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Klartraum der keine war
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Ungelesener BeitragVerfasst: 25. November 2018, 12:19 
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Neulich ist etwas komisches passiert.
Ich dachte in einem Traum schon. "Mhmmm sehr komisch ich muss träumen" ich hab also den Realitätscheck gemacht und mir selbst eine reingehauen. Ich habe etwas gespürt und achte
"Ich träume nicht" (Es war ein komischer Traum aber durchaus Möglich. Ich hab nämlich ein altes Stofftier von mir gefunden, dass ich schon etwas länger suche)
Ich war dann richtig erschrocken als ich aufgewacht bin.
Hatte ihr soetwas auch schon mal?

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Ich bin nur ein Großer Träumer, doch mit Träumen fängt es an. Ich hab viel zu lang gebraucht um zu erkennen was ich kann


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Re: Klartraum der keine war
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Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Januar 2019, 12:09 
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Jop, hatte ich auch schon einige Male. Das ist der Grund wieso es wichtig ist, wirklich davon auszugehen, dass du am träumen bist, und auch dass das Resultat vom RC eben das sein wird, was es im echten Leben nicht wäre.

Ich habe im Wachleben festgestellt, dass ich in der Lage bin, mir genug stark einzureden, dass ich durch die Mauer hindurch greifen könne, an der ich gerade vorbeilaufe, dass ich wenn ich sie dann anfasse kurzzeitig überrascht bin, dass sie mir Widerstand bietet :)) Das willst du im Traum auch machen - dass du Überrascht bist, wenn der RC sagt du seist wach (und es evt erst nach einem zweiten Versuch glaubst. Das hat mir auch schon den ein oder anderen KT gerettet)

Lg brot :)

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Re: Klartraum der keine war
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Ungelesener BeitragVerfasst: 21. Januar 2019, 06:39 
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Ähnliches hatte ich auch, einen kurzen Moment an Klarheit aber dann "ne, ich träume nicht"

Übrigens, Schmerz als RC würde ich nicht nehmen, im Traum können Sachen durchaus weh tun und wie willst du den RC üben, dich tagsüber schlagen? hmm

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Re: Klartraum der keine war
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Ungelesener BeitragVerfasst: 7. März 2019, 16:37 
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Ich bin nach Jahren drauf gekommen, dass ich sovieles immer wieder falsch gemacht habe und mich immer wieder ausgebremst habe. Diese ganze Sache, die Erfindung mit den Reality Checks ist eine Lüge. Eine so starke Lüge, dass man sie glaubt und dadurch klar wird.
Dasselbe gilt für das kritische Bewusstsein, das zB von kylonas so hochgelobt wurde (ich denke sogar, dass er sich damit sein potential gewaltig beschränkt hat).

KB ist Fake! Denn KB führt nur dazu, dass man es im Traum genauso auch macht (ich habe es 1000 Male so gemacht). Man erkennt den Traum durch kritisches Hinterfragen, jedoch erwacht dann (in den meisten fällen), weil man sich gleichschaltet wie mit dem KB, das man am Tage auch praktiziert.

Es ist sehr paradox. Aber der Fake dreht sich im Traum wieder um quasi.

Deshalb ist die "wahre" Technik das im englischen genannte make-believe. Ident mit dem Traumyoga eigentlich.

Noch mal ausführlich :rolleyes:

[spoiler=]3. März 2019
Derzeitige Erkenntnisse bezüglich Induktionsmethoden für luzide Träume respektive KT-Techniken

