. Adaptierte ADA-Meditation


Mir fällt noch nicht ein wie genau ich es veränder. Aber ADA und Meditation sollen vereinheitlicht werden.


6. Buch lesen freigeben

Habe bemerkt, das es sowieso nur noch 200 Seiten sind und der Inhalt viel weniger interessant scheint als das, was ich bislang gelesen habe.
Lese es also nur noch aus Langeweile zu ende, dürfte funktionieren.

7. Experimenteller Handy und PC Entzug


Rahmenbedingungen kläre ich nachher mal. Eine Woche völlig ohne PC oder Handy macht mir Angst. Habe das Gefühl, das ich dann den Kontakt zu vielen Freunden einfach verlieren würde- Auch SYW wär dann auf glatteis und weitere Nachteile rücken mir vors innere Auge. Vielleicht sollte ich das gerade deswegen mal versuchen. Oder stufenweise reduzieren, nurnoch 30 Minuten am Tag oder sowas. Spüre jetzt schon die aufkommende Langweile, aber sie ist halt auch Quell der Ideen.

8. Regelmäßiges reguläres Training und simple LS und KZ Gewohnheiten


Das Training so wie immer, dazu über den Tag 30 Spezial Liegestütze und 30 Klimmzüge. Morgens jeweils 10, Abends jeweils 10, Rest freigestellt.
Das sind erstmal so wenige, dass sie mich nicht weiter belasten sollten. Später dann füge ich Varianten hinzu oder steigere das Volumen, wenn ich merke, dass der ,,Energiegeladene" Effekt bestehen bleibt und ich mich nicht überlaste.

Um die Gewohnheit zu etablieren, frage ich mich also auch ab, ob ich tatsächlich morgens welche gemacht hab und abends, statt nur die Menge.

Übungs-Bibliothek:

,,Normaler" Klimmzug, 1 K-Punkt
Enger Klimmzug, 1 K-Punkt
Breiter Klimmzug, 2 K-Punkte

Faust-Liegestütze mit gestrecktem Bein im Wechsel, 1 L-Punkt
Einarmige Liegestütze, 1 L-Punkt
Sturzflug, 1 L-Punkt
Unnötig ausführlicher Sturzflug, 2 L-Punkte
Erhöhte chinesische Liegestütze, 2 L-Punkte
Handstand Liegestütze, 8 L-Punkte ( kann die noch garnicht, deswegen)

Trizeps-Dips wären super, aber ich muss rausfinden wie ich die zuhause überhaupt machen kann...

Ich könnte sogar noch die Beine einbringen mit B-Punkten, ob das dann nicht doch etwas zu komplex wird ist ne andere Frage.


9. Die Angst-Leiter


Hab ich mit einem Kumpel aufgestellt. Als uns aufgefallen ist, das uns teilweise die selben Sachen Angst bereiten, ist mir ein Kapitel aus diesem Buch, das ich ja dank SYW in wenigen Tagen größtenteils durchgelesen habe, über Phobien eingefallen. Da wird erwähnt, dass man eine Leiter erstellen sollte aus vielen Schritten und Aufgaben, die Überwindung ( WILLENSKRAFT ^-^ ) kosten. Die sortiert man nach Schwierigkeit und geht langsam aber kontinuierlich die Stufen hoch, um die eigenen Ängste zu bekämpfen. Dies sei ein sehr langsamer Prozess, der angeblich Monate benötigen würde. Kann gut sein. Kommt natürlich auf die Ängste an. Und wie verrückt der Ausführende :ugly:

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Re: "Exercise " Strengthening your Will" " von Ph.D. LaBerge
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Ungelesener BeitragVerfasst: 18. Mai 2015, 22:41 
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Tl;dr :D

Aber...10...ZEHN...
Hrm.
zehn träume.
Darunter drei KTs.

Erst mal gratuliere, zweitens moment, ich muss mich kurz fassen ^^
Wie lange träumen waren das denn so gefühlt? Und was hast du so in den KTs unternommen?

Lg Brot :)

P.s: ich hoffe um dein Leben, dass du keine Angst vor dem Tod hast :ugly:

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Re: "Exercise " Strengthening your Will" " von Ph.D. LaBerge
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Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Mai 2015, 14:36 
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@Brot

Muss mich erstmal korrigieren, waren 9 und nicht 10.
Die Träume haben gefühlt 2 Minuten bis 10 gedauert, waren in 3 Schlafphasen aufgeteilt. Bin nämlich irgendwann etwa um 7, und nochmal um 8, und letztlich um 9 aufgewacht (ganz ganz grob die Zeitangabe). In den Klarträumen habe ich getanzt, mit DCs geredet, Gekämpft (und Waffen beschworen), mich durch Räume teleportiert und einer der Klarträume hat abrupt gestoppt, nachdem ich mich über die Logik des Traums kaputt gelacht habe. X)

Diese starke TE ist wohl wirklich durch diese genialen Schlafphasen entstanden, am Tag darauf konnte ich mich an 5 erinnern, jetzt schwimmt die Erinnerung so zwischen 1-4 Träumen, was sehr davon abhängt, wie ich aufwache, wann ich aufwache und wie intensiv ADA ausgeprägt war, vorallem vor dem Einschlafen.

