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Frage zu Taumyoga und Yoga des Schlafes
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Ungelesener BeitragVerfasst: 11. September 2016, 18:16 
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Da ich in meiner Traumyogapraxis noch nicht so erfolgreich bin wie ich es gerne hätte bin ich auf der suche nach ein paar Antworten woran das vll. liegen könnte.
Zuerst einmal soviel ich versuche vordringlich im Traumyoga das klare Licht zu erkennen um darin zu Ruhen und zu Meditieren d.h. das klare Licht müsste für einen winzigen mom erscheinen kurz nachdem wir gewöhlich das Bewustsein verlieren beim Einschlafen.
Die Methoden die ich dabei benutze sind einmal stell ich mir einen vierblättrigen Lotus in meiner Herzgegend vor jedes Blütenblatt stellt ein Element dar vorne das Erdelement gelb mit einer Daikini drauf rechts das Wasselement hinten das Feuerelement rot und links das Windelement grün überall mit einer Daikini drauf in der mitte ein klares leicht blaues strahlendes Licht.
Nacheinander lass ich kurz vorm Einschlafen sich die Elemente auflösen ich wechsle von Blütenblatt zu Blütenblatt mit abnehmender Schau dabei sollte man kurz bevor man das Bewusstein verliert beim klaren Licht ankommen meist ist es jedoch so das ich daraufhin das Bewustsein verliere und es dann irgendwann mit Träumen weitergeht.
Die zweite Methode die ich auch gelegentlich versuche ist das ich mir das Tibetische A an meiner Stirn oder in der Herzgegend vorstelle und ich einfach versuche mich darauf zu konzentrieren und bewusst zu bleiben dabei ist es oft jedoch so das ich das kalbrieren meiner Achtsamkeit anscheinend noch nicht so drauf hab entweder ich konzentriere mich zu stark dann schlaf ich nicht ein oder meine Konzentration ist zu schwach dann kommen Gedanken,Filme und ich Penne ein.
Natürlich mache ich bevor ich mich schlafen lege noch ein paar andere Praktiken ich fange meist mit dem neunfachen Reinigungsatem an dann Meditiere ich ca. eine Stunde samatha dabei stelle ich mir das Tibetische A vor und konzentriere mich darauf bis der Zeitpunkt gekommen ist wo keine Gedanken Konzepte ect. mehr vorhanden sind dann lasse ich mein Gewahrsein und konzentration im Raum ruhen dabei ist mein Geist vollkommen still und er ruht eine weile fokussiert das Gefühl ist oft gigantisch. Irgendwann beginnnen die bewegungen des Geistes wieder und es tauchen wieder langsam Gedanken auf. Nach einer gewissen Zeit beende ich dies und ich mache ein paar Mantra Rezitaionen gefolgt von einem Gebet und im Anschluß mache ich noch ein kurzes Guru Yoga.

Gelesen hab ich bezüglich Traum Yoga "Übung der Nacht" von Tenzin Wangyal Rinpoche und "Traum Yoga" von Namkhai Norbu desweiteren habe ich ein paar Bücher über Dzogchen eins über Mahamudra Meditation natürlich das Tibetische Totenbuch und weitere Bücher gelesen.
In einem Buch habe ich kürzlich herausgefunden "Führer ins Daikiniland" heißt es damit die praxis des Schlafyogas gelingt ist es dringend erforderlich das man die Winde in den Kanälen vorher in den Zentralkanal bringt die Energiekanäle sind mir soweit klar. Eine möglichkeit so steht darin wäre z.b. Tummo Meditation also die Meditation über die innere Hitze diese Praxis ist für mich jedoch noch zu schwierig da fehlen mir noch Welten bis dahin ;-)
Kennt jemand von euch noch andere Möglichkeiten die Winde in den Zentralkanal zu sammeln?
Und vll. das wichtigste was ich gerne erfahren würde was ist es für ein Gefühl wenn die Winde gesammelt sind?
Und wie manifestiert es sich wenn man im klaren Licht ist vll. war ich ja schon darin hab es jedoch nicht als solches Wahrgenommen ist man da wirklich im Licht oder heißt es nur so?
Mir geht es nämlich oft so das ich mir denke ist es richtig was ich mache denn in diesen Zuständen die man eigentlich aus der normalen Erfahrung nicht kennt ist es so wie bei einem Beispiel mit einem Eis erkläre jemanden der noch nie ein Eis gekriegt hat davon wie ein Vanille Eis schmeckt oder erkläre einem Fisch was Wasser ist so geht es mir dabei ohne Erfahrung von dem Gefühl.

Noch ein paar Infos zu mir ich versuche mich mittlerweile seit ca. einem Jahr im Traumyoga und seitem Meditiere ich auch täglich was einiges an Anstrengung und bemühungen erforderte zuerst fing ich natürlich langsam an. Die Hinternisse die dabei auftraten waren auch nicht ganz ohne sind aber überwindbar.