Bestes Training für kt ist nicht das kritische Bewusstsein mit detektivisch-investigativen Frage am Tage im Wachbewusstsein (zumindest laut meiner Erfahrung, weil dann erkenne ich, gehe aber nicht weiter und es kickt mich [weil man dabei nicht in der entsprechenden Schwingungsfrequenz wie dem Klartraum ist, sondern davon entfernt]), sondern der Umkehrschluss des make-believe (so tun als ob mit freude). Eben auch Klartraumgefühl herstellen. So tun als wäre man im Traum (und dies dann eben länger anspielen, also den traumumstand annehmen [somit lebt man schon mal nach bzw. im Jetzt die entsprechende Schwingungsfrequenz]). Die Sichtweise des Traumyogas quasi. Ist um Ellen bessere Technik. Weil wissenschaftlich erwiesen dass dies den präfrontalen Cortex stärkt: positive Gefühle. Und auch veränderte Bewusstseinszustände wie schamanisches reisen (weil man dabei bewusst aufs Unterbewusste blickt und mit ihm interagiert; und danach auch noch reflektiert durch Nacherleben bei der Rückreise und Aufschreiben des Erlebten im Anschluss; zudem Gedächtnistraining). Dieses und tagtraum-WILD sind nun meine Techniken. Da braucht es keine seltsamen Erfindungen wie rc mehr. Da braucht es keine klartraum Lehrer mehr oder Foren.
Mir geht es ja nicht um Traumkontrolle – dem Traum seinen Willen aufzwingen -, sondern um bewusst im traum sein. Um das hier und jetzt – die unmittelbarkeit im traum mitsamt seiner freiheit. Und freiheit ist keine form von kontrolle, sondern bewusster annahme, ohne vereinnahmt zu werden. [/spoiler]

Leider wurde in sämtlicher KT-Lektüre vieles falsch gelehrt.

Und oft wurden die richtigen Herangehensweisen belächelt wie zB SilverBullets "Technik" einfach zu wissen, man sei super Klarträumer. Und damit ist man es auch. Deppeneinfach. Deppensicher.

Brot liegt da ganz richtig mit seiner Variante. Zu meinen besten Zeiten habe ich genau diesen entscheidenden Punkt dabei gehabt.

Und die natürlichen Klarträumer stellen sich gar nicht die frage am tage ob sie träumen oder nicht. sie gehen sowieso davon aus, dass sie klarträumen. sie malen sich nur aus, was sie im kt machen würden. damit sind wir eigentlich schon wieder beim punkt: make-believe. sie zweifeln nicht an einer situation, sondern erleben schon im geiste den positiven ist-zustand. positives nährt sowieso den präfrontalen cortex. negatives (zweifeln ist definitiv negativ in seinem energetischen prinzip) eben umgekehrt.

und fertig ist der hokuspokus.



simue hat für diesen Beitrag vom folgenden User ein Dankeschön erhalten: Brot
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Re: Klartraum der keine war
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Ungelesener BeitragVerfasst: 8. März 2019, 19:41 
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Ich finde interessant, simue, dass ich mich nicht entscheiden kann, ob ich mit dir übereinstimme oder nicht :lol:
simue hat geschrieben:
Ich bin nach Jahren drauf gekommen, dass ich sovieles immer wieder falsch gemacht habe und mich immer wieder ausgebremst habe. Diese ganze Sache, die Erfindung mit den Reality Checks ist eine Lüge. Eine so starke Lüge, dass man sie glaubt und dadurch klar wird.

Dem stimme ich absolut zu! RCs funktionieren nur, weil man sich selber glaubt, dass sie funktionieren. Und aus Rücksicht auf Leute, die sich nicht mehr glauben würden, wird das nicht immer ganz so explizit gesagt ^^

Zitat:
Dasselbe gilt für das kritische Bewusstsein, das zB von kylonas so hochgelobt wurde (ich denke sogar, dass er sich damit sein potential gewaltig beschränkt hat).

Da hingegen bin ich nicht so sicher. Vielleicht meinst du etwas anderes mit kritischem Bewusstsein, als ich darunter verstehe (den kylonas kenne ich nicht). Oder vielleicht stört dich einfach, dass man es "kritisch" nennt, wenn es in erster linie darum geht, vom traumzustand auszugehen?

Zitat:
KB ist Fake! Denn KB führt nur dazu, dass man es im Traum genauso auch macht (ich habe es 1000 Male so gemacht). Man erkennt den Traum durch kritisches Hinterfragen, jedoch erwacht dann (in den meisten fällen), weil man sich gleichschaltet wie mit dem KB, das man am Tage auch praktiziert.