Und nein, der Tod steht noch nicht auf meiner Liste X)


Reform-SYW


Gesundheitliches High-Standard

Ausgeglichener Schlafrhythmus (9 Uhr)

Achtsamkeitstraining- ADA + Meditation

Fitnesstraining- Normales Training + Freies Spontantraining


-> Hab festgestellt, das mein rechter Arm schwächer ist als mein Linker. Zugleich habe ich mein normales Training reformiert. Es ist von der Intensität
so angestiegen, dass ich darauf achten muss, Übertraining zu vermeiden. Alles zusätzliche ist also doch erstmal spontan und vollkommen frei, bis sich mein Körper an die höhere Belastung gewöhnt hat.


PC und Handyentzug

-> Muss mir noch überlegen, wie ich das mache. Oder besser: Warum? Ich kann gewisse Abhängigkeiten durchaus akzeptieren, wenn ich darüber nachdenke.
Nur das Experiment würde ich gern ausprobieren. Im meinem Kopf rumort es aber wenn ich darüber nachdenke und ich suche Wege, den ,,Schaden" einzugrenzen, also durch erlaubte Stunden die negativen Effekte (z.B. keine Treffen ausmachen zu können) einzudämmen. Also sollte ich vielleicht mal reduzieren, aber wie? Schließlich sieht jeder Tag ein bisschen anders aus. Vielleicht durch flexible Offline Stunden, die ich täglich mache. z.B. kann ich Mittags sagen ,,ok, jetzt bleib ich mal ne Stunde offline" und steiger das so lange ich will.


Angstleiter

-> Muss sie noch strukturieren. Aber stattdessen frage ich mich täglich erstmal ,,Was macht mir Angst?". Die gesteigerte Achtsamkeit im Einklang mit ADA führt mich zu interessanten Beobachtungen, die ich z.B. gestern in der Stadt aufgestellt und aufgeschrieben habe, als mir aufgefallen ist, dass ich in bestimmten Situationen Impulse verdränge oder sich Sorgengedanken mehrfach abspielen, z.B. ob ich rechtzeitig ein Bahnticket kaufen kann, obwohl ich diese Sorge bereits überprüft habe und festgestellt habe, das sie unvernünftig ist und mein Zeitplan den rechtzeitigen Kauf zu 95% garantierte.

Beobachten schätze ich also erstmal als wichtiger ein, um genug Informationen zu sammeln.

Narzissmus? beobachten


Habe gestern viel über Psychologie gelesen und jetzt die Hypothese aufgestellt, das ich eine gewisse Form von Narzisstischer Persönlichkeit haben könnte.
Nicht die arrogante Variante, sondern so eine Art introvertierter Perfektionismus, der sich in Phasen, manchmal auch in Gewohnheiten äußert.
Vorteil ist teilweise enorme Leistungsbereitschaft, starkes Selbstvertrauen etc., doch ich muss überprüfen wie ausgeprägt diese Charakterzüge in meinem Alltag sind, ob die Ausprägung nicht destruktiv sein könnte, welche Ursachen dieser Narzissmus haben könnte, ob dessen Phasen Auslöser haben etc.
Weiterhin ist das Selbstbild laut einiger Quellen ( z.B. PDF Datein von der Charite Psychatrie über Narzissmus) bruchstückhaft und unvollkommen, wodurch man z.B. lange über destruktive Kritik (= also eher Beleidigungen) grübelt, was mir ebenfalls aufgefallen ist und übereinstimmt mit kurzzeitiger Phasenförmiger Eifersucht, die ich (auch wenn sie selten ist) in Albträumen verarbeite. Bin leicht desillusioniert, muss jetzt viele meiner Handlungen neu uminterpretieren und beobachten, um diese Hypothese irgendwie zu bestätigen oder zu verwerfen. Dann überlegen, wie ich damit umgehen sollte etc. denn falls das stimmt ist es ja ein Teil von mir, sowohl ein Segen wie auch Fluch. Meinen Perfektionismus zu unterdrücken statt ihn zu beobachten wäre nur eine Art Beweis dafür, dass ich eine innerliche Ordnung aufrecht erhalten will und aus perfektionistischen Gründen nichtmal Perfektionismus tolerieren würde X)

Und hoppla, da beiß ich mir schon selbst in den Arsch, weil ich ja schon versuche an meinen Ängsten zu doktoren.... und an meiner Willenskraft.... und meinen Gewohnheiten.... und meiner Gesundheit.... :ugly:

Oder ob ich einfach nur die Herausforderung dahinter liebe? Experimente könnten mir hilfreiche Informationen liefern.

Ich kann das ganze auch gar nicht allzu ernst nehmen, ich komm mir vor wie ein Detektiv der sich selbst untersucht. hmm
Ich finds sehr spannend das ganze ein wenig zu entschlüsseln :)

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Re: "Exercise " Strengthening your Will" " von Ph.D. LaBerge
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Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Mai 2015, 22:55 
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Halt uns auf dem laufrnden über dein Entschlüsseln :)

Was ist das eig. Für ein schlafrythmus?

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Re: "Exercise " Strengthening your Will" " von Ph.D. LaBerge
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Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Mai 2015, 21:14 
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Zwischenbericht

1. Klavier spielen ist erfolgreich zur Gewohnheit geworden. Lerne selbstständig nach Lust und Laune und werde täglich besser, ohne mich irgendwie darum bemühen zu müssen. Bin sehr froh das ich zu dieser schönen Gewohnheit gekommen bin.