Ich Poste diesen Text jetzt erst mal ich hoffe in der Eile nicht zuviel Rechtschreibfehler drin vll. weiß ja hier drin im Forum mehr darüber bzw. hat ein paar Antworten parat dafür wäre ich sehr dankbar

_________________
„Wer nach außen schaut, träumt. Wer nach innen schaut, erwacht.“ Carl Gustav Jung (1875 - 1961)


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Re: Frage zu Taumyoga und Yoga des Schlafes
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Ungelesener BeitragVerfasst: 11. September 2016, 20:08 
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Hallo,
ich kann natürlich versuchen das ganze so gut es geht zu beantworten.

Die bessere Wahl wäre aber, bei einem authentischen Lehrer zu Lernen. Tenzin Wangyal Rinpohe hält in einigen Tagen einen 4 wöchigen Online-.Workshop zum Traumyoga ab. Ich würde ja selbst mitmachen, aber meine Internetleitung ist zu schwach.
http://www.glidewing.com/


Ich stelle mich zunächst auch mal kurz vor, damit du mich von der Praxis her besser einordnen kannst. Ich praktiziere seit etwa
Ich praktiziere seit etwa 3 Jahren Traumyoga. Ich kenne auch die Bücher von Tenzin Wangyal und Namkhai Norbu zum Traumyoga. Ich habe auch schon an zwei Wochenend-Seminaren zum Traumyoga teilgenommen.(je drei Tage) Eines war von Tenzin Wangyal Rinpoche und ein weiteres(sozuzagen ein Aufbaukurs) von Geshe Nyima, dem Geshe von Tenzin Wangyal.

vor einigen Wochen habe ich auch Traumyoga-Belehrungen von Heiligkeit Sakya Trizin im Rahmen des Lamdre erhalten.

Nun zu deiner Frage

Wenn du das Bewusstsein gut in den Zentralkanal überführen möchtest, schau dir nochmal die Unterweisungen zu der 9 fachen Reinigungsatmung an. während der letzten 3 Atemzüge geht es darum die Winde in den Zentrallkanal zu lenken. Vielleicht kannst du deinen Fokus noch mehr darauf lenken.

Deine anderen Fragen kann ich nur indirekt beantworten. Ich möchte nämlich nicht, dass du zu starke Konzepte aufbaust. Es ist richtig, dass es sehr wichtig ist, die Winde im Zentralkanal zu sammeln, Aber es ist bei weitem nicht der einzige Punkt

Versuchst du dir auch die Bardos entsprechend bewusst zu machen(Wachheit=Leben Einschlafen=Sterben Zustand zwischen Schlaf und Traum Dharmata Traum= Bardo des werdens)

Es ist sehr wichtig gerade vor dem schlafen gehen wirklich alles lozuslassen dafür lässt man den Tag nochmal kurz revue passieren und lässt die Emotionen aufsteigen und dann lässt man sie komplett los,

Also die 9fache Reinigungsatmung und das Loslassen des Tages vor Beginn der Schlafyoga-Praxis ist die Grundlage für das Schlafyoga.

Das Ergebnis kannst du recht gut kontrollieren. Entweder du erkennst das klare Licht zwischen Einschlafen und Traumbeginn(was mir persönlich noch nicht gelungen ist) oder du hast einen luziden Traum. Hier ergeben sich weitere Möglichkeiten das klare Licht zu erkennen, durch die Praktiken des Traumyoga.

Eine weitere Möglichkeit wäre, dass du dein Visualisierungsobjekt veränderst. Du könntest z.B. ein weißes Thigle im Stirnchakra visualisieren.
Das wechseln der Praxis kann wichtig sein, um den Erfolg zu erhöhen.

Falls es dir auch weiterhin nicht möglich ist, das klare Licht vor dem Einschlafen zu erkennen, ist es sehr wichtig, sich auf das Traumyoga zu konzentrieren und luzid zu werden. Das ist sozusagen deine zweite Chance auf Klarheit. Dafür kannst du alle Techniken benutzen die dir auch in der Klartraumszene zur Verfügung gestellt werden.

P.S. Tenzin Wangyal ist ein wirklich großer Meister, der mit sehr schwierigen Techniken wie Tummo oder Traumyoga sehr offen umgeht. Die Tummo-Unterweisungen sind z.B. sehr schwierig. Ich habe selbst Tummo-Unterweisungen erhalten, kann sie aber nicht vollständig ausführen, weil ich mir die Körperübungen nicht gemerkt habe. ich persönlich habe mich früher manchmal im Traumyoga überfordert gefühlt weil es bei Tenzin Wangyal alles so leicht wirkt. Ich habe eine Weile gebraucht um mein Niveau des Traumyoga zu finden was weit aus niedriger ist als das von Tenzin Wangyal der eben viel vom klaren Licht usw. spricht. deshalb ist es wichtig luzide Träume zu haben um entsprechend üben zu können.


Liebe Grüße
Tobias

_________________
Nun, da der Bardo des Traumes dir erscheint, gib die Achtlosigkeit des illusionären Schlafs einer Leiche auf.
Trete ein in die Natur der Achtsamkeit und des Nichtwanderns.
Die Träume erkennend, praktiziere Transformation und klares Licht.



Buddha Padmasambhava


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