Dem kann ich widersprechen. Ich bin sehr selten aufgewacht nach dem klarwerden. Ich wurde nicht oft durch logische schlussfolgerungen klar, falls du das meinst, aber ich glaube keinen Zusammenhang zwischen aufwachen und art des klarwerdens zu sehen. Allerdings wurde ich auch meistens einfach so klar, ohne physisch durchgeführten RC, nur mit dem, was ich kritisches Bewusstsein nenne - und das vor allem zu den Zeiten, als ich am intensivsten ADA durchgeführt habe.

Zitat:

Es ist sehr paradox. Aber der Fake dreht sich im Traum wieder um quasi.

Deshalb ist die "wahre" Technik das im englischen genannte make-believe. Ident mit dem Traumyoga eigentlich.

Noch mal ausführlich :rolleyes:

[spoiler=]3. März 2019
Derzeitige Erkenntnisse bezüglich Induktionsmethoden für luzide Träume respektive KT-Techniken
[...] Weil wissenschaftlich erwiesen dass dies den präfrontalen Cortex stärkt: positive Gefühle. Und auch veränderte Bewusstseinszustände wie schamanisches reisen (weil man dabei bewusst aufs Unterbewusste blickt und mit ihm interagiert; und danach auch noch reflektiert durch Nacherleben bei der Rückreise und Aufschreiben des Erlebten im Anschluss; zudem Gedächtnistraining). Dieses und tagtraum-WILD sind nun meine Techniken. Da braucht es keine seltsamen Erfindungen wie rc mehr. Da braucht es keine klartraum Lehrer mehr oder Foren.

Inwiefern hilft das, wenn der präfrontale Cortex "gestärkt" wird?

Und könntest du mir bitte erklären, wieso es beim Tagtraum-WILD keine Lehrer oder Foren braucht? Ich selber hatte/habe zumindest immer noch mühe mit WILD. Wenn du also eine bahnbrechende Einsicht hast, die es einfach macht, her damit :))

Zitat:
Mir geht es ja nicht um Traumkontrolle – dem Traum seinen Willen aufzwingen -, sondern um bewusst im traum sein. Um das hier und jetzt – die unmittelbarkeit im traum mitsamt seiner freiheit. Und freiheit ist keine form von kontrolle, sondern bewusster annahme, ohne vereinnahmt zu werden. [/spoiler]

Valide Einstellung ^^ Mir geht es schon eher um Traumkontrolle. Und die Freiheit kommt dadurch, dass ich alles Kontrolliere :P Mal einen KT nur bewusst erleben ohne einzugreifen wäre schon auch spannend, aber das kann ich ja im Alltag auch schon so ähnlich machen.

Zitat:
Leider wurde in sämtlicher KT-Lektüre vieles falsch gelehrt.

Und oft wurden die richtigen Herangehensweisen belächelt wie zB SilverBullets "Technik" einfach zu wissen, man sei super Klarträumer. Und damit ist man es auch. Deppeneinfach. Deppensicher.

Wieder etwas wo ich dir ungefähr in gleichen Massen zustimme und widerspreche :D Einfach zu wissen, man sei super im Klarträumen, hilft garantiert viel. Das unterstützen meine eigenen Erfahrungen auch. Hypnose war überraschend hilfreich um KTs zu erzielen, und ich wurde die Vermutung nie ganz los, dass meine Erwartungshaltung auch bei der Frage, ob ich einen KT haben werde, eine Rolle spielt. Aber zumindest bei mir reicht das alleine noch nicht aus. Mindestens genügend Schlaf brauche ich, und genügend wenig Stress.

Zitat:
Und die natürlichen Klarträumer stellen sich gar nicht die frage am tage ob sie träumen oder nicht. sie gehen sowieso davon aus, dass sie klarträumen. sie malen sich nur aus, was sie im kt machen würden. damit sind wir eigentlich schon wieder beim punkt: make-believe. sie zweifeln nicht an einer situation, sondern erleben schon im geiste den positiven ist-zustand.