2. ADA hat sich tatsächlich ein wenig in mein Gehirn eingebrannt- ohne darauf zu achten mach ich es spontan und über den Tag verteilt, jedoch in einer sehr niedrigen Quantität, dafür aber mit hoher Aufmerksamkeit.

3. Mein Schlafrhythmus ist schief, stehe im Durchschnitt irgendwann zwischen 9:30 und 11 auf. Aber was bedeutet das schon? Fühle ich mich schlechter, weil ich das nicht konsequent durchziehe? Eigentlich nicht. Es war keine wirkliche Entscheidung von mir, das durchzuziehen. Es fehlt so eine Art Aufrichtigkeit hinter dieser Aktion. Wenn ich irgendwie konsequent Aufgaben durchführen will, muss diese Aufrichtigkeit vorhanden sein.

4. Das Training hingegen als Beispiel von Aufrichtigen Entscheidungen war bislang sehr erfolgreich und konsequent. Und gefallen tut es mir auch sehr.

5. Mir fallen immer mehr Sachen auf vor denen ich Angst habe. Habe bereits eine längere Liste auf meinem Handy abgespeichert, die sich aus Alltagssituationen ergab. Teilweise bilden sich Muster und Schwerpunkte zeichnen sich heraus. Zum Beispiel die Angst davor, falsche Entscheidungen zu treffen und wann ich auf mein Bauchgefühl hören kann und wann nicht. Falle wieder in das Muster lange über Entscheidungen nachzudenken anstatt auf eigentlich eindeutige Impulse zu hören. Verwechsle Angst mit diesen Impulsen und Emotionen mit Fakten.

6. Ich vermeide den PC und Handy Entzug. Habe das Gefühl es zu ,,brauchen". So fest ist das schon in meinen Alltag verankert...klares Zeichen dafür, es mal zu probieren. Morgen...Übermorgen....

Ich denke aber, dass es an andere Ängste gekoppelt ist. Deswegen beobachte ich das mal weiter.

Melde mich auf jedenfall nochmal :)
Handy und PC Entzug wär ein gutes Thema für die nächste Woche. Haha, dann berichte ich wie ich nichtmehr ins Internet gehe xD

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Re: "Exercise " Strengthening your Will" " von Ph.D. LaBerge
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Ungelesener BeitragVerfasst: 3. September 2015, 19:46 
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Na, lebt hier noch jemand? :)

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Re: "Exercise " Strengthening your Will" " von Ph.D. LaBerge
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Ungelesener BeitragVerfasst: 3. September 2015, 20:45 
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Nicht noch - wieder :D
Bin gerade zurück aus 1½ Monaten Ferien ^^
Und du aus ca 3 Monaten :P

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Re: "Exercise " Strengthening your Will" " von Ph.D. LaBerge
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Ungelesener BeitragVerfasst: 3. September 2015, 22:51 
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EpicphoneGamer hat geschrieben:
Na, lebt hier noch jemand? :)


natürlich
schön, wieder etwas von dir zu lesen:)

Liebe Grüße
Tobias

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Nun, da der Bardo des Traumes dir erscheint, gib die Achtlosigkeit des illusionären Schlafs einer Leiche auf.
Trete ein in die Natur der Achtsamkeit und des Nichtwanderns.
Die Träume erkennend, praktiziere Transformation und klares Licht.



Buddha Padmasambhava



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Ungelesener BeitragVerfasst: 8. September 2015, 03:19 
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Ganz lakonisch (ich liebe den Wikipedia Artikel über dieses Wort) ausgedrückt: Viel passiert, viel nachgedacht, jetzt wieder Lust weiterzumachen.

Aber was mach ich jetzt? Mein Wille irgendeinem Selbstbild zu entsprechen ist recht abgeflacht. Sachen wie ,,richtig häufig Klarträumen", ,,Trainieren",
,,Gut Klavier spielen" o.ä. find ich ja ganz nett, aber es reizt mich nicht wirklich. Wie sagt man so schön: Der Wunsch ist ein Wille, der sich selbst
nicht ganz ernst nimmt. ( Robert Musil laut Google).

Jetzt könnte ich entweder SYW nutzen, um meine Neugier zu befriedigen und irgendetwas rauszufinden oder meine ,,Willenskraft" (hab jetzt rausgefunden der
Fachbegriff ist Volition) für pragmatische Zwecke nutzen (Arbeiten oder Studieren). Da ich aber erst in 6 Wochen anfange zu studieren (Studiere jetzt Psychologie in
Wuppertal), ist jetzt noch genug Zeit für ersteres.

Das Wochen System fand ich sehr sehr cool, besonders die Musik Woche mit diesen lächerlich hohen Anforderungen ( Wenn ich jetzt draufgucke denke ich mir immernoch: Was zum Teufel?). Ich setz mir in einem unendlich großen Rausch von Kreativität eine Liste von Fragen, was ich machen kann und was nicht. Wie Achievements. In letzter Zeit habe ich viel weniger Videospiele gespielt, wobei ich es mir jedoch nicht verbiete. Neulich hat mich jedoch ein Spiel (Spielzeit etwa 5 Stunden) in den Bann gezogen, nur weil der Schwierigkeitsgrad enormst frustrierend war. Wieso hab ich weiter gemacht? Vielleicht unterbewusst aus Angst, ein ,,Verlierer" zu sein, oder ,,Aufgeben" zu kultivieren und zu fördern. Doch es hat mich in den Bann gezogen, eben weil es gerade noch am Rand des Möglichen war. Der Dark Souls Effekt sozusagen ;)
Jetzt fällt mir ein, dass genau das im Buch ,,Drive" beschrieben wird. Dieser ,,perfekte" hohe Schwierigkeitsgrad generiert nämlich demnach sogenannte ,,Flow-Momente".
Davon habe ich jetzt öfters gelesen, dass finde ich recht interessant. Ob ich darüber etwas geschrieben habe weiß ich nicht mehr um ehrlich zu sein, ich denke ich müsste eigentlich ein wenig dazu erwähnt haben. Naja lange Rede, kurzer Sinn:

1. Challenges/Fragen formulieren
2. Absolvieren oder Ablehnen
3. Kategorisieren in: ,,Konnte ich!", ,,Konnte ich nicht!" und Schiwerigkeit bewerten von 1 bis 10.
4. Schauen, ob ich dabei Flow Momente erlebe und wenn ja, dann beschreiben und Zusammenhänge, Trigger o.ä. suchen.

Meine bisherigen Erfahrungen mit mir selbst zeigten, dass ich komplett ohne Druck zwar nicht plötzlich garnichts mache o.ä., aber den Verlauf des Ganzen überhaupt nicht
kontrollieren kann. Dann kommt es auch mal vor, dass ich einen Monat nichts mehr schreibe o.ä. Das ist ja an sich auch nicht schlimm, ich akzeptiere das.
Aber ich will bei manchen Challenges nicht zulassen, dass ich sie wegen Angst ins Unterbewusstsein verbanne und in der Praxis vermeide. Kann ja vorkommen. Angst
vor Ablehnung, Angst vor der Zerstörung des eigenen Weltbilds, Angst vor Verlust etc. sind alle durchaus real. Wenigstens möchte ich sie dann aufgrund von Angst
in die Kategorie ,,kann ich nicht" einstufen, damit ich wenigstens mehr über mein Verhalten herausfinde.


Fragen

1. Kann ich komplett allein eine völlig fremde Stadt besuchen?

Habe damals schon gemerkt, dass ich kaum zugeben kann, dass ich Angst davor habe, komplett alleine zu verreisen. Klar hab ich Angst!
Das konnte ich mir nicht eingestehen, aber habe es dann während SYW (Hab ja von Angstleitern und sowas gesprochen, falls ihr euch erinnert...)
anhand meines Verhaltens gemerkt, dass ich diese Situationen möglichst immer vermeide. Ursachen weiß ich nicht genau. Hab mal schlechte Erfahrungen
mit nem Drogendealer in ner gottverlassenen und leeren Seitengasse gemacht während ich tagsüber durch eine Stadt gelaufen bin und mich verlaufen habe. Ist eigentlich nicht viel passiert, aber die Angst war schon nicht leugbar. Vielleicht vermeide ich das Gefühl, hilflos zu sein.

2. Kann ich einfach die ganze Zeit geradeaus gehen?

Das will ich jetzt schon seit Monaten machen!!! Monaten!!! So gut verdränge ich das wohl schon. Warscheinlich die selbe Angst wie bei 1. Einfach mal einen Tag lang der Nase lang,
Freiheit schnuppern. Suche immer Leute, um das mit anderen zu machen, aber die Verschieben das dann oder können dann hier und da nicht und dann verdränge ich die Idee schnell
wieder und nutze die anderen als Ausrede, um nicht einfach rauszugehen.

3. Kann ich die Führerscheinprüfung dominieren?

Ich habe Angst vor der Führerscheinprüfung. Die ist in ein paar Wochen fällig. Diese Angst nutze ich jetzt, um mich zu Fahrstunden und erhöhter Konzentration während der
Fahrstunden zu pushen. Vielleicht aktiviere ich mehr Energie, wenn ich es hier aufschreibe. Hat beim Lernen für die Schule auch geklappt.

4. Kann ich eine alte Bekannte besuchen?

Ich habe Angst davor am falschen Haus zu klingeln, weil ich garnicht mehr genau weiß wo sie wohnt...kann sie aber nicht per Telefon erreichen, muss aber noch mit ihr reden.

5. Kann ich alleine ein Zendo besuchen?

Das dürft ein einfaches sein.

6. Kann ich einen Tag ohne Handy verbringen?

So leicht es auch wohl ist, hab ich genau das die letzten Monate nicht getan.

7. Kann ich einen Tag lang nichts essen?

-> Kann ich. Habs vor ein paar Tagen ausprobiert. Schwierigkeit nehme ich einfach mal als Messlatte und sage 5 von 10. Unangenehm, unangenehmer mit zunehmender Zeit aber durchaus machbar und unproblematisch.

8. Kann ich einen Tag lang nur im Bett liegen (außer Toilette)?

Wieso will ich das wissen? Vielleicht ob ich einen großen Bewegungsdrang habe und einen hohen Widerstand dabei spüre oder nicht.

9. Kann ich ,,Privatleben Wunsch nr.1"?

Gehört definitiv auf die Liste, ist jedoch zu privat um es hier zu teilen.

10. Kann ich ,,Privatleben Wunsch nr.2"?

Gehört definitiv auf die Liste, ist jedoch zu privat um es hier zu teilen.