Nicht mal unbedingt das "sie malen sich aus, was sie im KT machen würden.". Es gab immer mal wieder natürliche Klarträumer hier, auf der Suche nach Hilfe um damit aufzuhören. Ich bezweifle, dass diese sich aktiv darum bemüht haben, sich sowas auszumalen.
Meine Vermutung war, dass sie allgemein sehr bewusst durch den Alltag gehen, und deshalb öfter klar sind, und die wenigen mit denen ich mich darüber ausgetauscht habe bestätigten das. (Warnung, nur eine sehr kleine Anzahl Leute, und confirmation bias kann da sehr gut auch dabei sein)

Und obwohl der post schon wieder etwas lang ist, noch zu guter letzt:
Zitat:
positives nährt sowieso den präfrontalen cortex. negatives (zweifeln ist definitiv negativ in seinem energetischen prinzip) eben umgekehrt.

Das klingt so formuliert für mich schon nicht so wasserdicht. Sowohl die aussage, dass positives den präfrontalen Cortex stärke, als auch die Annahme, dass man vom präfrontalen Cortex als eigenständiges, aber ganz zusammengehörendes Ding betrachten kann, und dass eine höhere Konnektivität im präf. Cortex zu höherer Klarheit führen müsse.

Danke für deinen Diskussionsanregenden Beitrag und Lg
Brot :)

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Re: Klartraum der keine war
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Ungelesener BeitragVerfasst: 10. April 2019, 19:14 
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Hallo Brot!

Jetzt komme ich mal dazu, mich zu erklären.

zu:

Zitat:
Dem kann ich widersprechen. Ich bin sehr selten aufgewacht nach dem klarwerden. Ich wurde nicht oft durch logische schlussfolgerungen klar, falls du das meinst, aber ich glaube keinen Zusammenhang zwischen aufwachen und art des klarwerdens zu sehen. Allerdings wurde ich auch meistens einfach so klar, ohne physisch durchgeführten RC, nur mit dem, was ich kritisches Bewusstsein nenne - und das vor allem zu den Zeiten, als ich am intensivsten ADA durchgeführt habe.


damit meinte ich in der tat das kritische bewusstsein, so wie es am tag quasi einstudiert wird (bei mir zumindest). d.h. ich machte am tage hinweg die kritische hinterfragung des wachlebens, ob es nicht traum sein könnte. und nachdem ich mir eine antwort mit rc gab oder auch einfach so, dass es nicht traum war, stellte ich mir nicht mehr vor, was ich machen würde, wenn ich denn klar geworden wäre (das tat ich früher schon mit erfolg). d.h. in der nacht erfolgte es ebenso. wodurch ich aufwachte.
seitdem ich gar nichts mehr hinterfrage (oder nur ganz selten), aber beim wilden zum beispiel ohne direkten einstieg es nachspiele, dass ich klarwerde und weiter etwas tue im imaginären kt-zustand, macht es sich genauso im klartraum bemerkbar.
also das meinte ich mit "make believe". was man glaubt und nachempfindet (= gedanken realität werden lassen) wir real.

Zitat:
Da hingegen bin ich nicht so sicher. Vielleicht meinst du etwas anderes mit kritischem Bewusstsein, als ich darunter verstehe (den kylonas kenne ich nicht). Oder vielleicht stört dich einfach, dass man es "kritisch" nennt, wenn es in erster linie darum geht, vom traumzustand auszugehen?[/Da hingegen bin ich nicht so sicher. Vielleicht meinst du etwas anderes mit kritischem Bewusstsein, als ich darunter verstehe (den kylonas kenne ich nicht). Oder vielleicht stört dich einfach, dass man es "kritisch" nennt, wenn es in erster linie darum geht, vom traumzustand auszugehen?]

ja das stört mich schon. ich denke 90 % verstehen das KB nicht richtig (verstand ich auch lange zeit nicht). du sagst es ja auch, dass man vom traumzustand ausgehen sollte, was ja wiederum dem "make believe" nahe kommt.
kritisch hinterfragen baut in gewisser weise eine distanz auf.

ich fände es täte der derzeitigen klartraumszene im deutschsprachigen raum eine gewaltige reform gut. seitdem das klarträumen keine mystische und geheimlehre mehr ist, glauben zuviele menschen, es funktioniere nach schema f und beinhalte bestimmte regeln und gesetzmäßigkeiten.

Zitat:
Inwiefern hilft das, wenn der präfrontale Cortex "gestärkt" wird?

Und könntest du mir bitte erklären, wieso es beim Tagtraum-WILD keine Lehrer oder Foren braucht? Ich selber hatte/habe zumindest immer noch mühe mit WILD. Wenn du also eine bahnbrechende Einsicht hast, die es einfach macht, her damit


präfrontaler cortex ist fürs logikzentrum verantwortlich. wenn der hinzuschaltet im trübi, erkennt man leicht, dass man im traum ist.

tagtraum-wild ist so simpel wie es klingt. tagträumen kann wohl jeder. einfach solange tun (und üben) bis es klappt. und das tut es. irgendwann wird aus dem vorgestellten traum ein echter traum. ohne hokuspokus. keine speziellen techniken wie metaphorischer lotussitz, bei dem man sich unnötig die beine verrenkt, wenn man es nicht gewohnt ist und von klein auf gelernt hat.

Zitat:
Valide Einstellung ^^ Mir geht es schon eher um Traumkontrolle. Und die Freiheit kommt dadurch, dass ich alles Kontrolliere :P Mal einen KT nur bewusst erleben ohne einzugreifen wäre schon auch spannend, aber das kann ich ja im Alltag auch schon so ähnlich machen

das klartraumgefühl hat nichts mit kontrolle zu tun. kontrolle ist ein anerzogenes konzept, das wir von kindesbeinen an eingetrihtert bekommen. doch beim klarträumen macht eben die freiheit aus, keinerlei zwänge zu haben. nichts müssen. der geist ist frei. deshalb ist das klarträumen auch so artverwandt wie dem meditieren.

kontrolle ist eher der weg zum klartraum(feeling) und zur wahren meditation. danach braucht es keine kontrolle mehr. dann fließt man und ist eins mit traumwelt und dem puren bewusstsein.

Zitat:
Wieder etwas wo ich dir ungefähr in gleichen Massen zustimme und widerspreche :D Einfach zu wissen, man sei super im Klarträumen, hilft garantiert viel. Das unterstützen meine eigenen Erfahrungen auch. Hypnose war überraschend hilfreich um KTs zu erzielen, und ich wurde die Vermutung nie ganz los, dass meine Erwartungshaltung auch bei der Frage, ob ich einen KT haben werde, eine Rolle spielt. Aber zumindest bei mir reicht das alleine noch nicht aus. Mindestens genügend Schlaf brauche ich, und genügend wenig Stress.


sehe ich eh auch so. also wenig stress und genügend schlaf sind für mich grundvoraussetzungen, wenn man überhaupt ein interesse am klarträumen hat.

Zitat:
Nicht mal unbedingt das "sie malen sich aus, was sie im KT machen würden.". Es gab immer mal wieder natürliche Klarträumer hier, auf der Suche nach Hilfe um damit aufzuhören. Ich bezweifle, dass diese sich aktiv darum bemüht haben, sich sowas auszumalen.
Meine Vermutung war, dass sie allgemein sehr bewusst durch den Alltag gehen, und deshalb öfter klar sind, und die wenigen mit denen ich mich darüber ausgetauscht habe bestätigten das. (Warnung, nur eine sehr kleine Anzahl Leute, und confirmation bias kann da sehr gut auch dabei sein)


ja ausmalen tun sich die nativen, die keine kts mehr haben wollen natürlich nicht mehr, was sie im kt machen würden :lol: . maximal überlegen sie sich, wie sie den kt beenden würden, wodurch sie aber wiederum eigentlich nachempfinden, im kt-zustand zu sein und dann erst das gewünschte ziel zu erreichen (kt zu beenden). bei ihnen ist halt die ganze kt-welt schon so stabil und gefestigt, dass sie gar nichts mehr tun müssen, um welche zu bekommen. sie glauben ja auch (nicht mal bewusst), dass sie wieder einen haben werden, was sie nicht mehr wollen (diejenigen, denen es zuviel wurde). ich glaube nicht, dass sie sich in gewisser weise von uns normalen (klarträumern) im alltag unterscheiden.