11. Kann ich an einem Tag 10 Stunden lang für Psychologie lernen?

Szenario: Morgen wäre Prüfung. Kann ich darauf vertrauen, Vollgas geben zu können? Wie hoch ist der Widerstand dabei?

12. Wie lange kann ich ohne Schlaf auskommen?

Oh nein! Das kann übel enden. Wenn das mit Fahrstunden oder Studiumsbeginn reibt, bin ich am Arsch. Aber neugierig bin ich trotzdem.

13. Kann ich eine Woche lang jeden Tag High-Intensity Zirkeltraining machen?

Wenn ich danach eine große Pause mache dürfte ich mich auch gut erholen können.

14. Kann ich in einer Woche einen Tanzstil lernen?

Das würde brutales Ausnutzen von Youtube-Tutoring heißen, mit hoher Fehlerquote und einigem Frust. Auch würde das viel Zeit kosten, wenn ich das wirklich
,,lernen" will in einer Woche, weil ich zum Festigen von diesem neuen Muskelgedächtnis ein hohes Volumen an Wiederholungen bräuchte, also diese
Bewegungen sehr oft machen muss. Ein Kriterium zur Bewertung dieser Fähigkeit fehlt dann letztlich auch, aber das ist ja nicht schlimm, ist ja keine richtige empirische Studie.

15. Kann ich in einer Woche Elfmeterschießen lernen?

Ich bin da richtig schlecht drin. Ich habe sonst kaum Fußball gespielt außer im Sportunterricht. Und wo soll ich das lernen?
Also es ist mir egal ob ich es kann oder nicht, ich akzeptiere mich so wie ich bin. Aber ich bin einfach neugierig, weil ich schonmal Angst davor hatte, auf den Bolzplatz zu gehen.
Narzisstisches Überbleibsel- Die Angst vor der Meinung anderer. Die Angst der sozialen Rolle ,,Mann" nicht zu genügen.

16. Kann ich ein Videospiel entwickeln?

Bin grad dabei :) Aber es ist echt sehr viel Arbeit... muss fairerweise sagen, dass ich den ,,RPG Maker" benutze, falls den jemand kennt. Also wenig programmieren, mehr scripten, Story schreiben, designen und sowas...

17. Kann ich ,,Privatleben Sache nr.3"?

Schon wieder was privates.

18. Kann ich flüssig Noten lesen?

Wieviel Training bräuchte ich dafür wohl?

19. Kann ich eine Woche Vegan leben?

Na das kann ja ein Spaß werden.

Bis jetzt waren es eigentlich fast nur Sachen, wo ich weiß dass ich sie machen kann, wenn ich mir nur genug in den Arsch trete.
Habe wohl immer bereits das Urteil ,,Geht" oder ,,Geht nicht" bereits im Kopf...wie wäre es mit:

20. Wie lange kann ich bei Freunden Couchsurfen, bevor ich auf der Straße lande und aufgeben muss?

Die Frage macht mich irgendwie neugierig, auch wenn sie sicher nur Willenskraft erfordert, wenn es darum geht, mal nem
Kollegen zum dritten Mal in der selben Woche damit auf den Sack zu gehen, dass man ein Bett braucht.

21. Kann ich auf der Straße schlafen/überleben?

Das frage ich mich immer, wenn ich einen Obdachlosen sehe. Wie schlimm ist das wirklich? Ist die Kälte erträglich?

22. Könnte ich auf der Straße betteln?

Oha, ich spüre wie mein Stolz etc. alle auf Hochalarm schalten- ,,Niemals!" dröhnt es in meinem Kopf. Interessant. Soziale Rolle als Barriere. Oder das Selbstbild.

23. Kann ich mir eine Memo Technik (z.B. für Telefonnummern) halbwegs alltagstauglich antrainieren?

Sich eine Viertelstunde hinsetzen um aus einer Telefonnummer eine Bildergeschichte basteln kann jeder, aber das so gut zu können, dass man das flüssig im Alltag durchführen kann
erfordert schon etwas mehr Einsatz.

Nebenbei bemerkt wollte ich mir mal ein Fotographisches Gedächtnis antrainieren. Habe aber aufgehört nachdem es nach zwei Monaten (schätzungsweise) immernoch nicht geklappt hat.

Mehr fällt mir garnicht ein. Bis morgen :)




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Re: "Exercise " Strengthening your Will" " von Ph.D. LaBerge
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Ungelesener BeitragVerfasst: 8. September 2015, 10:19 
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Schön dich wieder so aktiv zu sehen wie man dich kennt :)
Um den Druck noch etwas zu erhöhen könntest du das Game uns ja nacher zeigen :) - mich ürde es jedenfalls wunder nehmen was du in so kurzer zeit hinkriegst (egal ob es jetzt 'echt' programmiert ist oder nicht)

Das mit dem Schlafentzug... Ich möchte da einfach zu sagen, dass die aktuelle Forschung afaik sagt, dass es vermutlich ein temporäres Speichermodul im gehirn gibt, von dem im schlaf erst ins tatsächliche Langzeitgedächtnis übertragen wird. Mit diesem Modell wurde der Selbstversuch eines Studenten interpretiert, der einen Weltrekord im Wachbleiben aufstellen wollte. Ich weiss nicjt mehr Genau wie lange er nicht schlief, aber es war mindestens eine woche. Als er wieder schlief, schlief er ca14 Stunden die Nacht- das sind ca 7 mehr als er vorher schlief... nach einigen tagen pendelte sich das dann wieder ins normale ein, und zwar viel schneller als erwartet
Mit besagtem modell erklärt sich das dadurch, dass es im temporären Memory nicht mehr platz hat, somit auch nicht mehr verarbeitet werden konnte als so viel, wie er in etwas weniger als drei tagen erlebte. Was genau passiert, wenn das temporäre gedächt nis voll ist (ausser dass man sehr müde wird) ist noch unerforscht, aber es mach lernen mit Sicherheit sehr schwierig, wenn nicht unmöglich.