Zitat:
Das klingt so formuliert für mich schon nicht so wasserdicht. Sowohl die aussage, dass positives den präfrontalen Cortex stärke, als auch die Annahme, dass man vom präfrontalen Cortex als eigenständiges, aber ganz zusammengehörendes Ding betrachten kann, und dass eine höhere Konnektivität im präf. Cortex zu höherer Klarheit führen müsse.


ich kann nur das wiedergeben, was ich gelesen habe. denn im gegensatz zu allen anderen punkten kann ich ja nicht in meinen eigenen kopf hineinschauen und die aktivierten gehirnarreale wie pr. cortex bei ihrer arbeit sehen. ebensowenig kann ich sehen, ob es da einen kleinen pinienzapfen namens zirbeldrüse gibt der auch angeblich sehr entscheidend sein kann im klartraumbereich. nur eingebildet spüre ich das dritte auge in form eines druckes im stirnbereich. das kann aber auch ein überanspruchter visueller cortex sein. das ist alles nur gefährliches halbwissen (von mir :)) ).

ganz lieben gruß

simue

Ps: brot, jetzt bist du wieder am zug ;)


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Re: Klartraum der keine war
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Ungelesener BeitragVerfasst: 14. April 2019, 13:27 
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Viel habe ich nicht mehr zu diskutieren, ich glaube in den wichtigen Punkten sind wir uns einig :))

Was Tagtraum-Wild angeht ist da die schwierigkeit für mich, dass ich entweder nicht dabei einschlafe, oder zwar einschlafe aber meist keinen KT habe. Bei sowas machen Foren doch Sinn, um nachzufragen ob jemand tipps hat. Zugegebenermassen hat das dann auch zur Folge, dass irgendwann so "Guidelines" entstehen, die eigentlich ihren Ursprung nur darin haben, dass sie bei einigen Leuten gut funktioniert haben und niemand so genau versteht was daran jetzt den Erfolg ausmacht.

Zitat:
ich fände es täte der derzeitigen klartraumszene im deutschsprachigen raum eine gewaltige reform gut. seitdem das klarträumen keine mystische und geheimlehre mehr ist, glauben zuviele menschen, es funktioniere nach schema f und beinhalte bestimmte regeln und gesetzmäßigkeiten.

Ich habe nie wirklich ein Problem gesehen, aber klar, wenn man alle unglücklich gewählten oder unklaren Ausdrücke durch bessere ersetzen könnte würde das schon helfen. Schlussendlich sind wir dann aber als Lernende wieder ähnlich weit wie vorher: Es hat viel Information, wie es bei den einen Leuten gelingt, aber meistens muss man selber rumprobieren bis man herausfindet wie man selber am besten vorwärts kommt.

Ich gebe es nicht gerne zu, aber auch 8 Jahren hier im Forum sehe ich mich immer noch im Stadium vom herausfinden was denn für mich gut funktioniert. Mein letzter KT ist schon einige Monate her, weil ich mir momentan die Zeit und Energie dafür nicht nehme, aber auch in meinen besseren Zeiten war mein Schnitt nur so 2-3 KTs im Monat

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Re: Klartraum der keine war
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Ungelesener BeitragVerfasst: 25. April 2019, 12:19 
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Zitat:
Ich habe nie wirklich ein Problem gesehen, aber klar, wenn man alle unglücklich gewählten oder unklaren Ausdrücke durch bessere ersetzen könnte würde das schon helfen. Schlussendlich sind wir dann aber als Lernende wieder ähnlich weit wie vorher: Es hat viel Information, wie es bei den einen Leuten gelingt, aber meistens muss man selber rumprobieren bis man herausfindet wie man selber am besten vorwärts kommt.


dem ist nichts hinzuzufügen :thumbsu:

Zitat:
Ich gebe es nicht gerne zu, aber auch 8 Jahren hier im Forum sehe ich mich immer noch im Stadium vom herausfinden was denn für mich gut funktioniert. Mein letzter KT ist schon einige Monate her, weil ich mir momentan die Zeit und Energie dafür nicht nehme, aber auch in meinen besseren Zeiten war mein Schnitt nur so 2-3 KTs im Monat


tja, so ähnlich ist es bei mir auch irgendwie. also ich meine, nach 5 jahren Kts und training stehe ich irgendwie doch immer noch am anfang hmm . ich habe zwar schon weit über 200-300 kts gehabt, aber 90 % viel zu kurz. und mit arbeit verbunden ist/war es auch immer. mit tagtraum wild mache ich zwar fortschritte und mir gelingt es endlich auch einzusteigen, doch haut es mich viel zu schnell wieder raus als dass ich etwas vernünftig machen könnte. zum stabilisieren komme ich in den meisten fällen gar nicht. was soll ich sagen. den heiligen gral hab ich laut theorie (und auch in der praxis) herausgefunden; für mich. jetzt bleibe ich endlich mal konstant bei einer technik (was im grunde schon viel ausmacht, denn das ganze technik-gehoppe, das ich auch jahrelang praktizierte führte zwar zu spontanen kts, aber keiner technik-beherrschung). aber es daaaaaaauuuuuuuuert. von 2016-2018 schaffte ich es immer nur an die tore des kts via wild. klare welt. aber kein eintritt. und kein traumkörper. jetzt endlich ist seit monaten der traumkörper in vielen fällen präsent. aber auch das daaaaauuuuuuert noch. als nächster schritt kommt dann die stabilisierung. dann bin ich vielleicht diesen sommer soweit. dachte ich schon vor 2 jahren. es muss doch möglich sein.
so schlimm ist es auch nicht, da das ganze visualisieren, wenn es gut hinhaut - mitsamt den verselbstständigungen und hypnagogien -, auch spaß macht und nicht immer zum kt führen muss. aber nur gerecht wäre es schon, mal längere kts und öftere zu bekommen als 2-4 pro monat.
nur mit dild habe ich seit monaten endgültig abgeschlossen. dadurch hatte ich zwar regelmäßig kts aber in absolut keiner relation zum aufwand. kein normaler mensch hätte sich das so angetan wie ich bekloppter :ugly:

diskussion ende. punkt.



simue hat für diesen Beitrag vom folgenden User ein Dankeschön erhalten: Brot
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Re: Klartraum der keine war
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Ungelesener BeitragVerfasst: 27. April 2019, 12:03 
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Dankeschön für all den Austausch :))

Viel Erfolg mit deinem heiligen Gral! Ich denke, wenn ich wieder anfange, dann wieder mit Selbsthypnose und ADA - das sind die, die für mich am effektivsten waren. Auch wenn ich bei ADA dasselbe sagen kann wie du, was den Aufwand angeht. Extrem aufwändig bzw mental auslastend... aber ich glaube, dafür wird man mit dem 'training' auch über die Zeit besser darin, sich eben so auszulasten ^^

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Re: Klartraum der keine war
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Ungelesener BeitragVerfasst: 28. April 2019, 09:58 
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Bitte gerne Brot :))

heiliger Gral :lol: der ist eh echt nur mythos.

und ADA .... nie wieder. aber dir die ausdauer damit. von meditation aus selbstzweck hab ich mich auch entfernt.


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Re: Klartraum der keine war
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Ungelesener BeitragVerfasst: 3. August 2019, 15:34 
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Die Nacht vom 23-7-19 auf den 24-7-19

Traum 1: [Klartraum der keiner wurde]

Ich bin mit dem Fahrrad zur Schule gefahren. Leider zur falschen. Ich habe dann nur noch 10 Minuten Zeit. Schnell fahre ich nun zur Anderen. Ich stelle mir die Frage ob ich traäume. An einem Kreisverkehr halte ich mir die Nase zu, da ich nun keine Luft mehr bekomme halte ich es für echt. Im Kreisverkehr bin ich fast ein Geisterfahrer, nehme dann abre doch die richtige Richtung. Als ich aufwache bin ich erstaunt, dass es doch ein Traum war.

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