Wenn du möchtest kann ich das Original hier hochladen.



Dein 'den ganzen tag im bett liegen' finde ich interessant.
Meinst du damit gar nichts tun, oder hast du ein buch und das handy dort drin dabei?
Und ... meine Eltern würden mich spätestens um 14:00 aus dem Bett holen kommen. Ist das bei dir anders?

Lg Brot :)

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Re: "Exercise " Strengthening your Will" " von Ph.D. LaBerge
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Ungelesener BeitragVerfasst: 14. September 2015, 22:17 
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1. Kann ich komplett allein eine völlig fremde Stadt besuchen?
2. Kann ich einfach die ganze Zeit geradeaus gehen?
3. Kann ich die Führerscheinprüfung dominieren?
4. Kann ich eine alte Bekannte besuchen?
5. Kann ich alleine ein Zendo besuchen?
6. Kann ich einen Tag ohne Handy verbringen?
7. Kann ich einen Tag lang nichts essen? -> JA, Schwierigkeit 5/10

8. Kann ich einen Tag lang nur im Bett liegen (außer Toilette)?
9. Kann ich ,,Privatleben Wunsch nr.1"? -> JA, Schwierigkeit 4/10

10. Kann ich ,,Privatleben Wunsch nr.2"?
11. Kann ich an einem Tag 10 Stunden lang für Psychologie lernen? -> JA, Schwierigkeit 5/10

12. Wie lange kann ich ohne Schlaf auskommen?
13. Kann ich eine Woche lang jeden Tag High-Intensity Zirkeltraining machen?
14. Kann ich in einer Woche einen Tanzstil lernen?
15. Kann ich in einer Woche Elfmeterschießen lernen?
16. Kann ich ein Videospiel entwickeln?
17. Kann ich ,,Privatleben Sache nr.3"?
18. Kann ich flüssig Noten lesen?
19. Kann ich eine Woche Vegan leben?
20. Wie lange kann ich bei Freunden Couchsurfen, bevor ich auf der Straße lande und aufgeben muss?
21. Kann ich auf der Straße schlafen/überleben?
22. Könnte ich auf der Straße betteln?
23. Kann ich mir eine Memo Technik (z.B. für Telefonnummern) halbwegs alltagstauglich antrainieren?

_________________
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In Krieg gewesen;50 Meter durch Luft gesprungen;Riesenspinne abgewehrt;In Hochhaus reingeflogen; Wolken m. Blick vertrieben
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Re: "Exercise " Strengthening your Will" " von Ph.D. LaBerge
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Ungelesener BeitragVerfasst: 16. September 2015, 22:46 
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7. Kann ich einen Tag lang nichts essen? -> JA, Schwierigkeit 5/10
11. Kann ich an einem Tag 10 Stunden lang für Psychologie lernen? -> JA, Schwierigkeit 5/10
9. Kann ich ,,Privatleben Wunsch nr.1"? -> JA, Schwierigkeit 4/10
3. Kann ich die Führerscheinprüfung dominieren? -> JA (Nagut es war recht knapp, aber es hat geklappt!) Schwierigkeit 8/10
24. Kann ich Skateboarden lernen? -> JA, Schwierigkeit 2/10 ( Bin auf den Hintern geflogen X) aber macht Spaß! )




1. Kann ich komplett allein eine völlig fremde Stadt besuchen?
2. Kann ich einfach die ganze Zeit geradeaus gehen?
4. Kann ich eine alte Bekannte besuchen?
5. Kann ich alleine ein Zendo besuchen?
6. Kann ich einen Tag ohne Handy verbringen?
8. Kann ich einen Tag lang nur im Bett liegen (außer Toilette)?
10. Kann ich ,,Privatleben Wunsch nr.2"?
12. Wie lange kann ich ohne Schlaf auskommen?
13. Kann ich eine Woche lang jeden Tag High-Intensity Zirkeltraining machen?
14. Kann ich in einer Woche einen Tanzstil lernen?
15. Kann ich in einer Woche Elfmeterschießen lernen?
16. Kann ich ein Videospiel entwickeln?
17. Kann ich ,,Privatleben Sache nr.3"?
18. Kann ich flüssig Noten lesen?
19. Kann ich eine Woche Vegan leben?
20. Wie lange kann ich bei Freunden Couchsurfen, bevor ich auf der Straße lande und aufgeben muss?
21. Kann ich auf der Straße schlafen/überleben?
22. Könnte ich auf der Straße betteln?
23. Kann ich mir eine Memo Technik (z.B. für Telefonnummern) halbwegs alltagstauglich antrainieren?

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Re: "Exercise " Strengthening your Will" " von Ph.D. LaBerge
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Ungelesener BeitragVerfasst: 30. September 2015, 01:23 
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7. Kann ich einen Tag lang nichts essen? -> JA, Schwierigkeit 5/10
11. Kann ich an einem Tag 10 Stunden lang für Psychologie lernen? -> JA, Schwierigkeit 5/10
9. Kann ich ,,Privatleben Wunsch nr.1"? -> JA, Schwierigkeit 4/10
3. Kann ich die Führerscheinprüfung dominieren? -> JA (Nagut es war recht knapp, aber es hat geklappt!) Schwierigkeit 8/10
24. Kann ich Skateboarden lernen? -> JA, Schwierigkeit 2/10 ( Bin auf den Hintern geflogen X) aber macht Spaß! )
6. Kann ich einen Tag ohne Handy verbringen? -> JA, Schwierigkeit 5/10 (Weiß auch nicht wieso. Fällt mir anormal schwer mich dazu zu überwinden. Hab ich Angst davor, mich quasi isoliert zu fühlen oder etwas zu verpassen?)

12. Wie lange kann ich ohne Schlaf auskommen? -> Habs einmal versucht und nur etwa 20 Stunden geschafft...ohne die Motivation gebe ich da nicht viel Leistung, und meine Achtsamkeit ist nicht ausgeprägt genug gewesen um mich nicht ,,ganz ganz kurz" hinzulegen.


1. Kann ich komplett allein eine völlig fremde Stadt besuchen?
2. Kann ich einfach die ganze Zeit geradeaus gehen?
4. Kann ich eine alte Bekannte besuchen?
5. Kann ich alleine ein Zendo besuchen?
8. Kann ich einen Tag lang nur im Bett liegen (außer Toilette)?
10. Kann ich ,,Privatleben Wunsch nr.2"?
13. Kann ich eine Woche lang jeden Tag High-Intensity Zirkeltraining machen?
14. Kann ich in einer Woche einen Tanzstil lernen?
15. Kann ich in einer Woche Elfmeterschießen lernen?
16. Kann ich ein Videospiel entwickeln?
17. Kann ich ,,Privatleben Sache nr.3"?
18. Kann ich flüssig Noten lesen?
19. Kann ich eine Woche Vegan leben?
20. Wie lange kann ich bei Freunden Couchsurfen, bevor ich auf der Straße lande und aufgeben muss?
21. Kann ich auf der Straße schlafen/überleben?
22. Könnte ich auf der Straße betteln?
23. Kann ich mir eine Memo Technik (z.B. für Telefonnummern) halbwegs alltagstauglich antrainieren?



Irgendwie ist diese SYW Mechanik seltsam. Was ich vor paar Wochen noch sehr interessant fand, welche Fragen ich gern beantwortet haben wollte, sind jetzt für mich nur noch sinnlose Einträge in irgend einer Liste.



Ich denke darüber nach, ob man die Erfolgswarscheinlichkeit einer Leistung (P) mithilfe einer Pseudo Formel und Variablen vorhersagen kann.
Ich habe Schlüsselvariablen gesucht, aber man konnte sie alle isolieren und trotzdem kann die Leistung erfolgen. Wie hängen sie voneinander ab?

P = Basis(Genetische Veranlagung + Hormonhaushalt + Ernährung) *
Erfahrung( Selbstbild, Vergangenheit, Ängste) *
Aktivierungsenergie( Motivation, Inspiration, Triebe?) *
Habituation(Gewöhnung und bereits gelerntes Verhalten) *
Sinn(Also Sinn der Tätigkeit subjektiv für den Ausführenden) *
Aufgabenbezogene Faktoren (z.B. Fitness um Liegestütze zu schaffen, Gelerntes Wissen um einen Test zu bestehen....) *
Falls es sie gibt: Die Antideterministische Entscheidungsfreiheit ( damit mein ich: Falls wir einen freien Willen haben unsere eigene
Entscheidungsinstanz, die es uns erlaubt, bis zu einem gewissen grad über den Faktoren zu stehen)


Negativfaktoren wären also:

schlechte Veranlagung
störender Hormonhaushalt (je nach Leistung die man vollbringen muss, bsp. würde enorme Antriebslosigkeit und Müdigkeit aufgrund von Hormonproblemen
Leistungen deutlich erschweren)
störende Ernährung
Erfolgbehinderndes Selbstbild
Erfolgsbehindernde Vergangenheit/ Schlechter Umgang mit Vergangenheit
Nicht verarbeitete Ängste
Nicht kennen von Motivatoren (Belohnungen, Bestrafungen und viele mehr)
Nicht beachten von Motivatoren
Zu erbringendes Ziel entspricht nicht der eigenen Inspiration
Zu erbringendes Ziel widerspricht inneren Trieben (Angenommen, es gibt Triebe)
Behinderndes angelerntes Verhalten
Nicht Erkennen von ,,Sinn" hinter der Leistung
Sonstige Faktoren je nach Aufgabenstellung
Falls es sie gibt: Die absolute Entscheidungsfreiheit kultivieren



Isoliert man die einzelnen Bereiche, kann man dennoch immer irgendwie mehr oder weniger Erfolg erzielen:

Basis(Genetische Veranlagung + Hormonhaushalt + Ernährung) isoliert:

Geht: Selbst sehr müde und hungrig können wir uns zusammenreißen und viele Aufgaben wenn andere Faktoren gut sind erfüllen.
Geht nicht: Aus freien Stücken solange wach bleiben dass man aufgrund von Schlafmangel stirbt. Ohne Hilfsmittel plötzlich im RL schweben o,ä,

Erfahrung( Selbstbild, Vergangenheit, Ängste)

Geht: Auch heftige Ängste, begründet in unserem Selbstbild und aus unserer Vergangenheit stammend, können im Notfall überwunden werden, oder
Schritt für Schritt

Geht nicht: Der Umgang mit der Vergangenheit kann verändert werden, die Vergangenheit selbst aber nur sehr beschränkt (Beispiel: Neuinterpretation und Synthese von Erinnerungen. Studien besagen -meine ich gelesen zu haben-, dass unser Gehirn Erinnerungen umdeutet und häufig Teile hinzuerfindet, z.B. um ihnen Struktur zu verleihen.)

Aktivierungsenergie( Motivation, Inspiration, Triebe?)

Geht: Leistungen können getätigt werden, ohne aktiv irgendwie darauf einzuwirken (Beispielsweise unbemerkt ein Jahr lang keine Cola trinken, nur weil Rahmenbedingungen überhaupt keine Cola in die Nähe gelassen zu haben- Es gab nie eine Entscheidung und nie einen Widerstand)
Geht nicht: ???

Habituation(Gewöhnung und bereits gelerntes Verhalten)

Geht: Komplett neue Verhaltensmuster können dennoch erlernt werden. Sonst könnten wir schließlich niemals gänzlich neue Tätigkeiten ausführen.
Geht nicht: Manche unbewusste Gewohnheiten (z.B. Schnelleres Atmen beim Lügen, oder Reflexe) können wenn überhaupt nur sehr schwer abtrainiert werden.

Sinn(Also Sinn der Tätigkeit subjektiv für den Ausführenden)

Geht: Auch komplett Sinnlose Aufgaben (LaBerge's SYW) können mit hoher Leistung vollbracht werden (Frage ist, ob dann nicht einfach ein anderer Sinn dahinter gefunden wurde, nämlich das Stärken der Willenskraft)
Geht nicht: ,,Sinnlose" Leistungen unterliegen vermutlich einer brutalen Willkürlichkeit der eigenen Lust und Laune. Wer weiß, ob das vermeintlich sinnlose Videospielen in einer einem Monat noch ausgeübt wird? Dabei scheinen Sinnvolle Aufgaben viel konsequenter befolgt zu werden. Was genau ist jedoch Sinn in diesem Zusammenhang? Reden wir von einem Sinn als Norm? Wie Helfen = Sinnvoll und Faulenzen = Sinnlos, wie es uns die Gesellschaft vorschreibt? Oder definiert Sinn jeder selbst? Kann man Sinn kultivieren, erkennen, trainieren etc.??


Diese Spontanüberlegung fühlt sich irgendwie gut an in meinen Augen. Ich mach mir mal mehr Gedanken über das Konzept vom ,,Sinn" hinter den Aufgaben.
Ärgerlich so ein Begriff, wo er doch recht subjektiv und unwissenschaftlich scheint.

Sagen wir einfach mal Sinn = Funktion einer zu erbringenden Leistung im Kontext von Selbst und Welt.
Das klingt total intelligent. Dann kann das ja nur gut sein X)

Bsp. Müll rausbringen ist dann Sinnvoll, wenn es in den Kontext passt, in unser Welt- und Selbstbild. Wer eine saubere Welt o,ä, als wichtig erachtet, wird es als sinnvoll betrachten.
Mit einem anderen Weltbild, in dem es darum geht hedonistisch zu Leben und das aller beste aus dem eigenen Leben zu machen,
könnte man beispielsweise schlussfolgern, dass das Müll rausbringen eine Zeitverschwendung wäre, folglich im Widerspruch zum Weltbild funktionieren würde, folglich sinnlos sei.

Ich überdenk das mal ein bisschen :)

_________________
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1. KT : 13.02.12 ; 30. KT : 18.06.13 ; :text: Brot-Urkunde


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Re: "Exercise " Strengthening your Will" " von Ph.D. LaBerge
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Ungelesener BeitragVerfasst: 30. September 2015, 15:56 
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Zitat:
<out of context>
Geht nicht: ???
</out of context>

Stimme zu :thumbsu: :D

Es würde Sinn machen, Sinn als subjektiv zu definieren. Dann macht nämlich alles, was man tut sinn.
Du zockst, um dich abzulenken, aus langeweile, um etwas mit freunden zu unternehmen oder weil es einfach die angenehmste option ist. Was auch immer dein persönlicher Grund ist, aus diesem leitet sich der Sinn ab.
Der Sinn vom Faulenzen ist, es bequem zu haben, der Sinn vom etwas tun, sich als besser als die Faulheit zu sehen. Beides resultiert letztlich in 'sich gut fühlen'. Auch den Müll rauszutragen oder nicht.
Mit dieser Definition erklärt sich auch der Wandel zur Sinnlosigkeit deiner Liste: dejne Priorität verschob sich weg vom expirmentieren und gut fühlen wegen dem dadurch erzielten wissen und selbstbestätigung zu etwas anderem. Das muss nicht unbedingt schlechter sein, aber wenn du ein vorbestimmtes Ziel langfristig erreichen willst, musst du einen Weg finden um konsistent zu bleiben.

Das wären so meine Gedanken dazu - mach damit was du willst :)
Lg Brot

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